@Tierfreund: Klar gibt es Leute, die Ihre Hunde im TH loswerden wollen und dann den Leuten dort die absonderlichsten Geschichten erzählen, alles lieb, alles super, toller Hund, kein Problem, aber die böse, böse Allergie ... der Hund muß weg (weißt Du, wie ich meine).
In unserem TH ist es so, daß die Leute dort zum einen im Laufe der Zeit so viele Id** kennengelernt haben, daß man das recht schnell durchschaut

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Zum anderen werden die Hunde dort "getestet". Es wird mit ihnen z. B. Auto gefahren, sie werden mit Katzen zusammengebracht, mit anderen Hunden, auch mit Kindern (natürlich alles unter Aufsicht).
Die Hunde bleiben im Normalfall erstmal für ca. 2 Wochen in Quarantäne (auch um Krankheiten auszuschließen oder festzustellen). In dieser Zeit besteht schon die Möglichkeit, den Hund kennenzulernen.
Wenn man sich nun für einen Hund interessiert, lernt man ihn ja auch erst kenne. Man geht spazieren, sieht wie er dabei reagiert. Den Hund probeweise mit nach Hause zu nehmen geht bei uns nicht (oder nur in Ausnahmefällen).
Die Leute bemühen sich schon, den Interessenten möglichst viel über das Tier zu sagen. Es hat keiner was davon, wenn ich der Familie mit drei Kindern einen Hund aufschwatze, der Angst vor Kindern hat und evtl. auch mal leicht zubeißt. Ende vom Lied wäre doch, daß der Hund zurückkommt und einmal mehr erfahren hat, wie leicht man ein Zuhause verlieren kann - das Erleben solcher Verluste tut den meisten Hunden nicht gut.
Beim dem Mädchen, das wahrscheinlich in nächster Zeit hier einziehen wird *freu und hoff* ist es so, daß sie momentan in einer privaten Pfegestelle ist. Sie lebt dort ganz normal in einer Familie mit Kindern und anderen Hunden, kann aber nicht dauerhaft dort bleiben. Ich habe nun schon mehrfach mit der Frau von der Pfegestelle telefoniert und erfahre so natürlich einiges über den Hund und sein Verhalten gegenüber der Umwelt und natürlich auch im Haus.
Ein klein wenig Überraschung und Aufregung ist immer dabei

- aber ist ja auch bei einem Welpen vom Züchter so.
LG Ida