Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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Kiki2603

Kiki2603

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Wie reagiert man, wenn...

... man mit einem UNSICHEREN Hund draußen ist an der Leine und einem kommt ein anderer Hund entgegen - ohne Leine und der Besitzer hälts natürlich nicht für nötig ihn ranzurufen (würde ja in den meisten Fällen eh nix bringen).
Natürlich bitte ich zunächst höflich ,,Können Sie bitte Ihren Hund bei sich halten?"
Dann kommt entweder zurück:

,, Geht nicht "
,, Der macht nix "
,, Ist Ihres ein Rüde oder eine Hündin? "

Oder oft IGNORANZ:eusa_think:

Dann sage ich, dass ich denjenigen dennoch bitte, den Hund bei sich zu halten, dann ist es leider zu spät, weil es den jenigen leider nicht interessiert, wenn er drum gebeten wird.

Buddy ist sehr unsicher (schlechte Erfahrungen). Wir trainieren sehr viel und es wird immer besser.
Aber durch solche Erlebnisse, wenn ein Hund immer wieder auf ihn losgerasselt kommt, kommen wir immer einen Schritt nach hinten.
Wenn einem das drei mal täglich passiert, verliert man irgendwann die Geduld, den Leuten mehrmals täglich die gleiche Geschichte zu erzählen, wieso, weshalb, warum.
Hier ist LEINENPFLICHT, von daher bin ich ihnen ja überhaupt keine Rechenschaft schuldig.
Wie verhält man sich so Leuten gegenüber?
Für Buddy möchte ich natürlich Sicherheit geben können! Das ist nur leider nicht möglich, wenn die HUnde auf ihn zustürmen...
Ich gehe meist recht zügig in die entgegengesetzte Richtung, bringt oft nicht mehr viel, weil die Hunde einem hinterherrennen.

Heute wieder, ein kleiner Fiffi, Terriermix würde ich sagen kommt kläffend und knurrend auf meinen Hund zu.
Ich stand noch auf der Straße und wollte ihn den Feldweg reingehen und der Hund rennt auf die Straße. Kam grade kein Auto, aber schien dem Besitzer nicht wichtig.
Er hat zwei Hunde, noch einen Bernerrüden.
Hatte dem Mann schonmal gesagt, dass ich ihn bitte, dass er seine Hunde bei sich hält.
Was macht man da?
Wie reagiert man richtig?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #2
Hallo,

puh, ganz ehrlich, solche Leute kann man meist nicht belehren, denen ist, wie du ja anhand des Straßen-Beispiels siehst, anscheinend alles wurscht. Auf keinen Fall ausrasten, das ist die Sache nicht wert.
Mit Leinenpflicht ist natürlich doof (wegen Straße oder warum?), aber mal ´ne allgemeine Frage: kannst du ihn noch nicht von der Leine abmachen?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #3
Das richtige Verhalten hängt da immer vom Wesen deines Hundes ab.
So viel wie du mit Buddy arbeitest gehe ich mal davon aus das er dir sehr gut gehorcht, deshalb würde ich an deiner Stelle Buddy frei laufen lassen, den anderen samt seiner Hunde ignorieren und zügig weitergehen. Das geht natürlich nur wenn die Situation es erlaubt.
Ganz wichtig ist halt das du deinem Hund in dem Moment sicherheit signalisiert, das heißt, das du selber ruhig bleibst und nicht wegen dem was kommen kann verunsichert bist, denn das würde dein Buddy gleich spüren und auf sich übernehmen.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #4
Hallo,

puh, ganz ehrlich, solche Leute kann man meist nicht belehren, denen ist, wie du ja anhand des Straßen-Beispiels siehst, anscheinend alles wurscht. Auf keinen Fall ausrasten, das ist die Sache nicht wert.
Mit Leinenpflicht ist natürlich doof (wegen Straße oder warum?), aber mal ´ne allgemeine Frage: kannst du ihn noch nicht von der Leine abmachen?

