Tierheim-Hund mit sehr viel Angst

Diskutiere Tierheim-Hund mit sehr viel Angst im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ida, ja, das ist die Bonnie! :D Leider kein besonders hübsches Bild von ihr, weil sie dort eher ängstlich guckt. Ihr solltet sie mal sehen...
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  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #21
Hallo Ida,

ja, das ist die Bonnie! :D
Leider kein besonders hübsches Bild von ihr, weil sie dort eher ängstlich guckt. Ihr solltet sie mal sehen, wenn sie sich wirklich entspannt, und ihren schönen Kopf und den Schwanz ganz hoch hält! :D

Danke für die guten Wünsche.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #22
Hey, ich wünsch dir wirklich ganz viel Glück mit der Kleinen!!!
Man, kann wirklich heraus lesen wie sehr sie dir ans Herz gewachsen ist und ich muss lächeln wenn du von ihr erzählst!
Wenn du jetzt nicht aufgibst dann wird aus euch bestimmt ein Traumpaar!

LG
Dalia
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #23
Hy,
vielleicht hab ich ja was überlesen...aber wieso holst du denn die Kleine nicht einfach zu Dir? Ok , erstmal heißt das eine große Veränderung für Bonnie - aber gleichzeitig heißt das auch : Jetzt bin ich angekommen...weiß nicht genau worauf du wartest? Wenn du eh schon verliebt bist...

PS . Wenn du auch nur halb so nett und fröhlich bist wie auf deinem Foto - na dann hat die Bonnie den Jackpot mit dir gewonnen :))
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #24
Find ich auch absolut klasse. wenn ich so könnte wie ich wollte hätte ich schon ein Tierheim zu Hause;)
@suno: ich glaube das Tierheim-Personal wollte das erstmal so, dass sie eine weile mit ihr gassi geht.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #25
Hallo Dalia,

wie lieb von dir - dankeschön! :D
Überhaupt bin ich überwältigt von den vielen netten Kommentaren hier. Das tut richtig gut, und ich danke euch von Herzen.


Hallo suna,

Bonnie ist kein Hund, den man einfach so mitnehmen kann - das hat mir das Tierheim schon ganz am Anfang ziemlich deutlich klargemacht, und ich kann es inzwischen auch sehr gut verstehen.
Wenn man sie jetzt - ohne vorher ein gewisses Grundvertrauen aufzubauen - einfach so ins Auto stecken und heimfahren würde, würde sie vermutlich durchdrehen vor Angst. Nur noch wildfremde Menschen um sie herum, ihre mühsam kennengelernte Umgebung und alle vierbeinigen Freunde aus dem Tierheim weg, fremde Geräusche, mehr Autos, mehr Lärm... Ich fürchte, ich würde ihr wirklich nichts Gutes damit tun!
Der "Plan" ist, dass sie mich erst richtig gut kennenlernt und mir zumindest ein wenig vertraut - damit es für sie später okay ist, wenn ich sie mitnehme, und sie in der neuen Fremde dann zumindest eine gewohnte Person als Anhaltspunkt hat, wenn sowieso so viel Neues (und Angstmachendes) auf sie einstürzt.
Ich werde bestimmt auch meine Mama mal dazu überreden, auf ein paar TH-Spaziergänge mitzukommen - dann kennt Bonnie schon zwei Menschen aus meiner Familie, bevor sie hier ankommen kann.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #26
Hallo,

ich lebe noch! :D
...Na guuut, das ist jetzt vielleicht etwas überdramatisiert :lol: - aber ich musste mich letzte Woche mit einer wirklich bösen Grippe herumschlagen. Ich war richtig Matsche und konnte deshalb auch nicht zu meiner Süßen - trotzdem hat sie mich heute gleich wiedererkannt, als ich gekommen bin, und das hat mich sooo gefreut! :D

Ich habe eine Frage an die Verhaltensexperten unter euch.
Bonnie ist inzwischen schon viel entspannter in meiner Nähe und wird tatsächlich zutraulich. Jetzt kommt es sehr oft vor, dass sie sich beim Spazierengehen nach mir umdreht, in meine Richtung "tendiert" oder von sich aus auf mich zukommt, wenn ich mich auf den Boden hocke. Solange ich mich regungslos verhalte, kommt sie mir dann sogar sehr nahe und schnuppert richtig "Nase an Nase" mit mir (...ziemlich süß! ;)) - sie weicht aber nach wie vor sofort zurück, wenn ich versuche, sie anzufassen.
Sie baut also von sich aus Kontakt auf, "flüchtet" dann aber doch wieder.

