Ich hab auch schonmal die Pfote in´s Gesicht bekommen. Gab nen schönen Kratzer...
Finn wird im April 2 Jahre, ist also jetzt... 21 Monate? Pubertät sollte da doch eigentlich durch sein, oder? Ich glaub halt, er verändert sich, weil ich nicht mehr so ruhig bin.
Stoffel hat mal so einen coolen Link gepostet, da ging es um Strafe und darum, das Aggression immer Gegenaggression erzeugt. Ich hab das Gefühl, seit wir etwas strenger sind, klappen manche Sachen nicht mehr so gut. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, denn viele Sachen funktionieren ja. Viele Leute haben schon zu mir gesagt, das sie kaum einen Hund kennen, der so gut hört. Alleinbleiben zum Beispiel ist selbst bei unserer außergewöhnlichen Situation überhaupt kein Thema. Geräusche im Flur hat er nach einer Woche nicht mehr beachtet. Neue Dinge lernt er schnell und hällt sich dran, zum Beispiel an der Grundstückgrenze zu sitzen und zu warten, bis die Leine angemacht wird. In´s Auto rein und raus auch kein Problem, sitzt von alleine davor obwohl die Klappe sperrangelweit offen ist. Fressen nur auf Kommando, Leinenführigkeit nur in angespannten Situationen (wo er Angst hat) noch ein Thema. Rückruf oder Stopp bei einem anderen Hund auch kein Problem, also erst hingehen, wenn wir es ihm sagen. Regeln im Haus werden auch akzeptiert, seine Decke wird akzeptiert und er bleibt auch dort, Sofa und Bett nur nach Aufforderung. Küche ist tabu.
Ich glaub, ich setze mich zu viel unter Druck... Es stört mich zum Beispiel, das Finn nicht mehr Aufmerksamkeit im Sinne von Körperkontakt sucht. Ich würde mich freuen, wenn er einfach mal kuscheln würde, also länger als 5 Minuten bei uns liegt oder so, das man nicht das Gefühl hat, man nötigt ihn dazu. Er ist so distanziert, pennt selbst in der ganz neuen Umgebung weit weg von uns im Wohnzimmer.
Naja, ich hab Probleme, hm? Andere Leute wären froh, wenn ihr Hund nicht die ganze Zeit rumnervt...