Jäger erschießt Hund

Diskutiere Jäger erschießt Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Quelle : http://www.landtreff.de/jager-erschieszt-hund-t45629.html#p527768 :evil:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #1
L

Lausi

Beiträge
3
Punkte Reaktionen
0
Langenau.
Es ist Samstag Nachmittag. Ein Langenauer ist im Donauried beim Joggen, begleitet wird er von seinem Vierbeiner, einem vierjährigen Mischlingshund. Dieser springt nach Angaben des Mannes davon, weil er ein Reh gesehen hat. Der Mann verliert den Hund aus den Augen, als der Mann nach Hause zurückgekehrt ist, gibt es immer noch kein Lebenszeichen des Tieres. Das kann es auch nicht mehr geben. Denn nach Aussage eines Zeugen knallte um 14.39 Uhr ein Schuss, ein schreckliches Jaulen eines Hundes war die Folge. Eine Minute später knallte es wieder – danach Totenstille. Tage später stellt sich heraus, dass ein Langenauer Jäger das Tier erschossen hat. Ob er dies durfte, weil der Hund ein Wildtier konkret gefährdete, wie es Paragraph 29 des Landesjagdgesetz fordert, dies untersuchen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit. Und auch das Landratsamt Alb-Donau wird sich über den Vorfall informieren, wie Pressesprecher Bernd Weltin gestern erklärte.
Bis die beiden Besitzer der Hundes, ein Langenauer Ehepaar, aber die ganze Wahrheit aufgedeckt hatten, vergingen drei Tage. Sie informierten sofort den Langenauer Jäger darüber, dass der Hund verschwunden sei. Der Jäger stellte sich ihren Worten nach ahnungslos, obwohl das Tier zu diesem Zeitpunkt schon tot war. Das Ehepaar suchte in den Folgetagen stundenlang die Gegend nach dem Hund ab. Bis die Frau zufällig auf einen Zeugen traf, der sich daran erinnerte, dass ihn ein Langenauer Jäger kurz vor den tödlichen Schüssen nach einem streunenden Hund gefragt hatte. Der Mann befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Jungviehweide. Der Hund wurde genau auf der gegenüberliegenden Seite der Nau erschossen. Die Frau suchte den Jäger erneut auf, forderte die Herausgabe des Hundes. Wie die Frau später aussagte, habe der Jäger erst nach ein paar Minuten zugegeben, das Tier erschossen zu haben. Er habe sich aber geweigert, zu sagen, wo der Kadaver sei. Daraufhin wurde der Besitzer lauter, worauf der Jäger dem Ehepaar die Tür vor der Nase zuschlug. Rund eineinhalb Stunden später erhielt die Frau einen Anruf, in dem eine Stimme ohne Namensnennung erklärte, den toten Hund im Hof des Ehepaares abgeladen zu haben. Als das Ehepaar heimkam, fanden sie das tote Tier in einer Blutlache vor.
Es war von 94 Fragmenten einer Schrotladung durchsiebt, eine Kugel mit neun Millimeter Durchmesser steckte in seinem Herzen. Das Ehepaar erstattete daraufhin Anzeige beim örtlichen Polizeiposten. Dieser ermittelt nach Auskunft der Ulmer Polizeipressestelle wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Jagdrecht, das Tierschutzgesetz und wegen einer möglichen Körperverletzung, weil die Besitzerin beim Anblick des durchlöcherten Tieres einen Schock erlitten haben soll. Auch die Stadt Langenau wurde über den Vorfall informiert, wie der Leiter des Amts für öffentliche Ordnung, Hans Frowein, auf Anfrage bestätigte. „Wir sind zwar nicht zuständig, das ist eigentlich eine Angelegenheit der Jagdbehörde beim Landramtsamt. Aber im Sinne der öffentlichen Sicherheit im Langenauer Stadtgebiet werden wir die Angelegenheit genau untersuchen“, erklärt Frowein. Für ihn stellt sich die Frage, ob eine direkte Gefährdung eines Wildtieres vorgelegen haben kann, wurde der Hund zuerst doch von einer Schrotladung getroffen. Wäre er in diesem Moment in unmittelbarer Nähe eines Rehs oder anderen Wildtieres gewesen, hätte auch dieses zwangsläufig von der Schrotladung getroffen werden müssen.
Das Ehepaar wartet auf der rechtlichen Seite ab, was die Untersuchungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und anderer Behörden ergeben. Doch gleich, was dabei herauskommt: Menschlich verstehen sie den Jäger nicht. Sie werfen ihm vor, zu schnell den Abzug seines Gewehres gedrückt zu haben. Man kenne sich schließlich seit vielen Jahren, erklärt die Frau. Und den getöteten Hund müsse der Jäger auch gekannt haben. Es hätte deshalb keine Notwendigkeit bestanden, das Tier abzuknallen. „Wir möchten Hundeshalter darauf hinweisen, im Langenauer Ried auf ihre Tiere sehr, sehr gut aufzupassen“, erklärt die Frau.
Der betroffene Langenauer Jäger war trotz mehrerer Versuche gestern tagsüber telefonisch nicht zu erreichen.