Weil bei uns generell Leinenpflicht ist;) in den Wohngebieten.
Nein, ich kann ihn nicht abmachen, schon gar nicht in der Nähe der Straße und ich lasse meinen Hund doch nciht einen anderen Hund auseinandernehmen:?: :roll:
Also er geht schon drauf, wenn der Hund ihm dann zu nahe kommt.
Verletzt hat er noch nie einen Hund, aber ich möchte es auch nicht drauf ankommen lassen. Auf eine Anzeige bin ich nicht scharf, darum halte ich meinen Hund nach Vorschrift auch an der Leine.
Grade so nah an der Straße finde ich es eh nicht verantwortlich den Hund laufen zu lassen.

Missachtet ein Hund Buddys Individualdistanz, beißt er zu.
Es wird auch immer besser, inzwischen ignoriert er fremden Hunde völlig, die uns entgegen kommen, außer er wird extrem fixiert oder der Hund kommt zu ihm und will ihn beschnuppern.

Und da ich an dieser Stelle mit meinem Hund weiterkommen möchte und nicht immer wieder einen Schritt zurück, weiß ich nicht wie ich michd en Leuten gegenüber verhalten soll.
So wäre es ja nicht so schlimm.
Aber ich arbeite, arbeite und arbeite mit Buddy und durch solche unkontrollieren Situationen geht wieder alles den Bach runter, das merke ich dann auch in der HuSchu.


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Kiki2603 schrieb nach 3 Minuten und 34 Sekunden:

Ganz wichtig ist halt das du deinem Hund in dem Moment sicherheit signalisiert, das heißt, das du selber ruhig bleibst und nicht wegen dem was kommen kann verunsichert bist, denn das würde dein Buddy gleich spüren und auf sich übernehmen.

Ja das ist wohl war, ist nur meistens schwerer getan als gesagt.
Ganz ehrlich, meistens bin ich in der Situation selber ziemlich kribbelig, auch wenn noch so viel versuche es nicht zu sein und es meinen Hund vorallem nicht spüren zu lassen. Darum auch die Sache, dass ich souverän zurück gehe.
Aber ansonsten fühle ich mich in der Situation selber ziemlich hilflos und es tut mir Leid für Buddy, dass ER sich den Hund fernhalten muss... so weit ist er eben noch nicht... grade mit einem unsicheren Hund dauert das Training doch länger..

An diesem Weg lasse ich ihn generell nicht gerne frei laufen, da sind ca. 5Meter neben dem Feld die Bahnschinen.
So gut mein Hund hört, er hat einen Jagdtrieb, der zwar MEISTENS sehr gut unter Kontrolle ist aber er ist ja keine Maschine.
Darum läuft er auf diesem Weg nicht frei, das Risiko ist mir zu groß.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #5
Wenn du schreibst das dein Hund auf andere verunsichert reagiert schließe ich da nicht gleich raus das er andere Hund zerlegen will.
Wegen der Straße habe ich ja auch geschrieben, sofern es die Situation zulässt.

In dem Fall geht es halt nur mit Leine.
Gibt es denn etwas, einen Gegenstand oder zum Beispiel ein Leckerchen wo dein Buddy so drauf steht das du ihn damit von allem Möglichen ablenken kannst?
Damit währe es dann möglich ihn so drauf zu fixieren das er gar nicht mitbekommt wenn es "Gegenverkehr" gibt.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #6
Wenn du schreibst das dein Hund auf andere verunsichert reagiert schließe ich da nicht gleich raus das er andere Hund zerlegen will.
Wegen der Straße habe ich ja auch geschrieben, sofern es die Situation zulässt.

In dem Fall geht es halt nur mit Leine.
Gibt es denn etwas, einen Gegenstand oder zum Beispiel ein Leckerchen wo dein Buddy so drauf steht das du ihn damit von allem Möglichen ablenken kannst?
Damit währe es dann möglich ihn so drauf zu fixieren das er gar nicht mitbekommt wenn es "Gegenverkehr" gibt.

Er ist auf mich fixiert, wenn ich sage FUß dann tut er es auch.
Aber wenn der Hund ihn dann beschnuppert, dann ignoriert er dies nicht mehr, sondern er will zubeißen.

Die Hunde laufen dann ja keinen Bogen um Buddy, sondern sie laufen meistens auf ihn zu und schnuppern ihn an.

