7 Probleme mit unserem Dickkopf

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  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #1
Semiramis

Semiramis

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Hallo,
wie ihr in der Überschrift lesen könnt, haben wir ( unsere Familie) einpaar Probleme mit Spike, unserm Goldenretriever- Hovawart Mix Rüden.
Dadurch, dass wir wohl früher manches falsch gemacht haben, zeigen sich unsere fehler nun noch mehr, und meine Eltern sind soweit, dass wenn wir es nicht langsam im Griff bekommen ihn abgeben wollen. Meinte mein Dad eben beim Abendessen. ich bin sofort auf mein Zimmer gerannt, und heule mir grade meine Augen aus. Er ist eben mein bester Freund. Aber meine Eltern wollen es einfach nicht verstehen. Weder das er mein bester Freund ist, noch das sein jetziges Verhalten allein unsere Schuld ist. Immer wenn ich sage, es liegt an unserer falschen erziehung meinen sie, nein am Hund :/
Jetzt komme ich mal zu den Problemen, und ich hoffe sehr hier Hilfe zubekommen.

1. Er bellt alles und Jeden an. In der Nähe ist eine Bahnhaltestelle, und dort bellt er Leute an. Er bellt unsere Nachtbarn an, und wenn Leute an der Straße lang gehen. Er bellt auch an dem Zaun einer unserer Nachtbarn um dort Leckerlies zukassieren. Trotz Gesprächen gibt sie ihm immer und immer wieder etwas. Hat einer eine Idee, wie ich das Bellen unterbinden könnte?

2. Er klaut sich alles, was er finden kann. Ob es nun Schlappen oder Schuhl Sachen ist ihm herzlich egal. Damit läuft er dann durch den Garten, und es dauert lange bis wir es wieder bekommen, und er auf unser Rufen kommt. Manchmal sind die geklauten Dinge sogar nicht mehr zuretten.

3. Er zieht die Teichpflanzen aus dem Teich. manchmal ohne, manchmal mit Korb. Wie könnte man dieses Verhalten bessern?

4. Im Wald tut er so, als könnte er uns nicht hören. Wenn wir ihn rufen kommt er einfach nicht. In Dänemark am Strand hörter er dagegen aufs Wort, sogar wenn ein Hund nur 10-20m von ihm enfernt war. Im Wald schalltet er dagegen auf Stumm. Aber manchmal (wir fahren ja öfters woanders hin) hört er auch super, und dann wieder nicht...

5. Er begrüßt jeden immer sofort, und springt ihn ganz selten auch an. Obwohl wir ihm von Anfangan beigebracht hatten, niemanden anzuspringen.
Wenn der besuch den Hund ignoriert, verzieht er sich ins Körbchen, aber wenn nicht ist er tiotal aufgedreht. Unsere Besucher müssen den Hund natürlich betatschen wie soinst was:/ Hat wer Ideen?

6. Im Garten läuft er manchmal plötzlich auf einen zu, und beißt in die Klamotten. Er zerstört Anziehsachen von mir und von Freundinnen. Er läuft immer plötzlich auf sie/mich zu, und greift fast schon an. Am meisten wenn wir/ ich von den Kaninchen kommen.

7. Er knabbert an Kissen rum. Vor kurzer zeit hatte er auch einmal an einem Türknauf 'genagt' bzw. darauf rumgebissen.

Einpaar andere Sachen, die vielleicht eine Rollespielen könnten:
- Er kann Sitz, Platz, Gib Pfote, Komm, ins Körbchen und Aus(wobei es bei dem Komando keine Garantier gibt).
- Er ist kastriert.
- Er ist fast zwei Jahre alt.
- Wir haben ihnn mit 9 Wochen bekommen.

Ich hoffe so sehr, dass mir einige von euch helfen könnten...
Liebe Grüße
Lisa
PS: Ich hoffe jetzt nicht zuviele Vorwürfe zubekommen, ich möchte einfach gerne eure Hilfe, weil ich ihn nicht verlieren möchte. Und alles nun alleine in den griff bekommen will, da meine Eltern eh an keine Besserung glauben ._.
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #2
Schon mal darüber nachgedacht ob es nicht sinvoll wäre mit ihm zur Hundeschule zu gehen?
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #3
Hey
@ThinkVision Mag ja nich unfreundlich wirken aber ich würde erstmal fragen ob er eventuell mal war oder sogar noch ist!