Kommentar Jagdrecht: Engagierte Behörde


Es ist ein Vorfall, wie er zum Glück nicht alltäglich ist: Ein frei laufender Hund wird im Langenauer Ried von einem Jagdpächter gesichtet und erschossen. Die Besitzer des Vierbeiners haben Anzeige erstattet und die Polizei untersucht den Vorfall jetzt. Dabei wird eine Rolle spielen, ob Wild konkret durch den Hund bedroht war, ob wirklich keine Möglichkeit bestand, den Hund einzufangen und ob die Tötung aus tierschutzrechtlicher Sicht vertretbar war. Diese Untersuchung führt die Polizei, auch das Landratsamt als zuständige Jagdbehörde will die Aufklärung des Vorfalls.
Aber auch nicht alltäglich ist es, dass sich das Amt für öffentliche Ordnung in Langenau in die Untersuchung einbringen will. Denn es ist formal gar nicht zuständig. Doch Amtsleiter Hans Frowein sorgt sich offensichtlich um die Sicherheit im Stadtgebiet. Wem gestattet wird, mit einer tödlichen Waffe durch Wald und Wiese zu wandern, der hat einen gewaltigen Vertrauensvorschuss erhalten. Diesen muss er zurückzahlen, indem er verantwortungsbewusst und besonnen handelt.
Es geht nicht darum, Jäger pauschal in die Ecke von Revolverhelden zu stellen. Es geht nur darum, zu klären, ob ein einzelner Jäger zu schnell den Finger am Abzug hatte. Dann müsste diesem Menschen der Jagdschein schnellstens entzogen werden. Denn dann wäre er eine Gefahr für die Allgemeinheit. Wenn sich also das Amt für öffentliche Ordnung um Aufklärung bemüht, dann deshalb, weil der Tod des Hundes durch einen Jäger nicht auf die leichte Schulter genommen wird. Zu Recht.


[]=j%E4ger


Quelle :

:evil:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #2
Hallo,
da ich aus der Gegend komme, habe ich davon auch schon gehört. War auch ziemlich geschockt, ich wusste nicht, dass Jäger auch Hunde erschießen dürfen, wenn diese streunen und wildern. Scheint aber trotzdem nicht so eindeutig zu sein und in diesem Fall hat sich der Jäger ja auch nicht gerade nett gegenüber den Hundebesitzern verhalten.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #3
Natürlich ist das traurig und auch echt mies von dem Jäger.

Aber, hier , ich weiß nicht wie sich das sonst so verhält, ist zumindest klar,dass ein Jäger einen jagenden Hund erschiesssen darf/kann.
So kenne ich das schon seit wir damals als ich klein war unsren ersten Hund hatten.


Ich sehe es so:
Ein Jäger könnte durchaus auch einen Warnschuss abgeben ehe er einen Hund erschießt.

Und: Warum ist der Hund nicht an der Leine, bzw Schleppleine wenn er einen solchen Trieb zum Jagen hat?

Es ist mir unerklärlich.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #4
Ahhhh und mir hat neulich noch ein Jäger gesagt das die erst einen Warnschuß abgeben müssen!
Sieht man ja mal wieder! Ich sage immer wieder Jäger schießen Hunde weil sie darauf Geil sind!
Sorry wenn jemand Jäger in der Familie hat, aber ich habe schon des öfteren von solchen fällen gehört!
Bei eine Katze meiner Freundin haben sie auch abgeknallt:-(!

