Trocken vs. Nassfutter

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  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #1
Sumo88

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Hallo an alle,

ich habe mich grade mal gefragt, wie das denn bei den Hunden so ist mit dem Trocken- und Nassfutter. Hab mich jetzt mal ein wenig eingelesen und ich verstehs irgendwie nicht so ganz..
Warum Füttern so viele Trockenfutter? Ist das nicht unnatürlich?

Also dass man wegen Fleischanteil, Getreide, Zucker etc. pp. gucken muss ist klar. Das muss man wohl sowohl bei Trocken- als auch bei Nassfutter. Aber macht ein hochwertiges Nafu nicht mehr Sinn als ein hochwertiges Trofu? (abgesehen davon dass Barf wahrscheinlich am besten wäre)

Bitte klärt mich auf :102:
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #2
Grüß dich,

Die meisten füttern wohl Trockenfutter, wiel es am praktischsten ist. Man kann es gut verstauen, es "mieft" nicht wie so manches Nassfutter und man kann es als Leckerlie in die Tasche stecken und überall hin mitnehmen. Das sind, denke ich wohl die "praktischten Gründe", warum so viele Leute Trockenfutter füttern.
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #3
Beim Hund ist das ein bisschen anders als bei Katzen, weil Trockenfutter dem Hund nicht schadet ;).
Solange es hochwertig ist und der Hund es verträgt ist also erstmal alles in Ordnung.
Natürlich hat der Hund aber größeren "Spaß" am Fressen, wenn er Nassfutter bekommt. Es ist besser für die Zähne und natürlich auch natürlicher.
Barf steht dann eben noch einmal drüber, was das natürliche am Fressen angeht.
Man kann also bedenkenlos Trockenfutter füttern, allerdings würde ich immer auch ein bisschen Nassfutter und auch mal frisches Fleisch und einen Knochen anbieten, zum einen für die Zähne und zum anderen für des Spaß am Fressen eben ;).
Wenn du für alles offen bist würde ich aber zu Nassfutter oder Barf raten.
Trockenfutter wird eigentlich nur deshalb so häufig gefüttert, weil es einfacher und je nachdem, was man kauft, auch einiges günstiger als Nassfutter ist.
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #4
Macht das keinen Sinn, Nafu zu füttern und Trofu nur als Leckerlie?

Oder ist das bei Hunden total egal, dass Trofu Flüssigkeit entzieht? Also klar trinken Hunde wesentlich besser als Katzen. Aber kann man sich da wirklich sicher sein, dass sie genug trinken?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Warum ist Nafu besser für die Zähne als Trofu?

dass ein Hund regelmäßig Kochen braucht, ist klar ;) Gibts da auch große Qualitätsunterschiede oder sind die vom Fressnapf etc. in Ornung? (also ich meine jetzt die richtigen Knochen, nicht Pedigree und co)
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #5
bei uns gabs schon immer nassfutter und seit ein paar jahren eben barf
finde trofu absolut unnatürlich, der kram ist furzt trocken, liegt schwer im Magen und bleibt dort wohl auch länger liegen.... angeblich ist die gefahr auf magendrehung auch höher.

eine reine Trofu fütterung würde für mich nie in frage kommen. als leckerlie oder ab und zu ja klar warum denn nciht, aber nicht nur
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #6
Ich füttere Trofu zum Beispiel als Leckerli, obwohl ich barfe ;). Die zehn Brocken am Tag machen sicher nichts.

Es ist besser für die Zähne, weil TroFu beim Kontakt mit den Zähnen sofort bricht, Nassfutter schiebt sich den Zahn entlang nach oben und entfernt damit den Zahnbelag.
Knochen würde ich beim Metzger holen, also vom Kalb oder Rind. Da gibt es Sandknochen, Gelenke, Rippen usw., die Auswahl ist riesig ;).
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #7
Wird Nafu echt gekaut? Ich dachte die schlingen das einfach nur runter :shock:

Ich bin ja froh, dass es Leute gibt, die meine Einstellung teilen, hab mich schon gewundert..

Wir haben nen guten Metzger im Dorf, bei dem Kauft meine Mama immer ein, dann wird sie da bestimmt auch mal was für den Hund mitnehmen.

ABER: der Hund muss abspecken. Wie oft soll er dann nen Knochen kriegen? Und wie kann man das auf die Futtermenge anrechnen wenn man nicht barft?
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #8
wieviel muss er denn abspecken?

der hund soll an Hand des Normalgewichts gefüttert werden und nicht am jetztigen fettleibigen gewicht... (versteht man was ich meine?:eusa_doh::eusa_doh:)

mit angemessener Bewegung sollte das zum normalgewicht führen
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #9
Wichtig ist, dass er langsam abnimmt und eher durch Bewegung als durch Futter reduzieren.
Damit meine ich aber nicht, dass er einfach so weiter futtern kann, sondern ich rede vom Hauptfutter, also dem Nass- oder Trockenfutter.
Das Drum herum (wenn er vom Tisch bekommt oder öfter mal ein Leckerli) sollte man dann schon eher streichen. Leckerlis kann man auch ganz weglassen und dafür das normale Trockenfutter verwenden, da spart man auch schon einiges an Kalorien. Essensreste und Co. fallen ganz raus, auch Knabberzeug wird dann eben erst einmal reduziert bzw. vom Futter abgezogen.
Dazu ordentliche Bewegung (wie viel ist der denn gewohnt?), dann klappt das schon :).

