Meine erste Katze und viele Fragen

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  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #21
hey! erstmal auch congratz zu deiner ersten katze :)
ich wollt was zum 2x auswärts übernachten sagen.
ich find auch, wenn er schon allein is, solltest nicht so lang weg, aber wenn dein freund ja nur 10 min weit weg wohnt, soll er hald öfter bei dir schlafen als du bei ihm. ich denk, das macht er sicher gern wenn er garfield auch mag :)

Vielleicht solltet ihr euch mit dem Füttern abwechseln. Damit er Deinen Freund nicht als konkurrent sieht.

konkurrent? öffnest du deinem freund denn auch die dosen ;D
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #22
Ab und zu muß ich das mal, der kommt mit dem Dosenöffner nicht klar. :)

Ich habe es schon öfter gesehen das ein Kater gerade in Einzelhaltung auch eifersucht gegenüber einen andern Menschen wie z.B. Partner entwickeln kann. Genauso wie ich es auch so kenne das Katzen oft denjenigen als Bezugsperson ansehen von dem auch das Futter oder ganz viele Leckerlies kommen. Bei meinen Nachbarn füttert nur die Mutter die Katze und zur Mutter hat die Mietz auch den meisten kontakt und hört auf ihre rufe, die Katze ist Freigänger.
Bei der Themenstarterin ist es wohl so das der Freund nur ab und zu da ist. Der Kater kennt ihn noch nicht richtig und könnte ihn als Konkurrent sehen da er ja in dem Moment wo der Freund da ist weniger aufmerksamkeit bekommt, auch ungewollt. Bei einer Freundin von mir die einen Kater in Einzelhaltung hat, fängt dieser mit Protestpinkeln an wenn Besuch da ist.
Hier faucht er ja anscheinend beide an um seiner unzufriedenheit Luft zu machen. Von daher denke ich sollte der Freund auch schon mal den Kater füttern und betüddeln, damit der Kater sieht das er nichts böses will.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #23
Des wichtigste,lass ihm zeit. Er muss sich ja erstmal an alles gewöhnen.

Der Rest kommt dann von alleine, so habe ich die erfahrung mit meinem alten Kater gemacht.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #24
Hm, bin trotzdem nicht so ganz überzeugt, weil eine Übermacht von 8 anderen Katzen im Vergleich zu einem einzigen Spielgefährten ja etwas ganz anderes ist, zudem ist die Umgebung ganz neu. Er kann sie als erstes zu seinem Revier machen.

Nur rein von der praktischen Durchführung: Es machen viele (wenn nicht gar alle?) Tierheime durchaus so, dass man eine Katze, die man von ihnen hat, auch wieder zurückgeben kann, wenn es so gar nicht klappen will mit der Zusammenführung. Ist dann natürlich blöd für das Tier, das ist auch klar.
Beurteilen kann ich die Situation natürlich auch nicht, aber ich würde dazu gerne noch ein kleines Beispiel nennen, was vielleicht doch noch mal zum Nachdenken anregt:
Ein Kater meiner Schwägerin (Züchterin) kam in ihrer Katzengruppe (9 Tiere zu dem Zeitpunkt) 2008 auch nicht mehr klar, obwohl er dort geboren wurde. Sie hat viel versucht, trotz der reichlichen Pinkelattacken über mehrere Monate, hat sich jedoch schweren Herzens von ihm getrennt, als er anfing sich nur noch auf dem Dachboden zu verkriechen vor lauter Angst. Pepper ist dann am 01.01.2009 umgezogen zu einer guten Freundin und bereits 3 vorhandenen Tieren (2 Katzen, 1 Kater). Am Samstag habe ich die neue Besitzerin, die ihn ja jetzt bereits 1 Jahr hat, noch getroffen und gefragt wie es ihm geht: einfach toll! Die ersten Wochen war er noch ängstlich, aber er hat sich super eingefügt, kommt mit den anderen 3 Katzen super aus, versteckt sich nirgends, ist nicht mehr unsauber und liebt sogar den kleinen Sohn der Familie, obwohl er vorher 5 Jahre lang keine Kinder kannte. Da die Ausgangssituation der Geschichte deines Katers extrem ähnelt, dachte ich, es lohnt sich vielleicht das zu erzählen ;).
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #25
Hilfe

Hallo ihr Lieben,
ich habe nun hier viel rumgelesen und ich hoffe ich bin hier nun richtig.