Mein Hundetrainer meint, wenn die Besitzer es nicht einsehen, soll ich etwas wie ein Kettenhalsband bei haben und es dem Hund vor die Füße werfen, so dass er erschreckt.
Klar, nicht die feine Art, aber so habe ich meinem Hund die Sicherheit gegeben und die Situation vermutlich unter Kontrolle gehalten.
Aber irgendwie ist das ja auch keine Art,...
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #7
So lange du den anderen Hund nicht triffst damit ist das doch auch eine Möglichkeit.
Du solltest so schwer wie es ist aber unbedingt auch daran arbeiten das du ruhig und entspannt durch solche Situationen kommst, dann hast du schon die halbe Miete.
Wenn Buddy so auf dich fixiert ist, wird sich die Ruhe dann auch auf ihn übertragen.
Sonst hilft nur noch rechtzeitig die Richtung zu ändern, aber da gehen dann ja auch schnell die Möglichkeiten aus.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #8
Besonders große Angst habe ich, wenn ich BENNI begegne.
So ein sch** Vieh, na ja wohl eher die Besitzerin.
Benni ist ein kleiner Münsterländer, schätze ihn mal so auf 6-7 Jahre.
Die Frau ist die Höhe und SIE habe ich schon beim Ordnungsamt gemeldet, weil es eine Frechheit ist, was sie sich rausnimmt.

Vorgeschichte:
JAGDHUND (na ja das muss ich dir ja nicht sagen, du wirst dich damit bestens auskennen) Benni wurde als sooo süßer kleine Welpe vom Sohn angeschafft.
Sohnemann ging noch zur Schule und ist jetzt zum Studieren weggezogen.
Hund war abgemeldet und blieb bei der Mutter.

Die ältere Dame hat den Hund überhaupt nicht im Griff.
Sie ruft immer ,, Benni, Benni, ach komm doch mal zu Frauchen, Benni, Benni."
Ahh wenn ich das schon höre.
Der Hund wird weder gefordert, noch gefördert, nciht mein Bier tut mir aber dennoch Leid.

Benni ist immer leinenlos, an der Straße, auf dem Feldweg, immer und überall.
Aber mehr als den kleinen Feldweg sieht der Hund auch nicht.

Die Dame hat ihren Garten hinten zum Feldweg hin, zwischen Bäumen und Büschen kommt sie immer raus ohne, dass man reagieren könnte, weil ihr Hund geht auch meistens alleine gassi.

Und dazu kommt noch der Hund beißt! Ich kann nicht beurteilen warum und weshalb, aber er hat schon einige Hunde hier Tierarztreif gebissen.

Da habe ich immer Angst, dass es da mal rasselt.
Weil sie leint ihn nicht an.

Heute habe ich sie getroffen, als ich mit Buddy raus war. Buddy an der Liene, der Hund ohne Leine.
Ich wollte zurückgehen, Richtung zu Hause, sie kam mir entgegen.
Ich bat sie, wie immer, dass sie ihren Hund bitte anleinen soll, da meint sie ganz frech zu mir, ihr Hund muss nicht angeleint werden, weil da ist ihr Garten und sie will da rein.
Da habe ich gesagt, dass mir es egal ist, und ich mit meinem Hund an ihr vorbeigehen möchte. Sie sagt dazu nur, dass ich mal da weggehen soll, weil ich im Wege stehe. Sie geht jetzt mit ihrem Hund in den Garten, auch wenn ich weiter dort stehe.
Super... und wenn die zwei sich begegnen geht das sicher nicht gut aus.
Dann wird Buddy noch unsicherer und immer weiter.
Manchmal habe ich bei der so eine Wut da denke cih mir nur ,, wenn der Hund kommt, trittst du ihn weg" (Nein, das würde ich niemals tun!!!!)
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #9
Ich wuerde es so machen. Wenn der Hund auf euch zu kommt, bleib ganz ruhig stehen und kurz befor der Hund bei dir ist. Machst du einen schritt nach vorne nimmst die hand nach vorne und sagst mit einem lauten Ton STOP. Zur not stampfst du mit dem Fuss auf den Boden. Das mache ich auch wenn es noetig ist und hat auch sehr gut geklappt. Denn meine Huendin wuerde auch zubeissen wenn andere Hunde kommen. Und ganz wichtig ist du musst ganz ruhig bleiben. Das ist zwar leichter gesagt als getan aber du schaffst das schon!
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #10
Yumi hat auch nicht viel Geduld mit anderen Hunden, wenn es zum Kontakt kommt lasse ich die leine so locker wie möglich oder lasse sie auf den Boden fallen (ableinen geht nicht). ich quassel meinen Hund nicht so wie früher voll sondern gehe ruhig weiter oder wenigstens ein Stück zurück. Es knallt bei ganz fremden Hunden eigentlich nie.

