Machtkampf

Diskutiere Machtkampf im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; wie ihr warscheinlich wisst,habe ich einen nun 5 monate alten Hund. Das Problem,er will den Boss spielen und will nicht akzeptieren,dass er unter...
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  • Machtkampf Beitrag #1
kathrin22

kathrin22

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wie ihr warscheinlich wisst,habe ich einen nun 5 monate alten Hund.
Das Problem,er will den Boss spielen und will nicht akzeptieren,dass er unter mir steht,er macht alles das was er nicht darf und mittlerweile flätscht er die zähne und bellt mich an,wenn ich ihm was verbiete:(
Es wird immer schlimmer und bin mit meinem latain am Ende.Muss dazu auch sagen,das mein verlobter (sein herrchen) nun arbeitsmässig 6monate weg ist,also jetzt noch 5.Aber manchmal habe ich echt angst,dass er mich beissen könnte.Ich will diesen Hund alle chancen der Welt geben und habe schon alles ausprobiert (was ihr mir darmals mal geraten habt) wie zb am nackenfell packen usw aber es bringt nichts,egal was ich mache,dadurch wird der Hund nur agressiver:cry: .
Ich hoffe ihr habt vielleicht ein paar tips was ich machen könnte,denn ich glaube nicht,dass der Hund von grund auf böse ist.Es fängt immer an,wenn er lange weile hat,er will am liebsten jede minute beschäftigt werden und das geht nunmal nicht.Ich gehe auch sehr viel und lange mit ihm raus aber es bringt alles nichts,was soll ich nur machen????


danke im vorraus
 
  • Machtkampf

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  • Machtkampf Beitrag #2
huhu

ich würde es mal mit komplettem ignorieren probieren! also, wenn er etwas "böses" macht, dann sagst du laut "NEIN" und wenn er dann schmusen kommen will, gehst du weg und/oder ignorierst du ihn!
 
  • Machtkampf Beitrag #3
aber ich kann ihn ja nicht ignorieren,wenn er was kaputt macht,gerade wenn ich ihn ignoriere,geht er extra da hin,wo er weiss das er das nicht darf und beisst es kaputt :(
 
  • Machtkampf Beitrag #4
Ohje, schau das du ihn nicht noch mehr "provozierst", damit machst du es womöglich wirklich noch schlimmer und bei einer so ernsten Sache sehe ich es als gefährlich dir ohne den Hund zu kennen zu sagen was du manchen sollst denn das kann wie man sieht auch nach hinten losgehen!
Mein Tip ist einen GUTEN Hundetrainer aufzusuchen der sich die Sache bei dir zu hause mal anschaut! Wenn du Hilfe dabei brauchst und bevor du an den falschen geräts kann ich dir auch dabei helfen!

Meiner Meinung nach so wie der Hund sich in dem Alter bei dir aufführt will er mehr Beachtung haben und ich würde mit ihm auf Verständniss arbeiten und nicht an ein Dominanzproblem denken! Wenn du in manchen Situationen siehst und weißt das er was will dann zeige ihm das doch auch und lasse ihn nicht zu solchen extremen Übersprungshandlungen zurückgreifen (und das sind es in meinen Augen soweit man das in einem Forum sehen kann...
 
  • Machtkampf Beitrag #5
danke,was ich weiss ist,dass der Hund mich schon regelrecht kontrolliert,er hatte soviel aufmerksamkeit,dass ich schon meinen gesamten alltag auf ihn ausgerichtet habe(was auch falsch war)
er bekommt sehr sehr viel aufmerksamkeit,fast schon zuviel.
ja über einen Hundetrainer habe ich auch schon nachgedacht.
Er ist auch nur in den situationen so,wenn ihm langweilig ist und das ist sehr sehr sehr oft.wenn er agressiv ist,wedelt er dabei auch mit dem schwanz und hat ihn ganz nach oben stehen
 
  • Machtkampf Beitrag #6
Hallo kathrin,

am Nackenfell packen???

Ach herjeeeh! Wer um Himmels Willen hat dir dazu geraten?

Ich tue es sehr selten, aber ich verweise mal auf meine HP. Schaue dort unter Hunde 1 x 1 und lese dir dazu durch, was zu tun bzw. zu lassen ist. "Der Hund als Diktator" und "Dominanzverhalten gegenüber Besitzern/Familienmitgliedern".

