- Einfach Pech oder ungeeignet als Katzenmama?? Beitrag #1
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Nachtkatze
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Hallo,
und erstmal sorry für den langen Text, aber ich bin mittlerweile vollständig verunsichert und brauche einen hilfreichen Tipp "von außerhalb".
Meine erste Katze Missy sollte nicht lang allein bleiben und bekam Kätzchen Lilly (Maine Coon) hinzu. Lilly war von Anfang an Protestpinkler (immer mal wieder, unter die Küchenbank, unters Bett, vor die Badewanne etc) und auf Krawall aus. Leider leidet sie auch immer mal wieder unter Blasenentzündung und Harngrieß (evtl auch daher das Pinkeln), ich passe seitdem immer sehr auf, was und wann sie frisst (selten Leckerchen, nur NaFu etc).
Einen Umzug haben die beiden gut weggesteckt (ohne Pinkelei). Missy starb dann leider kurz darauf, Lilly wurde anhänglicher als sonst (lässt eigentlich kaum jemanden an sich ran, streicheln oder bürsten klappt nur höchst selten). Viele Forumsbeiträge lesend kam ich zu dem Schluss, sie nicht vereinsamen lassen zu wollen und "besorgte" nach einem weiteren Umzug Minikater Pixel aus dem Tierheim, 14 Wochen alt.
Die Situation kehrte sich um, der Kater wurde (scheinbar, ich blicke immer noch nicht durch) der dominante von beiden. Er ist höchst aktiv (auch nach der Kastration noch) und jagt sie durch die Bude. Sie läuft weg, faucht ununterbrochen und gibt ihm auch schon mal eins auf die Nase. Richtig gefetzt wurde noch nie, aber sie kuscheln oder putzen sich auch nicht. "Größtenteils tolerieren" würde ich das nennen.
Nur: nicht nur daß Lilly bei Stress und Blasenentzündung pinkelt, der Kater pieselt ständig über die Klos hinweg, weil er nicht hocken bleibt. (Wickelunterlagen und Elefantenhaut für die Wände der Kammer haben hier sehr geholfen.)
Tapete hatten wir auf Katzenhöhe so gut wie keine mehr, Katerchen war sehr penibel mit abkratzen, er ging sozusagen die Wände hoch (wird an der recht kleinen Wohnung gelegen haben).
Also vor gut zwei Jahren Umzug von Wohnung in Haus. Tapeten sind seither halbwegs heil geblieben, aber vor kurzem hat eine (oder beide??) das Pinkeln wieder angefangen. Wir haben drei Klos, zwei in der Hauptwohnung (1. Stock) und eins unten im Flur (EG). Bislang direkt neben das Klo im Flur (erst auf den Vorleger, jetzt, nach Entsorgung des Vorlegers, auf den Boden), an das Sofa im Wohnzimmer und in den Wohnzimmerschrank (der unten offen ist). Was ist jetzt los?? Klos sind immer sauber, Streu nicht gewechselt, Futter das Gleiche, viel Platz zum Toben. Beide waren erst vor Kurzem beim TA.
Jetzt überlege ich, ob wir aufgrund des immer noch sehr wilden Katers Freigang anbieten sollen. Hinter dem Haus ist ein kleiner Park (Hunde...) und große Nachbarsgarten, vor dem Haus eine Bushaltestelle, ein Irish Pub und die Bahnstation. Kann ich die beiden da guten Gewissens rauslassen? Von der "Technik" mal ganz abgesehen, wir müssten Katzenklappe und Stiegen anbringen.
Wie mag Lilly klarkommen, draußen ständig irgendwo fressen zu können mit ihrer Neigung zu Harngrieß? Kann der Kater sich draußen austoben oder wird er sich vor den ersten Bus werfen?
Oder kommen sie mit der großen Wohnung nicht klar? Der Kater hasst geschlossene Türen und treibt mich mit Kratzen und Heulen in den Wahnsinn, wenn die Türe zum Hausflur zu ist.
Woher kann das Pinkeln kommen und sollte ich wirklich Freigang in Betracht ziehen? Ich verfluche die beiden wirklich oft (wenn Pixel mich morgens wachschreit oder -trampelt, mir beim Kochen immer im Weg ist oder ich wieder neue Urinflecken bekämpfen muß). Aber gleichzeitig bin ich auch ein Angsthase, was Freigang angeht... Ich bin so unsicher, was das Beste für die Beiden ist...
und erstmal sorry für den langen Text, aber ich bin mittlerweile vollständig verunsichert und brauche einen hilfreichen Tipp "von außerhalb".
