Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum?

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  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #81
Klar ist es schön wenn man so einen Allerweltshund hat, mit dem alles komplikationslos klappt, aber das geht eben an der Realität vorbei. Diensthund hin oder her, es gibt eben einfach Einsiedler unter den Hunden. Allerdings ganz ohne Hundekontakt finde ich auch grenzwertig, wobei ich da auch nicht von Gassikontakten spreche. Zwei unserer Hunde sind auch nicht sooo sozialverträglich, haben aber eben sich unter einander und noch zwei, drei bekannte Hunde. Wobei unsere Oma nie mit anderen Hunden gespielt hat.

Ich weiche anderen Hundehaltern meistens auch aus, weniger weil gerade mein Schäfer andere nicht mag, sondern mehr weil ich nicht weiß ob die anderen Halter ihre Hunde bei sich behalten können. Und ich habe es mehr als einmal erlebt das selbst im Dienst (auch am Hund ersichtlich) andere ihre Hunde feucht fröhlich dazu lassen wollen.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum?

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  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #82
Ich habe auch eine "Arbeitsrasse" und ein Balljunkie wird er nie.
Nach 3x Ball werfen hat er sich hingesetzt und hat gelangweilt in die Gegend geschaut. Das war also nichts! Als ich mit ihm Dummyübung machte, war er wieder voll dabei.
Ich habe einen Hund der gefordert werden will. Sportlich oder mental und ich richte mich danach. Ist etwas zeitintensiver aber macht Spaß :)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #83
Diensthund soll arbeiten, sich an seinen Führer bin und nicht automatisch jeden anderen Menschen als "lieb" ansehen...wäre fatal, wenn eine Arbeit gefordert wird und Hundi plötzlich nach rechts um die Ecke rennt, weil eine alte Dame ihn gelockt hat und er sich durchknuddeln läßt - oder vielleicht einfach mit anderen mitgeht.
Stimmt soweit, aber ist es nicht genauso störend, wenn er sich kläffend in die Leine schmeißt, wenn er einen anderen Hund sieht?

Vielleicht wechselt der Mann auch die Straßenseite, weil er sich vor zu kontaktfreudigen Mitmenschen (+ Hunden) sichern will? Wie oft habe ich es schon erlebt, dass man die Hunde "mal gucken" lassen wollte - ich wechsel auch die Straßenseite, wenn ich die Leute nicht kenne. Als Vorsichtsmaßnahme und weil so alle Beteiligten weniger Stress haben. So ein Bürgersteig ist einfach extrem schmal und Leinen sind mir zu lang.
Wir haben keinen Bürgersteig, sondern eine breite 30-er Zone. Außerdem weiß ich es aus einem Gespräch, sonst wüsste ich auch nicht, dass es sich um einen Diensthund handelt.

So kriege ich zu hören: "Och, der arme - darf er nicht spielen?" - "So kann das ja nichts werden" - usw.
Das ist tatsächlich einfach nur dummes Gewäsch und musste ich mir auch schon anhören. Das ist aber auch nicht das, was ich meine, also von wegen der Hund muss jeden mögen und sofort spielen wollen. Nur sollte er halt m.E. normal vorbeilaufen können. Und wie gesagt gehört für mich Leinenführigkeit zu den Grundlagen, die ich auch von einem Diensthund erwarte. Nicht übrigens zuletzt, weil dieser im Einsatz oder auch so auf der Straße »alle« Diensthunde repräsentiert.

Es mag Hunde geben, die keine anderen tolerieren, aber ich halte es eben weder für die Regel noch für erstrebenswert. Und gerade bei Einsatzhunden gibt es in manchen Bereichen auch die Forderung, dass die Hunde mit Artgenossen verträglich sein müssen, zum Beispiel bei den Rettungshunden.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #84
Rettungshunde sind aber wieder etwas anderes, als ein Polizeihund, Zugriffshund, usw.

Für erstrebenswert halte ich das auch nicht. Aber es gibt, gerade unter den Arbeitshunden, viele Hunde die einfach erwachsen werden und für so Tollerei nichts mehr übrig haben. Wenn die dann Fremdhunde ignorieren (auch im Freilauf), endet es oft bei einem ach so netten, total unhöflichen Labbi (nix gegen Labbis, aber es ist für mich einfach das Sinnbild für Unhöflichkeit), der in sie reinprescht oder Ähnliches.

Ich kann schon verstehen, dass man sich da die Hundekontakte genau aussucht.