@Semi Würden den Deine Eltern mit ihm Trainieren wollen oder machst du das dann?
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #4
Hallo,
Spike war in der Hundeschule. Wie lange kann ich leider nicht ganz sagen, aber seit der ersten Impfe, oder etwas später bis er ein Jahr alt wurde, glaube ich.

Das weiß ich nicht genau. ich habe sie noch nicht gefragt, aber ich denke meine Mutter und mein Vater würden schon mit mir mitziehen, wenn es wirklich eine besserung ergeben würde.

Alswir eben mit Spike waren, habe ich mit meinem Dad gesprochen. Wir wollen jetzt auch versuchen, einen Plan zuerstellen, nachdem wir uns etws rochten können.
Z.B. Gassi gehen etwas geregelter, da manchmal ich, mnchmal mein bruder mit dem gassi gehen Nachlassen wegen Arbeiten und so, und die Trainingszeiten. Die wir im Moment nur mal zwischen Durch machen öfters einlegen, da vieles wohl auch an mangel von geistiger Auslastung und Körperlicher Auslasstung liegt.

Dazu habe ich mir überlegt, mit ihm Apotiertraining zumachen. Und mit dem Hund von Bekannten wollen wir jetzt jeden Sonntag zusammen in einen Wald fahren und die Hunde spielen lassen.
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #5
koerscher@ na sei nicht so empfindlich ist ja schlimm, man kann ja wohl auch einfach mal so fragen, muss man ja nicht gleich so blöde reagieren!

Schlimm manche leute hier!
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #6
Nein, thinkVision. du bist unhöflich, nicht koersche. Sie hat dich ganz höflich darauf hingewiesen. Das ist nicht schön, so angepflaumt zu werden.
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #7
ffür mich hört es sich ganz danach an das dein hund nicht den auslastung hat den er braucht ... und erziehung.

ich würde jetzt erstmal gucken was passiert wenn er genug auslastung hat und wenn nicht erziehung von gaaaaanz vorne neu anfangen .. ist nicht einfach weil er eben älter ist aber was sein muss , muss sein.

was macht ihr um ihn aus zulasten? wie lang geht ihr spazieren?
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #8
@Think Vision Das hat nix mit Empfindlich zutun sondern eher mit Freundlichkeit.Aber wie man liest scheinst du Sie nich zu besitzen ;)

Also Auslastung is natürlich erstmal Wichtig.Am Tag solltet ihr doch schon insgesammt so 3-4 Stunden einplanen dazu kommt natürlich noch das Kopftraining.
Bekommt er auch ma Schweineohren oder so?
Irgendwas zum Knabbern dann geht er vllt. nicht mehr an eure Sachen dranne.

Und Ich würde nochmal ganz von vorne das Rückruftraining machen.Weil das scheint ja nich wirklich zu klappen ;)
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #9
Hallo,

puh da habt ihr ja ganz schön zu tun und ich hoffe, dass du den Hund behalten kannt - ich denke wenn ihr alle an einem Strang zieht könnt ihr das in den Griff bekommen.

Als erstes würde ich euch raten, auf alle Fälle nochmal zur Hundeschule zu gehen bzw. das ein(e) Hundetrainer(in) zu euch nach Hause kommt und sich die Probleme direkt anschaut.
Bei so vielen Sachen ist es schwierig aus der Ferne zu helfen.

Dann würde ich, wie die anderen auch, sagen, dass vieles auch an der Auslastung liegen kann.

Vielleicht kannst du ja mal den tagesablauf on deinem Hund schrieben (was ihr wann mit ihm macht)

Achja und wenn er nicht auf Rückruf zurück kommt, bitte nicht von der Leine machen - da geht ihr diesem Problem erstmal auf den Weg - natürlich weiter üben, was den Rückruf angeht.

LG
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #10
Hallo,
ja, er bekommt öfters Schweineöhrechen, Pansen oder ähnliches. Ochsenziehmer auch.
Ja, also das mit der Auslastung werde ich jetzt wohl auch probieren mehr umzusetzen.
Wie lange wir immer gehen, kann ich garnicht genau sagen. Meistens so 3/4 Stunde oder auch länger. Und 1-3 mal in der Woche fahren wir in einen Wald, wo er laufen kann.