LG

Bettina
 
  • Machtkampf Beitrag #7
huhu!

mein hund versucht auch jetzt mit seinen 6 jahren immer mal wieder seine position zu testen! er legt sich dann in den flur, so dass keiner mehr vorbei kommt! aber wenn ich komme, muss er platz machen, also scheuche ich ihn weg! auch das "als erster durch die tür gehen", wie bettina auf ihrer seite beschrieben hat, muss ich ab und an mal wieder durchsetzen! ;) aber diesen "rappel" hat er nicht oft! ;)
 
  • Machtkampf Beitrag #8
Der kleine hat dich voll unter Kontrolle. Jetzt heißt es handeln. Du musst ihm klar machen, dass du der Rudelführer bist und das kannst du ihm am besten verständlich machen, indem du seine Sprache sprichst.
Wie man einen Hund konsequent und gewaltlos erzieht, kannst du in dem Buch "Mit Hunden sprechen" von Jan Fennel nachlesen. Das hat mir auch geholfen. Jan Fennel ist in der Welt der Hunde das, was Monty Roberts bei den Pferden ist. Sie orientiert sich in dem Buch ganz nach der Sprache, die die Tiere unter sich sprechen und stellt gewisse Regeln auf, wie man sich z.B. bei der Fütterung, beim Spaziergang und beim Spiel verhalten sollte. Wenn du diese Regeln strikt einhältst, tanzt dein Hund bald nach deiner Pfeife. Und lass dich nicht von Kleinigkeiten, wie "er geht extra dahin wo er weiß, das ers nicht darf" einschüchtern. Schließlich bist du der Boss und nicht der er. Nur Mut.:tier2:
 
  • Machtkampf Beitrag #9
Ich gehe immer zuerst durch die Türe und darauf bestehe ich, jedoch nicht weil einer meiner Hunde ein "Dominanzproblem" mit mir hat (zumindest bekomme ich davon nichts mit *nicht mehr, noch nicht* sondern weil ich mal zwischen irren und rücksichtslosen 150kg eingequetscht wurde... :/
Aber jeder hat ja so seine Momente ;)
 
  • Machtkampf Beitrag #10
Hallo Lucy,

solche "Machtdemonstrationen" braucht es aber wirklich nur, wenn ein Hund die Position seines Besitzers in Frage stellt.

Damit meine ich: Meine Hunde versuchen nicht mir den Rang streitig zu machen, daher klettere ich auch mal über sie drüber und lasse sie auch mal als erster durch die Türe "flutschen".

Alles was ich dort geschrieben habe bezieht sich nur auf Hunde, die es tatsächlich "wissen wollen"!


@ murphy

Das Buch habe ich auch. Ich meine dazu...Nicht alles ist ein Dominanzproblem und nicht bei allen Hunden gibt es ein Patentrezept ! ;)
Als "Denkanstoß" finde ich es aber in Ordnung.

LG

Bettina
 
  • Machtkampf Beitrag #11
hey vielen dank euch allen für eure hilfe,wo kann ich denn das Buch bekommen habt ihr da ne internet seite für mich,da ich nicht sehr oft in DE bin
PS:es ist super so ein tolles Forum zu haben mit so tollen leuten,die es echt gut mit einen meinen:)
 
  • Machtkampf Beitrag #12
Versuch es doch mal bei Ebay oder Amazon...
 
  • Machtkampf Beitrag #13
ja danke ich hoffe ich finde es dord:)
 
  • Machtkampf Beitrag #14
Hast du auch schonmal einen Hundetrainer angesprochen? Das finde ich wichtig, weil ich glaube der weiß was am besten zu tun ist. Hast du eine Mayersche in der Nähe? Da kannst du es ja bestellen oder vielleicht gibt es dort das buch auch.
 
  • Machtkampf Beitrag #15
Hallo,

mit Hundebüchern ist das so eine Sache. Wer glaubt, er könne allein durch ein Buch Erziehungsprobleme lösen, der irrt. Nicht böse gemeint...aber es ist so.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich ca. 2 1/2 Meter Hundebücher im Regal habe.
Es gibt für mich nicht das ultimative Buch.

Es sind etliche dabe, die es Wert waren gelesen zu werden.

Zwar wird in vielen Büchern anhand von Fallbeispielen dokumentiert, wie Hunde sich, warum, verhalten und wie die Probleme zu lösen (?) sind. Es muss aber dabei immer berücksichtigt werden, dass jeder Hund seine eigene Geschichte hat. Damit meine ich, dass immer bedacht werden muss, dass jeder Hund eine individuelle Prägephase durchgemacht hat. (Und diese fliest auch immer bei seinem Verhalten mit ein.) Auch die Sensibilität des einzelnen Tieres muss berücksichtigt werden. Rassespezifische Eigenschaften, die auch bei Mischlingen durchkommen...uvm.
Ich kann daher nur empfehlen sich mehrere Bücher durchzulesen, die sich z.B. auch mit der Stressproblematik des Hundes befassen, die über Triebveranlagung erzählen und die auseinanderflücken, welche Fornmen der Aggression es gibt. Bücher die die Dominaztheorie komplett über den Haufen werfen, finde ich ebenso fatal, wie Bücher, in denen jedes Aggressionsverhalten mit Dominanz begründet wird.