Hast du schon mal einen Diensthund im Einsatz bei ner Demo gesehen? Da läuft kein Hund leinenführig... ;)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #85
also ich finde es gut dass es Arbeitsrassen gibt. Wenn Menschen bereit sind sich damit auseinander zu setzen und damit zu arbeiten.
Was mich immer total wuschig macht, ist diese Such nach einem optisch schönen Hunden (z.B Aussie) aber arbeiten möchte man nicht. So entstehen dann auch diese "Familienhunde" und es ist dann ganz schwer einen guten Züchter zu finden, deren Hunde noch denken und arbeiten wollen.
Was ich allerdings auch beim Aussie sehe: Schäfer oder Arbeitsliniehalter, deren Hunde immer damit entschuldigen, wenn es darum geht korrekter Körperbau oder nicht. Jaa mir ist es nicht wichtig wie die aussehen, die müssen arbeiten usw. Das finde ich grundsätzlich falsch! Ich erwarte jetzt nicht dass AL auf einmal mehr Fell hat, aber Winkel, Bewegung usw muss jedoch bei einem AL-Aussie auch passen.. oder gerade deswegen?! weil man für eine gute Arbeit auch einen Hund braucht der Ausdauer hat, in der Lage ist lange strecken zu bewältigen, wendig zu sein usw. Hat der Hund aber, gerade Schulter, lange und instabile Gelenke kann er auch nicht richtig arbeiten und die Gefahr sich zu verletzten ist deutlich höher.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #86
Ich sag auch immer: Mir egal, wie der Hund aussieht... denn vieles, was gewünscht ist, ist unnötig. Es interessiert bei der Arbeit nicht, wie die Kopfform ist oder ob die Maske richtig dunkel ist, etc. Krasse Gebäudefehler die den Hund beeinträchtigen ausgenommen.

Die Hunde müssen arbeitsfähig sein - mehr nicht.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #87
Ich sag auch immer: Mir egal, wie der Hund aussieht... denn vieles, was gewünscht ist, ist unnötig. Es interessiert bei der Arbeit nicht, wie die Kopfform ist oder ob die Maske richtig dunkel ist, etc. Krasse Gebäudefehler die den Hund beeinträchtigen ausgenommen.

Die Hunde müssen arbeitsfähig sein - mehr nicht.

Richtig, nur weil der Standard es vorschreibt, heißt es noch lange nicht das der Hund damit besser arbeiten kann. (siehe engl. Bulldog, Bullterrier)
Bei vielen Rassen hat sich mit "Verbesserung" des Standards die Arbeitsleistung verschlechtert.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #88
Wenn wir schon bei "ewig Leier" sind:

Ich persönlich kann absolut die Krise kriegen, wenn mir jmd. erzählt, dass sein Hund halt ein "Schutzhund" sei und deshalb eben extrem aversiv auf Artgenossen/Menschen reagiert.
Auch, und gerade, Schutzhunde etc. sollten mMn besonders sorgfältig mit fremden Hunden etc. sozialisiert werden.

Nicht um einen, man verzeihe mir den Ausdruck aber ich denke es ist klar was ich meine, "Labbi-Abklatsch im Herder-Kostüm" zu bekommen, sondern umd schlicht und ergreifend auch für Arbeitshunde normale Sozialkontakte zu ermöglichen.
Damit meine ich nicht das teilweise sehr kopflose Junghundespiel, sondern eben auch einfach mal solche Dinge wie gesittet mit anderen Hunden spazieren gehen können.

Das ist eine Doppelmoral, die mir grundsätzlich sehr aufstößt, aber wohl in der unterschiedlichen Auffassung von Diensthund und "Haushund" begründet liegt- einerseits soll das alles artgerecht sein und die Hunde werden ja quasi auf einen Thron erhoben, der da heißt "Wir brauchen, fordern, müssen Arbeit haben", aber andere Grundbedürfnisse eines Hundes werden ihnen abgesprochen.
Dazu gehört nun mal auch der Sozialkontakt zu anderen Hunden.

Wenn ein Hund eben keinen Bock auf andere hat- kein Thema, aber das grundsätzlich erstmal als normal zu betrachten sehe ich da durchaus kritisch.

Auch von meinen Wischi-Waschi-Freizeithunden erwarte ich keine grenzenlose Liebe für alles was da so daher gelaufen kommt, aber sie sollen a) kontrollierbar bleiben und b) entscheide immer noch ich, ob sie jetzt rumzupesten haben oder nicht- wenn sie wen nicht ab können sollen sie halt zu mir kommen und dann ist gut.

Aber es gibt, gerade unter den Arbeitshunden, viele Hunde die einfach erwachsen werden und für so Tollerei nichts mehr übrig haben.