Ich bin vor einem Jahr von zu Hause ausgezogen und lebe nun in einer 40 qm Wohnung.Alleine.
Ich bin Berufstätig und arbeite am Tag 7 Stunden. Außerdem habe ich die Möglichkeit in der Mittagsstunde ebenfalls nach Hause zu kommen.

Nun zu meinem Problem:
Ich möchte gerne eine Katze, die ihr ganzen Leben bei mir verbringt.
Seit 1 Jahr überlege ich.
Ich habe mich dafür entschieden, ein Katzebaby (weiblich) zu nehmen.Ich möchte gern den gesamten Lebensprozess miterleben und auch "Erziehung" hineinbringen.
Da ich noch sehr jung bin (20) habe ich mich lange mit diesem Thema beschäftigt.
Alle möglichen Probleme habe ich durchgespielt. Die Urlaubsfrage, Wochenenden, Kosten und und und.
Und für alles habe ich eine optimale Lösung.

Meine Frage ist nun, da ich sehr viel hier gelesen habe, dass Katzen vereinsamen, wenn man zu lange weg ist, ob ich zu viel am Tag weg bin? Oder das noch grade so im Rahmen ist?
Ich will schließlich, dass meine Katze ein gutes Katzen leben hat.

Ich freue mich über Antworten.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #26
Huhu,
also erstmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung :)
Und schön das du hier nachfragst!
Aber ich muss dir leider vorab sagen, dass es sehr schlecht ist für die katze, vor allem wenn sie so jung ist, dass sie alleine ist! Sie wird sich sehr langweilen und dir bestimmt auch die Wohnung durch die Langeweile zerlegen ;)
Also solltest du entweder über eine ältere Katze nachdenken, die nur in Einzelhaltung leben soll, wobei das auch nicht so schön ist, wenn sie so lange alleine ist oder du nimmst zwei Kitten! Und du wirst es nicht bereuen, denn es hat außer den TA-Kosten vll nur Vorteile! Wenn du die beiden zusammen spielen sehen solltest - es wird dich freuen! Und bitte denke daran, dass Kitten nicht vor 12 Wochen von der Mutter getrennt werden sollten!
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #27
Vielen Dank.
Wir hatten selber in der Familie damals eine Katze, jedoch mit Freigang.


Aber für zwei Katzen ist die Wohnung zu klein. Das ist nur eine 1 Zimmer Wohnung, mit Wohn/Schlafzimmer, kleines Badezimmer,kleinen Flur und einer Küche.
Hinzu kommt auch noch, dass das den Kostenrahmen sprengen würde. Da ich Auszubildende bin.
In den ersten Wochen würde ich mir ja auch Urlaub nehmen und ... wenn ich wieder arbeiten gehe.. wäre sie nur von 8-11 und von 12-15 Uhr alleine.. das ist doch nicht die Welt?
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #28
Auch wenn das nicht lange wäre, du könntest der kleinen einfach keinen vollwertigen Spielpartner ersetzen. Sie braucht jemanden zum spielen, raufen, schmusen und putzen.