ThinkVision: EInfach das nächste mal etwas Höfflicher nachfragen, es ist ja nicht so, dass wir uns garnicht über Hunde vor dem kauf Informiert haben. Aber bitte nicht so eine Bemerkung ,,Schlimm manche Leute hier''. ;)
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #11
Also eine 3/4 Stunde pro Tag? ... das wäre wirklich viel zu wenig.

Kannst du vielleicht in etwas einen Tagesablauf erstellen ( so wie es eben meistens ist)
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #12
ThinkVision, es waere nett, wenn du mal etwas ueber deinen Ton nachdenkst. Wir wollen uns hier alle nett unterhalten und helfen, da muss man niemanden als so angehen, es war ein nett gemeinter Tipp von koersche.

So, nun zum Thema ..

Wie habt ihr den Rueckruf geuebt ?
Ich wuerde vorschlagen, eine Weile den Rueckruf an der Schleppleine zu ueben, eventuell auch eine Hundepfeife einsetzen, die mit dem Jackpot belohnt wird, also ein ganz besonderes Leckerchen.

Warum leint ihr im Wald ab ? In deinem Spike steckt ein Retriever, die haben nicht selten Jagdtrieb. Im Wald gehoert aber generell jeder Hund an die Leine, allein um dem Wild die Ruhe zu goennen, die es braucht. Auf uebersichtlichen Wiesen und Feldern kann man ableinen, wenn der Rueckruf klappt, ansonsten bleibt der Hund bis dahin an der (Schlepp-)Leine. Es ist wichtig, dass er jetzt keinen Erfolg mehr hat damit, euch zu ignorieren bei Rueckruf. Jedesmal, wenn ihr ruft, soll er kommen. Wenn ihr seht, er wird eh nicht kommen, ruft nicht, das macht das Gelernte kaput.

Ist der Hund allein im Garten, dass er sich an den Pflanzen vergreifen kann und mal schoen zu den Nachbarn bellen gehen kann ?
Das wuerde ich erstmal abschaffen. Wenn der Hund im Garten ist, seid ihr dabei und passt auf. Sobald er Anstalten macht, zum Teich oder zu den Nachbarn zu gehen um Mist zu machen, ruft ihn zu euch und spielt kurz mit ihm, macht etwas Unterordnung mit ihm, egal was aber bietet Alternativverhalten an.

Wie habt ihr das Aus beigebracht ? Versucht es nochmal von vorn mit einem Tauschgeschaeft. Wenn er sich dann etwas klaut, versucht es gegen sein Lieblingsspielzeug zu tauschen - wichtig, Spielzeug gebt ihr ihm und ihr nehmt es ihm wieder, er hat es nicht zu freien Verfuegung.

Sagt eurem Besuch, sie sollen den Hund ignorieren, er wird von allein zu ihnen kommen. Wenn er aufdreht, schickt ihn auf seinen Platz, dort wird er fuer das bleiben belohnt.

Gegen das Zernagen hilft alles wegraeumen und sichern und dann andere Knabbergegenstaende anbieten, zB getrocknete Sachen oder ein Kauseil, mit dem nicht gespielt wird.

Das Klamottenbeissen kann von Langeweile kommen, da hilft mehr geistige Auslastung, koerperliche Auslastung ueber 3 - 4 Stunden am Tag wuerde ich nicht empfehlen, der Hund muss auch zur Ruhe kommen und geistige Arbeitet lastet mehr aus. Versucht es mal mit Suchspielen, macht mehr Unterordnung und macht vllt auch einen Hundesport wie Dummy.