Kann das heissen, dass sie mich langsam wirklich "okay" findet, und versucht, sich mir auf ihre Art zu nähern? Oder sind es am Ende doch nur die Leckerlis in der Tasche? ;)
Und wie verhalte ich mich am Besten? Überhaupt nicht versuchen, sie anzufassen, oder sie langsam auch daran gewöhnen (vielleicht jedes dritte Mal oder so)? Sie ansprechen, wenn sie sich zu mir umdreht, oder auch hin und wieder mal ignorieren?

Ach ja... Tierheim ist leider nicht sehr kooperativ, was den ungezwungenen Besuch im Zwinger/Käfig angeht. :(
Eine Pflegerin meinte zwar, dass ich das ruhig mal machen könnte, mich für einige Zeit zu Bonnie setzen - aber eine andere fand's dann wieder nicht so prickelnd. :?
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #27
Wenn sie von sich aus auf dich zu kommt ist sie schon neugierig wer du überhaupt bist usw! Es ist toll das ihr schon eine kleine Bindung zu einander gefunden habt!
Wichtig ist: Hinhocken und nicht über sie beugen und dann hallo sagen, also auf ihre höhe hocken wennihr euch begrüßt!
Um es ihr leichter zu machen nicht direkt in die Augen schauen auch das wirkt sehr bedrohlich einfach den kopf etwas wegdrehen!
Nicht mit beiden Händen wuscheln oder Umarmen! Zum wuschel denk ich ist sie etwas zu ängstlich und Umarmungen hassen alle Hunde! Sie dulden es meist nur mit einer Engelsgeduld!
Von Seite nähern wenn du an sie herantritts, von vorne wirkt es ao als ob du dich ihr in den Weg stellst!
Ich denke hier kann mit sicherheit noch so einiges ergänzt werden da ich die hälfte vergessen habe!

Achja und liebe geht durch den Magen weißt du ja, oder;)???
Und Fütterungen aus der Hand schafft vertrauen

Lg yvi
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #28
Das freut mich für dich bzw. euch zwei, wenn langsam Vertrauen entsteht. :)

So wie Ivy es schon beschrieben hat, würde ich es auch machen. Ein stückchen den Kopf wegdrehen, nicht direkter Augenkontakt und langsam am Hals anfangen zu streicheln. Nie von oben! Jedes mal versuchen zu streicheln würde ich aber nicht. Nur wenn du das Gefühl hast, jetzt würde es passen. Oder wenn du ihr ein Leckerlie mit der flachen Hand gibts, sie nimmt es sich und dann streifst gaanz langsam vom Unterkiefer über den Hals. So würde ich es vielleicht probieren. Auf jeden Fall nicht übereilen! Die Zeit wird kommen. ;)
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #29
Hallo,
wie alle schon sagten nicht direkt in die Augen schauen und keine "Bedrohung" von oben....Du könntest ein Leckerlie mit der flachen Hand auf dem Boden (also Leckerli unter der Hand) legen und warten bis sie es haben möchte ---schnuffelt an deinen Händen, du sprichst leise und ruhig zu ihr und ziehst dann langsam die Hand weg damit sie es bekommt.
Das kannst du dann ausweiten, bis das Leckerlie in deinem Schoß (Schneidersitz) liegt und sie es sich holt.
...ich finde ihr zwei macht das ganz toll und mach dir keine Gedanken ob sie nun Dich oder die Leckerlies mehr mag:)).....da können sich die meisten Hundebesitzer nicht sicher sein...ne Quatsch aber ihr braucht ja jetzt erst mal Vertrauen und die Kleine muss kapieren daß du zu den Guten gehörst....