Wie groß ist deine Wohnung denn?
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #29
Doch, das ist die Welt, wäre es auch, wenn du immer zuhause bist. Katze allein in Wohnungshaltung geht gar nicht! Außer sie ist schon älter und nicht sozialisiert, aber bei einem Kitten nicht. In der Schweiz ist das übrigens vom Tierschutzgesetz vetboten und zwar nicht ohne Grund... also entweder richtig oder gar nicht, meiner Meinung nach. Du würdest dem Kätzchen keinen Gefallen tun, so leids mir tut. :eusa_think:
Alternativen sind eine ältere, unverträgliche Katze (also 6 Jahre aufwärts, so in der Richtung), oder zwei Wohnungskätzchen (bei einem Zimmer schlecht, aber wie groß ist sie denn von den m² her?) oder natürlich Freigang (aber problematisch, der nämlich auch erst ab der Kastration und etwa ab ~ 1 Jahr, da die Sterblichkeitsrate darunter sehr hoch ist. Sprich, das erste Jahr langweilt das Kitten sich auch zu Tode).
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #30
Wie groß ist deine Wohnung denn?
40m², hat sie oben geschrieben. :001:

@ freufreufreu
Willkommen im Forum zuerst mal. :D

So leid es mir tut, die Idee, ein Kitten allein zu halten, die ist grundsätzlich nicht gut, unabhängig vom Zeitraum deiner An- und Abwesenheit. Mit einer unverträglichen (und vor allem erwachsenen) Einzelkatze wärst du sicher besser beraten. Alles andere würde zu Lasten der Katze gehen. Die Alternative wäre Freigang, aber ich weiß nicht, ob du den geben könntest.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #31
Also 40 m² gehen eigentlich, hab selber nur 37 m². Ein Zimmer ist halt blöd, aber fänd ich tausend Mal besser als eine Katze allein... hat Olga nicht auch zwei Katzen in einem Zimmer? :eusa_think:
Außerdem schreibst du, dass noch Küche und Bad dabei sind. Wären dann ja mehrere unterschiedliche Räume :D Das würde doch gehen, oder?
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #32
Zur Kostenfrage:
Ich bin Studentin und habe auch nicht die Welt an Geld. Aber zwei Katzen verursachen nicht so immense Kosten. Und wenn ich mir überlege, was ich an Geld spare, weil sie uns nicht vor Langeweile irgendwas zerlegen, da fällt das Futter nicht ins Gewicht. Gut wenn TA ansteht müssen wir auf unsere Rücklagen zurückgreifen, aber die brauchst du auch bei einer Katze, denn die kann auch schlimm krank werden. Für meine beiden Katzen gehen im Monat etwa 45 Euro fürs Fressen drauf und 20 Euro fürs Katzenstreu. Zwei kleine Kätzchen spielen zu sehen ist so unterhaltsam. Ich könnte mich heute dafür ohrfeigen zuerst überlegt zu haben, nur eine zu nehmen.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #33
Hallo, wollte mich nochmal melden. Danke für die zahlreichen Tipps :) Garfield lässt sich mittlerweile schon streicheln und schnurrt dabei. Er frißt auch schon in meiner Gegenwart. Wir haben nur mehr ein Problem, er ist furchtbar launisch :roll:. Ich streichle in und es gefällt ihm. Es war total harmonisch. Musste ein wenig später mit ihm schimpfen, weil er am Parkett gekratzt hat und neben steht der Kratzbaum. Das schimpfen war eigentlich nur ein lautes nein. Er faucht mich mehrmals an. Sein Gesichtsausdruck wird dann richtig böse, wußte gar nicht, dass Katzen so eine lebhafte Mimik haben. Ich weiß schon, dass eine Katze faucht, wenn ihr was nicht passt. Wäre ja ok für mich, aber seine Aggressionschwelle ist schon sehr schnell erreicht. Außerdem faucht er mehrmals am Tag, da genügt es schon, dass ich die Decke von der