Ich hab jetzt seit 17 Jahren Frettchen und zu allem Überfluss auch noch eine Ausbildung zur TAH hinter mir (mit Abschluss). Außerdem informiere ich mich lieber bei besseren Quellen, als Google, denn Google weiß auch nur, was irgendwelche Leute auf ihre HP schreiben.
Frettchen fehlen Enzyme, um selbständig Pflanzliches verwerten zu können. Außerdem haben sie auch keinen Wurmfortsatz, der dazu nötig wäre... Was sie verwerten können ist tatsächlich der Magen- und Darminhalt ihrer Futtertiere. ABER das auch nur, weil darin bereits die entsprechenden Enzyme enthalten sind, sozusagen als freundlicher Service des Tieres, das die Pflanzen vor seinem Tod gefressen hat.

Babybrei enthält eben diese Enzyme NICHT, denn dann würde der Brei sich im Glas zersetzen und keine Mutter dieser Welt würde ihr Baby freiwillig damit füttern... Außerdem können wir Menschen, als Allesfresser, pflanzliche Kost auch selbst verwerten, ohne fremde Hilfe.
Frettchen hingegen sind REINE CARNIVOREN. Nix mit teilweilse oder hauptsächlich oder so. Frettchen können defacto NUR Fleisch verwerten. Getreide, Gemüse oder Obst funktioniert NUR vorverdaut.
D.h. daß Babygläschen im wahrsten aller Sinne für den Allerwertesten sind. :lol: Es kommt nämlich hinten genauso wieder raus, wie es vorne reinging, nur in einer etwas anderen Farbe und mit anderem Duft.
Weiterer Fakt ist, daß pflanzliche Kost, vor allem Obst, viel Zucker enthält und dadurch nicht nur schlechte Zähne verursacht, sondern bei regelmäßiger Gabe über längeren Zeitraum auch Insulinome (vereinfacht gesagt "Frettchendiabetes") fördert.
Meine Frettchen kriegen KEIN pflanzliches Futter, weder Obst, noch Gemüse, Getreide oder Produkte daraus, wie Nudeln o.ä. Sie bekommen hauptsächliche ganze Futtertiere, hochwertiges FrettchenTroFu, Fleisch oder mal eine Dose hochwertiges KatzenDoFu. Als Leckerchen kriegen meine Trockenfleisch jeglicher Art, Eier oder Vitaminpaste.
LG Tina