Fleischige Knochen muss man nicht unbedingt abziehen. Da sie aber recht groß sein sollten, damit er was zu kauen hat, würde ich eine Mahlzeit (außer natürlich er bekommt nur eine ;)) abziehen.
Mit Knochen musst du nur aufpassen, wenn er noch nie welche bekommen hat, dann lieber erstmal ein Hühnerhals oder ein Hühnerflügel o.ä., sonst bekommt er Knochenkot. Wenn er das verträgt könnt ihr die Menge langsam steigern.
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #10
sind die vom Fressnapf etc. in Ornung?
Gibt es bei Fressnapf auch Frischfleisch, oder meinst du diese abgepackten "Schinkenknochen"?
Die halte ich für grundsätzlich ungeeignet und würde sie überhaupt nicht füttern. Die Knochen sind nämlich zum einen nicht unbedingt weiche Jungtierknochen und zum anderen meistens geräuchert um sie haltbar zu machen (wie langer die Dinger dann am Ende trotzdem im Laden lagen weiß man auch immer nicht). Die Knochen sind also in der Regel sowohl stark ausmineralisiert, als auch vorgegart, die besten Voraussetzungen um so schlimm zu splittern.
Viele Hunde sind zwar geschickt genug solche Knochen dennoch zu fressen, aber riskieren würde ich gegarte Knochen trotzdem nicht (auch wenn sie im Zoohandel verkauft werden).
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #11
ich weiß nicht, wie viel sie genau wiegt. Ihr optimalgewicht wäre bis zu 20 kg, sie hat min. 25! Momentan bekommt die super-Hochwertiges sauteures diättrockenfutter mit getreide drin vom TA :roll: bekommt sie schon seit Jahren und nimmt nicht ab..komisch :eusa_shhh:
Nur hat sie beim Vorbesitzer wirklich dauernd vom Tisch bekommen, das ist ab morgen vorbei ;)

dann werd ich ihr nacher gleich mal nen Kong kaufen und schauen, was die beim Fressnapf so für gutes Nafu haben. Vllt Real Nature oder so. Ich richte mich dann einfach nach der Fütterungsempfehlung für nen 20kg-Hund. Und das soll sie sich dann lieber aus dem Kong erarbeiten, statt es aus dem Napf zu schlingen...

Und mehr Bewegung soll sie auf jeden Fall bekommen, im anderen Thread bin ich schon auf der Suche nach Möglichkeiten (ich will ja nciht den Thread hier "missbrauchen")


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke kompasqualle, ja kann gut sein, dass die geräuchert sind, so schauen sie auch aus. Dann sag cih einfach bescheid, dass das nicht gut ist, wobei der Metzger eh praktischer ist, da hält sich dann meine Mama bestimmt auch dran :D
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #12
GranCarno ist bei Fressnapf auch nicht schlecht, im Gegensatz zu Real Nature (was aber auch nicht schlecht ist) sind das reine Fleischdosen ;).

Die Schinkenknochen würde ich auch nicht nehmen, ich habe einfach Bedenken, sobald es irgendwie behandelt ist. Da kaufe ich lieber Pansen, Ohren, Hufe & Co..
Off-Topic
Wobei mir bei dem Thema gerade einfällt, dass ich in einer Packung Hufe mal im Laden Würmer gefunden habe (war lustiger Weise nicht Fressnapf). Die Verkäuferin meinte nur: Das kommt mal vor, die kommen schon so bei uns an, aber verfüttern kann man das laut Hersteller trotzdem noch :shock:. Also immer schön in die Packung gucken :silence:.
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #13
hahha ist ja wieder typisch *kopfschüttel*

realnature da haste doch schon was gutes, scheinst auch nicht ganz verloren bei er futtersuche, wirst schon das passende raussuchen :)
bei unseren dosen waren aber die futterangaben nicht ganz so zutreffend, meistens wird zuviel angegeben...

solang sie/er noch so fett ist, macht ihr lieber bissel langsam wer weis wie viel/wenig auslauf er vorher hatte

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

ahhhhhhhhhhhhhhhhh hilfe, FN ist einfach ein **** haufen

wie gut das ist eher selten sachen von dort beziehe
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #14
Ohren sind aber doch während der Abspeck-Phase auch nicht zu empfehlen, oder? werden die nur getrocknet oder auch geräuchert?