Deswegen laß ich meinen im Wald immer an der Leine! Hab viel zu viel Angst das er abhaut! Laß es nur mal ein WIldschwein sein was er jagd!
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #5
Dass Jäger auf streunernde Hunde schießen (in welchem genauen Fall sie's dürfen weiß ich nicht) ist bekannt.
Dass Hundehalter im Wald mit Wildbewegung den Hund in ihrem unmittelbaren Einflussbereich halten müssen (der Hund soll abrufbar sein) ist ebenfalls nicht neu.
Daran hätte der Besitzer arbeiten müssen oder eine Leine benutzen, schuldfrei sprechn kann er sich nicht, so traurig der Vorfall auch sein mag.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #6
Meiner Meinung nach geht das ganze aus wie das "Horberger Schießen".
Der Hund ist tot. Er wird auch nicht wieder lebendig wenn man herausfindet, wer nun schuld ist.
Ein Hund gehört im Wald an die Leine.
Genauso wie ein zweijähriges Kind an einer Hauptstraße an die Hand gehört.
Beide können noch so gut erzogen sein, sie sind Lebewesen und haben somit ihren eigenen Kopf und können auch mal ungewohnt reagieren.
Es gibt so schöne Leinen, extra für Jogger entwickelt.
Es ist bekannt daß es viele Jäger und Jagdpächter gibt, die Hunde schlichtweg hassen.
Es gibt keine Augenzeugen, also wird nie zu beweisen sein, ob der Hund gejagt hat oder nicht.
Allerdings haben sich hier wohl Hund und Schütze gekannt und so hätte dieser den Hund bestimmt einfangen können.
Als bewiesen daß der Hund gewildert hat, kann es erst gelten, wenn der Hund ein Stück Wild bereits im Maul hat.
Andernfalls könnten Wild und Hund auch zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort rumgerannt sein.
Leider gibt es zu viele Menschen, die das Gefühl von vermeindlicher Macht genießen, wenn sie mit einer Waffe durch die Gegend ziehen und das Thema Tierschutz ist da wohl nur ein sehr fadenscheiniges Alibi.
Deshalb gehört ein Hund im Wald an die Leine.
Der Hund mußte ausbaden, was Menschen gedankenlos inszenierten.
Allerdings bin ich froh über jeden Hundehasser der den Jagdschein abgenommen bekommt.
Es gibt genügend Jäger und Jagdpächter die korrekt handeln und auch Hunde als fühlende Lebewesen ansehen.
Die anderen sollte man schnell aussortieren.
Diesem Jäger hier gehört kein Jagdschein und es ist richtig ihn als Gefahr für die allgemeinheit anzusehen.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #7
@ Joleen

das unterschreibe ich glatt!

LG, Cateye
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #8
Als ich mal am Waldgebiet spazieren gegangen bin kam mir ein Mann mit Jagdhund entgegen. Der Hund lief Beifuss, aber der Mann konnte gar nicht so schnell reagieren wie dieser Hund ein still liegendes Kaninchen (genau neben ihm im Gras) tot gebissen hat. (war nicht an der Leine) der Mann ist schnell weiter gegangen. Das Kaninchen konnte ich sogar ein paar hundert Meter entfernt schreien hören, aber war als der Hund ab gelassen hat scheinbar sofort tot, bin da noch hingegangen und hab nach gesehen. Der Hund hat das Kaninchen auch sofort los gelassen als der besitzer es verlangte, also selbst wenn ein hund sehr gut hört und Beifuss läuft kann sowas schnell mal passieren.
Ich weiß nicht wieso die Hunde deswegen gleich erschossen werden müssen.
hab meinen Hund auch nicht immer an der leine gehabt, mein kleiner Blödi würde es selbst dann nicht raffen das da ein kaninchen ist wenn es vor ihm rumhüpfen und Handstand machen würde.;))
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #9
Ich weiß nicht wieso die Hunde deswegen gleich erschossen werden müssen.

Soweit ich weiß sind Jäger sogar dazu "verpflichtet" einen (wiederholt) wildernden Hund, der eben wie im oben beschriebenen Fall Rehwild nachstellt oder Niederwild oder wie auch immer, zu erschießen. Da müsste ich aber nochmal meinen Vater fragen, der selber Jäger ist.

Bei uns in der Jagd (ursprünglich komm ich vom platten Land) ist der Jagdpächter regelmäßig patroulliert, wenn er Hunde gesehen hat, die eindeutig auf Spur waren (sprich Wild verfolgt haben) hat er diese beobachtet, in der Nachbarschaft gefragt wem die gehören, ist dann, wenn er es rausgefunden hat, zu den Besitzern gefahren und hat sie ermahnt und wenn er die Hunde trotz allem wiederholt dabei erwischt hat, hat er sie auch erschossen.
Und da müssen sich in so einem Fall nicht die Jäger, sondern die Besitzer an die Nase fassen.

