- Wassergraben Beitrag #21
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Machtnix
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Gut, dass ihr eine entsprechende Reiterin gefunden habt.
Zum psychischen Wechsel des Pferdes:
Das ist gar nicht so selten. Bei Hengsten hat man das sehr viel schlimmer, die schlagen mit ca. 7 Jahren gern nochmal um.
Bei Stuten und Wallachen liegt das oft an der Ausbildung. Ausbildung ist eben auch Bildung. Sehr verändern sich Pferde, die unsicher und rangnieder mit im unteren Rangdrittel sind und dann in der Ausbildung, Gleichgewicht, Kraft, Schnelligkeit und Selbstbewustsein bekommen.
So kann aus einem Mäuschen schonmal ein Tieger werden.
Die neu gewonnen Fährigkeiten werden dann an den Weidekumpels (je nachdem ob diese sich das gefallen lassen) und/oder am Menschen ausprobiert.
Gerade Steigen ist NO GO, egal was ist. Wenns leider schon so weit gekommen ist, dass ein Pferd chronisch steigt, muss man jemanden holen, der sich genau mit solchen Pferden auskennt, so wie ihr das jetzt eben gemacht habt. Gut so! Ein Profi, was ja auch die Besitzerin des Pferdes ist, kann eben auch nicht alles. Ein alter Ausbilder hat mal zu mir gesagt 'Du kannst 500 Pferde ausbilden aber Jeder findet irgendwann seinen Meister. Das ist keine Schande'.
Ich denke ihr habt zu lange damit gewartet und die Rangordnung war vom Boden aus mehr geklärt als vom Sattel aus. Diese Diskrepanz führt häufig irgendwann zu mehr oder weniger großen Problemen.
Der weitere Weg wird vermutlich sein, dass die Reiterin -die mit dem Pferd klar kommt- das Pferd einige Zeit reitet und dann ist es an euch unter ihrer Anleitung zu lernen euch genauso durchzusetzen, denn Pferde selektieren oft sehr genau und wissen wer drauf sitzt. So weit darf es nicht kommen.
Alle 3 Wochen auf ein Turnier finde ich nicht zu viel. Es kommt immer darauf an ob jedesmal Höchstleistungen verlangt werden und danach sehen deine Texte nicht aus.
Auch längere Fahrten sind gewohnheitssache. Unsere Pferde fahren recht viel (z.B. 1x pro Woche 1 Std. Fahrt -einfacher Weg- zum Training) und teilweise auch lange (bis zu 900km ca 1/2 jährlich). Ihnen macht das nix. Selbst nach langen Fahrten sind sie am nächsten Tag frisch. Die Gewohnheit machts eben.
Zum psychischen Wechsel des Pferdes:
Das ist gar nicht so selten. Bei Hengsten hat man das sehr viel schlimmer, die schlagen mit ca. 7 Jahren gern nochmal um.
Bei Stuten und Wallachen liegt das oft an der Ausbildung. Ausbildung ist eben auch Bildung. Sehr verändern sich Pferde, die unsicher und rangnieder mit im unteren Rangdrittel sind und dann in der Ausbildung, Gleichgewicht, Kraft, Schnelligkeit und Selbstbewustsein bekommen.
So kann aus einem Mäuschen schonmal ein Tieger werden.
Die neu gewonnen Fährigkeiten werden dann an den Weidekumpels (je nachdem ob diese sich das gefallen lassen) und/oder am Menschen ausprobiert.
Gerade Steigen ist NO GO, egal was ist. Wenns leider schon so weit gekommen ist, dass ein Pferd chronisch steigt, muss man jemanden holen, der sich genau mit solchen Pferden auskennt, so wie ihr das jetzt eben gemacht habt. Gut so! Ein Profi, was ja auch die Besitzerin des Pferdes ist, kann eben auch nicht alles. Ein alter Ausbilder hat mal zu mir gesagt 'Du kannst 500 Pferde ausbilden aber Jeder findet irgendwann seinen Meister. Das ist keine Schande'.
Ich denke ihr habt zu lange damit gewartet und die Rangordnung war vom Boden aus mehr geklärt als vom Sattel aus. Diese Diskrepanz führt häufig irgendwann zu mehr oder weniger großen Problemen.
Der weitere Weg wird vermutlich sein, dass die Reiterin -die mit dem Pferd klar kommt- das Pferd einige Zeit reitet und dann ist es an euch unter ihrer Anleitung zu lernen euch genauso durchzusetzen, denn Pferde selektieren oft sehr genau und wissen wer drauf sitzt. So weit darf es nicht kommen.
Alle 3 Wochen auf ein Turnier finde ich nicht zu viel. Es kommt immer darauf an ob jedesmal Höchstleistungen verlangt werden und danach sehen deine Texte nicht aus.
Auch längere Fahrten sind gewohnheitssache. Unsere Pferde fahren recht viel (z.B. 1x pro Woche 1 Std. Fahrt -einfacher Weg- zum Training) und teilweise auch lange (bis zu 900km ca 1/2 jährlich). Ihnen macht das nix. Selbst nach langen Fahrten sind sie am nächsten Tag frisch. Die Gewohnheit machts eben.