Wenn uns ein Hund nervt (erst gestern im Park) nehme ich Yumi hinter mich und halten den anderen Hund mit der Hand fern. Wenn der nicht von selbst geht, dann lege ich Yumi ins Platz und bringe den Hund wieder zu den Besitzern um mir dann anzuhören "Die können doch mal schön spielen". Ja klar, deren Hündin hatte einen Hyänenartige Bürste, das konnte nur schief gehen, weil meine mit solchen keine Geduld hat. Aber naja, sonst haben Yumi und ich einen "Sicherheitsplatz". "Drin" ist das Kommando für zwischen den Beinen sitzen, von dort aus kann ich die Hunde meist von ihr und ihrem Poschi weghalten. Das gibt ihr eine Menge Sicherheit.

Lg
marie

Edit Ricalein: Der Hund kann ja nichts dafür, deshalb möchte ich auch von dir solche Ausdrücke nicht sehen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Mimsel schrieb nach 1 Minute und 17 Sekunden:

@Kiki: und wenn ein Hund meinen Hund angreift, da würde ich nicht zögern zuzutreten. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #11
So ein sch** Vieh, na ja wohl eher die Besitzerin.
Heidebitz, wie oft muss ich dir noch sagen das wir solche Ausdrücke hier nicht dulden.

Es ist absolut unnötig, man kann seine Meinung auch sagen ohne solche Ausdrücke zu verwenden.

Benni ist immer leinenlos, an der Straße, auf dem Feldweg, immer und überall.
Aber mehr als den kleinen Feldweg sieht der Hund auch nicht.

Dazu kann ich nur eines sagen.
Ich wurde auch schon angesprochen, das meine Hunde nie raus kämen. Begründung, weil man mich hier im Ort nicht mit denen laufen sieht.
Ich setze mich halt ins Atuo und fahre da hin wo es mir gefällt um mit Ricalein zu laufen, durch den Ort zu Laufen gibt mir nichts und Ricalein nichts.
Nur weil du die Frau nirgendwo anders siehst heißt das noch lang nicht das sie mit dem Hund auch nirgendwo anders hingeht.


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ricalein schrieb nach 18 Minuten und 18 Sekunden:

Kiki
dukannst die anderen Menschen nicht ändern, die sind nun mal so wie sie sind, deshalb kann ich dir nur raten dich auf deinen Hund zu konzentrieren und zu schauen das er sich festigt.
Das wichtigste dabei ist wirklich das du eine innere Ruhe ausstrahlst die dem Hund die Sicherheit gibt sich auf dich verlassen zu können, denn sonst wird er immer wieder die Initiative ergreifen sobald sich euch ein anderer Hund nähert.
Mir ist klar das das keine leichte Aufgabe ist. Hilfreich dabei ist wenn du beim Bei Fuß gehen deinen Buddy auf einen Gegenstand in deiner rechten Hand fixieren kannst mit dem du ihn bei Bedarf ablenken kannst. Wenn du es damit schaffst an einem anderen Hund vorbeizukommen ohne das Buddy den beachtet mußt du ihn ganz dick loben.

