- Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #1
Löwin
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Hallo! 
Ohne euch mit einer langen Vorstellung gleich mit meinem ersten Post zu "nerven"
- nur so viel: Ich war schon immer ein riesiger Hundenarr (als ich klein war, hatten wir auch einen eigenen Familienhund, leider schon lange gestorben), und meine Lebenssituation lässt es jetzt und auf lange Zeit gesehen zu, dass ich mir nun tatsächlich einen eigenen Hund anschaffe.
Ich war letzte Woche im Tierheim und habe mich auf Anhieb in eine bestimmte Hündin verliebt.
Sie ist ein Fundhund, ca- 4-5 Jahre alt, und wurde im Januar irgendwo in den Wäldern hier aufgegriffen. Niemand weiß, was ihr passiert ist - ob sie ausgesetzt wurde, ob sie ausgerissen ist (niemand hat sich aber wegen ihr gemeldet), ob sie vorher schlecht behandelt wurde...
Man hat mir gesagt, dass man mit ihr erst einmal ein paar Wochen spazierengehen sollte, um ihr Vertrauen zu gewinnen, da sie sehr schüchtern und zurückhaltend ist.
Ich finde das gut und prima vom Tierheim-Personal - einen solchen Hund nicht einfach abzugeben!
So kann sie sich vielleicht erst einmal an einen bestimmten Menschen gewöhnen, und der Mensch sich an sie. Und beide Seiten können feststellen, ob man wirklich "zusammenpasst". 
Ich bin gerne dazu bereit, das zu tun, und ich war am Montag und heute bereits mit ihr unterwegs.
Nun überlege ich, was ich tun könnte, um allmählich das Vertrauen dieser Hündin zu gewinnen. Nicht, weil ich mich bei ihr "einschmeicheln" möchte - sondern weil es mir irgendwie wehtut, zu sehen, wieviel Angst sie in bestimmten Situationen hat, und weil ich mir so wünsche, dass sie sich irgendwann bei einem Spaziergang auch einmal entspannen und diesen einfach genießen kann!
Sie erschrickt manchmal furchtbar, nur weil man sich beispielsweise die Mütze zurechtrückt (Angst vor erhobener Hand?). An der Leine zerrt sie oft und hartnäckig, man hat das Gefühl, sie will möglichst viel Abstand zum Menschen halten. Es gibt zwar auch die Momente, wo sie sich etwas entspannt und locker nebenherläuft - leider nur sehr selten.
Sie weicht Berührungen zunächst aus, wenn man auf sie zukommt, duckt sich auch etwas weg, lässt sich aber dann doch anfassen und entspannt sich ein wenig, wenn man sie länger streichelt. Manchmal wird sie dann doch neugierig und beginnt an einem zu schnuppern.
Völlig ausgeflippt ist sie heute leider, als es ein Stück durch ein Wohngebiet ging. Jedes Auto und jeder andere Mensch auf der Straße waren eine Katastrophe. Sie wusste zum Teil nicht einmal mehr, ob sie flüchten oder sich einfach nur am Boden zusammenkauern soll. Es tat mir furchtbar leid, das mitanzusehen.
Ich habe aber den Eindruck, dass sie zum Tierheim-Personal durchaus schon ein gewisses Vertrauen hat (freundliche Begrüßung nach dem Spaziergang, kommt bereitwillig auf die Pfleger zu), und habe daher viel Hoffnung, dass sie beim richtigen Umgang mit ihr auch zu anderen Menschen wieder Vertrauen fassen könnte.
Was kann ich dafür tun?
Ist es zum Beispiel gut, während des Spazierengehens viel mit ihr zu reden - oder verspannt sie das ständige "Plappern" eher noch mehr? Machen gelegentliche Leckerlis Sinn? Wie reagiere ich am Besten, wenn ich merke, dass sie akut wirklich viel Angst hat?
Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht ein bisschen helfen. Sie ist eine tolle Hündin, die es verdient hat, dass man sich für sie einsetzt und sich bemüht. Ich will mein Bestes tun und bin für jede Hilfe so dankbar!
Ohne euch mit einer langen Vorstellung gleich mit meinem ersten Post zu "nerven"
Ich war letzte Woche im Tierheim und habe mich auf Anhieb in eine bestimmte Hündin verliebt.
Sie ist ein Fundhund, ca- 4-5 Jahre alt, und wurde im Januar irgendwo in den Wäldern hier aufgegriffen. Niemand weiß, was ihr passiert ist - ob sie ausgesetzt wurde, ob sie ausgerissen ist (niemand hat sich aber wegen ihr gemeldet), ob sie vorher schlecht behandelt wurde...
Man hat mir gesagt, dass man mit ihr erst einmal ein paar Wochen spazierengehen sollte, um ihr Vertrauen zu gewinnen, da sie sehr schüchtern und zurückhaltend ist.
Ich finde das gut und prima vom Tierheim-Personal - einen solchen Hund nicht einfach abzugeben!
Ich bin gerne dazu bereit, das zu tun, und ich war am Montag und heute bereits mit ihr unterwegs.
Nun überlege ich, was ich tun könnte, um allmählich das Vertrauen dieser Hündin zu gewinnen. Nicht, weil ich mich bei ihr "einschmeicheln" möchte - sondern weil es mir irgendwie wehtut, zu sehen, wieviel Angst sie in bestimmten Situationen hat, und weil ich mir so wünsche, dass sie sich irgendwann bei einem Spaziergang auch einmal entspannen und diesen einfach genießen kann!
Sie erschrickt manchmal furchtbar, nur weil man sich beispielsweise die Mütze zurechtrückt (Angst vor erhobener Hand?). An der Leine zerrt sie oft und hartnäckig, man hat das Gefühl, sie will möglichst viel Abstand zum Menschen halten. Es gibt zwar auch die Momente, wo sie sich etwas entspannt und locker nebenherläuft - leider nur sehr selten.
Sie weicht Berührungen zunächst aus, wenn man auf sie zukommt, duckt sich auch etwas weg, lässt sich aber dann doch anfassen und entspannt sich ein wenig, wenn man sie länger streichelt. Manchmal wird sie dann doch neugierig und beginnt an einem zu schnuppern.
Völlig ausgeflippt ist sie heute leider, als es ein Stück durch ein Wohngebiet ging. Jedes Auto und jeder andere Mensch auf der Straße waren eine Katastrophe. Sie wusste zum Teil nicht einmal mehr, ob sie flüchten oder sich einfach nur am Boden zusammenkauern soll. Es tat mir furchtbar leid, das mitanzusehen.
Ich habe aber den Eindruck, dass sie zum Tierheim-Personal durchaus schon ein gewisses Vertrauen hat (freundliche Begrüßung nach dem Spaziergang, kommt bereitwillig auf die Pfleger zu), und habe daher viel Hoffnung, dass sie beim richtigen Umgang mit ihr auch zu anderen Menschen wieder Vertrauen fassen könnte.
Was kann ich dafür tun?
Ist es zum Beispiel gut, während des Spazierengehens viel mit ihr zu reden - oder verspannt sie das ständige "Plappern" eher noch mehr? Machen gelegentliche Leckerlis Sinn? Wie reagiere ich am Besten, wenn ich merke, dass sie akut wirklich viel Angst hat?
Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht ein bisschen helfen. Sie ist eine tolle Hündin, die es verdient hat, dass man sich für sie einsetzt und sich bemüht. Ich will mein Bestes tun und bin für jede Hilfe so dankbar!