Ich frage mich manchmal schon ob Katzen die menschliche Gesellschaft so sehr vermissen würden wenn sie sonst alles haben:eusa_think:
Da eine Katze auf dem Bauernhof mehr Freiheiten hat, denke ich, dass sie sich dort, mit ihren Argenossen wohler fühlt, als eine Wohnungskatze mit ihrem Menschen.
Ich würde mal sagen, dass Katzen auf die Gesellschaft von Menschen auch leicht verzichten können.
Bestes Beispiel ist eine Freundin von mir (hat nichts mit Bauernhof zu tun, aber mit dem Bezug zum Menschen):
Die Familie einer Freundin hatte eine Katze. Sie war verschmust, verspielt und lebte seit 15 Jahren bei denen. Es gab Wiesen und sie hatte es bei der Familie gut...schöner Kratzbaum, Zuneigung, was weiß ich.
Sie war gerne mit uns Menschen zusammen.
Jedoch - sie sparten beim Futter. Die Marken kannte ich nicht, jedenfalls war es Futter aus dem Billigladen, der auch sonstigen Ramsch&Müll verkaufte (habe sie natürlich drauf angesprochen - nichts zu machen).
Jedenfalls finden irgendwann die Nachbarn an, die Katze zu füttern.
Mit besserem Futter.
Und irgendwann kam die Katze (sie hatte Freigang) nicht mehr zurück.
Denn sie lebte nun bei den Nachbarn (2 Häuser weiter).
Nur wegen dem Futter.
Alles andere war bei ihrer vorherigen Familie ja perfekt gewesen für die Katze, bloß das Futter nicht. Auch wenn es von den Nachbarn (finde ich) nicht in Ordnung ist, trotzdem sieht man, dass die Katze für manche Dinge gerne ihre Gesellschaft wechselt.
Bei meinem Lateinlehrer :mrgreen: ist es genau so.
Er hat irgendwann angefangen, die Nachbarskatze zu füttern (die Nachbarn wussten aber davon, die Katze was bzw. ist auch schon 20Jahre alt).
Nun kommt die Katze nur noch zu meinem Lateinlehrer bzw. lebt dort.
Abgesehen vom Futter geht es ihr dort nicht besser. Zuneigung, Abwechslung...war alles da.
So etwas habe ich schon öfters gehört, aber ich denke es gibt auch Katzen, die sehr an ihren Besitzer hängen..Ich weiß es auch nicht genau..