Couch nehme, auf der er sich gerade befindet. Die Besitzerin ist sehr nett, sie hat mir von Anfang an gesagt, dass sie ihn jederzeit wieder zurücknehmen würde, wenn ich ihn doch nicht mehr möchte. Das will ich aber auch nicht, er tut mir leid, wenn er wieder den ganzen Tag auf dem Kasten verbringt, weil er von den anderen Katzen Angst hat. Kann es sein, dass der arme Kater Geisteskrank ist? Es ist schon sehr seltsam, dass er in einem Moment sich an mich schmiegt und im anderen Moment mich anfaucht, nur weil ihm gerade was nicht passt. Ich hatte noch nie eine Katze, aber meine Oma bei der ich aufgewachsen bin, hat Wilde Katzen in der Siedlung gefüttert. Zwei davon durften in der Nacht immer in den Heizungskeller. Das waren Wilde Katzen, aber nicht mal die haben gefaucht oder mit der Pfote nach uns geschlagen. Habe irgendwie Angst, dass die Katze eine Fehlentscheidung war, weil ich nicht mit seiner Erziehung klar komme. Andererseits will ich ihm ein schönes Zuhause und einen glückliches Leben bieten.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #34
Es war keine falsche Entscheidung den Kater zu nehmen. Ich würde zwar einem Anfänger nicht unbedingt zu einer schwierigen Katze raten. Aber meine erste Katze war auch schwierig. War schon alt und hatte 2 Jahre im Tierheim gesessen, das hatte spuren hinterlassen. Aus dieser Erfahrung heraus weiß ich aber auch das ein Anfänger so eine Herausforderung meistern kann. Hab den Mut durchzuhalten!
Das schon raus kommt und frisst und sich auch mal streicheln lässt ist schon ein Fortschritt.
Was das Fauchen angeht. Er wurde lange Zeit von den anderen Katzen unterdrückt und jetzt wo die "Bösen" weg sind will er austesten wie weit er gehen kann. Da solltest du ihm dann schon Grenzen zeigen. Aber nach Katzenart. Das kann ein deutliches Nein sein, oder auch ein fauchen. Als Mensch zu fauchen ist nicht so lächerlich wie es sich anhört, die Katzen verstehen das schon.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #35
Was das Fauchen angeht. Er wurde lange Zeit von den anderen Katzen unterdrückt und jetzt wo die "Bösen" weg sind will er austesten wie weit er gehen kann.
Das glaube ich nicht. Für mich hört es sich einfach nach Angst und Unsicherheit an. Aber das können wir nicht beurteilen, das wirst du mit der Zeit rausfinden müssen. Ich habe mir von Luna auch in den ersten Wochen (Monaten?) einige Pfotenhiebe und Bisse eingefangen, weil ich ihre Körpersprache nicht richtig deuten konnte. Da hätte mir aber auch kein Forum helfen können, weil es da einfach um das Zusammenspiel von Katze und Halter geht. Das kann man nirgendwo nachlesen, das muss man bei jeder Katze neu lernen (meine bescheidene Meinung, geformt durch eine einzige eigene und viele wilde bis halbwilde Katzen in Italien bei Oma). Bei Luna ist es z.B. so, dass sie, bevor sie sich beim Streicheln wehrt, Zeichen gibt, dass jetzt genug ist. Die sind aber recht subtil, ein leichtes Drehen des Kopfes, ein "kritischer" Blick etc. Du wirst auch bei Garfield sicher bald die Körpersprache besser lernen und dann deuten können, wann die Stimmung umschlägt.
Caterina
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #36
Kann es sein, dass der arme Kater Geisteskrank ist?
Aller Wahrscheinlichkeit nach wohl nicht ;).

Ich würde mich Antigone anschließen:
Für mich hört es sich einfach nach Angst und Unsicherheit an. Aber das können wir nicht beurteilen, das wirst du mit der Zeit rausfinden müssen.
Das vermute ich auch.