in diesem Post ist eine Arbeit beschrieben, die dir dabei sehr gut helfen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #12
Kiki, deshalb habe ich ja geschrieben, dass es eine allgemeine Frage war. Ich habe das schon verstanden, dass du ihn u.a. wegen der Leinenpflicht nicht abmachen kannst. ;-) Es ging mir doch um Gottes Willen nicht darum, dass du den Hund an der Straße von der Leine abmachen sollst! Nur dachte ich, du gehst wohl auch nicht nur im Leinenpflichtgebiet und an der Straße Gassi...
Wann hat er denn das letzte Mal gebissen? Gab es seitdem wieder Erfolge? Hast du Bekannte mit Hund, mit denen du üben kannst?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #13
Hallo Kiki,

meine Tessa wurde im Laufe der Jahre auch insgesamt 15 Mal angegriffen. Meistens waren es auch Besitzer, die ihre Hunde überhaupt nicht im Griff hatten oder gar nicht wirklich kannten. So typische, "Schönes-Wetter-Hunde":roll::eusa_doh:

Bei den letzten 4 oder 5 Angriffen hat es mir auch so gereicht, dass ich angefangen hab, mich zwischen Tessa und den anderen Hunden zu stellen, bzw den von Tessa runterzuschubsen und den fremden Hund angebrüllt hab. Ich gucke dabei dem fremden Hund stur in die Augen und stehe frontal solange da, bis Herrchen oder Frauchen endlich da sind. :? Ist es ein Hund ohne Besitzer zeige ich dem anderen Hund mit dem Arm eine Richtung uns rufe ihm energisch "Hau ab" entgegen. Hat bis jetzt immer gut funktioniert. ;) Wie gesagt bis jetzt...
Ehrlich, ich hab es sooooo satt. Ständig musste ich zum TA mit ihr und hatte die Rechnungen, alleine zu bezahlen. Tessa stand bei einem Angriff immer wie belämmert da. Sie wusste damit immer nicht umzugehen. Inzwischen denke ich aber, wenn sie ein anderer Hund nochmal angreifen würde, geht sie drauf los. Bloß gut, dass sie supergut auf mich hört, denn gerade bei den letzten Malen, konnte ich sie davon abbringen, indem ich zu ihr "Tessa ab" oder irgend sowas sagte. Sie blieb dann hinter mir stehen.

Im Übrigem, wenn Tessa eine Bürste bekommt, so hat das gar nichts damit zu tun, dass sie grimmig ist, es ist bei ihr einfach die Unsicherheit inzwischen, weil sie so oft angegriffen wurde. Sie hat es auch nie provoziert, im Gegenteil, ich hab ihr bei Zeiten angewöhnt, dass sie neben mir herläuft, sobald Jemand uns entgegenkommt oder uns überholen will. Meistens hat sie die anderen Hunde und Besitzer ignoriert, nur wie Du Kiki es schon sagtest, die Hunde kommen oft angeflitzt und schwupps, ist es passiert. :(

LG Mikki
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #14
Ja eine Bürste zeigt eigentlich immer eine Unsicherheit, so meinte ich das garnicht :). Bei meiner weiß ich aber, dass das meist bei eibenfalls nicht so sicheren Hündinnen knallt :)

Lg
Marie
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #15
Danke für eure Tipps.
Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
Entweder mit anstarren und anschreien des anderen Hundes oder evtl. nehme ich doch ein Kettenhalsband zum vor den Hund werfen mit.

@Mikki:
Buddy lässt es seit einem bestimmten Angriff nicht mehr so weit kommen, dass er gebissen wird, darum beißt er eben gleich zu.:(
Er steht erst da, Rute unten, dann kommt der Hund, schnuppert, Buddy nimmt die Rute runter, guckt verunsichert und beißt zu.
So war es jedenfalls immer. Es geht ja auch immer recht schnell.
Das letzte Mal zum Erfolg... so vor 3Wochen würde ich sagen.

Damit BUddy aber weiterhin soziale Kontakte hat, gehen wir ab und zu zur Hundewiese.
Da bin ich mit Buddy hingegangen, seit dem er Welpe war. Das heißt, die meisten Hunde kennt er. Ein neuer ist oft dabei, aber mit dem klappts auch schon ganz gut.
Ist ein kleiner Yorki, anfangs wollte Buddy auf den drauf, ist er auch einmal (er hatte einen Maulkorb auf) aber seit dem geht der Kleine Hund Buddy eigentlich aus dem Weg.

