Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich?

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  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #41
Mensch, ihr seid zu schnell. *lach* Da sin d schon wieder ein paar neue Antworten, die ich ncht mehr gesehen ahbe, bei meinem letzten Beitrag.

Moment Engel.
Du sagst du bist Christin und glaubst nicht an die Evolutionstheorie?
Sagst aber der Hund stamme vom Wolf ab?
Na was denn nun?
Evolution oder Fingerschnipp?

*lach* Damit habe ich gerechnet. Ich glaube an die Schöpfung, aber ich glaube auch, dass durch Selektion, Mutation etc. eine natürliche Entwicklung stattfindet. Dass eben z.B. diese 13. Finkenart auf den Galappagos entstehen konnte. Aber nciht innerhalb von Millionen JAhren, dies geschah innerhalb von 50 (!!!) Jahren.
Ich denke, dass der Husky vom Wolf abstammt, andere Arten evtl. vom Präriehund und wieder andere geschaffen worden sind, woraus neue Arten entstanden.
Da ihr aber was anderes glaubt als ich, bin ich darauf eingegangen. Sonst kommen wir auf keine gemeinsame Ebene.
Aber darüber wollen wir hier nicht diskutieren.

skeddy, bei Dir werd ich nicht auf jeden Beitrag eingehen. Ich habe ja jetzt auch eingesehen, Hund ist nicht Wolf. Braucht also den Menschen, aber wie Du sagst auch Artgenossen, udn das mMn nicht nur beim Spaziergang, deswegen möchte ich wenn,d ann mind. 2 Hunde haben.
Wobei sich mir grad die Frage stellt. Rasse wäre dann egal, theoretisch wäre eine Dogge und ein Zwergdackel als Artgenosse ok, oder?

Neinneinein. Ein kleiner Welpe ist NICHT erzogen, egal ob sozialisiert oder nicht. Der sozialisierte Welpe kennt einige Alltagsdinge, mehr nicht. Den Rest hast Du in der Hand. Der Jagdtrieb und das alles, das kommt erst noch.

Hm... vielelciuht hab ich mich da falsch ausgedrückt, oder erinnere mich falsch. Aber auf der Züchterseite war es wohl so, dass bei richtiger Welpenhandhabung die Tiere im Kleinstalter lernen, zu gehorchen. Natürlich geht das dann auch mit der Erziehung weiter, aber die Grundlage wird im Welpenalter gelegt, dass ein Husky keine Leinenpflicht hat.
Wie macht ihr Huskybesitzer das denn? Dass der Hund auch mal rennen darf? Nur auf dem eingezäunten Grundstück? Da wäre allgemein wieder meien Frage nach dem Zaun, die noch nicht beantwortet worden ist.

Mal unabhängig vom Husky, Hund an den Schlitten oder Hund soll neben dem Kinderwagen herlaufen ist nicht. Der normale Hund wird ziehen, evtl. kläffen und um jeden Preis zu anderen Hunden. Zugarbeit erfordert ebenso langes Training bevor man so etwas anfängt.

Das sollte ein kleiner Witz sein. ~.~ Und neben Kinderwagen heißt für mich, ein erzogenen Hund ohne Leine rumlaufen udn stromern zu lassne, während des Spaziergangs.

Was aushalten? Wegen der Kälte? Fell? Ich habe nicht behauptet, Zwingerhaltung wäre zu kalt, sofern man sich dafür die richtige Rasse mit ordentlich Unterwolle aussucht. Ich habe behauptet, Einzelhaft ist dem Tier gegenüber nicht fair. Warum? Weil Hunde Rudeltiere sind. Außerdem habe ich behauptet, dass Hunde nicht isoliert vom Menschen draußen leben sollten. Warum? Weil Hunde mit dem Menschen zusammenarbeiten und mit ihm leben.

Irgendwer meitne zu Anfang, dass sich die Knochen durch die Kälte verformen/falsch wachsen. Darauf bezog sich das.
Einzelhaft hab ich ja mit Artgenossen regeln wollen, aber wie gesagt, das hab ich ja inzwischen eingesehen.

Was genau meinst Du? Mit Deinem Kind, Studium? Kein Problem, Du musst Dich fragen, ob Du es Dir zutraust. Keiner hier weiß so gut über Dein Leben Bescheid wie Du selber. Wir können nur von Dingen abraten, weil so und so. Befürworter für Zwingerhaltung mit Einzelhaft wirst Du hier nicht finden.

Ich nöle Dich nicht voll. Ich frage Dich nur, wie Du die ganze Sache siehst und wie Du Dir das vorstellst. Es ist nicht jedermanns Sache mal eben drei Hunde zu halten, dabei ein Studium zu machen und ein kleines Kind zu hüten. Nimme es nicht als Angriff.

Ich meinte solche Fragen, wie eben nach Zaunmaterial udn Zaunhöhe, für Mittelgroßé bis große Hunde. Die kann man mir doch ruhig beantworten, ich werd unsern Maschendraht nciht danach abreißen udn alles vergittern, wenn ihr das sagt.
Jap, nicht jeder stellt Tiere als höchstes Gut über sich. Ich mache das. Darum würde ich mir auch die Zeit nehmen, für drei Hunde. Aber ich werd es jetzt auch nicht provozieren. Das ist später vielleicht mal dran. Momentan eben nicht, Gründe sind schon genannt.

Was genau meinst Du? Mit Deinem Kind, Studium? Kein Problem, Du musst Dich fragen, ob Du es Dir zutraust. Keiner hier weiß so gut über Dein Leben Bescheid wie Du selber. Wir können nur von Dingen abraten, weil so und so. Befürworter für Zwingerhaltung mit Einzelhaft wirst Du hier nicht finden.

Ich nöle Dich nicht voll. Ich frage Dich nur, wie Du die ganze Sache siehst und wie Du Dir das vorstellst. Es ist nicht jedermanns Sache mal eben drei Hunde zu halten, dabei ein Studium zu machen und ein kleines Kind zu hüten. Nimme es nicht als Angriff.

Oder ich hab mich falsch ausgedrückt, das tut mir dann auch leid.

Das finde ich auch alles sehr schön und hört sich wunderbar an, aber ich frage mich, möchtest DU wirklich einen Hund? Einzig und allein Du, möchtest Du einen Hund? Unabhängig von Deinem Sohn und all den anderen Punkten, die Du aufgezählt hast.

Ein eindeutiges: Ja, ich will. *Eheringe vorzieh* :D
Ernsthaft, da kann ich guten Gewissens mit JA antworten.

Das finde ich auch alles sehr schön und hört sich wunderbar an, aber ich frage mich, möchtest DU wirklich einen Hund? Einzig und allein Du, möchtest Du einen Hund? Unabhängig von Deinem Sohn und all den anderen Punkten, die Du aufgezählt hast.

Das hat mir ja jetzt jemand anderes ausführlich erklärt udn sit so von mir jetzt auch akzeptiert, danke EUch!

Das ist doch ok, aber so wie Du es beschrieben hast hörte es sich regelrecht so an als wenn Hunde für Dich eine Art Roboter sind. Sie haben zu tun, was man sagt, dürfen aber nicht am Leben teil haben, weil eklig.

Hm... dann ist das wieder falsch rübergekommen. Wie schon gesagt worden ist, hier gibts halt nur die Schrift und evtl. Smilies. Die hab ich aber am Anfang weggelassen, weil ich das Thema sachlich und nüchtern Euch darstellen wollte.

Siehe weiter oben. Du kannst anderen Hunden nicht immer aus dem Weg gehen. Dein Hund braucht Kontakt zu Artgenossen, auch wenn Du sein Rudel bist.
Artgenossen: Mehrere Hunde halten. ;)

Dir hilft es, Deinem Hund nicht. Vielleicht solltest Du erstmal an dieser Angst arbeiten bevor Du Dir einen eigenen Hund zulegst.

Dazu hab ich ja jetzt auch schon was geschrieben. Da momentan ja nun kein Hund geht, werd ich weiter im Tierheim daran arbeiten.

So, jetzt sind zwar sciherlich schon wieder Antworten da, aber egal.

LG

Kathrin
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #42
Hm... vielelciuht hab ich mich da falsch ausgedrückt, oder erinnere mich falsch. Aber auf der Züchterseite war es wohl so, dass bei richtiger Welpenhandhabung die Tiere im Kleinstalter lernen, zu gehorchen. Natürlich geht das dann auch mit der Erziehung weiter, aber die Grundlage wird im Welpenalter gelegt, dass ein Husky keine Leinenpflicht hat.
Wie macht ihr Huskybesitzer das denn? Dass der Hund auch mal rennen darf? Nur auf dem eingezäunten Grundstück?

Nein das stimmt so nicht.

Ein Welpe lernt beim Züchter nich "zu gehorchen".
Bei einem guten Züchter wird der Welpe grundsozialisert - d.h. der Welpe wird an verschiedene Untergründe gewöhnt, ans Autofahren, an verschiedene Geräusche - eventuell kann der Welpe schon stubenrein sein - mehr aber nicht.
Kein Züchter wird es in 8-12 Wochen schaffen seine Welpen zu erziehen, dass dauert mitunter Jahre.

Bei Jagdhunden zum Beispiel, muss man dann schauen, dass man den Jagdtrieb umlenken kann, dass der Hund auf Rückruf zu dir kommt, solang er das nicht macht, muss er an der Leine bleiben.

Kein Junghund wird "von sich aus" zu dir zurückkommen, wenn er etwas interessantes in der Ferne sieht, dass bedarf Training - wieviel Training kommt auf den Hund bzw. die Rasse an.

Wie Skeddy schon schrieb, du bekommst einen gut sozialiersten Welpen vom Züchter aber die GESAMTE Erziehung liegt allein in deiner Hand.

LG
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #43
Hy, also irgendwie hörst Du dich immer netter an für mich....ist doch auch schön, wenn man sich trotz unterschiedlicher Ansichten zumindest annähert.

Nun zu deiner Frage, mich betreffend. Ich bin ab nach Berlin und irgendwie ging es - der Winter war hart....und schön war es nicht. Man hat auch dauernd Angst(vor Überfällen. Polizei, Kälte und den nächsten Stunden-Nachts), friert und ist immer nur einen Schritt vom Abgrund entfernt.
Aber ich hatte ja meine Freundin - die Setterhündin, die Alkoholiker und "sich komisch Verhaltende Menschen - also Junkies" nicht mochte - also ließ ich die Finger von.