Ein guter Trainer steht nicht in der Hundeschule und gibt Weisheiten von sich, sondern beobachtet das Tier in gewohnter Umgebung um so die wirkliche Problematik zu erkennen und auch den Besitzer korrigieren zu können. Ein Hund wird sich in einer Hundeschule immer etwas anders zeigen, als zu Hause, da er alleine schon durch die Ablenkung "beeindruckt" wird.

LG

Bettina
 
  • Machtkampf Beitrag #16
Hol Dir einen Hundetrainer ins Hause und zwar rasch möglichst- wenn Du nicht wirklich jahrelange Hundeerfahrung hast bekommts du das Problem auch mit Büchern nicht hin!
Auch ich musste mir damals bei einem Trainer hilfe holen da mein Süsser damals auch Ähnlichkeit mit einem kleinen Höllenhund hatte *grins*

ich würd nicht so lange rumstudieren und werweisen ob du sollst oder nicht - ruf jetzt jemanden an und lass ihn zu einer Probestunde kommen. Die meisten Privattrainer kommen zu kostenlosen Teststunden.

Mach jetzt! Bevor der Kleine in die Pubertät kommt und das alles noch schlimmer wird.
 
  • Machtkampf Beitrag #17
ich habe heute mit ner Hundetrainerin telefoniert,sie kommt morgen vorbei (sie will,das der Hund in seiner gewohnten umgebung ist)damit sie sieht wie er sich täglich benimmt.Deswegen macht sie Hausbesuche.
Ich halte euch auf dem laufenden:)
 
  • Machtkampf Beitrag #18
Ein ähnliches Problem habe ich derzeit wieder mit Casper. klar, er ist jetz im schönen Flegelalter und probiert, wie weit er gehen kann.

Was er z.B. nicht darf: Couch/Sofa oder ins Bett. Er setzt sich dennoch immer wieder auf die Couch und ist auch aggressiv zu mir, wenn ich ihn auf seinen Platz schicke. Wenne r nicht gehorcht, nehme ich ihn am Nackenfell und ziehe ihn vorsichtig runter (nicht rumroppen, das tut dem Hund weh!)

Man sollte den Hund auf KEINEN FALL im Nacken packen und schütteln, da bekommt er eine todesangst, denn im Nacken schütteln ist eine Geste, die ausgeführt wird, im z.B. Kaninchen tot zu schütteln.

Wenn der Hund aggressiv ist, schick ihn auf seinen Platz, und wenn du es 100 mal hintereinander machen musst, damit er kapiert, was du von ihm möchtest und auch merkt, dass du keinen Kompromiss eingehst, weil er keinen Bock hat, auf dich zu hören.
Zeige dem Hund nicht, dass du dich vor him fürchtest. Wenn eridich anbellt, ein klares strenges "Nein", aber nicht schreien, denn wenn du dem Hund aggression zeigst, wird er noch aggressiver.
Ein striktes "nein" und ab auf den Platz. Hund nicht beachten. Wenn er wieder aufsteht, hingehen und ohne Worte auf den Platz schicken, ggf wieder ein strenges "nein" wenn er dir gegenüber wieder aggressionen zeigt.

Wichtig ist, dass du sofort reagierst, wenn er deinem Befehl nicht gehorcht, denn es werden keine Ausnahmen gemacht. Der Hund soll höre und damit Basta.
 
  • Machtkampf Beitrag #19
Da bin ich ja jetzt mal gespannt, wie es weiter geht :D
 
  • Machtkampf Beitrag #20
Die Hundetrainerin war heute da und meinte,das er die zähne zeigt ist nicht böse gemeint,sondern will er mich damit beeindrucken,ausserdem meinte sie,das er jetzt in einem pflegelalter ist und mich aufs gröbste ausprobiert,sie hat mir ganz viele tricks gezeigt,wie ich ihn dazu bekomme auf mich zu hören(allerdings wird das einige wochen dauern) meinte sie. Sie hatte auch gesagt,dass es nunmal auch sogenannte "frühreife Hunde gibt"und dazu gehört meiner wohl auch,werde euch auch auf den laufenden halten,ob es alles geklappt hat.Bin nun sehr zuversichtlich und sie war auch sehr sehr nett,Mein Hund war auch sichtlich beeindruckt von ihr .Ich soll Ihn nun völlig ignorieren wenn er misst baut,ausserdem soll ich tuhen als wäre hier kein Hund,dh.:wenn er irgendwo rum liegt,soll ich einfach weiter gehen,so dass er aufstehen muss und platz machen muss.natürlich soll ich ihn auch loben,wenn er was gutes macht.
Nochmal Danke für eure Antworten ihr seit klasse ;)
 
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