- Kaninchen lahmt Beitrag #1
Winniegirl
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Da ich momentan ein bisschen mit meinem Latein am Ende bin, hab ich mich jetzt einfach mal hier angemeldet und hoffe, dass mir vielleicht jemand helfen kann.
Kurze Vorgeschichte: Nachdem mein letztes Kaninchen eine Woche vor Weihnachten gestorben ist (nachdem sie mich fast 10 Jahre treu begleitet hat), wollte mir mein Freund eine Freude machen und hat mir zu Weihnachten ein neues Kaninchen geschenkt. Die kleine heißt Schnuffel und ist wirklich zuckersüß. Allerdings bereitet sie mir gerade ziemliche Sorgen.
Sie ist von Anfang an nicht richtig gehoppelt, sondern mehr gerobbt, sprich, sie hat sich mit den Vorderpfoten über den Boden gezogen und die Hinterpfoten eine nach der anderen langsam nachgeschoben. Zunächst habe ich mir nichts dabei gedacht und es auf die Unsicherheit in der neuen Umgebung geschoben (muss ja alles gaaaaanz vorsichtig erkundet werden).
Nur ist es in den letzten 2 Tagen sehr viel schlimmer geworden. Die Hinterbeine haben ihren Dienst inzwischen wohl komplett eingestellt und hängen nur noch nutzlos am Körper.
Gestern waren wir bei der Tierärztin und abgesehen von diesen lahmen Beinen ist Schnuffel topfit. Sie ist munter, neugierig, verschmust, sie frisst und trinkt. Die TÄ hat sie dann geröntgt und konnte mir leider keine guten Nachrichten überbringen. Schnuffel hat eine deformierten Wirbel in der Halswirbelsäule (ich glaube, die TÄ hat es Keilwirbel genannt), der wohl auf die Nerven drückt, die für die Steuerung der Hinterbeine verantwortlich ist. Woher das genau kommt, konnte sie mir aber nicht sagen. Es könnte angeboren sein oder durch ein Trauma verursacht worden sein, aber wirklich machen könne man da nichts.
Jetzt will ich das aber nicht so ganz wahrhaben. Die Kleine ist gerade mal 10 Wochen alt und es kann doch nicht sein, dass ich mich jetzt schon wieder von ihr trennen soll
Aufgrund des ansonsten sehr guten Allgemeinzustands hat mir meine TÄ jetzt gesagt, dass ich das mal weiter beobachten soll und solange Schnuffels Lebensqualität nicht eingeschränkt ist... zumal es wohl eine geringe Chance gibt, dass sich das wohl noch verwächst und besser wird (so hab ich es zumindestens verstanden).
Woran aber erkenne ich, dass Schnuffel unter den lahmen Beinen leidet? Sie robbt weiterhin fleißig durch die Gegend, frisst, trinkt und wenn sie mal umkippt, dauert es einen Moment, sie rappelt sich wieder auf und robbt weiter. Ich denke, wenn sie wirklich leiden würde, dann wäre sie wohl kaum so aktiv. Gleichzeitig tut es mir aber auch weh, sie so zu sehen
Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit "behinderten" Kaninchen? Ich bin für sämtliche Ratschläge dankbar
Kurze Vorgeschichte: Nachdem mein letztes Kaninchen eine Woche vor Weihnachten gestorben ist (nachdem sie mich fast 10 Jahre treu begleitet hat), wollte mir mein Freund eine Freude machen und hat mir zu Weihnachten ein neues Kaninchen geschenkt. Die kleine heißt Schnuffel und ist wirklich zuckersüß. Allerdings bereitet sie mir gerade ziemliche Sorgen.
Sie ist von Anfang an nicht richtig gehoppelt, sondern mehr gerobbt, sprich, sie hat sich mit den Vorderpfoten über den Boden gezogen und die Hinterpfoten eine nach der anderen langsam nachgeschoben. Zunächst habe ich mir nichts dabei gedacht und es auf die Unsicherheit in der neuen Umgebung geschoben (muss ja alles gaaaaanz vorsichtig erkundet werden).
Nur ist es in den letzten 2 Tagen sehr viel schlimmer geworden. Die Hinterbeine haben ihren Dienst inzwischen wohl komplett eingestellt und hängen nur noch nutzlos am Körper.
Gestern waren wir bei der Tierärztin und abgesehen von diesen lahmen Beinen ist Schnuffel topfit. Sie ist munter, neugierig, verschmust, sie frisst und trinkt. Die TÄ hat sie dann geröntgt und konnte mir leider keine guten Nachrichten überbringen. Schnuffel hat eine deformierten Wirbel in der Halswirbelsäule (ich glaube, die TÄ hat es Keilwirbel genannt), der wohl auf die Nerven drückt, die für die Steuerung der Hinterbeine verantwortlich ist. Woher das genau kommt, konnte sie mir aber nicht sagen. Es könnte angeboren sein oder durch ein Trauma verursacht worden sein, aber wirklich machen könne man da nichts.
Jetzt will ich das aber nicht so ganz wahrhaben. Die Kleine ist gerade mal 10 Wochen alt und es kann doch nicht sein, dass ich mich jetzt schon wieder von ihr trennen soll
Woran aber erkenne ich, dass Schnuffel unter den lahmen Beinen leidet? Sie robbt weiterhin fleißig durch die Gegend, frisst, trinkt und wenn sie mal umkippt, dauert es einen Moment, sie rappelt sich wieder auf und robbt weiter. Ich denke, wenn sie wirklich leiden würde, dann wäre sie wohl kaum so aktiv. Gleichzeitig tut es mir aber auch weh, sie so zu sehen
Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit "behinderten" Kaninchen? Ich bin für sämtliche Ratschläge dankbar