Sie wurde im Übrigen 14 Jahre alt und hat mit mir studiert....hihihi. Und es gibt auch immer wieder sehr, sehr freundliche Menschen die einem in der größten Not einfach so ohne etwas dafür zu verlangen helfen.
Ok es hätte alles schief laufen können - ist es aber nicht. Dank einer sehr sehr lieben und weisen alten Dame - die sich einfach so fremd kümmerte. Was man daraus lernt ist einwenig Demut und Dankbarkeit und was bedingungslose Freundschaft bedeutet.

Ich persönlich würde meine Bindung zu meinen Hunden nicht als krankhaft bezeichnen. Ich arbeite viel mit den Tieren, vor allem mit meiner sehr klugen und lern willigen Rosi. Im übrigen auch etwas, daß sich ausschließlich mit fester und tiefer Bindung und Vertrauen gestalteten läßt. Allerdings "normal" bin ich sicher auch nicht....denn mein Hund hat durchaus einen extrem hohen Stellenwert.

Wenn aber "Artgerecht" Auslastung, Ausbildung, gesunde Ernährung, feste Bindung zum Rudel und eine gesunde Rangordnung bedeutet - dürfen meine Hunde tatsächlich Artgerecht leben.

Nunja , die Setterhündin habe ich natürlich aus besagten Gründen nicht immer "gesund" ernährt......aber wir haben es geschafft....und man wird ja auch "weiser".
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #44
skeddy, bei Dir werd ich nicht auf jeden Beitrag eingehen. Ich habe ja jetzt auch eingesehen, Hund ist nicht Wolf. Braucht also den Menschen, aber wie Du sagst auch Artgenossen, udn das mMn nicht nur beim Spaziergang, deswegen möchte ich wenn,d ann mind. 2 Hunde haben.
Wobei sich mir grad die Frage stellt. Rasse wäre dann egal, theoretisch wäre eine Dogge und ein Zwergdackel als Artgenosse ok, oder?
Aber natürlich, Hund ist Hund. Beide sprechen hündisch. Eventuell wäre es eine Option sich erstmal einen Hund anzuschaffen und wenn dieser erzogen ist und Du meinst, dass alles prima ist einen Zweiten zu sich zu nehmen.

Hm... vielelciuht hab ich mich da falsch ausgedrückt, oder erinnere mich falsch. Aber auf der Züchterseite war es wohl so, dass bei richtiger Welpenhandhabung die Tiere im Kleinstalter lernen, zu gehorchen. Natürlich geht das dann auch mit der Erziehung weiter, aber die Grundlage wird im Welpenalter gelegt, dass ein Husky keine Leinenpflicht hat.
Jein. Wenn Jagdtrieb da ist ist er da. Da hast Du überhaupt keinen Einfluss drauf. Du kannst den Jagdtrieb lenken, nicht mehr und nicht weniger. Abschaffen kannst Du ihn nicht. Aber glaube mir, ein Husky weiß genau, wann er an Dich gebunden ist und wann nicht.

Richtiger Jagdtrieb entwickelt sich übrigens erst später.

Wie macht ihr Huskybesitzer das denn? Dass der Hund auch mal rennen darf? Nur auf dem eingezäunten Grundstück? Da wäre allgemein wieder meien Frage nach dem Zaun, die noch nicht beantwortet worden ist.
Ein Hund, der nicht hört, kommt nicht von der Leine und wenn nur in eingezäunten Gebieten. Gerade bei einem Jagdhund wie dem Husky kann so etwas böse enden, sprich tote Katzen, Enten usw. Der Zaun sollte wie gesagt mindestens zwei Meter hoch sein. Beim Zaunmatieral kann ich Dir nicht weiterhelfen. Spricht denn noch irgendetwas dagegen den Hund im Haus zu halten? Zumindest mit freien Zugang zum Haus und, dass er nachts reinkommt? Wie gesagt, kannst Du einen Hund soweit erziehen, dass er nicht aufs Bett oder in die Küche geht. Ist zwar Arbeit, aber durchaus machbar. Sorry, falls Du das schon erwähnt hast.

Das sollte ein kleiner Witz sein. ~.~ Und neben Kinderwagen heißt für mich, ein erzogenen Hund ohne Leine rumlaufen udn stromern zu lassne, während des Spaziergangs.
Ok, einen erzogener Hund. Du musst diesen aber erstmal erzeihen, sei Dir dessen bitte bewusst.

Jap, nicht jeder stellt Tiere als höchstes Gut über sich. Ich mache das. Darum würde ich mir auch die Zeit nehmen, für drei Hunde. Aber ich werd es jetzt auch nicht provozieren. Das ist später vielleicht mal dran. Momentan eben nicht, Gründe sind schon genannt.
Hmm. Drei Hunde auf einmal? Meinst Du wirklich Du schaffst das? Ich sage Dir ganz ehrlich, ich würde es nicht. Ich würde scheitern. Die Zeit hätte ich vielleicht, die Nerven nicht.

Ein eindeutiges: Ja, ich will. *Eheringe vorzieh* :D
Ernsthaft, da kann ich guten Gewissens mit JA antworten.
Und warum?

Artgenossen: Mehrere Hunde halten. ;)
Bezweifle ich, dass das Rudel alleine genügt.
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #45
Huhu,

Es kann dir aber wirklich helfen wenn du auch jemanden kensnt der einen hund hat. Und du kannst ja sogar jemanden.
Beschäftige dich mit deisem hund, lernen ihn kennen, lerne ihn verstehen, lerne sien verhalten mit anderen hunden kennen und informire dich über ihr verhalten, sieh es dir in ruhe an. Mach das über 1-2 Jahre hinweg.
Irgendwann wird deine angst dann auch vor fremden hunden weg sein und wirklich nur dann kannst du auch das thema hund wirklcih angehen.
Und ja es geht, wenn man will.

Danke für den Tipp, das werd eich machen!

Bis dahin sollte sich dann aber acuh deine einstellung zum ekel hund im haus geändert haben.

Ich habe nie gesagt, dass ichdas eklig finde. Da shat irgendwer anderes eingeworfen udn alle haben es übernommen. Das ist NICHT so.
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #46
Ich glaube, dass wurde nur darauf bezogen, weil du sagtest, dass du es in der Küche eklig findest.

Ich würde mich noch einer Frage von Skeedy anschließen, warum willst genau du (und nur du) vom Kind und eine Hund aus den TH zu holen abgesehen, einen Hund haben ?
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #47
Die Möglichkeit für Kontakte zu Artgenossen sollte jeder Hund haben, da es einen für den Hund angenehmen Ausgleich darstellt. Eine dauerhafte Haltung von mehreren Hunden kann mitunter für den Hund allerdings durchaus negativ sein.

Wölfe haben eine äußert differenzierte Körpersprache. Dieses Verhalten ist wichtig, um die sozialen Gefüge zu bilden, in denen sie leben. Hunde hingegen sind je nach Zuchtform weitaus eingeschränkter.
Um ein paar Zahlen zu nennen:
Wölfe verfügen etwa über 60 verschiedene Mimiken. Rassen, die in größeren Gruppen gehalten und entsprechend selektiert werden, wie etwa der Alaskan Malamut noch über 40. Beim Deutschen Schäferhund, dem Pudel oder dem Staffordshire sind es gerade mal 12.

Hunde müssen mit einer ganz anderen Umgebung zurecht kommen, sie haben gelernt mit dem Menschen zu interagieren. Viele Menschen sprechen zwar wenig hündisch, dafür sind Hunde zu der erheblichen Leistung fähig, die menschliche (Körper)sprache zu deuten. Sie benötigen die differenzierte Körpersprache der Wölfe nicht, da sie in der Regel nicht wie Wölfe in derartigen sozialen Verbänden leben. Dafür können sie mit dem Menschen kommunizieren, womit der Wolf mehr Probleme hätte und auf Dauer einfach überfordert ist.

Ein Verband aus Hunden ist daher auch etwas anderes als ein Wolfsrudel.

Feddersen-Petersen hat lange mit Wölfen, Wildhunden und Haushunden gearbeitet. Sie schreibt zu diesem Thema:
„[...]Hunde sind für ein Gruppenleben sowieso nicht geeignet, wie unsere Untersuchungen an Hunden in soziale Gruppen belegen (Feddersen-Petersen 2004). Hunde gehören zu Menschen.[...]“
Quelle: Ausdrucksverhalten beim Hund – Mimik und Körpersprache; Kommunikation und Verständigung; Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen

Was du zusätzlich bedenken solltest ist, dass Wölfe in freier Natur in Familiengruppen leben. Wölfe in Gefangenschaft zeigen teilweise ein anderes Verhalten als Wölfe in freier Natur, da sie in ihrem Lebensraum und ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind. Folgen sind unter anderem, dass der Stress für die Tiere viel höher ist und Konflikte häufiger und folgenschwerer eskalieren.
Eine ähnliche Situation wird geschaffen, wenn mehrere Hunde gehalten werden. Es handelt sich nicht um ein Rudel, sondern eine zutiefst künstliche Konstellation. Dazu kommt eben noch die eingeschränktere Kommunikationsfähigkeit von Hunden untereinander.
Die Hunde werden gezwungen, miteinander klar zu kommen. Tun sie meistens auch, denn Hunde sind sehr anpassungsfähig. Aber grundsätzlich positiv muss das nicht sein.

Soll nicht heißen, dass Hunde grenerell nur einzeln gehalten werden müssen. Es gibt durchaus Konstellationen, die für die Hunde positiv sein können. Aber ich habe das Gefühl, du möchtest mehrere Hunde halten, weil du die Vorstellung vom Rudelverband der Wölfe im Kopf hast. Da sind eben nicht nur Unterschiede zwischen Wolf und Hund, sondern auch Unterschiede zwischen künstlich geschaffenen Verbänden und natürlich entstandenen/bestehenden Rudeln.