Wie verhaltet ihr euch, wenn euer Hund andere anbellt ? Was denkt ihr, warum tut ihr das ? Wie wurde er sozialisiert und hat er viel Kontakt zu anderen Hunden ? Gleiches fuer Personen, bitte.
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #13
Sind seine Zähne ok?? Oder steht da vielleicht noch ein Milchzahn irgendwo??
Was macht ihr mit ihm außer Gassi gehen und spielen?? Wieviel geht ihr am Tag mit ihm raus????
Apotierarbeit ist gut wenn man es richtig gezeigt bekommt!
Zum anbellen der Leute würde ich versuchen ihn abzulenken bevor er die Leute sieht! Ich weiß es nicht ganz einfach und es braucht auch etwas Übung!
Wenn er hochfährt sowie ihn euer Besuch betöddelt würde ich es so machen das er erst gestreichelt wird von Eurem Besuch wenn er ruhig ist! Dadurch lernt er gutes Benehmen zahlt sich aus, schlechtes aber nicht! Da muß na klar euer Besuch auch mit arbeiten sonst wird es leider nichts! Auch überschwengliche Begrüßungen achhhh ist er aber feinnnnnn usw sollte am unterbinden!
Das mit dem mal nicht hören und dann wieder doch kann zwei Gründe haben!
1 Im wald riecht er das Wild und es ist viel Interessanter als ihr, oder
2 Er versucht zu testen wie weit er gehen darf
ich würde nochmal einen Huschu aufsuchen die speziell draußen mit euch Trainiert!
Klar müßt ihr dann alle an einen strang ziehen und nicht eine macht das so der andere so!
Das verwirrt den Hund und er weiß dann nicht mehr was richtig ist und was nicht!
Ich hoffe ich konnte einige gute Tips geben!

Lg Yvi
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #14
Hallo,
nein- nicht am Tag ;) Eine Gassi RUnde. meistens gehen wir 2-4 mal mit ihm am Tag, und das wollen wir eben, ich nenne es mal vermehren ;)

Ich wuerde vorschlagen, eine Weile den Rueckruf an der Schleppleine zu ueben, eventuell auch eine Hundepfeife einsetzen, die mit dem Jackpot belohnt wird, also ein ganz besonderes Leckerchen.
Wir haben eine Pfeife, und haben es in der Hundeschule genauso gelernt, allerdings hilft die Pfeife im Wald selber nichts mer :/
Das mit der Schleppleine werden wir uns wohl überlegen, da nur im Garten zuüben wohl eher wenig bringt.
Warum leint ihr im Wald ab ? In deinem Spike steckt ein Retriever, die haben nicht selten Jagdtrieb. Im Wald gehoert aber generell jeder Hund an die Leine, allein um dem Wild die Ruhe zu goennen, die es braucht. Auf uebersichtlichen Wiesen und Feldern kann man ableinen, wenn der Rueckruf klappt, ansonsten bleibt der Hund bis dahin an der (Schlepp-)Leine. Es ist wichtig, dass er jetzt keinen Erfolg mehr hat damit, euch zu ignorieren bei Rueckruf. Jedesmal, wenn ihr ruft, soll er kommen. Wenn ihr seht, er wird eh nicht kommen, ruft nicht, das macht das Gelernte kaput.
Es ist ja kein richtiger Wald. Darinne leben weniger Wildschweine, noch Rehe oder anderes. Dort sind 3 Felder neben, und wir gehen immer am feld lang, smit kann er aufs feld und in den Wald rein. Er rennt auch nie zuweit von uns Weg. Und einmal habe ich einen Feldhasen gesehen, Spike auch. und er hat sich zurückrufen lassen, sonst habe ich dort noch nie ein Wildes Tier groß gesehen.
Ist der Hund allein im Garten, dass er sich an den Pflanzen vergreifen kann und mal schoen zu den Nachbarn bellen gehen kann ?
Das wuerde ich erstmal abschaffen. Wenn der Hund im Garten ist, seid ihr dabei und passt auf. Sobald er Anstalten macht, zum Teich oder zu den Nachbarn zu gehen um Mist zu machen, ruft ihn zu euch und spielt kurz mit ihm, macht etwas Unterordnung mit ihm, egal was aber bietet Alternativverhalten an.
Tagsüber sind wir mit im Garten, und dann macht er eher weniger Anstalten um i-etwas anzustellen, nur bellen tut er dann. Aber wenn ich dann mit einem Spielzeug zu ihm gehen würde, wäre es dann keine Belohung?

Wie habt ihr das Aus beigebracht ? Versucht es nochmal von vorn mit einem Tauschgeschaeft. Wenn er sich dann etwas klaut, versucht es gegen sein Lieblingsspielzeug zu tauschen - wichtig, Spielzeug gebt ihr ihm und ihr nehmt es ihm wieder, er hat es nicht zu freien Verfuegung.
Wenn er etwas hatte, hatten wir ihm ein Leckerlie angeboten.
Ok, allerdings weiß ich erlich gesagt nicht bzw. kann kein Lieblingsspielzeug erkennen.