Naja, das kann man durch die Bank weg bei fast allen Hunden vereinzelt beobachten;)
Ist jetzt nicht so, dass nur die Arbeitsrassen die Reife eines erwachsenen Hundes für sich gepachtet haben:p

Und was mir persönlich immer wieder auffällt ist die Überraschung vieler Schutzdienst-Menschen, wenn ihr Hund eben nicht sozialverträglich ist, nachdem er ein Jahr lang im Zwinger vor sich hin gegammelt hat.
Wobei das ja eher auf den "alten Schlag" zutrifft, der das nach wie vor praktiziert.

Hach ja...durch eig. fast ausschließlich negative Erfahrung in dem Bereich bin ich da allerdings kaum subjektiv genug :roll:
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #89
Meine Hunde ( keine Schutzhunde ) dürfen auch nur zu wenig, ausgewählte Hunde hin.

Kenne aber auch genug Schutzhunde die Kontakt haben dürfen ( mehr oder weniger ausgewählt ).
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #90
Ich persönlich kann absolut die Krise kriegen, wenn mir jmd. erzählt, dass sein Hund halt ein "Schutzhund" sei und deshalb eben extrem aversiv auf Artgenossen/Menschen reagiert.
Auch, und gerade, Schutzhunde etc. sollten mMn besonders sorgfältig mit fremden Hunden etc. sozialisiert werden.
Hier ging es um Diensthunde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du sooo viele Diensthundeführer kennst, die alle "asoziale" Hunde haben. :eusa_eh:
Sporthunde sind mMn noch mal ein ganz anderes Thema.

Nicht um einen, man verzeihe mir den Ausdruck aber ich denke es ist klar was ich meine, "Labbi-Abklatsch im Herder-Kostüm" zu bekommen, sondern umd schlicht und ergreifend auch für Arbeitshunde normale Sozialkontakte zu ermöglichen.
Damit meine ich nicht das teilweise sehr kopflose Junghundespiel, sondern eben auch einfach mal solche Dinge wie gesittet mit anderen Hunden spazieren gehen können.
Ich finds auch schön, wenn ein Hund unkompliziert ist und ich mir nicht Sorgen machen muss, dass er den nächsten Hund der frei auf uns zu rennt in den Boden stampft. Ist ja nicht so, als würde man sich bemühen, einen unverträglichen Hund heranzuziehen. Natürlich sollte man sich bemühen, einen toleranten bzw. sozialverträglichen Hund ranzuziehen.
Der entscheidene Punkt ist, ob man damit leben kann und es akzeptiert, wenn ein Hund verhaltensoriginell ist. Und da habe ich in der "Gebrauchshundeszene" lange nicht so ein stures denken und Nase rümpfen erlebt, wie bspw. unter Agilityleuten oder "Freizeithundehaltern".

Woran liegts? Für Agileute und "Freizeithundehalter" ist es oft unglaublich wichtig, dass die Hunde sich mit anderen Hunden vertragen. Schließlich will man mit dem Hund gedankenlos durch den Stadtpark dackeln, auf ne Hundewiese gehen oder die Hunde vor dem Agi "warmspielen" lassen. Gebrauchshundler sind darauf nicht angewiesen bzw. setzen oft andere Prioritäten. Das finde ich nicht schlimm.

Und, wie gesagt, alles auf Sozialisation und Erziehung zu schieben, ist falsch. Ein Schäferhund, von mir aus auch der genannte Herder, hat ein anderes Reaktionsverhalten als ein Golden Retriever, eine andere Stresstoleranz, eine andere Frustrationstoleranz - das sind ALLES Dinge, die das Sozialverhalten beeinflussen. Und wenn mein Hund sichtlich gestresst ist und/oder einfach so keinen Bock hat mit anderen Gassi zu gehen, warum auch immer, dann kann ICH das akzeptieren. Andere vielleicht nicht. Die Leute sollten sich aber vielleicht auch andere Hunde anschaffen...

Das ist eine Doppelmoral, die mir grundsätzlich sehr aufstößt, aber wohl in der unterschiedlichen Auffassung von Diensthund und "Haushund" begründet liegt- einerseits soll das alles artgerecht sein und die Hunde werden ja quasi auf einen Thron erhoben, der da heißt "Wir brauchen, fordern, müssen Arbeit haben", aber andere Grundbedürfnisse eines Hundes werden ihnen abgesprochen.
Dazu gehört nun mal auch der Sozialkontakt zu anderen Hunden.
Mh, wenn ein nicht ängstlicher oder vorgeschädigter Hund sagt: "Okay, meine Individualdistanz wurde unterschritten, ich macht dich fertig", dann glaube ich nicht, dass er den Sozialkontakt zu anderen Hunden sonderlich vermisst. Echt nicht.
Die Sache ist ja die: Wäre die Welt größer, die Straßen breiter, würden keine Autos fahren [...] die Hunde keine Leine tragen, etc. würde vieles aus der Entfernung geklärt werden (was man oft sehr sehr schön beobachten kann, aber leider von relativ wenigen Menschen wahrgenommen, geschweige denn drauf reagiert wird). Die Hunde wären nicht genötigt, heftiger zur Sache zu gehen.