Der Hund hat den Vorteil, dass es die Möglichkeit gibt, Kontakte zu Artgenossenen auch ohne die Haltung mehrerer Hunde zu ermöglichen. Bei mehreren Hunde erspart es sich der Halter natürlich, für ausreichend regelmäßige Kontakte zu anderen Hunden zu sorgen. Andererseits kann eine solche Gemeinschaft durchaus auch zu Problemen führen, gerade für einen „Hundeanfänger“ bzw. Halter, die Situationen nicht richtig einschätzen, kann das durchaus schwerwiegende Folgen haben. Sowohl für Mensch als auch für Hund. Denk daran, dass man es immer noch mit Raubtieren zu tun hat. Wie bereits erwähnt, entwickelt eine Gruppe eine ganz andere Dynamik und kann ein erheblich höheres Konfliktpotential mit sich bringen.

Gruppenhaltung von Tieren, die auch in freier Natur in Gruppen leben, hat letztendlich den Zweck, den Tieren das Ausleben ihres Sozialverhaltens zu ermöglichen. Denn dieses Verhalten macht immerhin einen nicht unerheblichen Teil des gesamten Verhaltens aus. Damit ist es auch ein Bedürfnis eines Gruppentieres, dieses Verhalten ausleben zu können.
Was genau siehst du nun nicht gegeben, wenn ein Hund, dessen Sozialpartner der Mensch ist, ausreichend Kontakt zu seinem sozialen Verband (Menschen) bekommt und zusätzlich regelmäßig die Möglichkeit für Kontakte mit Artgenossen erhält? Welchen Teil des Sozialverhaltens, der im Gegensatz zu dieser Haltungsform bei der Mehrhundehaltung abgedeckt wäre, siehst du nicht ausreichend gegeben?

Haushunde stammen vom Wolf ab. Mit Präriehunden haben sie wenig gemeinsam. Präriehunde sind Nagetiere, Hörnchen und verwandt mit den Murmeltieren. Den Name „Hund“ tragen sie, da ihre Warnrufe dem Bellen eines Hundes ähneln. ;)
Es gibt keine Hundearten, sondern lediglich Rassen. Der Haushund ist die domestizierte Form des Wolfes und zählt noch zur selben Art: Canis lupus.
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #48
...

Welche Frage jetzt grade in meinem Kopf rumgeistert (und ich hoffe ich habe das nach all den Beiträgen noch richtig im Sinn behalten. ><)

Du schreibst, dass dein Freund einen Hund hat, der sogar in seinem Bett schläft.
(Oder nur ein Freund? Oder bin ich gedanklich jetzt noch bei einem anderen Beitrag? *aaaHhh* - Entschuldigung schon mal, wenn ich was falsch gelesen haben.)
Aber wie passt das denn zusammen, wo ihr eine so unterschiedliche Einstellung zu Hunden habt? Was wäre, wenn ihr zusammen zieht? Müsste der Hund des Freundes dann auf einmal vor der Tür bleiben?

Ach... Und was die Hygiene angeht - klar machen Hunde auch mal Dreck. Aber im Grunde genommen hält es sich doch auch im Rahmen. Es gibt Rassen die mehr und andere die weniger haaren. Es gibt welche mit langem Fell, wo dann auch mehr Dreck reingetragen wird und es gibt Rassen mit kurzem Fell die sich vor der Tür nur einmal schütteln müssen.
Ebenso lässt sich Hunden ganz wunderbar beibringen, dass sie nur in bestimmte Räume dürfen. Bei uns ist z.B. für die Hunde das Badezimmer, der Keller und das eine Schlafzimmer tabu. Ebenso die Sessel im Wohnzimmer und das Bett nur mit Erlaubnis.

Ach so... Wir haben bei uns im Garten einen Maschendrahtzaun in der Höhe von ca. 1,50 Meter. Damals zwar nur für einen kleinen Hund angeschafft gebaut aber mit dem Hintergedanken, dass evtl. ein großer Rüde rüberspringen könnte, wenn Madam grade läufig wäre, was wir verhindern wollten.
Unter dem Zaun ist eine Reihe Steine und der Zaun eben recht stramm gespannt.
Wobei ich auch hier nicht garantieren würde, dass ein Hund - wenn er denn wirklich will das Hindernis überwinden könnte.
~§~
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #49
Ops, irgendwie ist meine letzte Nachricht einfach unfertig abgeschickt. :?:

PS: Die Kirche hat die Evolutionstheori inzwischen anerkannt

Wer ist die Kirche? Die Katholiken? Nur weil irgendein Papst, der eh sich als Gott aufspielt udn eig. nichts zu sagen hat, das festgelegt hat, müssen das ja nicht alle andern Gläubigen auch so sehen.
Und wie ebschfrieben glaube ich auf eine gewisse Art auch an Evelution.

oh wunder, ich war noch nie krank.

Du hattest sicherlich schonmal ne Erkältung oder so. Ich hab nie gesagt, dass man davon krank wird, sonst dürfte ich wohl auch keine Hamster halten.

er ist kein gebrauchsgegenstand!!

Seh ich ganz genauso. Diese Einstellung hätte ich nie zu irgendeinem Tier!

Ein Welpe lernt beim Züchter nich "zu gehorchen".
Bei einem guten Züchter wird der Welpe grundsozialisert - d.h. der Welpe wird an verschiedene Untergründe gewöhnt, ans Autofahren, an verschiedene Geräusche - eventuell kann der Welpe schon stubenrein sein - mehr aber nicht.
Kein Züchter wird es in 8-12 Wochen schaffen seine Welpen zu erziehen, dass dauert mitunter Jahre

Aber wird durch die Sozialisierung nicht der Grundstein für die Erziehung gelegt?

dass der Hund auf Rückruf zu dir kommt, solang er das nicht macht, muss er an der Leine bleiben.

Ja, das ist selbstverständlich.

Dank einer sehr sehr lieben und weisen alten Dame - die sich einfach so fremd kümmerte. Was man daraus lernt ist einwenig Demut und Dankbarkeit und was bedingungslose Freundschaft bedeutet.

Dass ist schön, dass es auch noch solche Leute gibt!!! Die einfach so helfen.

ch persönlich würde meine Bindung zu meinen Hunden nicht als krankhaft bezeichnen.

Das war nicht auf Dich bezogen, sondern ne allgemeine Frage, sorry.

Wenn aber "Artgerecht" Auslastung, Ausbildung, gesunde Ernährung, feste Bindung zum Rudel und eine gesunde Rangordnung bedeutet - dürfen meine Hunde tatsächlich Artgerecht leben.

Ja, da geb ich Dir auf jeden Fall recht. Einfach, Individuengerecht handeln!

Eventuell wäre es eine Option sich erstmal einen Hund anzuschaffen und wenn dieser erzogen ist und Du meinst, dass alles prima ist einen Zweiten zu sich zu nehmen.

Ja, das wäre ein Option und eine Überlegung wert, danke.

Ein Hund, der nicht hört, kommt nicht von der Leine und wenn nur in eingezäunten Gebieten. Gerade bei einem Jagdhund wie dem Husky kann so etwas böse enden, sprich tote Katzen, Enten usw. Der Zaun sollte wie gesagt mindestens zwei Meter hoch sein. Beim Zaunmatieral kann ich Dir nicht weiterhelfen. Spricht denn noch irgendetwas dagegen den Hund im Haus zu halten? Zumindest mit freien Zugang zum Haus und, dass er nachts reinkommt? Wie gesagt, kannst Du einen Hund soweit erziehen, dass er nicht aufs Bett oder in die Küche geht. Ist zwar Arbeit, aber durchaus machbar. Sorry, falls Du das schon erwähnt hast.

Ich meinte den Zaun für einen "normalen" Hund, kein Husky. :) Oder ist das für jeden gleich?
Wie macht man freien Zugang zum Haus? Ich kann ja nicht die Tür immer offen lassen. Soll ich dem Hund beibringen zu klingeln? :D

Hmm. Drei Hunde auf einmal? Meinst Du wirklich Du schaffst das? Ich sage Dir ganz ehrlich, ich würde es nicht. Ich würde scheitern. Die Zeit hätte ich vielleicht, die Nerven nicht.
Momentan schaff ich es sicher nicht, zumal mir die Erfahrung fehlt. Später vielleicht.


Weil Hunde Tiere mit einem tollen Wesen sind, die man eben auch als Freund hat. Mit denen man was gemeinsam machen kann.

Bezweifle ich, dass das Rudel alleine genügt.

Rein theoretisch: Wie groß müsste denn so ein Rudel sein?

LG

Kathrin
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hallo,

Ich würde mich noch einer Frage von Skeedy anschließen, warum willst genau du (und nur du) vom Kind und eine Hund aus den TH zu holen abgesehen, einen Hund haben ?

Siehe mein nächster Beitrag.

Welchen Teil des Sozialverhaltens, der im Gegensatz zu dieser Haltungsform bei der Mehrhundehaltung abgedeckt wäre, siehst du nicht ausreichend gegeben?

Die Möglichkeit des Dauerhaften Kontakts, wann sie wollen.

Haushunde stammen vom Wolf ab. Mit Präriehunden haben sie wenig gemeinsam. Präriehunde sind Nagetiere, Hörnchen und verwandt mit den Murmeltieren. Den Name „Hund“ tragen sie, da ihre Warnrufe dem Bellen eines Hundes ähneln. ;)
Es gibt keine Hundearten, sondern lediglich Rassen. Der Haushund ist die domestizierte Form des Wolfes und zählt noch zur selben Art: Canis lupus.

Sorry, hab das was durcheinandergebracht. Ich meitne Hyenden, Oder Dingos? Jetzt bin ich völlig verwirrt... irgendwie sowas wars. ^^
Übrigens, nur weil die WIssenschaft das so einordnet, muss das nicht stimmen. Die verbessert sich immerwieder. Z.B. wurden die Endler Guppys bos 2006 (?) als Gruppe der normalen Guppys eingestuft und erst ab 2006 als eigene Tierart.
Das hat also gar nichts zu sagen.
Rassen heißt, dass sie alle dier gleiche Abstammung haben, wenn ich dabei aber davon ausgehe, dass sie es eben nicht haben, müsste es doch Arten heißen, oder?
Beim Hamster sagen immer alle Rassen, da gibt es aber keine Rassen, sondern nur Arten...

Aber wie passt das denn zusammen, wo ihr eine so unterschiedliche Einstellung zu Hunden habt? Was wäre, wenn ihr zusammen zieht? Müsste der Hund des Freundes dann auf einmal vor der Tür bleiben?