Beim barfen gibt man doch auch bis zu 30% Gemüse- sind dann reine Fleischdosen überhaupt empfehlenswert?
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #15
Off-Topic
@Chiari: Es war noch nichtmal Fressnapf, war ein örtliches Geschäft bei uns ;).

Kauzeug muss vom Futter abgezogen werden. Das meiste ist recht fettig und daher etwas nachteilig beim Abnehmen.
Reine Fleischdosen können bedenkenlos gefüttert werden, solange sie als Alleinfuttermittel ausgeschrieben sind. Da ist dann auch wirklich alles drin, was nicht heißt, dass man nicht ab und an etwas frisches Gemüse untermischen kann ;).
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #16
Schwimmt sie denn? Also ich kann sagen, dass schwimmen echt das tollste ist für den Hund. Klar mag nicht jeder Hund. Unsere tut es auch nicht wie eine Wasserratte. Aber schon allein das sie bis zum Hals ins Wasser geht und sich da im Wasser bewegt und beschäftigt. Das förderte bei unserer enorm den Muskelaufbau. Gerad über Sommer sieht man das sehr schön über Winter gehts dann wieder etwas zurück weil ich sie nicht in eiskalte Brühe hüpfen lass.

Ansonsten sind auch (falls ihr Wald etc in der Nähe habt) kleine Kletterpartien über baumstämme etc ne tolle bespaßung mit Abnahmefaktor.

Momentan bekommt die super-Hochwertiges sauteures diättrockenfutter mit getreide drin vom TA
Na das kann ja nur Hills oder RC oder sowas sein :roll:
Informiert euch mal über nen gutes TroFu oder Na Fu. TroFu kann ich ( das wild Plain ist mit reduziertem Fettgehalt)empfehlen aber gibt noch viele andere gute Sorten. Und so "fett" schaut sie übrigens nun nicht aus ;D
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #17
D.h. da sind Zusätze drin, die das Gemüse ersetzen sozusagen.

aber was ist dann mit Ballaststoffen?

(sorry wenn cih euch hier so ausfrag, ich teilbarfe meine Katzen und hab den Unterschied zum Hund noch nicht soo raus)
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #18
Nein, da ist wirklich alles drin ;).
Schau dir mal die Zusammensetzung von dem hier zum Beispiel an: .
Da ist auch relativ gut aufgelistet, was von welchem Tier drin ist.
Man kann aber theoretisch auch Flocken dazu füttern, das macht aber nur unnötig dick und im Laden bekommst du da auch keine guten ;).
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #19
Schwimmen tut sie nicht, sie bleibt stehen, sobald das Wasser den Bauch berührt :roll:

aber ein kleiner Kletter-Wald-Pacour sollte möglich sein. Und sie liebt schnee! Da kann sie dann auch wieder richtig fetzen :mrgreen:

Ja es ist Hills :roll: Wolfsblut wurde mir ja schon mehrmals empfohlen, aber ich finde Nafu halt natürlicher. wenn der jetzige Sack Hills leer ist, können wir aber Wolfsblut zumindest als Leckerli kaufen. Sie hat mittlerweile auch schon gelernt, wie der Snackball fnktioniert ;)
Die arme Maus wurde jahrelang kaum beschäftigt :(

Das Foto ist schon ein paar Jahre alt ;) vom Bauch her ist es auch gar nicht so schlimm, aber um die vordere Schulterpartie hat sie ne richtige Fettschürze in die man reingreifen kann.

Meine Mama hat nen großen Garten, vielleicht kann cih da mit ihr ja so ne Art Para-Agility-Pacour aufbauen. Einfach zum bisl Bewegen, ohne diese eigentlichen Agility-Regeln etc.

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Danke Mischling, ich hoffe unser Fressnapf hat das!
 
  • Trocken vs. Nassfutter Beitrag #20
Schwimmen tut sie nicht, sie bleibt stehen, sobald das Wasser den Bauch berührt :roll:
Hihi jaaa so hat sich unsere auch anfangs angestellt. Inzwischen geht sie bis zum hals rein, solange sie eben noch stehen kann. Zum Schwimmen is sie bissel zu blöd, die paddelt immer mit den Pfoten über Wasser und das spritzt natürlich :roll:

Agility parcour ist keine schlechte idee, solang der hund gesund ist und die Gelenke ok. Ich hab schon Videos gesehen wo ich mir denke: Agi kann doch SO nicht mehr gesund sein -.-

Ihr habt sie auch noch nciht lange. Ich würde erstmal nur das Futter umstellen und sie nach eurem gut düngen beschäftigen. Wenn sie vorher schon kaum Beschäftigung bekommen hat so sollte es ja schon Sport sein wenn sie bei euch ist ;)

Als wir umgestellt haben auf Barf damals, da hat unsere auch erstmal abgeschlackt und dann muskeln aufgebaut (hoffe du verstehst was ich meine). Barf ist ne feine Sache und ist echt nicht schwer.
 
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