Das klappt schon, ich kenne einen Podenco der wirklich aufs übelste Misshandelt wurde bishin zum Aufhängen an einem Baum - inzwischen hat er "seinen Gutmensch" vollkommen erkannt und läßt sich sogar schon von uns Freunden streicheln. Nur schnelle Bewegungen oder Stock werfen geht gar nicht - da zuckt er ganz fürchterlich zusammen.....
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #30
Ruhe und Geduld ist bei der Süßen wirklich die Lösung, glaube ich. :D

Am Dienstag hatten wir den tollsten Spaziergang bisher überhaupt. Ich war entspannt, der Hund war entspannt (ganz wenig Ziehen an der Leine!), dadurch war ich so happy, dass ich mich gleich noch mehr entspannt habe... ;) Und das Wetter war ja auch zum ersten Mal so richtig frühlingshaft schön! :D

Ich habe ein paar Mal ausprobiert, mich bewusst mit dem Rücken zu ihr hinzustellen oder auf den Boden zu hocken und sie dann leise zu rufen. Das mit dem Rücken-Zudrehen habe ich aus dem tollen Buch mit den Calming Signals, auf das ich auch durch dieses Forum gestoßen bin! Augenkontakt-Vermeiden und Körper-Abwenden funktioniert bei Bonnie ganz toll, sie kommt dann von sich aus immer näher und schnuppert sich an einen heran, bis wir wirklich Nase-an-Nase dahocken! :lol:
Auf Gähnen reagiert sie allerdings überhaupt nicht - bin darüber auch ganz froh, weil es mir ehrlich gesagt sehr schwerfällt, kümstlich zu gähnen! ;)

Leckerlis nimmt sie inzwischen aus der flachen Hand. Das hat ein paar Tage gedauert, und am Anfang war sie noch so hastig, dass manchmal die Finger um ein Haar mit ab waren, aber es wird!

Freue mich schon auf den Spaziergang heute. :D
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #31
Das ihr so toll Fortschritte macht, finde ich toll! Es klingt doch alles sehr vielversprechend und ich bin mir sicher, du machst das prima. :)
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #32
schön das ihr euch nähert und auch ich habe tante google gefragt und die maus gleich gefunden da sie ganz oben auf der tierschutz seite steht sie ist wirklich eine hüpsche udn die verängstigung sieht man ihr an.
Drücke die daumen das ihr beide bald soweit seid das sie zu dir kann =)

Das ist sie doch oder?
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #33
...Für alle, die mir so lieb wegen Bonnie geantwortet und mir Tipps gegeben und Mut gemacht haben: Guckt mal!! :D

Vergleicht das mal mit dem Foto aus dem Tierheim - das ist doch der Wahnsinn, oder?!
Ich habe soooo eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, was für ein großes, tapferes Herz meine Kleine hat... :clap:

Und euch allen ein ganz riesiges Dankeschön!
 

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  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #34
Oh, das ist ja klasse!! Ich freu mich so für euch! :D
Sie hat sich ja wirklich toll gemacht, sieht gar nicht mehr ängstlich aus, sondern einfach nur noch glücklich.

Wie gehts denn jetzt weiter?
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #35
Wow! Eine wirklich hübsche Hündin, die gar nicht ängstlich aussieht. Sondern wie ein ganz normaler Hund, der dich anschmachtet.^^Du hast wirklich tolle Arbeit geleistet!

An Callies Frage würde ich mich auch anhängen. :)
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #36
Wenn ein Hund glücklich aussieht, dann Bonny.