Bei dem Fall aus Landenau wissen wir ja leider nicht, ob der Hund bereits schon an dem Reh, was er verfolgt hat, dran war.

Das ein Jäger einen Hund sofort ohne Umschweife abknallt, halt ich auch für übertrieben. Aber in erster Linie trägt man als Hundebesitzer die Verantwortung für seinen Hund.

LG
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #10
Unser Corgirüde intressiert sich nicht für andere Tiere draußen.
Unsere Corgihündin liebt alle Tiere und will hin um sie zu begrüßen, so wie sie es von zuhause aus mit unserem Kater und den Meerschweinchen her kennt.
(Kater und Meerschweinchen haben keine Angst vor dem Hund, kommen und schmußen sogar mit.)
Unsere Neufundländerin ist sowas von alt, halbblind und halbtaub, die rennt selbst Blumenkübel um, wenn man nicht aufpaßt.
Aber wir haben hier so einen Frührentner mit Jagdschein der Hunde haßt wie die Pest.
Deshalb nehme ich die Hunde im Wald an die Leine.
Zur Sicherheit meiner Hunde.
Meine Hunde sind keine Gefahr für die Waldtiere.
Aber dieser Grünrock ist eine Gefahr für meine Hunde.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ein Hund kann auch im freien Feld, wo man weit schauen kann, frei rennen.
Dazu muß man nicht in den Wald.
Aber narürlich nur, wenn der Hund auf Zuruf sofort zuverlässig zurückkommt und man den Hund immer im Auge hat.
Man darf halt nicht träumen und denken, der Hund wird schon nachlaufen, wenn ich vorlaufe.
Man hat die Verantwortung für seien Hund und muß auf ihn achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #11
Als ich mal am Waldgebiet spazieren gegangen bin kam mir ein Mann mit Jagdhund entgegen. Der Hund lief Beifuss, aber der Mann konnte gar nicht so schnell reagieren wie dieser Hund ein still liegendes Kaninchen (genau neben ihm im Gras) tot gebissen hat. (war nicht an der Leine)
Naja, wenn du den Hund an einer etwas längeren Leine oder einer Schleppleine hast, kannst du da auch nichts machen...
Also wenn ich alleine mit der Hündin meiner Freundin unterwegs bin, lasse ich sie nur auf großen, gut übersichtlichen Wiesen ganz frei, sonst nur Schleppleine.
Stimmt das wirklcih, dass ein Jäger erst einen Warnschuss abgeben muss?
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #12
Sie informierten sofort den Langenauer Jäger darüber, dass der Hund verschwunden sei. Der Jäger stellte sich ihren Worten nach ahnungslos, obwohl das Tier zu diesem Zeitpunkt schon tot war.

warum hat der jäger dan aber nicht gleich gesagt das es nötig war?
ich weiß das jäger hunde erschiesen dürfen wenn sie wildern, aber wenn es wirklich notwendig gewesen wäre/ist hätte er es doch offen zugeben können.

ich denk eher das an dem jäger was faul ist.
Und ich denke auch das man einen Warnschuss geben kann.
Aber ich verstehe nicht warum man dem tier nich sowas wie ein nakose mittel schiessen kann ?
Man könnte aber auch nahe an den hund zielen, so das keine gefahr besteht, den ein normaler hund bekommt bei sowas auch angst und läuft weg.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #13
Ich bin mir nicht mal sicher ob Jäger mit Narkosemittel hantieren dürfen. Das bleibt meines Wissens den TÄ vorbehalten.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #15
Meine wissen, wenn Frauchen pfeift gibts Lekki und wenn ich nicht will daß der andere Hund das Lekki bekommt sondern ich, muß ich als erster da sein.
Also drehen sie sofort ab und düsen zu mir.
Ab und zu bekommt nur der erste Lekki und Lob. Der zweite wird groß gelobt, aber Lekki ist schon weg. Das zieht.
Und wenn Frauchen "Hier!" ruft spielt sie mit uns tolle Sachen wo es gleich öfters Lekki gibt. (Dann machen wir Begleithundtraining.) Dann wird erst recht gerannt.
Wenn einer meiner Hunde mal tatsächlich an einen Hasen kommen würde, weil er direkt vor ihm/ihr sitzt, das ginge für die Hunde böse aus, da sie es nicht kennen, daß ein anderes Tier sie angreift. Und Hasen können sehr wehrhaft sein, wenn sie sich bedroht fühlen. Ich hab mehr Angst der Hase kratzt meinem Corgi ein Auge aus, als daß der Corgi dem Hasen was tut.
Aber mach das mal einem Hundhasser klar.
Bei einem Reh das keine Jungen hat und auch sonst nicht geschwächt ist, haben die Corgis eh keine Chance. ein geschwächte Reh stirbt auch nicht, aber man muß es ja nicht noch mehr schwächen.
Trotzdem leine ich nur ab, wenn nirgendwo auch nur das geringste zu sehen ist.
Es muß nicht sein, daß meine Hunde ein anderes Tier erschrecken.
Aber wie gesagt, Hunde haben ihren eigenen Kopf.
Es ist immer Vorsicht geboten wenn man draußen unterwegs ist und wenn was passiert ist man als Hundeführer nur selten ganz unschuldig.
Es gilt aber immernoch das Gesetz der gegenseitigen Rücksichtsnahme und Verständnis.
Auch ein Hundehasser kann nicht einfach drauflosballern. Wir sind hier nicht im wilden Westen.
Das weiß auch besagter Jäger der den Hund abgeknallt hat und daher hat er wohl zu vertuschen versucht.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #16
Soweit ich weiß sind Jäger sogar dazu "verpflichtet" einen (wiederholt) wildernden Hund, der eben wie im oben beschriebenen Fall Rehwild nachstellt oder Niederwild oder wie auch immer, zu erschießen. Da müsste ich aber nochmal meinen Vater fragen, der selber Jäger ist.