Meine erste Katze Missy sollte nicht lang allein bleiben und bekam Kätzchen Lilly (Maine Coon) hinzu. Lilly war von Anfang an Protestpinkler (immer mal wieder, unter die Küchenbank, unters Bett, vor die Badewanne etc) und auf Krawall aus. Leider leidet sie auch immer mal wieder unter Blasenentzündung und Harngrieß (evtl auch daher das Pinkeln), ich passe seitdem immer sehr auf, was und wann sie frisst (selten Leckerchen, nur NaFu etc).
Einen Umzug haben die beiden gut weggesteckt (ohne Pinkelei). Missy starb dann leider kurz darauf, Lilly wurde anhänglicher als sonst (lässt eigentlich kaum jemanden an sich ran, streicheln oder bürsten klappt nur höchst selten). Viele Forumsbeiträge lesend kam ich zu dem Schluss, sie nicht vereinsamen lassen zu wollen und "besorgte" nach einem weiteren Umzug Minikater Pixel aus dem Tierheim, 14 Wochen alt.
Die Situation kehrte sich um, der Kater wurde (scheinbar, ich blicke immer noch nicht durch) der dominante von beiden. Er ist höchst aktiv (auch nach der Kastration noch) und jagt sie durch die Bude. Sie läuft weg, faucht ununterbrochen und gibt ihm auch schon mal eins auf die Nase. Richtig gefetzt wurde noch nie, aber sie kuscheln oder putzen sich auch nicht. "Größtenteils tolerieren" würde ich das nennen.
Nur: nicht nur daß Lilly bei Stress und Blasenentzündung pinkelt, der Kater pieselt ständig über die Klos hinweg, weil er nicht hocken bleibt. (Wickelunterlagen und Elefantenhaut für die Wände der Kammer haben hier sehr geholfen.)
Tapete hatten wir auf Katzenhöhe so gut wie keine mehr, Katerchen war sehr penibel mit abkratzen, er ging sozusagen die Wände hoch (wird an der recht kleinen Wohnung gelegen haben).
Also vor gut zwei Jahren Umzug von Wohnung in Haus. Tapeten sind seither halbwegs heil geblieben, aber vor kurzem hat eine (oder beide??) das Pinkeln wieder angefangen. Wir haben drei Klos, zwei in der Hauptwohnung (1. Stock) und eins unten im Flur (EG). Bislang direkt neben das Klo im Flur (erst auf den Vorleger, jetzt, nach Entsorgung des Vorlegers, auf den Boden), an das Sofa im Wohnzimmer und in den Wohnzimmerschrank (der unten offen ist). Was ist jetzt los?? Klos sind immer sauber, Streu nicht gewechselt, Futter das Gleiche, viel Platz zum Toben. Beide waren erst vor Kurzem beim TA.
Jetzt überlege ich, ob wir aufgrund des immer noch sehr wilden Katers Freigang anbieten sollen. Hinter dem Haus ist ein kleiner Park (Hunde...) und große Nachbarsgarten, vor dem Haus eine Bushaltestelle, ein Irish Pub und die Bahnstation. Kann ich die beiden da guten Gewissens rauslassen? Von der "Technik" mal ganz abgesehen, wir müssten Katzenklappe und Stiegen anbringen.
Wie mag Lilly klarkommen, draußen ständig irgendwo fressen zu können mit ihrer Neigung zu Harngrieß? Kann der Kater sich draußen austoben oder wird er sich vor den ersten Bus werfen?
Oder kommen sie mit der großen Wohnung nicht klar? Der Kater hasst geschlossene Türen und treibt mich mit Kratzen und Heulen in den Wahnsinn, wenn die Türe zum Hausflur zu ist.
Woher kann das Pinkeln kommen und sollte ich wirklich Freigang in Betracht ziehen? Ich verfluche die beiden wirklich oft (wenn Pixel mich morgens wachschreit oder -trampelt, mir beim Kochen immer im Weg ist oder ich wieder neue Urinflecken bekämpfen muß). Aber gleichzeitig bin ich auch ein Angsthase, was Freigang angeht... Ich bin so unsicher, was das Beste für die Beiden ist...