Der Hund gehört nicht ihm. Bobby gehört seiner Schwester und Dingo/Djego seinen Eltern. Der würde nicht mitkommen.

Danke Euch allen für Eure Antworten!

LG

Kathrin
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #50
Aber wird durch die Sozialisierung nicht der Grundstein für die Erziehung gelegt?
Jein. Im gewissen Sinne schon. Gegenfrage: Ist es möglich ein Kind bis zu seinem 6 Lebensmonat zu erziehen? Ist es Dein Kind? Nicht wirklich oder? Es verhält sich bestenfalls aufgeschlossen, neugierig, aber es ist nicht erzogen in dem Sinne, dass es weiß wo seine Grenzen liegen. Soweit kann es noch gar nicht denken. Das Gleiche beim Hund. Er kennt Alltagsdinge, er kennt sie und fürchtet sie nicht. Er ist neugierig und aufgeschlossen, er hat gelernt, dass man sich auch vor fremden Dingen nicht fürchten muss. Die richtige Erziehung beginnt erst später, der Grundstein für die spätere Erzieung ist begrenzt gelegt. Begrenzt daher, da Du in den kommenden Wochen den größten Teil der Sozialisierung in der Hand ist.


Ich meinte den Zaun für einen "normalen" Hund, kein Husky. :) Oder ist das für jeden gleich?
Ich kann Dir nur sagen, dass der Zaun beim Husky nie hoch genug sein kann. Zusätzlich solltest Du den Zaun in den Boden einbauen.
Wie macht man freien Zugang zum Haus? Ich kann ja nicht die Tür immer offen lassen. Soll ich dem Hund beibringen zu klingeln? :D
Warum nicht? Wenn es nicht möglich ist die Tür offen zu lassen hole ihn doch einfach rein bzw. nimm ihn mit, wo auch immer Du hingehst. Nachts das Gleiche, kommt er eben rein. Die Bereiche, die er nicht betreten darf machst Du dicht.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen einen Hund draußen auszusperren, daher wirst Du von mir in diesem Bereich auch keine vernünftige Antwort bekommen. Darüber möchte ich mir gar nicht erst Gedanken machen. Hunde sind wie gesagt auf den Menschen geprägt, sie leben nicht alleine draußen, auch nicht im Rudel. Wenn Du mal mit Besitzern Kontakt aufnimmst, die ihren Hunden freien Zugang ins Haus gewähren wirst Du bei fast allen erfahren, dass sich deren Hunde immer in der Nähe des Menschen aufhalten.

Weil Hunde Tiere mit einem tollen Wesen sind, die man eben auch als Freund hat. Mit denen man was gemeinsam machen kann.
Dann will ich Dir das mal glauben. Ich möchte nur nochmal betonen, ein Hund braucht Erziehung, die nicht innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen werden kann, und auch nicht mehrere Wochen dauert, nicht Monate, sondern Jahre. Ein Hund möchte ausgelastet werden, vor allem der Husky fordert möglichst tägliches Training und möchte seinen Bewegungsdrang ausleben, sprich Zugarbeit und laufen. Da gehen am Tag gut drei Stunden drauf. Je nach Hund mehr oder weniger.

Rein theoretisch: Wie groß müsste denn so ein Rudel sein?
Das eigentliche Rudel ist wie Tova beschrieben hat der Mensch. Es geht auch weniger um die Anzahl der Tiere, die im Haushalt leben, es geht um die Abwechslung, wenn man es so sagen kann. Blödes Wort.
 
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  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #51
Off-Topic
Sorry, hab das was durcheinandergebracht. Ich meitne Hyenden, Oder Dingos? Jetzt bin ich völlig verwirrt... irgendwie sowas wars. ^^
Übrigens, nur weil die WIssenschaft das so einordnet, muss das nicht stimmen. Die verbessert sich immerwieder. Z.B. wurden die Endler Guppys bos 2006 (?) als Gruppe der normalen Guppys eingestuft und erst ab 2006 als eigene Tierart.
Das hat also gar nichts zu sagen.
Rassen heißt, dass sie alle dier gleiche Abstammung haben, wenn ich dabei aber davon ausgehe, dass sie es eben nicht haben, müsste es doch Arten heißen, oder?
Beim Hamster sagen immer alle Rassen, da gibt es aber keine Rassen, sondern nur Arten...

Mal ein wenig Biologie-Input :
Du meinst sicher auch nicht Hyaenen oder Dingos - Dingos sind verwilderte ehemalige "Haus"hunde - eigentlich eher Gefaehrten des Menschen, als Haushunde, da die Menschen damals anders lebten. Aber es waren keine Woelfe mehr, sondern schon vor-domestizierte Kumpanen des Menschen.
Wen du meinst, dass sind vermutlich Kojoten. Diese sind vermutlich mit Woelfen verpaarbar, wenn man mal vom Rotwolf ausgeht. Es gab auch Wissenschaftler, die behaupteten, dass Kojoten bei einigen Haushundrassen mitgemischt haben.
Des weiteren bringen auch Hund-Schakal-Kreuzungen fertile Nachkommen hervor. Die Hundeartigen scheinen genetisch nicht zu sehr getrennt zu sein, dass es nicht zu Mischung der genetischen Pools kommen kann.
Trotzdem gilt der Wolf als DER Urvater des Hundes. Ob da irgendwann mal ein Kojote oder Schakal mitgemischt hat, bei der ein oder anderen Rasse, wuerde ich nicht unbedingt ausschliessen.

Nun mal zum Artbegriff : eine Definition grenzt Arten gegeneinander ab, wenn sie keine fortpflanzungsfaehige Nachkommen zeugen koennen - Loewe und Tiger sind da ein Beispiel, man kann sie kreuzen, die Nachkommen sind steril. Man kann alle Hunde kreuzen und die nachkommen waeren fertil - der Sinn sei mal ignoriert. Sie gehoeren daher alle einer Art an. Rassen sind Unterarten, eine Art Population, die sich durch genetische Anpassungen etablieren konnte und sich durch die Isolation von anderen Gruppen der Art unterscheidet, aber mit diesen noch fertilen Nachwuchs zeugen kann.

Endler-Guppies wurden auch lange fuer Unterarten der Guppies gehalten, grundsaetzlich ist die Unterart immer die Vorstufe der Art. Durch die Isolation aendern sich die Genpoole der Unterarten. Wenn es lange genug zu keiner genetischen Durchmischung kommt, kann es passieren, dass die Genome der Populationen so verschieden werden, dass kein fertiler Nachwuchs mehr hervorgebracht wird, sodass man nun von Arten sprechen kann ..
Wie das bei den Endlerguppies ausschaut mit fertilen Hybriden, weiss ich aber nicht, ich bin kein Fischexperten;)

Schlussendlich ist die ganze Einteilung nach Arten und Rassen menschengemacht, damit er die Natur in bestimmte Schubladen stecken kann - die Natur haelt sich da nicht dran. Es gibt auch recht viele Artdefinitionen, einige arbeiten einfach mit genetischer Abstaenden.


Ein Hund wurde vom Menschen gezuechtet und selektiert, mit ihm zu leben. Wuerde man das dem Hund nicht gestattet, wuerde man ihn nicht artgerecht halten.
Natuerlich gibt es Tiere, die am Anfang ihres Lebens ein solch nicht artgerechtes Leben erfuhren und sich so an die Situation draussen im Hof gewoehnten - das ist aber die Schuld es Menschen, von einer Praeadaption kann nicht geredet werden. Gibt man einem solchen Tier die Chance, dass es selbst entscheiden kann, ob es beim Menschen sein kann oder lieber fuer sich draussen, laesst man ihm die Wahl. Will er nicht, kann man ihn so halten. Will er doch und man verbietet ihm das Leben ihn der Naehe des Menschen, waere es erneut nicht artgerecht.
Tiere, die die Naehe des Menschen aber nicht schaetzen, sind absolut fehl am Platz in Familien mit Kindern, wo sie den besten Freund des Kindes darstellen sollen.

Also entweder du schaust dich nach einem Kinderkumpel um und haelst ihn so, wie der Hund seit Jahrtausenden selektiert wurde - naemlich als Rudelkumpan des Menschen in dessen Naehe (IM Haus und vor allem auch IM Wohnzimmer, wo sich die Familie die meiste Zeit aufhaelt), oder ihr schaut euch nach anderen Kumpeln fuer eure Kinder um bzw helft im Tierheim weiterhin aus.
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #52
Die Möglichkeit des Dauerhaften Kontakts, wann sie wollen.
Das ist genauso ein Nachteil, da ein Gelände, ein Garten oder eine Wohnung den Hunden nicht unbedingt ausreichend ermöglicht, Sozialkontakte zu ihrem Menschen zu halten und gleichzeitig dem/den Artgenossen ausreichend aus dem Weg zu gehen. Der Hund müsste sich also entscheiden, sind entweder von der Gruppe zu isolieren oder in dauerhaften Kontakt zu dem/den Artgenossen zu leben.
Meiner eigenen Erfahrung nach haben die meisten Hunde auch bei Mehrhundehaltung weniger Interesse an der Gemeinschaft mit Artgenossen als an dem Zusammensein mit ihrem Menschen.

Dingos sind sog. Pariahunde bzw. verwilderte Haushunde.

Arten und Rassen sind definierte, systematische Ordnungssysteme. Prinzipiell ist es nicht anderes als ein künstliches Ordnungssystem. Arten sind daher nicht notwendigerweise natürliche Einheiten. Es gibt daher verschiedene Definitionen des Artbegriffes, die allerdings alle ihre Grenzen haben. Das ist auch der Grund, warum Arten, teilweise sogar ganze Ordnungen aufgrund aktueller Erkenntnisse neu eingeordnet werden, man sich bei einigen Gruppen sogar noch recht uneinig ist.
Eine Definition ist eine Art als eine Gruppe sich natürlich miteinander fruchtbar fortpflanzender Organismen.