Ja so kenne ich das auch. Bei uns ist es so das auch im Wald streunende Hunde aufpassen müssen.
Hier sehe ich ganz klar eine riesige Schuld beim Besitzer, er weiß das der Hund jagd, der Hund gehört an die Leine. Das war er nicht, anscheinend ja auch nicht abrufbar von daher trägt er für mich die Hauptschuld.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #17
naja so pauschalisieren kann man das net.
vllt war der hund kein jäger,vllt war er bisher immer abrufbar.
es gibt imemr das erste mal.
ein hund ist ein lebewesen,der kann immer mal anders reagieren.
wenn der hund perfekt hört,würde ich ihn auch ablassen....wennn er aber einmal net hört,zum ersten mal ...kann ich das vorher net wissen.
kein hund ist perfekt,es sind lebewesen mit gefühlen
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #18
Naja klar, das stimmt schon. Blöd ist dann halt nur, wenn alles zusammen kommt. Hund hört nicht, sieht Reh, jagdt Reh, Jäger sieht Hund der Reh jagdt und bumms. Wer da jetzt die Schuld hat... Tja. Der Besitzer natürlich auch, weil er die Verantwortung trägt für seinen Hund. Und der Jäger hätte evtl (wobei wir nicht wissen ob er das Reh schon erwischt hat) nicht so früh drauf losschießen sollen.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #19
ja ist schon schwer,des jetzt so zu pauschalisieren...klar trägt der halter auch die verantwortung,aber wenn mein hund vorher unnuffällig war,und nur einmal im wald weg rennt,das reh doch vermutlich eh net erwischt und dann erschossen wird...was ich mit dem machen würde...
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #20
Ich habe zu hause einen Vollblutjäger. Abrufbar. Dennoch dürfte ich mich nicht beschweren, wenn ich unangeleint mit ihm im Wald laufe und er erschossen würde. Mein Risiko.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Jäger erschießt Hund

Jäger erschießt Hund - Ähnliche Themen

Hund zum 4. Mal vom Nachbarshund angegriffen: Hallo Ihr Lieben Unsere Wohnsituation ist momentan etwas schwierig und ich würde sehr gerne eure Meinungen zu meiner Situation hören. *Vorsicht...
Hund beschuldigt gebissen zu haben-neue Art der Abzocke?: Hallo ihr Lieben, als ich vorhin nach Hause kam, traf ich meine Nachbarin ohne Hund. Da ich dies noch nie erlebt hatte, fragte ich nach ihm...
TA erschießt meinen kranken Hund: Hallo, Es war der 18. August des Jahres 2012. Mein so geliebter Hund Sämi ( Golden Retriver ) 13 Jahre alt war schwer Herzkrank. Das fing im...
Listenhunde von Polizei erschossen: Hallo liebe Foris, ich muss mich eben mal auskotzen... Ich kann es eigentlich gar nicht glauben aber in den letzten zwei Tagen habe ich zwei...
Jäger und Hunde!: Gestern morgen waren meine Mutter mit Henry und ich mit Loulou mal wieder schön spazieren. Wir haben eine tolle Stelle gefunden, sehr idyllisch...
Oben