Wenn ein Hund eben keinen Bock auf andere hat- kein Thema, aber das grundsätzlich erstmal als normal zu betrachten sehe ich da durchaus kritisch
Wer will denn die Norm setzen, was ist normal und was nicht? Ich finds nicht normal, dass erwartet wird, alle Hunde vertragen sich, brauchen sich, freuen sich über fremde Menschen etc. (überspitzt formuliert!) Gerade bei Schutz- und Wachhundrassen, die ewig darauf getrimmt und gezüchtet wurden und werden, alles Fremde (Menschen, Hunde, Bären, Wölfe, etc.) zu vertreiben kann ich das nicht als normal betrachten.
Man setzt ein Tier, welches vor kurzem noch ein völlig anderes (Arbeits)Umfeld hatte in eine moderne Welt und erwartet, dass es passt. Mich würde, ernsthaft, interessieren, wann dieses "Hunde spielen schön" begonnen hat. Zu meiner Omas Zeiten war das wohl noch nicht so ...

Auch von meinen Wischi-Waschi-Freizeithunden erwarte ich keine grenzenlose Liebe für alles was da so daher gelaufen kommt, aber sie sollen a) kontrollierbar bleiben und b) entscheide immer noch ich, ob sie jetzt rumzupesten haben oder nicht- wenn sie wen nicht ab können sollen sie halt zu mir kommen und dann ist gut.
Sehr ich auch so. Ich hab auch "nur" Wischi-Waschi-Freizeithunde. Der Kleine findet Hunde ganz nett, hat auch kein Problem mit größeren Hunden oder Hundegruppen, der ist echt easy.
Bei der Großen habe ich den Anspruch nicht (mehr). Da erwarte ich, dass sie die Klappe hält, nicht auffällt und auf mich hört. Hören kann sie super, aber eigenständig entscheiden, dass der nervige Labbi jetzt keinen auf die Schnute kriegt, kann sie nicht. Die braucht einfach die Anweisung.

Naja, das kann man durch die Bank weg bei fast allen Hunden vereinzelt beobachten;)
Ist jetzt nicht so, dass nur die Arbeitsrassen die Reife eines erwachsenen Hundes für sich gepachtet haben:p
Nein, aber es fällt mir persönlich im Gebrauchshundesektor (DSH, Riesenschnauzer, Dobi, Rotti, etc.) vermehrt auf. Die Hunde sind irgendwann erwachsen, ja höflicher, differenzierter und kaspern nicht mehr so rum, wie viele andere Rassen. Natürlich wird da auch mal gerempelt und gerüpelt, aber dieses übertriebene "OH! Hallo!! Mir scheint die Sonne aus dem Po *knutsch*" haben diese Hunde nicht - vielleicht nehmen sie es deshalb so übel. Nicht umsonst gibt es Hunde, die mit "ihresgleichen" können, mit anderen aber gar nicht.

Und was mir persönlich immer wieder auffällt ist die Überraschung vieler Schutzdienst-Menschen, wenn ihr Hund eben nicht sozialverträglich ist, nachdem er ein Jahr lang im Zwinger vor sich hin gegammelt hat.
Wobei das ja eher auf den "alten Schlag" zutrifft, der das nach wie vor praktiziert.
Ich bin froh niemanden zu kennen, auf den das zutrifft. Alle Schutzhundler hatten ihren Hund in der Familie, als Sport- und Freizeitpartner eben.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #91
Ich bin froh niemanden zu kennen, auf den das zutrifft. Alle Schutzhundler hatten ihren Hund in der Familie, als Sport- und Freizeitpartner eben.

Ich habe solche Leute leider noch kennen lernen dürfen. Wo der Hund ausser Zwinger, Auto und Hundeplatz eigentlich nichts kennt. Auf dem Platz muss er funktionieren, ansonsten benimmt er sich wie die Axt im Walde, weil der Rest nicht so wichtig ist. Meiner Meinung nach sollte der Alltag aber wichtiger sein als der Sport.