Als Ursprungsarten des Haushundes kamen mehrere Wildcaniden in Frage. Kojoten, Schakale und Wölfe. Mehrere Wissenschaftler haben sich mit diesem Thema beschäftigt. Die Arten stehen sich genetisch recht nahe, zeigen aber in ihrem Verhalten und ihrer Anatomie deutliche Unterschiede.
Vergleiche von „artreinen“ Tieren sowie Kreuzungen verschiedener Generationen zeigen sehr deutlich, dass es sich sowohl beim Verhalten des Haushundes um abgewandeltes Wolfsverhalten handelt als auch die Anatomie deutlich für die domestizierte Form des Wolfes sprechen.
Es ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt andere Arten eingekreuzt wurden. Verschiedene Haushunderassen lassen sich allerdings problemlos miteinander verpaaren, sie bilden in dem Sinne natürliche Fortpflanzungsgemeinschaften. Im Gegensatz dazu bilden Hund und Wildcaniden, ausgenommen den Wolf, freiwillig kaum/keine Fortpflanzungsgemeinschaften.
Das Verhalten verschiedener Hunderassen ist sich sehr ähnlich. Wenn wiederum Haushunde erzwungener Maßen mit einer Art wie dem Schakal verpaart werden, zeigen die Nachkommen der folgenden Generationen ein anderes Verhalten.

Bei Hamster gibt es Arten, wie Beispielsweise den Goldhamster und Roborowski-Zwerghamster. Rassen sind bei Haustieren wiederum Populationen innerhalb der Art, die sich in Merkmalen wie Körperbau, Verhalten und Eigenschaften voneinander abgrenzen. Rassen gibt es bei Hamstern in Gefangenschaft in dem Sinne daher nicht. Was es gibt sind verschiedene Fellfarben/Zeichnungen und Fellvarianten, dabei kann man allerdings nicht von einer Rasse sprechen.
Um es anhand eines (vereinfachten!) Beispieles zu Verdeutlichen: Kreuzt du einen Schäferhund mit einem Husky, bekommst du einen Mischling. Kreuzt du einen schwarzen mit einem weißen Goldhamster, hast du entweder schwarze oder weiße Nachkommen. Kreuzt du einen Goldhamster mit eine Roborowski-Zwerghamster... wird das nicht funktionieren. Ist wie gesagt stark vereinfacht, ganz so ist es letztendlich doch nicht immer, zeigt aber hoffe ich deutlich den Unterschied zwischen Art, Rasse und bestimmten Zuchtvarianten.

EDIT: War ich wohl zu langsam :mrgreen:
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #53
Ich würde dir auch komplett von einem Hund abraten. Und zwar aus einem einzigen Grund und das ist der finanzielle Aspekt. So wie ich es verstanden habe hast du auch noch weitere Tiere. Nachbarn haben sich einen Welpen geholt. Second Hand 5 Monate alt. Einen Labbi Mischling. Nach 2 Monaten fing er massiv an zu humpeln. Sie sind dann zum Tierarzt der sie sofort in die nächste Tierklinik geschickt hat. Nach ganz vielen teuern Untersuchungen kam dann raus das der Hund eine schwere HD an beiden Gelenken hat und künstliche Hüftgelenke braucht. Kostenfaktor 5'000 Euro. Ich denke einfach das du so eine OP einfach im Moment finanziell nicht stemmen kannst. Geh doch erst mal einige Zeit mit den Hunden Gassi. Da tust du den Tieren was gutes. Unabhängig davon das man einen Hund nicht nur im Garten halten kann. Wenn du ´Nachbarn in der Nähe hast kannst du das vergessen. Wenn die Hunde nachts bellen bekommst du schnell ärger mit dem Ordnungsamt und dann auch ein Haltungsverbot.
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #54
Nochmal kurz zum Thema Zaun - also ich hab ein Husky- Schäfer Mäderl (6 Monate alt) sie springt momentan aus dem Stand ca in bischen über einen Meter, mit Anlauf kommt sie locker auf 1 1/2, die meisten die HUskys haben, bauen ihren Zaun so, dass er am oberen Rand nach so schräg nach innen gebogen ist (kann ich jetzt irgendwie schlecht beschreiben - aber solltest du Bäume haben mit Äste weiter unten, die kommen da auch rauf ), aber das schöne ist (wenn wir mal jetzt vom Husky absehen, da der eh schon rausgefallen ist, denke ich) wenn die Bindung zu deinem Hund stimmt , brauchst du keinen besonders hohen Zaun, er wird von allein bei dir bleiben (und zwar, weil er will, nicht weil er muss)!

Ach ja und freier Zugang zum Haus ist in dem Sinn auch kein Problem, sobald er rein will, wird er sich bemerkbar machen, entweder durch Bellen oder an der Türe kratzen! Und JA du kannst deinem Hund beibringen, die Klingel zu drücken.

Ansonsten find ichs toll, dass du dir die Meinung anderer doch irgendwo zu Herzen nimmst und dich vielleicht doch noch von der größtmöglichen Innenhaltung überzeugen lässt! :D
Das einzige, was ich noch anzumerken hätte - bitte beginne mit einem Hund(wenn es dann soweit sein soll)! Bringe ihm zuerst alles bei, was für dich wichtig ist, und erst dann mal vielleicht ein zweiter!
Ich hab seit 15 Jahren Hunde und ich würd mir NIE zutrauen mir 2 HUnde (oder nochmehrere) zugleich aufzunehmen! Dann würden sich die Baustellen, die du beim einen Hund hast mit einem zweiten einfach potenzieren... (merke das auch bei meiner, die brav an der Leine geht und hört, wenn wir alleine sind - aber wehe ihr bester Freund ein Golden ist mit...denn wenn der ziehen darf, dann darf das meine natürlich auch ...glaubt sie - ihr das dann aber wieder auszureden, das ist die Schwierigkeit...und kostet Nerven)
Lg
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Aja nochwas, was du vielleicht noch nicht weißt - was auch klar ist, da du ja noch keinen Hund gehabt hast : Solltest du dir zum Beispiel einen Welpen holen und den von Anfang an als Hofhund halten wollen, wird er die ganze NAcht durchschreien! So lange bis jemand kommt, und du hast den ersten Schritt getan um sein Vertrauen zu brechen! Ich kenn dich ja nicht, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du so ein Mensch bist, der das aushält und möchte!
Das gleiche gilt eigentlich auch für einen Junghund oder einen älteren, wenn der Hund jemals in einem Familienverband war und weiß, wie toll sich ein Wohnzimmerteppich anfühlt und du ihn aussperrst, wird er die ganze Nacht lang jaulen und winseln! Irgendwie hoffe ich einfach, dass du was das betrifft, wirklich ein Sanfter Engel bist und das dein Gewissen nicht aushalten würde!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #55
Huhu,

ich schreibe jetzt auf Grund der vorgerückten Stunde nur ganz kurz, der Rest kommt morgen nach dem Gottesdienst dran.

aktina, mit Vertrauen brechen beim Welpen meinst Du, wenn ich ihn draußen lasse, trotz jaulen, oder wenn ich ihn reinhole und ihm zeige, dass er mit Jaulen seinen Willen durchsetzen kann?
Und keine Sorge, ich neige ehr dazu, keine Welpen zu nehmen. Ich bin jemand, der die Tiere nimmt, die keiner haben will. Momentan geht bei Hunden da nur alte Tiere, sollte cih später mehr Erfahrung haben, werden das sicher auch "schwierige" Tiere werden. Sollte das finanzielle stimmen, auch kranke Hunde.

Aber ich hab mal eine Frage.
Was haltet ihr von Halsbändern?
Ich muss zugeben, dass ich von denen nicht begeistert bin. Ich will auch nicht die ganze Zeit mit so nem Band stranguliert werden, das passiert ja, wenn man an der Leine ziehen muss. Ich bin da viel ehr für so ein einfaches Brustgeschirr. Oder ist das nur Geldschneiderei, und eine nutzlose Erfindung? Kann man an so nem Geschirr auch die Hundemarke befestigen, oder muss man, wenn, dann Geschirr und Halsband haben?

LG

Kathrin
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #56
...

Ich bin im Grunde genommen weder ein Fan von Halsband, noch von Geschirr oder Leine oder sonstigen 'Anhängsel' an Hunde.
Aber manchmal ist es einfach ein Muss und grade zu Beginn der Ausbildung/des Kennenlernens ein Vorteil für den Menschen, der für den Hund nach richtiger Angewöhnung auch nicht schlimm ist. ;)

Stranguliert wird ein Hund nicht, wenn man ihm die Leinenführigkeit näher bringt und er lernt an der lockeren Leine zu laufen. Das geht natürlich ganz ohne einen Hund dabei halb umzubringen. ;)
Zieht ein Hund aus Gewohnheit, weil er es nicht anders gelernt hat oder soll er sogar ziehen (z.B. Schlitten oder ähnliches) würde ich den Hund mit Geschirr führen. Aber auch hier gilt lieber etwas mehr Geld für ein gutes Geschirr ausgeben als am falschen Ende zu sparen.

Persönlich würde ich immer dazu raten ein Geschirr, sowie ein Halsband für einen Hund zu besitzen. Wobei ich ein Halsband eigentlich bevorzuge, wenn der Hund eben nicht ziehen soll. Ein Halsband eignet sich auch besser für das Training, weil man dadurch besser auf den Hund einwirken kann. Ihn besser führen kann und ihm besser beibringen kann eben nicht die ganze Zeit in der Leine zu 'hängen'. Auf Dauer ist das ohnehin sehr anstrengend für beide und Spaziergänge sind eher unangenehm mit einem Hund der ständig zieht.

Die Hundemarke kann man natürlich auch an einem Geschirr befestigen.
Würde ich nun aber auch wieder an meinem eigenen Schlüsselbund führen, weil mir so ein ständiges Geklimmerte als Hund wohl tierisch auf die Nerven gehen würde. (Natürlich kann man die Hundemarke dann auch noch in einer extra-Mini-Hundemarken-Tasche packen, wo auch gleich die Adresse und Telefonnummer notiert ist.)
Aber das muss natürlich jeder für sich sehen. ;)
Da der Hund nun aber im Regelfall beim Besitzer ist, reicht es aus, wenn die Hundemarke auch beim Besitzer am Schlüsselbund ist.