Super gemacht. Viel Glück weiterhin.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #37
...Ja, jetzt kommt demnächst bald das "Mit nach Hause nehmen auf Zeit", also erst einmal für ein paar Stunden und dann auch über Nacht. Ist bei uns im Tierheim durchaus gängige Praxis, weil zu viele Leute leider schon "gemerkt" haben, dass sie mit dem Hund in der Wohnung etc. dann doch nicht so toll klarkommen und ihn nach ein paar Tagen wieder abgegeben haben. :)( bzw. :roll:!)
Bei Bonnie auch ganz gut und vernünftig so, denke ich - denn ich habe nach wie vor keinen Schimmer, wie sie innerhalb einer Wohnung oder in einem Garten reagieren wird, der nicht so schön ruhig und abgeschirmt liegt wie das Tierheim. Ganz zu schweigen vom Gassigehen im Wohnviertel...!

Ein bisschen habe ich auch "Bammel" davor, sie dazu erst einmal ins Auto verfrachten zu müssen. Autos sind nach wie vor ein Riesenproblem, und egal, wie oft ich ihr meines schon gezeigt habe, sie hält nach wie vor am liebsten die ganze Leinenlänge Abstand davon. Nicht einmal Leckerlis helfen da was!
Ich werde sie also wohl oder übel reinheben und zu ihrem Glück "zwingen" müssen - da kann natürlich wieder etwas Vertrauen kaputtgehen. :( ...Naja, und beten, dass sie während des Fahrens eher aus Angst stillhält als riesigen Terz zu machen! :shock:

...So, ich muss los - Bonnie wartet schon!
Drückt uns einfach weiterhin die Daumen! ;)
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #38
Hat sie Vertrauen noch zu anderen Hunden? Mit den sie ausgelassen toben kann? Eventuell hilft es, wenn so ein Hund, mit am Auto vorbei geht und auch dort rein geht.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #39
Löwin - du bist schon so weit. laß´den Kopf nicht hängen.. Ihr schafft das. Wenn ihr ihr Zeit genug gebt wird sich das finden.
 
  • Tierheim-Hund mit sehr viel Angst Beitrag #40
Als hätte ich es durch meinen Post vor dem Spaziergang "heraufbeschwört" - erste Probe mit Bonnie im Auto = ein Fiasko! :(

Wir waren zu zweit, und trotzdem hat sie sich dermaßen gewehrt, dass sie uns beinahe entwischt wäre. Sie hat es sogar noch geschafft, als der Kofferraumdeckel schon fast unten war, sich irgendwie doch noch wie ein Blitz durch den Spalt zu ducken - vor lauter Panik. Fast schon ein kleines Wunder, dass wir alle drei da ohne Schrammen und blaue Flecken davongekommen sind. :shock:
(Also, ich habe so einen Kofferraum, der zum Fahrerraum hin offen ist - nicht, dass ihr jetzt noch denkt, ich will die Kleine in einen abgeschlossenen Kofferraum sperren! :lol:)
Hinterher war sie dann so verstört wie schon lange nicht mehr. Ganz geduckt und fahrig und auf möglichst viel Abstand zu allem und jedem bedacht. :(

...Okay, also zurück zu den ganz kleinen Schritten.
Eine sehr nette Tierheims-Dame hat eine Art "Auto-Trainingsprogramm" für Bonnie vorgeschlagen. Ich soll sie erst mal mit sanfter Gewalt (Leine um die Kopfstütze binden) dazu bringen, im Kofferraum sitzen zu bleiben, mit offenem Deckel und Leckerlibelohnung und mit ihr reden usw. Das Ganze dann nach einer Weile mit Deckel zu. Und wieder etwas später mal ein ganz kleines Stück fahren, danach Spaziergang als Belohnung.
Sie soll also praktisch lernen, Auto mit etwas Gutem (Leckerli, Spazierengehen) zu verbinden.
Ich finde, das klingt ziemlich okay, und einen besseren Vorschlag habe ich nun wirklich nicht! Was meint denn ihr?

...Von der fast 20-minütigen Heimfahrt bis zu mir sind wir jedenfalls noch meilenweit entfernt. In der Zeit würde Bonnie mir wohl das halbe Auto zerlegen und ich einen Herzinfarkt am Steuer kriegen. :(
 
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