Und da habe ich in der "Gebrauchshundeszene" lange nicht so ein stures denken und Nase rümpfen erlebt, wie bspw. unter Agilityleuten oder "Freizeithundehaltern".

Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Gegenüber Arbeitskollegen bspw. fühle ich mich seltener genötigt mich rechtfertigen zu müssen warum mein Hund nicht mit anderen kann und es wird selbstverständlich darauf rücksicht genommen. Wohingegen man von anderen Hundehaltern dennauch mal zu hören bekommt man solle mit seinem aggressiven Hund gefälligst doch woanders lang gehen. Und wenn man ihn nie spielen lasse, ist es ja kein Wunder das er ist...nun ja...Aber ich glaube das ist einfach diese Hundewiesenmentalität. Alle sind eine große, glückliche Familie...
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #92
Richtig, nur weil der Standard es vorschreibt, heißt es noch lange nicht das der Hund damit besser arbeiten kann. (siehe engl. Bulldog, Bullterrier)
Bei vielen Rassen hat sich mit "Verbesserung" des Standards die Arbeitsleistung verschlechtert.

:roll:

ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Qualzuchten.. oder auch nicht von den SH die kaum laufen können. Mein Beispiel kann ich ganz klar an den Aussies belegen..ich hab ja selbst eine Hündin die vom körperlichen nicht ganz ok ist.
Die Arbeitslinie beim Aussie, ist selten korrekt gebaut. Schmaler Brust, Oberarm zu kurz, Fesseln zu lang. Dadurch wirkt der Hund klar schlank und sportlich, kann aber keine effiziente Bewegung ausführen. Durch schmale Brust und kurzen Oberarm ist die Bewegung eingeschränkt, die Vorderbeine können nicht vollständig nach vorne so dass der Trab der normalerweise sehr Raumgreifend ist, nur bedingt weit ist. Durch lange Fesseln, ist die Belastung auf die Bänder höher.
Nun warum ich da so pingelig bin.. meine Hündin ist so gebaut. Durch die schmale Brust und gerade Vorhand, steht sie falsch und belastet ihre Muskulatur. Es kommt zu Verspannungen. Nun was nützt mir so ein Hund (jetzt super böse gemeint), wenn er hüten könnte...sich aber nicht wirklich bewegen kann??
Warum muss man immer so in extreme gehen..in USA (Herkunftsland der Rasse), funktioniert komischerweise beides. Da sind korrekte Hunde sowohl im Show als auch im Sport erfolgreich.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #93
Ich bin froh niemanden zu kennen, auf den das zutrifft. Alle Schutzhundler hatten ihren Hund in der Familie, als Sport- und Freizeitpartner eben.

Es sind die absolute Ausnahmen, die ich kenne, die das so handhaben^^

Deshalb schrieb´ich aber auch "Schutzhund" in Anführungszeichen.
Die hiesigen (wirklichen) Diensthunde werden sogar sehr positiv ausgebildet- da stand dann auch schon mal einer von deren Trainern bei uns in der Softie-Hundeschule;)

Es geht mir dabei wirklich nicht darum, dass jeder Hund alles toll finden muss, aber es geht mir tierisch auf den Wecker, wenn Äußerungen á la "Der ist Schutzhund, also muss das so und so sein" fallen.
Damit meinte ich jetzt auch niemanden hier konkret, sondern das sind Dinge, die ich eben viel im Alltag mitbekomme- leider.

Da bin ich auch, wie gesagt, absolut nicht subjektiv und das bezieht sich eher auf die Freizeit-Schutzhunde-mein-Hund-ist-groß-und-böse-Fraktion;)

Wäre schließlich recht naiv zu glauben, dass jeder Hund mit jedem können muss- hab ja selbst eine absolut unverträgliche kleine Killerbratze hier sitzen.

Um mal auf des Pudels wahren Kern zu kommen:

Es ist mir persönlich völlig wummtich, ob Hunde Bock auf Artgenossen haben oder nicht;) Aber wenn sie es nicht haben sollte damit verantwortungsvoll verfahren werden und nicht mit billigen Ausreden aufgefahren werden.
Im Prinzip das Gleiche wie "Ja, der springt jeden an, ist halt ein Labbi". Trotzdem möchte ich den nicht auf dem Schoß sitzen haben und genau so wenig erfreue ich mich an einem kläffenden und geifernden "Schutzhund"^^
(Man beachte stets die Anführungszeichen!)