Wichtig finde ich, dass der Hund gechipt ist und dadurch - wenn er wirklich weglaufen sollte auch schnell seinem Besitzer zugeordnet werden kann.
~§~
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #57
Huhu,

ich schreibe jetzt auf Grund der vorgerückten Stunde nur ganz kurz, der Rest kommt morgen nach dem Gottesdienst dran.

aktina, mit Vertrauen brechen beim Welpen meinst Du, wenn ich ihn draußen lasse, trotz jaulen, oder wenn ich ihn reinhole und ihm zeige, dass er mit Jaulen seinen Willen durchsetzen kann?
Und keine Sorge, ich neige ehr dazu, keine Welpen zu nehmen. Ich bin jemand, der die Tiere nimmt, die keiner haben will. Momentan geht bei Hunden da nur alte Tiere, sollte cih später mehr Erfahrung haben, werden das sicher auch "schwierige" Tiere werden. Sollte das finanzielle stimmen, auch kranke Hunde.

Aber ich hab mal eine Frage.
Was haltet ihr von Halsbändern?
Ich muss zugeben, dass ich von denen nicht begeistert bin. Ich will auch nicht die ganze Zeit mit so nem Band stranguliert werden, das passiert ja, wenn man an der Leine ziehen muss. Ich bin da viel ehr für so ein einfaches Brustgeschirr. Oder ist das nur Geldschneiderei, und eine nutzlose Erfindung? Kann man an so nem Geschirr auch die Hundemarke befestigen, oder muss man, wenn, dann Geschirr und Halsband haben?

LG

Kathrin

Nein mit Vertrauen brechen meine ich im Falle des Welpen, dass du dir ein baby holen würdest, dass ohnehin schon panisch Angst hat, weil es seine Mama und seine Geschwister verloren hat. Es sucht die Nestwärme, und seine Bezugsperson! Es sucht den Menschen zu dem es zuallerst Vertrauen aufbauen möchte, der es füttert und streichelt - vielleicht soetwas wie ein "Mamaersatz". Nimmst du ihm dann den intensiven Kontakt zu dir und hältst ihn im Hof - besonders in den ersten 15 Wochen (Prägephase) - dann ist die Chance, dass das Tier später ängstlich und unsicher allen Menschen gegenüber wird, um ein vielfaches höher, als wenn du ihm sagen wir mal ein kleines Körbchen neben deinem Bett gestattest und regelmäßig mit ihm kontaktliegst, spielst - eben Vertrauen aufbaust!
Zu den Halsbändern - nun ein hund der weder Halsband noch Geschirr braucht, weil er einfach so seinem herrchen/Frauchen nicht von der Seite weicht, ist wohl der Traum eines jeden Hundehalters, aber leider so gut wie nie durchführbar, da die Gefahr, dass er doch unters Auto kommt, oder aus einer Laune heraus die Welt erkunden will, einfach zu groß ist!
Prinzipiell tendiere ich aber eher zum Geschirr, da es für den Hund und seine Wirbelsäule gesünder ist. Manche sind aber unlenkbar mit Geschirr und legen sich erst richtig ins Zeug und ziehen, dann bleibt einem nur noch das Halsband!
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #58
Also ich bevorzuge Halsbänder- Meiner Meinung nach DARF kein Hund an der Leine ziehen, denn es ist ein Hinweis auf einen unsicheren nicht richtig untergeordneten Hund. Und ein Geschirr verleitet so manchen Hund gerade dazu!

Bei Welpen würde ich aber immer Geschirre nehmen, weil sie ja noch so empfindlich sind. Bei Kilo (3 jahre alt) verwende ich vorallem zum Sport eine Kombination aus Halsband und Geschirr, wenn ich nämlich zb. mit den Skater hinfalle wird er nicht stranguliert (obwohl ich ihn nur neben Straßen an der Leine laufen lasse) und wenn ich mal Unterordnung mache finde ich aber das HaBa praktischer.

Also ich würde es am besten finden, wenn alle Windhundhalsbänder hätten, die sind breit und bequem gepolstert, WUNDERSCHÖN, und belasten die Halswirbel nur minimal. Nicht nur für Windhunde!

Hier eine ganz tolle Seite, ca. 15-20 Euro das Halsband, und auf Sonderanfertigung und zum selbst designen!


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Zitat:
...wenn man an der Leine ziehen muss...

Kein Hund muss an der Leine ziehen!
 
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  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #59
Hallo ihr Lieben,

keine Angst, ich hab Euch nicht vergessen. Ich kam leider nicht dazu.

Dienstag letzte Woche war ich nach Pfingsten das erste Mal wieder im Tierheim. Dort erfuhr ich, dass "mein" Sono vermittelt wurde. :( ´Traurig für mich, aber ichg freu mich riesig für ihn und seinen Bruder. *Jubel*
Seitdem war ich mit Curly 2x raus, mit Ajax (der ganz Alte) 1x und mit Tequilla 1x. Boah, der Tequila, so klein wie er auch ist, soviel Energie hat er auch. Nächstes mal zieh ich mir Rollschuhe drunter und lass mich ziehen. :D Dann kann er wenigsten rennen, soviel er will. Losmachen darf man die Hunde ja nicht. Kann ich auch verstehen.

Jein. Im gewissen Sinne schon. Gegenfrage: Ist es möglich ein Kind bis zu seinem 6 Lebensmonat zu erziehen? Ist es Dein Kind? Nicht wirklich oder? Es verhält sich bestenfalls aufgeschlossen, neugierig, aber es ist nicht erzogen in dem Sinne, dass es weiß wo seine Grenzen liegen. Soweit kann es noch gar nicht denken. Das Gleiche beim Hund.

Ok, habs verstanden. DAnkeschön. Dann hab ich mir entweder was falsch gemerkt, oder damals schon falsch verstanden.

Warum nicht? Wenn es nicht möglich ist die Tür offen zu lassen hole ihn doch einfach rein bzw. nimm ihn mit, wo auch immer Du hingehst. Nachts das Gleiche, kommt er eben rein. Die Bereiche, die er nicht betreten darf machst Du dicht.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen einen Hund draußen auszusperren, daher wirst Du von mir in diesem Bereich auch keine vernünftige Antwort bekommen. Darüber möchte ich mir gar nicht erst Gedanken machen. Hunde sind wie gesagt auf den Menschen geprägt, sie leben nicht alleine draußen, auch nicht im Rudel. Wenn Du mal mit Besitzern Kontakt aufnimmst, die ihren Hunden freien Zugang ins Haus gewähren wirst Du bei fast allen erfahren, dass sich deren Hunde immer in der Nähe des Menschen aufhalten.

Da hast DU mich falsch verstanden, entschuldige. Ich hab da an sowas wie ne Katzenklappe oder so gedacht, dass der Hund frei entscheiden kann, ob er rein zu mir will, oder raus toben. Nicht aussperren also. Darum meine ich, ihm klingeln beizubringen, wenn er rein will. ;) Fände ich echt lustig. :D

ch möchte nur nochmal betonen, ein Hund braucht Erziehung, die nicht innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen werden kann, und auch nicht mehrere Wochen dauert, nicht Monate, sondern Jahre. Ein Hund möchte ausgelastet werden, vor allem der Husky fordert möglichst tägliches Training und möchte seinen Bewegungsdrang ausleben, sprich Zugarbeit und laufen. Da gehen am Tag gut drei Stunden drauf. Je nach Hund mehr oder weniger.

Jap, das ist mir klar. In gewissem Maße, braucht das doch ejdes Tier, das man sich hält. Die Hamster lernen uns zu vertrauen und auch auf die Hand zu kommen, Kaninchen lernen, zum schmusen auch mal zum Menschen zu kommen, Katzen lernen, nciht auf den Teppich zu machen, und Hunde lernen halt noch ein bisschen mehr. Dass das dauert, ist mir durchaus klar. Allerdings sehe ich da für mich grad auch ein bisschen die Schwierigkeit, dass man zwar ein Tier haben will, dass gehorchen kann, aber eine willenlose Marionette brauch ich nicht, die evtl. sogar nur aus Angst gehorcht, oder aus Resignation. Ich will nciht schlagen oder so, keine Angst. Ist diese Gefahr wirklichg egeben, oder täusche ich mich da?

Das eigentliche Rudel ist wie Tova beschrieben hat der Mensch. Es geht auch weniger um die Anzahl der Tiere, die im Haushalt leben, es geht um die Abwechslung, wenn man es so sagen kann. Blödes Wort.

Meinst Du die Abwechslung an Bezugspersonen/Hundekontakten, oder an Beschäftigung? Wenn es um die Abwechslung an Hundekontakten geht, würde dasauch durch ein entsprechend großes Rudel, von (hypothetisch!) z.B. hundert Tieren gegeben sein. Oder?
---> Keine Sorge, in diesem Bereich rede ich schon ne Weile nur noch hypothetisch. Dass ich nciht 20 Hunde halten kann, ist mir klar. Aber ich würd halt gerne wissen, ob udn wie sowas dann funktioniert, wenn ichs möglich machen könnte. (Was sicher nei passieren wird^^).

Off-Topic
Wen du meinst, dass sind vermutlich Kojoten.
Stimmt, jetzt wo Dus sagst. *Kopf@Tischplatte*

Es gab auch Wissenschaftler, die behaupteten, dass Kojoten bei einigen Haushundrassen mitgemischt haben.
Naja, das kann man ja jetzt inzwischen auch schon überprüpfen. "Einfach" Gencode vergleichen. Damit haben sie ja jetzt neulich rausgefunden, dass unsere Vorfahren sich angeblich mit dem Neandertaler gepaart haben. Möglich wäre es sicherlich.

Wie das bei den Endlerguppies ausschaut mit fertilen Hybriden, weiss ich aber nicht, ich bin kein Fischexperten;)
Die Hybriden aus Endler und normalen Guppys sind fertil.
Laut Deiner Erklärung sind also Endlers und Guppys nciht wie die Wissenschaft sagt, getrennte Arten, sondenr eine eigene Art?

Schlussendlich ist die ganze Einteilung nach Arten und Rassen menschengemacht, damit er die Natur in bestimmte Schubladen stecken kann - die Natur haelt sich da nicht dran. Es gibt auch recht viele Artdefinitionen, einige arbeiten einfach mit genetischer Abstaenden.

Ja, da kann ich Dir einfach nur recht geben. Das Schubladendenken der Menschen hindert uns oft daran, die Vielfalt und schönheit der Natur zu erkennen. :)


Ein Hund wurde vom Menschen gezuechtet und selektiert, mit ihm zu leben. Wuerde man das dem Hund nicht gestattet, wuerde man ihn nicht artgerecht halten.