Sagt eurem Besuch, sie sollen den Hund ignorieren, er wird von allein zu ihnen kommen. Wenn er aufdreht, schickt ihn auf seinen Platz, dort wird er fuer das bleiben belohnt.
Ja, aber der besuch meint immer nur 'Lasst ihn doch'', und wundern sich dann wenne r sie ableckt. Wir können es zwar sagen, aber ob sie darauf hören ist leider wieder etwas anderes. bei einigen klappt es ganz gut, z.B. bei dme Vater eines Freundes meines Bruders, da geht Spike shcon garnicht mehr hin, da er ihn ignoriert.

Wie verhaltet ihr euch, wenn euer Hund andere anbellt ? Was denkt ihr, warum tut ihr das ? Wie wurde er sozialisiert und hat er viel Kontakt zu anderen Hunden ? Gleiches fuer Personen, bitte.
Also ich habe den Tipp bekommen, zu ihm hinzugehen, ihm am Halsband zunehmen und 'Aus ' zusagen, und so machen wir es auch.
Er will sein Revier verteidigen denken wir, da der Hovawart ja seinen Hof beschützt, und unsere Hundetrainerin meinte damals, bei ihm käme der Hovawart eher durch im Kopf.
In der Hundeschule hat er oft mit den anderen gespielt. Wir waren jeden Samstag nur zum Spielen da, und Dienstag Abends zum Trainieren und etwas Spielen zum Schluss.
Anaonsten haben viele unsere Bekannten Hunde mit dennen er öfters mal spielt, kommt eben auf die Jahreszeit an und wann wir sie besuchen etc., und im Urlaub spielt er auch öfters mit anderen Hunde. besuch bekommen wir ab und zu, nicht ganz so häufig. Meist nur meine Freunde oder die meines Bruders, dann die ELtern, die noch ins Haus kommen beim Abholen und eben Bekannte, an Geburtstagen und so.
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #15
Täusch dich bitte nicht mit den Wild in dem Wäldchen! Ich hab neulich auf einem Feld am Mittag vier Rehe gesehen! Leider auch meine Pflegehündin! Ich bin 30 min wie bekloppt durch die gegend gerannt! Das arme Wild! Zum Glück ist nichts weiter passiert! Jetzt halte ich sie lieber an der Schleppleine! Obwohl sie sonst wirklich vorbildlich abrufbar ist hab halt Angst das es nochmal passiert zudem die Rehe bald ihre Jungen bekommen, wenn sie die nicht schon haben:(!
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #16
Also ich habe den Tipp bekommen, zu ihm hinzugehen, ihm am Halsband zunehmen und 'Aus ' zusagen, und so machen wir es auch.

Nein, nein, nein. ^^ Ich hatte mit Kavan dasselbe Problem. Meine Eltern wollten schon nicht mehr, dass ich mich um ihn kümmere, weil er ständig gebellt hat. Wenn etwas in seine Nähe kam, wenn etwas in unsere Nähe kam, wenn er uns vermisst hat, wenn er uns gesehen hat... Unsere Nerven lagen blank, er hat es Stunden lang gezogen.

Und es war so einfach, ihm das abzugewöhnen! Durch kosequentes ignorieren. Und belohnen, wenn er still ist! Am besten nicht schon, wenn er gerade mal ne Minute still ist, sondern wenn er wirklich gerade wartet und ruhig ist. Kavan hat es nach 2 Tagen komplett!!! gelassen! Er macht jetzt keinen Mucks mehr. Es ist toll :) also.. Ignorieren bei unerwünschtem und belohnen bei gewünschtem Verhalten: Wirkt Wunder.

Ganz falsch ist Interesse und Beachtung! wenn du zu ihm hingehst und "Nein" sagst, kriegt er das, was er wollte.. er wird beachtet. Unbedingt vermeiden! auch wenns nervt..
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #17
Hallo Semiramis,

bleibe bitte erst einmal ganz ruhig. So schnell werden deine Eltern den Hund nicht abgeben. Es ist aber klar, dass sie verzweifelt sind.
Wenn du jetzt auf Biegen und Brechen den Hund erzeihen willst, funktioniert überhaupt nichts. Der Hund merkt, wenn du nervös bist.