Off-Topic
Falls das so rüberkam, exe, ich wollte damit niemanden hier direkt angreifen- das ist eher so ein generelles Ding, das mich bei Westentaschen-Schutzhunde-Führern fürchterlich aufregt.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #94
:roll:

ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Qualzuchten.. oder auch nicht von den SH die kaum laufen können. Mein Beispiel kann ich ganz klar an den Aussies belegen..ich hab ja selbst eine Hündin die vom körperlichen nicht ganz ok ist.
Die Arbeitslinie beim Aussie, ist selten korrekt gebaut. Schmaler Brust, Oberarm zu kurz, Fesseln zu lang. Dadurch wirkt der Hund klar schlank und sportlich, kann aber keine effiziente Bewegung ausführen. Durch schmale Brust und kurzen Oberarm ist die Bewegung eingeschränkt, die Vorderbeine können nicht vollständig nach vorne so dass der Trab der normalerweise sehr Raumgreifend ist, nur bedingt weit ist. Durch lange Fesseln, ist die Belastung auf die Bänder höher.
Nun warum ich da so pingelig bin.. meine Hündin ist so gebaut. Durch die schmale Brust und gerade Vorhand, steht sie falsch und belastet ihre Muskulatur. Es kommt zu Verspannungen. Nun was nützt mir so ein Hund (jetzt super böse gemeint), wenn er hüten könnte...sich aber nicht wirklich bewegen kann??
Warum muss man immer so in extreme gehen..in USA (Herkunftsland der Rasse), funktioniert komischerweise beides. Da sind korrekte Hunde sowohl im Show als auch im Sport erfolgreich.
Mh, ich würde ganz weg vom Standard kommen und sagen: Die Arbeit bestimmt den Typ.
Ein Hund, der nicht laufen kann, wird kein guter Hüter -> kommt nicht in die Zucht
Kann er ausdauernd laufen, wäre mir der Standard wumpe.

Vielleicht funktioniert es DESHALB in den USA beides? Hier in Deutschland hüten Aussies ja recht selten ...

@ Midori, ich hab mich nicht angegriffen gefühlt. Wollte aber nochmal meinen Standpunkt verdeutlichen. Denn mir ist es, schlussendlich, fast schon egal, ob mein Hund mit anderen kann oder nicht. Aber Benehmen ist ein absolutes Muss. ;)
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #95
Off-Topic
Also sind wir uns ja im Grunde doch einig:p
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #96
Der entscheidene Punkt ist, ob man damit leben kann und es akzeptiert, wenn ein Hund verhaltensoriginell ist. Und da habe ich in der "Gebrauchshundeszene" lange nicht so ein stures denken und Nase rümpfen erlebt, wie bspw. unter Agilityleuten oder "Freizeithundehaltern".
Anhand des Beispiels weiß ich glaube ich inzwischen, was du meinst. Ich war mit meinem Max öfter mal auf Teamtest-Meisterschaften, wo auch viele Agi-Hunde unterwegs waren. Da wurden die Hunde an der Leine einfach hergelassen, egal ob man das wollte oder nicht, dass ich meinen nicht mit zur Siegerehrung genommen habe wurde als massiver Fauxpas empfunden – der Hund muss ja ein Assi sein. Die Erfahrung, dass diese spezielle Gruppe Halter ihre Hunde tatsächlich gerne einfach mal zu allem und jedem hin lässt, habe ich tatsächlich auch gemacht. Das ging mir damals auch zu weit und auch wenn mein Hund mehr als verträglich war, waren es interessanter Weise bei weitem nicht alle der »geh ruhig mal schnuppern«-Hunde. Das ist für mich aber das andere Extrem zu »mein Hund toleriert keinen außer sich selbst«. Ich mache niemandem einen Vorwurf, wenn er seinen Hund nicht zu meinem lassen will, jeder hat dafür seine Gründe. Und ungefragt kommt Kontakt sowieso nicht in Frage, zumal ich auch einen Eindruck vom Halter haben will, bevor ich meinen Hund hin lasse. Nur wenn jemand aus Prinzip jeden Kontakt abwehrt frage ich mich schon wieso und ob der Hund auch so geworden wäre, hätte man ihm von klein auf den Kontakt gestattet.

Es ist sicherlich auch nicht alles NUR Erziehung. Mein Hund mag manche Hunde einfach nicht, ist das Erziehung oder einfach »Meinungsfreiheit« – ich weiß es nicht. Vll hätte er im Welpenalter eher mal einen schwer schnaufenden Mops sehen müssen, um ihn zu mögen, vll auch nicht. Ich will keinesfalls ausschließen, dass jeder Hund von Grund auf eine gewisse »Einstellung« zu anderen Hunden mitbringt. Nur ist halt auch nicht alles Genetik und bei Hunden, die tatsächlich nie Kontakt haben dürfen (nicht wollen, dürfen!), glaube ich durchaus, dass sie zumindest manche Artgenossen tolerieren würden, hätten sie es gelernt. Der Hund muss sich nicht wie ein Welpe auf dem Acker mit dem anderen balgen, aber ein wenig Kontaktfreudigkeit bei ausgewählten Hunden finde ich schön und vor allem auch normal für einen Hund.