Ok, verstanden und auch so akzeptiert.
Mein Freund war gestern schon ganz überrascht, dass ich mich nun da docj auf Kompromisse einlasse. Küche udn Schlafzimmer sind tabu, dabei bleib ich. Aufm Bett hat kein Hudn was zu suchen. Zu Schlafzimmer zählen auch Kinderzimmer. ;)
Wohnzimmer und Flur, also dort, wo man sich meist aufhält, sind erlaubt. Sofa auch, wenn entsprechend eine Decke drauf ist (Vorschlag meines Freundes). Ich glaube, das ist eine Lösung, mit der alle Beteiligten, - NG, ich, der Hund - zufrieden sein können.
Oder gibts da noch ne Kritik?

Will er doch und man verbietet ihm das Leben ihn der Naehe des Menschen, waere es erneut nicht artgerecht.

Hm... da wäre wieder meine Frage von vorher. Man kann ja die Tür nicht dauerhaft offen lassen, wie kann der Hund das dann entscheiden? Katzenklappe? Dann ziehts. :D

Das ist genauso ein Nachteil, da ein Gelände, ein Garten oder eine Wohnung den Hunden nicht unbedingt ausreichend ermöglicht, Sozialkontakte zu ihrem Menschen zu halten und gleichzeitig dem/den Artgenossen ausreichend aus dem Weg zu gehen. Der Hund müsste sich also entscheiden, sind entweder von der Gruppe zu isolieren oder in dauerhaften Kontakt zu dem/den Artgenossen zu leben.
Meiner eigenen Erfahrung nach haben die meisten Hunde auch bei Mehrhundehaltung weniger Interesse an der Gemeinschaft mit Artgenossen als an dem Zusammensein mit ihrem Menschen.

Hm... ok, verstehe ich rein rational. Aber es gibt doch viele Leute, die mind. einen Zweithund haben. Das wäre dann nicht mehr artgerecht, oder wie soll ich das verstehen? Mein Freund und ich haben für später eig. mind. 2 Hunde geplant. Einen Fußschemel (Dackel) für ihn, und einen Hund in "richtiger" Größe für mich. :)

Off-Topic

Bei Hamster gibt es Arten, wie Beispielsweise den Goldhamster und Roborowski-Zwerghamster. Rassen sind bei Haustieren wiederum Populationen innerhalb der Art, die sich in Merkmalen wie Körperbau, Verhalten und Eigenschaften voneinander abgrenzen. Rassen gibt es bei Hamstern in Gefangenschaft in dem Sinne daher nicht. Was es gibt sind verschiedene Fellfarben/Zeichnungen und Fellvarianten, dabei kann man allerdings nicht von einer Rasse sprechen.

*grins* Ich weiß. Hamseter sind mein "Steckenpferd". Genetik bin ich bei den Zwergen noch nicht fit, aber bei den MH kann ich inzwischen recht gut mitreden. Natürlich weiß man nicht alles, aber einiges.
Aber dann nochmal ne Frage.
Campbells und Dsungis gehören also zu einer Art? Sie bringen Fertile Nachkommen hervor. (leider).
Sie gehören beide zur Ordnung (?) der Zwerghamster, Unterordnugn Kurzschwänzige Zwerghamster. Dort sind dann die Arten Campbell, Dsungare, und Roborowski. Dürften sich dann Campbells und Dsungis eigentlich nicht kreuzen? Robos krigt man da nicht reingekreuzt. Und wenn es eien Art wäre, müsste das doch extra aufgeschlüsselt werden, udn Robos dürften da gar nicht bei stehen, oder?
*verwirrt*

Kreuzt du einen schwarzen mit einem weißen Goldhamster, hast du entweder schwarze oder weiße Nachkommen.
Sorry, aber das ist genetischer Blödsin. ;) Dazu müsstest Du erstmal schauen, welches weiß es ist, dann das rezessive Schwarz, ob der weiße das trägt, sonst gibt es gar keine schwarzen Nachkommen, und auch, was für andere Gene getragen werden, die das weiß überdecken könnten, was schnell passieren kann. ;)
Aber das ist nun doch zu OT, wenn Du es genauer erklärt haben willst (falls Du es nicht schon weißt), kannst Du natürlich fragen.


Unabhängig davon das man einen Hund nicht nur im Garten halten kann. Wenn du ´Nachbarn in der Nähe hast kannst du das vergessen. Wenn die Hunde nachts bellen bekommst du schnell ärger mit dem Ordnungsamt und dann auch ein Haltungsverbot.

Es wäre schön gewesen, wenn Du nicht nur die ersten paar Posts gelesen hättest, sondern alles. Dann wäre DIr nämlich klar gewesen, dass dieses Thema längst vorbei ist.
Mal davon abgesehen, dass hier in diesem kleinen Kuhkaff niemand was gegen Hunde die Bellen hat. Lux lebte leider sein ganzes Leben im Zwinger (9qm!) und durfte nur selten mal für ne Stunde oder so raus (glaube 1x die Woche). DAS fand ich Tierquälerei. Die Besitzer behaupteten, er wäre bissig, weil Kinder ihn mit Steinen beworfen hätten und so, die Leute im Dorf behaupteten, er wäre bissig, weil die Besitzer ihn geschlagen hätten. Mein Vater konnte ihn problemlos streicheln und so. Er war nicht bissig. Ich war damals noch zu klein, hab mich nicht getraut, ihn zu streicheln, oder die Leute anzusprechen. Außerdem war ich noch nicht dem Tierschutz verfallen. ;) Heute wäre das sicher anders.
Dann Arko, unser andere Nachbarshund, der ist den ganzen Tag draußen. Ob nachts, weiß ich nicht, da ich da schlafe. Aber, selbst wenn, hat da keiner im Ort was dagegen. Du siehst, so pauschal kann man das nicht sagen!

die meisten die HUskys haben, bauen ihren Zaun so, dass er am oberen Rand nach so schräg nach innen gebogen ist (kann ich jetzt irgendwie schlecht beschreiben - aber solltest du Bäume haben mit Äste weiter unten, die kommen da auch rauf ),

Jap, ich verstehe, was Du meinst., Und nein, Bäume haben wir nicht, leider. Nur ein paar Büsche. Die Wühlmäuse fressen uns immer die Wurzeln der Bäume kaputt. Drei hohe Blautannen haben wir, aber da wird sicher kein Hubd draufgehen. ;)

aber das schöne ist (wenn wir mal jetzt vom Husky absehen, da der eh schon rausgefallen ist, denke ich) wenn die Bindung zu deinem Hund stimmt , brauchst du keinen besonders hohen Zaun, er wird von allein bei dir bleiben (und zwar, weil er will, nicht weil er muss)!

Ja, Husky ist VORERST rausgefallen. Erstmal paar Jahre Hundeerfahrung, ehr nicht. ;) Im Hinterkopf hab ich den Gedanken für später, wenns passt, natürlich noch.
Und stimmtl, das ist wirklich schön, wenn ein Tier freiwillig bleibt. War bei unserm Hopsy auch so (Kaninchen). Die Hoftür stand die ganze Zeit offen. Er ist auf dem Grundstück >2000qm frei rumgehoppelt, aber nie abgehauen.

Ach ja und freier Zugang zum Haus ist in dem Sinn auch kein Problem, sobald er rein will, wird er sich bemerkbar machen, entweder durch Bellen oder an der Türe kratzen! Und JA du kannst deinem Hund beibringen, die Klingel zu drücken.

Cool, das werd ich mir merken. Wenn ich nen Hund irgendwann hab, werd ich ihm das beibringen. :) Das ist sicher cool!

Ansonsten find ichs toll, dass du dir die Meinung anderer doch irgendwo zu Herzen nimmst und dich vielleicht doch noch von der größtmöglichen Innenhaltung überzeugen lässt! :D

Wie bereits mehrfach erwähnt. Es geht mir hauptsächlich um das Wohl der Tiere. Also seh ich das natürlich ein, solange ich vernünftige Argumente kriege. Und das habt ihr ja gemacht.
Allerdings bleib ich dabei, dass ein Hund freien zugang nach draußen zum Toben haben sollte. Aber das ist ja sicherlich ok.

Das einzige, was ich noch anzumerken hätte - bitte beginne mit einem Hund(wenn es dann soweit sein soll)! Bringe ihm zuerst alles bei, was für dich wichtig ist, und erst dann mal vielleicht ein zweiter!

Ok, das hört sich logisch an. Danke für den Tipp!

Irgendwie hoffe ich einfach, dass du was das betrifft, wirklich ein Sanfter Engel bist und das dein Gewissen nicht aushalten würde!!!

*grins* Ich halte nichtmal aus, wenn mein Sohn weint, da werd ich ewiges Hundegejaule auch nicht aushalten. ;)

Ich bin im Grunde genommen weder ein Fan von Halsband, noch von Geschirr oder Leine oder sonstigen 'Anhängsel' an Hunde.

Da sind wir ja einer Meinung. ;)

Aber manchmal ist es einfach ein Muss und grade zu Beginn der Ausbildung/des Kennenlernens ein Vorteil für den Menschen, der für den Hund nach richtiger Angewöhnung auch nicht schlimm ist. ;)

Ok, hört sich logisch an.

Zieht ein Hund aus Gewohnheit, weil er es nicht anders gelernt hat

Ist es dann nicht ein Fehler, ihm nachzugeben mit einem Geschirr? Sollte man es durch das Halsband nicht entsprechend abgewöhnen? Bei Schlittenhunden natürlich nicht, das versteh ich. Ist logisch, dass man dann lieber ein Geschirr nimmt. Wobei es doch bestimmt auhc Hunde gibt, die den Unterschied verstehen, oder?

Aber auch hier gilt lieber etwas mehr Geld für ein gutes Geschirr ausgeben als am falschen Ende zu sparen.

´Wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, sollte man mMn nie zu geizig sein, sondern immer das für das Tier am besten nehmen, ohne dabei auf den Preis zu achten.