Fange zu Hause erst einmal in kleinen Schritten an dich interessant zu machen.
Z.B. mit einem Leckerchen-Versteckspiel. Das kannst du auch mal kurz zwischen den Hausaufgaben machen. Auch einfache Grundübungen gegen ein Leckerlie sind überall und schnell machbar.
Das Selbe machst du dann im Garten.
Bringe ihm erst einmal noch kein Apportieren bei, zeige ihm nur, dass du interessanter bist als alles andere. Also nimm immer 2 Spielsachen mit. Werfe eins(nicht zu weit weit weg) und wenn du merkst, dass etwas Anderes interessanter ist als das Spielzeug, hole das Nächste raus und spiele selber damit und rufe ihn. Dann kannst du mit ihm sielen und das andere holen gehen.
Am geeigetsten sind Zerrspielzeuge. Hunde mögen es, wenn sie zusammen mit dem Mensch spielen und nicht auf Befehl einem Ball hinterherrennen.
Zwischendurch immer kurz die Grundübungen einbauen und belohnen.
Fleischwurstsstücke suchen lassen ist auch gut.
Wenn ihr dann vernünftig spielen könnt, hast du schon viel erreicht.

Aber bitte denke daran, spiele mit ihm ohne den Gedanken des Abgebens im Hinterkopf zu haben. Je lockerer du bist, umso schneller seid ihr ein Team.

Viel Glück, Monika
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #18
Tagsüber sind wir mit im Garten, und dann macht er eher weniger Anstalten um i-etwas anzustellen, nur bellen tut er dann. Aber wenn ich dann mit einem Spielzeug zu ihm gehen würde, wäre es dann keine Belohung?

Wenn du ihn mit Spielen ablenken willst, dann natuerlich unbedingt bevor er bellt. ZB wenn du siehst, da kommen Leute am Grundstueck vorbei, die er verbellen wuerde, ruf ihn bevor er sie bemerkt zu dir und spiel mit ihm. Gleiches wenn er Richtung Teich laeuft und zwar bevor er sich an den Pflanzen zu schaffen macht.

Mit dem Charakter vom Hovawart kenn ich mich zu wenig aus, daher kann ich dir nicht sagen, in wie weit ihr als Menschen die Schutzfunktion uebernehmen koennt. Bei normalen Hunden wird empfohlen, den Hund nach dem Warnbellen abzurufen und offensichtlich nachzuschauen und zu zeigen, dass da keine Gefahr ist. Guenstig waere es, wenn der Hund dabei so abgelegt wird, dass er es auch sieht. Aber er muss dabei ruhig sein.
In eurem Fall sicherlich eher machbar ist das Ranrufen und Unterordnung ueben, wenn der Hund doch jemanden vor euch entdeckt hat. Ihr muesst besser sehen als der Hund, ob da ein Reiz kommt, der ihn zum Bellen animiert und vor allem muesst ihr euch dann interessant machen. Natuerlich klappt das eher weniger, wenn ihr stundenlang im Garten seid, da ihr da auch was anderes machen wollt, aber solang ihr trainiert solltet ihr immer ein Auge auf Hund und Umgebung haben und fruehzeitig eingreifen.

Ignorieren ist bei Aufmerksamkeitsbellen gut und hilft, wenn der Hund aber dadurch sein Revier verteidigen will, ist es kontraproduktiv, da er dann auf die Idee kommt, dass er sein Revier wirklich verteidigen muss, der Mensch kuemmert sich ja gar nicht. Daher sind es oft (nicht immer, die Rasse und der Individualcharakter spielt auch mit rein) Hunde, die viel allein im Garten sind.

Wenn er kein Lieblingsspielzeug zu haben scheint, dann nehmt eines, dass er gern hat, es gibt ja immer welche, die sie eher weniger moegen und welche, die besser sind.
Wenn er das Spielzeug nicht zur freien Verfuegung hat, wird aber jedes Spielzeug sehr begehrenswert, wenn Mensch es in der Hand hat und zum Spielen auffordert. So koennt ihr euch auch schnell interessant machen ob im Garten oder beim Rueckruf.