Die Leute haben da leider wenig Verständnis für für Buddys Verhalten.
Hier bei uns im haus lebt ein Labbi, 1Jahr alt, Rüde.
Bei diesem Hund hat Buddy schon von weitem geknurrt.
Allerdings war die erste Begegnung der beiden total unglücklich.
Ich war ganz kurz auf dem Hof mit Buddy Müll rausbringen und dann wollte ich gassi gehen, dann kam Mailo, wie immer ohne Leine und rannte voll auf Buddy zu, starrte ihn schon an, da wollte Buddy schon drauf, klar, wenn einer so stürmisch, fixierend auf ihn zurennt.... auf jeden Fall (MEIN Fehler) ich nahm Buddy und hielt ihn hoch, so dass er nicht zubeißen konnte.
Ihc weiß ich weiß es war total falsch, aber es war eben mehr ein Reflex.
Auf jeden Fall ist es so passiert.
Und dann habe ich der Besitzern gesagt, dass ich es sehr gerne üben würde, dass wir gemeinsam gassi gehen, beide Hunde an der Leine... aber neee... da hat sie glaub ich kein Bock druaf, sie möchte ihren Hund frei laufen lassen...
Da dachte ich mir okay, dan kommt Buddy an die Schleppleine, Mailo frei.
Wir haben uns verabredet, auf einmal meint sie ,,ach eine Freundin kommt auch noch mit von mir, mit eienm lieben Labbi" (wir kennen sie schon, weil wir schonmal mit Sophie mit waren mit den beiden gassi) und sie hätte damit kein Problem. wenn Buddy mitkäme.
Ja, Laura, der Labbi der Freundin war ohne Leine, und natürlic zu Buddy hin zum schnuppern, als er grade gepieselt hat.
Buddy wollte drauf (Maulkorb) und dann hat die Frau mich total angeamcht und meint sowas müsste sie nicht antun, und sie geht dann nicht mit.
Unsere Nachbarin ist dann lieber mit ihr eine Runde gelaufen.

Ich finds schade, dass und da niemand helfen mag.... darum gehe ich ja auch so oft in die Hundeschule, Hundesport etc...
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #16
Danke für eure Tipps.
Ich werde es auf jeden Fall versuchen.
Entweder mit anstarren und anschreien des anderen Hundes oder evtl. nehme ich doch ein Kettenhalsband zum vor den Hund werfen mit.

@Mikki:
Buddy lässt es seit einem bestimmten Angriff nicht mehr so weit kommen, dass er gebissen wird, darum beißt er eben gleich zu.:(
Er steht erst da, Rute unten, dann kommt der Hund, schnuppert, Buddy nimmt die Rute runter, guckt verunsichert und beißt zu.
.... dann kam Mailo, wie immer ohne Leine und rannte voll auf Buddy zu, starrte ihn schon an, da wollte Buddy schon drauf, klar, wenn einer so stürmisch, fixierend auf ihn zurennt.... auf jeden Fall (MEIN Fehler) ich nahm Buddy und hielt ihn hoch, so dass er nicht zubeißen konnte.
Ihc weiß ich weiß es war total falsch, aber es war eben mehr ein Reflex.
Auf jeden Fall ist es so passiert.
....
Ja, Laura, der Labbi der Freundin war ohne Leine, und natürlic zu Buddy hin zum schnuppern, als er grade gepieselt hat.
Buddy wollte drauf (Maulkorb) und dann hat die Frau mich total angeamcht und meint sowas müsste sie nicht antun, und sie geht dann nicht mit.
Unsere Nachbarin ist dann lieber mit ihr eine Runde gelaufen.

Ich finds schade, dass und da niemand helfen mag.... darum gehe ich ja auch so oft in die Hundeschule, Hundesport etc...

Hallo Kiki, ich glaube eher langsam, laut Deinen Beschreibungen, dass Buddy nicht zwangläufig verunsichert ist. Mir kommt es eher so vor, als wenn er es partout nicht leiden kann, wenn ihm ein anderer Hund zu wenig Respekt zollt und sich nicht gleich unterwirft. ?!? Ich mag mich täuschen, aber so wie Du es beschreibst, das kenne ich nur von einer anderen Hündin so.