Persönlich würde ich immer dazu raten ein Geschirr, sowie ein Halsband für einen Hund zu besitzen. Wobei ich ein Halsband eigentlich bevorzuge, wenn der Hund eben nicht ziehen soll. Ein Halsband eignet sich auch besser für das Training, weil man dadurch besser auf den Hund einwirken kann. Ihn besser führen kann und ihm besser beibringen kann eben nicht die ganze Zeit in der Leine zu 'hängen'. Auf Dauer ist das ohnehin sehr anstrengend für beide und Spaziergänge sind eher unangenehm mit einem Hund der ständig zieht.

Ich dachte, Du bist kein Fan davon, findest aber Halsbänder gut? *Kopfkratz*
Beides zu besitzen hört sich aber vernünftig an. Bei Sono hab ich das gemerkt, nur ein ganz leichter Zug an der Leine, wenn er lange genug geschnüffelt hat, udn ich weiter wollte, udn er kam an. Er ließ sich damit echt leicht lenken.
Tequilla stört Zug an der Leine gar nicht, der zieht wie verrückt.

Würde ich nun aber auch wieder an meinem eigenen Schlüsselbund führen, weil mir so ein ständiges Geklimmerte als Hund wohl tierisch auf die Nerven gehen würde.

Ist die Hundemarke nicht Pflicht am Hund selbst?
Und chippen ist ja klar, das ist doch auch gesetzlich verordnet inzwischen, oder?

@ktia gut, danke für die Erklärung. Wobei ich ehrlich gesagt, einen Welpen sicher nicht aufm Hof alleine lassen würde. Das arme Tier (Mutterinstinkt^^). Der kommt da mit den Themperaturen und so sicher auch nicht so gut zurecht. Das müsste man langsam angewöhnen, oder eben einen Hund aus dem Tierheim nehmen, der aus Hofhaltung stammt. Aber das Thema sit ja eh gegessen.

Prinzipiell tendiere ich aber eher zum Geschirr, da es für den Hund und seine Wirbelsäule gesünder ist. Manche sind aber unlenkbar mit Geschirr und legen sich erst richtig ins Zeug und ziehen, dann bleibt einem nur noch das Halsband!

Ja, das hört sich vernünftig an. Also einfach ausprobieren, ja?

@Vicky ich gebe DIr recht, ein Hund darf nicht an der Leine ziehen. Deswegen hatte ich mir das jetzt so überlegt, erst mit einem Halsband zu erziehen udn dann auf Geschirr umzusteigen, wenn der Hund es gelernt hat.

Also ich würde es am besten finden, wenn alle Windhundhalsbänder hätten, die sind breit und bequem gepolstert, WUNDERSCHÖN, und belasten die Halswirbel nur minimal. Nicht nur für Windhunde!

Naja, schön ist zum Glück geschmackssache... ;)

Belasten Geschirre denn die Wirbel auch so dolle? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein einfaches HAlsband da so ne Belastunf ausübt?

So, ich hoffe, dass trotz der etwas längeren Pause noc Antworten auf meien Fragen kommen.

LG

Kathrin
 
  • Auf den Hund gekommen - ist eine Haltung möglich? Beitrag #60
Huhu,

wegen Halsband und Geschirr musst Du einfach selber schauen. Für Zugarbeit auf jeden Fall nur spezielle Geschirre verwenden.

Da hast DU mich falsch verstanden, entschuldige. Ich hab da an sowas wie ne Katzenklappe oder so gedacht, dass der Hund frei entscheiden kann, ob er rein zu mir will, oder raus toben. Nicht aussperren also. Darum meine ich, ihm klingeln beizubringen, wenn er rein will. ;) Fände ich echt lustig. :D
Wenn Du wirklich Lust hast, zwanzig mal am Tag vor die Tür zu rennen, Deinen Hund reinzuholen und dreizig Sekunden später wieder rauszulassen, aber nicht vergessen ihn nach zwei Minuten wieder reinzuholen, bitte sehr, dann bringe ihm das Klingeln bei. Mir wäre das zu doof. Dazu kommt die Klau- und Verletzungsgefahr, wenn Dein Hund alleine draußen rumstreunert. Ich glaube, wenn Du zu Deinem Hund erstmal eine gute Bindung aufgebaut hast, wird er nicht mehr alleine raus wollen. Und eine gute Bindung ist sozusagen Voraussetzung dafür, dass er nicht abhaut. Aber probier's aus, die Hauptsache ist, er wird nicht ausgesperrt.

Jap, das ist mir klar. In gewissem Maße, braucht das doch ejdes Tier, das man sich hält. Die Hamster lernen uns zu vertrauen und auch auf die Hand zu kommen, Kaninchen lernen, zum schmusen auch mal zum Menschen zu kommen, Katzen lernen, nciht auf den Teppich zu machen, und Hunde lernen halt noch ein bisschen mehr. Dass das dauert, ist mir durchaus klar. Allerdings sehe ich da für mich grad auch ein bisschen die Schwierigkeit, dass man zwar ein Tier haben will, dass gehorchen kann, aber eine willenlose Marionette brauch ich nicht, die evtl. sogar nur aus Angst gehorcht, oder aus Resignation. Ich will nciht schlagen oder so, keine Angst. Ist diese Gefahr wirklichg egeben, oder täusche ich mich da?
Welche Gefahr meinst denn du jetzt? Sorry, stehe gerade auf der Leitung. Jedenfalls, klar braucht jedes Tier Verpflegung, gibt nur leider auch Leute, die meinen mit 5 Minuten Gassie am Tag ists getan. Und ein Hund ist nunmal ein Hund, der auf seine Art Versorgung braucht, und kein Hamster, kein Kaninchen und kein sonstwas.

Und zum Thema schlagen: Bitte, wer sagt denn ein Hund hört nur unter Druck? Gewalt ist so ziemlich mit Abstand das Schlimmste, was man einem Tier, egal ob Hund, Katze oder Hamster antun kann! Es gibt die ein oder andere Rasse, die sagen wir mal auch gerne ihren eigenen Weg geht, aber ansonsten hört ein Hund, weil er es möchte, weil er gelernt hat, wenn ich das und das tue bekomme ich das, also lohnt es sich für mich. Gewalt verursacht nichts anderes als dass es die Bindung zerstört, der Hund ängstlich oder gar aggressiv wird und hören tut er danach immer noch nicht. Zumindest kenne ich keinen, der auf diese "Erziehungmethode" anspringt. Und ich kenne genug die so erzogen werden.

Meinst Du die Abwechslung an Bezugspersonen/Hundekontakten, oder an Beschäftigung? Wenn es um die Abwechslung an Hundekontakten geht, würde dasauch durch ein entsprechend großes Rudel, von (hypothetisch!) z.B. hundert Tieren gegeben sein. Oder?
---> Keine Sorge, in diesem Bereich rede ich schon ne Weile nur noch hypothetisch. Dass ich nciht 20 Hunde halten kann, ist mir klar. Aber ich würd halt gerne wissen, ob udn wie sowas dann funktioniert, wenn ichs möglich machen könnte. (Was sicher nei passieren wird^^).
Vielleicht ein bisschen zu menschlich gedacht, aber stelle Dir vor Du lebst Tag für Tag mit 9 weiteren Menschen in einem Haushalt, 9 Menschen, kein einziger mehr. Draußen siehst Du aus weiter Entfernung ein paar fremde Menschen, möchtest auf sie zugehen, kannst Du aber nicht, darfst Du nicht. Es gibt einzig und allein 9 Menschen, die mit Dir in einem Haus leben, mit denen Du Dich tagtäglich beschäftigst. Immer nur diese 9 Menschen, keiner anderer, nichts neues. Würdest Du da nicht auch irgendwann durchdrehen?

(Edit) Achja, es ging ja um das Thema Angst vor fremden Hunden. Wenn Du permanent Angst zeigst, wenn ein fremder Hund auf Euch zukommt, wird Dein Hund auch unsicher werden und eventuell sogar meinen handeln zu müssen, weil Du es nicht auf die Reihe kriegst. Das nur mal so nebenbei. Ich weiß nicht mehr, ob das schon gesagt wurde.

Das sind also die zwei Punkte, die mich da stören würden. Hund wurde "vereinsamen" (hört sich jetzt ein bisschen dramatisch an, mir fällt gerade kein anderes Wort dafür ein - vereinsamen wird er mit Sicherheit nicht, kann aber dann unter anderem nicht den Umgang mit unterschiedlichen Artgenossen erlernen/auffrischen (was mit Sicherheit früher oder später zu Ängsten führt)) und Hund würde durch Deine Unsicherheit selbst unsicher werden und irgendwann wahrscheinlich Aggressionen zeigen.

Ok, verstanden und auch so akzeptiert.
Mein Freund war gestern schon ganz überrascht, dass ich mich nun da docj auf Kompromisse einlasse. Küche udn Schlafzimmer sind tabu, dabei bleib ich. Aufm Bett hat kein Hudn was zu suchen. Zu Schlafzimmer zählen auch Kinderzimmer. ;)
Wohnzimmer und Flur, also dort, wo man sich meist aufhält, sind erlaubt. Sofa auch, wenn entsprechend eine Decke drauf ist (Vorschlag meines Freundes). Ich glaube, das ist eine Lösung, mit der alle Beteiligten, - NG, ich, der Hund - zufrieden sein können.
Oder gibts da noch ne Kritik?
Wo schläft der Hund nachts? Wenn nicht im Schlafzimmer, da wo seine Bezugspersonen schlafen, dann gibt es aus meiner Sicht Kritik.

Hm... ok, verstehe ich rein rational. Aber es gibt doch viele Leute, die mind. einen Zweithund haben. Das wäre dann nicht mehr artgerecht, oder wie soll ich das verstehen? Mein Freund und ich haben für später eig. mind. 2 Hunde geplant. Einen Fußschemel (Dackel) für ihn, und einen Hund in "richtiger" Größe für mich. :)
Hunde vom Menschen zu isolieren, sie sich selbst zu überlassen - das ist für mich nicht artgerecht. Ob nun einer oder zwanzig.

Nochmal: Mehrere Hunde, tagsüber mit Zugang zum Haus, nachts im Haus (mit Zugang zum Schlafraum!) - Das finde ich in Ordnung.

Allerdings bleib ich dabei, dass ein Hund freien zugang nach draußen zum Toben haben sollte. Aber das ist ja sicherlich ok.
Ich frage mich, was soll der Hund da draußen? Mit wem soll er denn toben?
 
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