Ihr muesst euch bei dem Besuch durchsetzen. Es ist euer Haus und sie sind nur zu Besuch. Wenn der Hund immer hochgepusht wird und dann sich nicht zu benehmen weiss, wird sich sein Verhalten dem Besuch gegenueber nie aendern. Redet nochmal in aller Ruhe mit den Leuten und erklaert es ihnen, vllt verstehen sie es dann, wenn nicht wuerde ich den Hund waehrend des Besuches in ein anderes Zimmer bringen, sodass sie ihn nicht hochpushen koennen.

Mir faellt gerade auf, genau verstanden habe ich das mit dem Bellen noch nicht ganz. Er bellt im Garten und verteidigt sein Revier bzw bettelt um Aufmerksamkeit und Leckerchen bei den Nachbarn (da waere ignorieren dererseits gut, wenn kein Verteidigungsbellen dabei ist) aber tut er das auch draussen, oder ist an der Leine alles bis auf der Rueckruf in Ordnung ?
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #19
Hallo,

also all die Probleme, die du beschreibst haben im Prinzip die gleiche Ursache, nämlich, dass der Hund seine Grenzen nicht genau kennt, bzw. nicht genung ausgelastet ist...

Als Erstes würde ich dir raten, dass du versuchst deine Eltern "an Bord" zu bekommen, denn nur wenn das ganze "Rudel" an einem Strang zieht, hat der Hund eine realistische Chance zu kapieren was ihr von ihm wollt! Ihr solltet klare Regeln einführen, dass heißt wenn Besuch kommt bleibt der Hund im Korb und darf die Leute dann kurz begrüßen, wenn ihr es ihm erlaubt, nicht wenn er Lust dazu hat, dann wird er wieder auf seinen Platz geschickt. Er sollte sich wenn möglich nicht mehr komplett alleine im Garten aufhalten, d.h. er kann dort nicht mehr tun und lassen was er will, sondern bekommt dort ebenfalls einen festen Platz oder wird eben mit Suchspielen etc. beschäftigt und dann wieder mit reingenommen oder abgelegt...usw.

Am besten du erkundigst dich mal nach einer guten Hundeschule in eurer Nähe, besuchst mit ihm (auch wenn er die Kommandos beherrscht) einen Erziehungskurs oder so und lässt dir dann vor Ort Tipps geben, was du besser/anders machen kannst, vielleicht findet ihr ja auch ein Angebot wie Agility/Fährtensuche etc., das dort geboten wird und dir und Spike Spaß macht, sodass ihr sozusagen "unter Aufsicht" lernt den Hund richtig auszulasten und zu führen.

Aber wie oben schon erwähnt ist es wichtig, dass ihr alle am selben Strang zieht, dass heißt wenn es eine Regel gibt, die du/oder die Hundeschule oder wer auch immer für nötig hält, wird sie auch von ALLEN umgesetzt! Das wird sicher der schwierigste Teil an der ganzen Sache, denn ich denke der Hund und auch du, haben genug Motivation um Tipps umzusetzen, es hängt aber eben auch an den anderen Bezugspersonen!!!

Lass dich nicht unterkriegen und versuche deine Eltern sachlich und motiviert zu überzeugen, vielleicht kannst du dir ja Hilfe holen bei einer HuSchu oder so, die deinen Eltern dann nochmal nahelegen, dass es wirklich an euch/ihnen liegt, nicht am Hund!

(ich merke es auch seit ich wieder bei meinen Eltern wohne, dass es gar nicht so einfach ist diese zu überzeugen, dass bestimmtes Verhalten von ihnen eine riesen Wirkung auf die Erziehung der Hunde hat...denn Konsequenz ist sicher nicht jedermanns Stärke, besonders nicht wenn zwei Paar treuherzige Hundeaugen mit einer Mischung aus "Ich bin doch sooooo lieb" und "Ich wars nicht!" jegliche Argumentation meinerseits außer Kraft setzen...:D)
 
  • 7 Probleme mit unserem Dickkopf Beitrag #20
Ich hab jetzt nicht alles gelesen aber:

1. Im Wald bitte nur noch mit Schleppleine bis der Abruf klappt.
2. 1Std Kopfarbeit ist mehr wert wie 3std stumpf spazieren gehen ;)
3. Am besten sucht ihr euch eine gute hundeschule wo ihr Erziehungstips bekommt und Sport mit ihm machen könnt ;)
 
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