Wer will denn die Norm setzen, was ist normal und was nicht? Ich finds nicht normal, dass erwartet wird, alle Hunde vertragen sich, brauchen sich, freuen sich über fremde Menschen etc. (überspitzt formuliert!) Gerade bei Schutz- und Wachhundrassen, die ewig darauf getrimmt und gezüchtet wurden und werden, alles Fremde (Menschen, Hunde, Bären, Wölfe, etc.) zu vertreiben kann ich das nicht als normal betrachten.
Man setzt ein Tier, welches vor kurzem noch ein völlig anderes (Arbeits)Umfeld hatte in eine moderne Welt und erwartet, dass es passt. Mich würde, ernsthaft, interessieren, wann dieses "Hunde spielen schön" begonnen hat. Zu meiner Omas Zeiten war das wohl noch nicht so ...
Ich mag behaupten, dass ich so eine Rasse/so einen Charakter hier habe, der vom Grundsatz her erstmal niemanden außer sich selbst mag. HSH fremdeln nunmal, wie man es so schön sagt, und ich habe absolut kein Problem damit, dass mein Hund niemals überschwänglich auf einen Fremden zuhüpfen wird, um sich kraulen zu lassen. Erziehung ist hier für mich, dass er an Joggern, Radfahrern und Co. vorbei geht, ohne sie zu beachten, zu bedrängen o.ä.. Zu seiner Natur gehört aber, dass er von ihnen nicht berührt werden will und ich würde mir auch nicht anmaßen, ihn dazu mit »Erziehung« zwingen zu wollen. Das ist für mich halt der Unterschied: Was der Hund nicht will und nicht braucht muss er auch nicht, trotzdem kann er nicht jeden Jogger ermorden wollen. Ebenso sehe ich es bei anderen Hunden. Meinem sieht man schon von weitem an, ob er den anderen leiden kann oder nicht, entsprechend suche ich Kontakt oder nicht. Trotzdem hat er den Welpen meiner Mutter nicht gefressen, ganz im Gegenteil – er hat ihn wunderbar erzogen und der hat ganz schnell verstanden, wann meiner sich zum Spielen »herab lässt« und wann er Ruhe will. Mein Hund will auch bei weitem nicht ständig spielen und andere Hunde um sich haben, trotzdem finde ich es schön, zusammen laufen zu gehen, die Hunde friedlich vorne draus am schnuppern usw..


Ich sag auch immer: Mir egal, wie der Hund aussieht... denn vieles, was gewünscht ist, ist unnötig. Es interessiert bei der Arbeit nicht, wie die Kopfform ist oder ob die Maske richtig dunkel ist, etc. Krasse Gebäudefehler die den Hund beeinträchtigen ausgenommen.

Die Hunde müssen arbeitsfähig sein - mehr nicht.
Das stößt mir jetzt zum Beispiel auf, auch wenn es von dir vll nicht so gemeint war, weil ich viele vom alten Schlag erlebt habe, die mir sagten, sie fänden ihren Hund total hässlich, aber er funktioniert :eusa_eh:. Allerdings verstehe ich, was du meinst: Ob das Fell nun exakt die richtige Färbung hat oder nicht ist egal für einen Diensthund, wobei ich der Meinung bin, dass das bei der Anschaffung grundsätzlich im Hintergrund stehen sollte, denn entscheidend ist der Charakter des Hundes – egal ob Arbeitshund oder Freizeithund.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #97
Ja und wie ist es bei Therapiehunden/Rettungshunden etc.? Ich kenne es, das einige deswegen z.B Black Tri Aussies ablehnen, weil schwarze Hunde generell bei einigen Menschen etwas mehr Angst/Respekt verursachen als z.B sowas wie Peach von der Farbe...
Ist das dann richtig?
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #98
Off-Topic
Ja und wie ist es bei Therapiehunden/Rettungshunden etc.? Ich kenne es, das einige deswegen z.B Black Tri Aussies ablehnen, weil schwarze Hunde generell bei einigen Menschen etwas mehr Angst/Respekt verursachen als z.B sowas wie Peach von der Farbe...
Ist das dann richtig?