Bei unserer schwierigen Katze äußern sich Angst und Unsicherheit IMMER durch Aggressionen, angefangen beim Fauchen bis hin zum echten Angriff. Wichtig ist deine Reaktion dabei.
Meiner Erfahrung nach bringt es - zumindest bei meiner Katze - wenig bis gar nichts, wenn ich laut "nein" sage oder gar fauche. Bei ihr ist es am wirksamsten, einfach absolut ruhig zu bleiben und so zu tun, als wäre alles ganz normal und ihr auffälliges Verhalten zu ignorieren. Ist es nämlich tatsächlich Angst oder Unsicherheit, wird sie durch eine entsprechende Reaktion von mir noch mehr verunsichert und noch hektischer.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #37
Zur Kostenfrage:
Ich bin Studentin und habe auch nicht die Welt an Geld. Aber zwei Katzen verursachen nicht so immense Kosten. Und wenn ich mir überlege, was ich an Geld spare, weil sie uns nicht vor Langeweile irgendwas zerlegen, da fällt das Futter nicht ins Gewicht. Gut wenn TA ansteht müssen wir auf unsere Rücklagen zurückgreifen, aber die brauchst du auch bei einer Katze, denn die kann auch schlimm krank werden. Für meine beiden Katzen gehen im Monat etwa 45 Euro fürs Fressen drauf und 20 Euro fürs Katzenstreu.


Hi ,

wenn ich ehrlich bin komme ich bei zwei Katzen mit ca 65 Euro im Monat nicht aus . Habe mal kurz überschlagen und bin mit Streu auf ca 150 Euro gekommen . Gut ich gebe zu mein Streu ( Feliton feines Klumpstreu ) ist mit 12 Euro ( 14 Kg ) ziemlich teuer .
Ich habe aber auch ziemliche " Fresser " es sind Maine Coons . Vielleicht fressen die von Haus aus mehr ...:mrgreen: :eusa_think:
Aber es gibt wirklich nichts schöneres als Katzenliebhaber , zwei Tiger beim Spielen zuzuschauen ....;)
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #38
Jetzt war ich verunsichert und habe doch noch mal nachgerechnet.
Uns reicht ein großer sack streu cböp etwa 4-5 wochen, macht also 20 euro.
futter brauche ich etwa 600g pro tag (Bozita (hauptsächlich), Schmusy,Shah, Bio Plan) macht etwa 1,50 euro pro tag. natürlich gibt's auch mal ein leckerchen oder auch frischfleisch, das is da nicht dazu gezählt.
 
  • Meine erste Katze und viele Fragen Beitrag #39
Bei unserer schwierigen Katze äußern sich Angst und Unsicherheit IMMER durch Aggressionen, angefangen beim Fauchen bis hin zum echten Angriff. Wichtig ist deine Reaktion dabei.
Meiner Erfahrung nach bringt es - zumindest bei meiner Katze - wenig bis gar nichts, wenn ich laut "nein" sage oder gar fauche. Bei ihr ist es am wirksamsten, einfach absolut ruhig zu bleiben und so zu tun, als wäre alles ganz normal und ihr auffälliges Verhalten zu ignorieren. Ist es nämlich tatsächlich Angst oder Unsicherheit, wird sie durch eine entsprechende Reaktion von mir noch mehr verunsichert und noch hektischer.

Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an!
Genauso habe ich es damals am Anfang bei meinen Problemfellchen Minki und Möhrchen auch gemacht.
Sie haben mich auch angefaucht und wollten beissen...
Das war alles reine Angst und Unsicherheit. Ich habe dieses Verhalten überhaupt nicht kommentiert, sondern habe sie dann einfach ignoriert...

Heutzutage gibt es hier kein Gefauche mehr und Angriffe erst recht nicht.
Im Gegenteil, die beiden kriegen gar nicht genug vom Schmusen;)

Bei solchen Katzen hilft wirklich am besten Geduld, Geduld und nochmals Geduld und einfach ruhig bleiben.
Mit lauten "Neins" oder ähnlichem verunsichert man sie nur wieder...
 
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