Naja, je nachdem...ich würde z.B. durchaus gerade deswegen mit schwarzen Hunden arbeiten.
Aber da muss man auch ehrlich zu sich selbst sein, wenn man z.B. mit Therapiebegleithunden/Besuchshunden arbeitet- kann und will ich da Arbeit investieren, wenn jmd. speziell schwarze Hunde erstmal nicht direkt toll findet?

"Richtig" ist gerade in diesem Bereich schwierig.
Rein von der logischen Seite aus würde ich z.B. keinen Mops in diesem Bereich einsetzen wollen...nicht, weil das nicht tolle Hunde sein können, sondern weil mir die Mimik und Körpersprache zu reduziert ist.
Und in dem Moment in dem man z.B. mit sehr schwierigen Zielgruppen arbeitet muss man jedes Lefzenzucken a) sehen und b) sehen können.

Was mir auch schon das ein oder andere Streitgespräch mit Haltern von Hunden eingebracht hat, die wirklich extrem reduziert zeigen können wie es ihnen geht- an sich ja kein Thema, aber wenn ich gleichzeitig auch mind. 50% meiner Aufmerksamkeit auf einen im Zweifelsfalle hilfsbedürftigen Menschen richten muss, sind mir eine deutliche Mimik usw. wichtig- wichtiger auch als Farbe oder Reinrassigkeit oder sonstwas.

Das Argument mit den schwarzen Hunden beinhaltet übrigens auch oft das Argument, dass man bei schwarzen Hunden weniger an der Mimik ablesen könne- was so mMn nicht ganz korrekt ist (zumindest habe ich das so bisher noch nicht festgestellt)
Es vereinfacht die Arbeit lediglich, wenn man mit einem hellen, netten "Plüschhund" arbeitet und sich eben nicht auf Konflikte einlässt.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #99
:roll:

ich rede jetzt nicht von irgendwelchen Qualzuchten.. oder auch nicht von den SH die kaum laufen können. Mein Beispiel kann ich ganz klar an den Aussies belegen..ich hab ja selbst eine Hündin die vom körperlichen nicht ganz ok ist.
Die Arbeitslinie beim Aussie, ist selten korrekt gebaut. Schmaler Brust, Oberarm zu kurz, Fesseln zu lang. Dadurch wirkt der Hund klar schlank und sportlich, kann aber keine effiziente Bewegung ausführen. Durch schmale Brust und kurzen Oberarm ist die Bewegung eingeschränkt, die Vorderbeine können nicht vollständig nach vorne so dass der Trab der normalerweise sehr Raumgreifend ist, nur bedingt weit ist. Durch lange Fesseln, ist die Belastung auf die Bänder höher.
Nun warum ich da so pingelig bin.. meine Hündin ist so gebaut. Durch die schmale Brust und gerade Vorhand, steht sie falsch und belastet ihre Muskulatur. Es kommt zu Verspannungen. Nun was nützt mir so ein Hund (jetzt super böse gemeint), wenn er hüten könnte...sich aber nicht wirklich bewegen kann??
Warum muss man immer so in extreme gehen..in USA (Herkunftsland der Rasse), funktioniert komischerweise beides. Da sind korrekte Hunde sowohl im Show als auch im Sport erfolgreich.
Die Qualzuchten waren mal leistungsstarke Hunde, die einen Bullen zur Strecke bringen konnten. Das ist der beste Beweis, was Menschen in ihrem Standardwahn anrichten. Dieses Schicksal trift viele Showhunde, siehe American Staffordshire Terrier. Die werden immer größer und schwerer, da willst du mir doch nicht erzählen das es auch eine Qualzucht ist?

Ich kann exe nur zustimmen, mir ist es egal wie ein Hund aussieht, er soll seinen Job machen und das gut.
Die Natur wird den Hundekörper an die Arbeit anpassen, wenn man nur Hunde verpaart die ihren Job gut machen.

Ein Hund der verbaut ist, wird die Leistung nicht erbringen, würd ich mal sagen. Schaft ein so verbauter Hund eine Leistungsprüfung im hüten?
Wenn nicht hätte sich das Problem ja von allein erledigt.
Ich kenn mich mit Hüterassen nicht aus, ich würde gern mal ein Video sehen wo man das im Vergleich hat.
 
  • Arbeitsrassen - Traum oder Albtraum? Beitrag #100
Es ist deine Meinung und meine ist halt da anders. Ich brauch für mich keinen Aussie der Show Champion werden soll, aber trotzdem korrekt und fähig ist zu denken. Sind eben meine eigene Erfahrungen mit Hund im Sport und Alltag. Das mach ich nicht nochmal.
 
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