Sie wollte immer die Jenige sein, die auf die anderen Hund zugeht und denen erlaubt "da" zu sein. Sie bildete sich ein, sie habe die ältesten Rechte, weil sie schon am längsten in der Gegend wohnte. Wenn ein Hund sich ihr von alleine näherte, bekam der einen "Ordnungsgong" verpasst und wenn er gar noch zu stürmisch ankam oder nicht locker ließ, dann gab es einen Biss ins Kreuz oder gleich in die Kehle, wenn es möglich war.
Nur, wenn sie von Anfang an sich unterwarfen und keine Anstalten machten, ihr auf den keks zu gehen, ging es Problemlos. Sie hatte dann übrigens auch immer so einen komisch starren Blick und man dachte ihr ganzer Körper versteinerte in dem Moment. Daran konnte man aber auch gut erkennen, ob der fremde Hund ein "Stresspatient" werden könnte oder nicht". Bei Hündinnin ging es am Besten, wenn sie gerade läufig waren, dann wurden die sofort von ihr akzeptiert, weil sie ja so unwiderstehlich rochen.
Die Hündin war auch nicht unberechenbar, nur sie wollte halt die Chefin sein, weil es bis dahin noch kein anderer Hund wagte, sich gegen sie aufzulehnen, die sie schon länger kannten.

Fazit, ich glaube Dein Buddy hat auch ein Rangordnungsproblem. Er will der Starke sein, deer bestimmt wo es lang geht. Wenn er Angst hätte, dann würde er anders reagieren. Ebenso bei Verunsicherung.

Gut, dass Du mit ihm regelmäßig zur Hundeschule und auf Hundeplätze gehst. Schlimm wird es für Buddy mal werden, wenn er auf einen Gleichgesinnten trifft, der sich auch nicht unterwerfen will und vielleicht stärker ist. und ohne Leine umherflitzt. Ich hoffe, das bleibt Dir erspart. Dein Buddy muss lernen, dass er nicht der "Oberguru" ist, denn so kommt es mir vor, wie Du die verschiedenen Situationen beschreibst.

LG Mikki
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #17
Schlimm wird es für Buddy mal werden, wenn er auf einen Gleichgesinnten trifft, der sich auch nicht unterwerfen will und vielleicht stärker ist. und ohne Leine umherflitzt.

Ne das denke ich nicht.
Wenns hart auf hart kommt, liegt er unten!
Mit den Hunden, die er schon lange kennt, die er VOR einem bestimmten, schlechten Erlebnis kennengelernt hat... (da war er gut 2,5Jahre alt) mit denen versteht er sich auch super und er ist nicht der Chef, bei vielen nicht, da ist er der jenige, der auf dem Rücken liegt und oft den kürzeren zieht.

Ich denke schon, dass es einfach Unsicherhit ist.
Das haben mir auch div. Hundeschulen und Leute vom Fach bestätigt und es ist auch mein Eindruck;)
Wenn man ihn langsam an einen Hund gewöhnt, dann ist es ja auch okay, dann gehts.
Und er zeigt dieses Verhalten ja egal ob Rüde, kastrierter Rüde, Hündin oder sonst was:?

Aber okay, mal angenommen du hast Recht mit deiner Vermutung, wie würde man dann dagegen trainieren?
Es wäre ja sicher ein vollkommen anderes Training als bei einem unsicheren Hund:?:
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #18
Hast du dir schon mal den Link aus meinem letzten Post angeschaut, da ist eine gute Arbeit beschrieben die dir sicher helfen kann.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #19
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #20
Verstehe zwar nicht das der bei dir nicht geht, aber egal, hier ist der Inhalt.
Erstmal muss die Müllkippe dort weg. Die hat auch eine gewisse Faszination für Kinder. Es muss ja nicht unbedingt Gift dort abgelagert sein, aber Glasscherben sind auch gefährlich und die Folgen gehen ins Kleingeld.

Damit Deine Hündin das Interesse an dem Haufen verliert, musst Du mit ihr davor Gehorsam üben.

Angeleint immer wieder an dem Haufen entlang gehen. Bei dem geringsten Anzeichen das sie zum Haufen will ein klares Nein oder Pfui oder Aus - je nachdem was ihr bereits geübt habt - geben und sofort vom Haufen weg bewegen. Die Nase darf gar nicht erst in Richtung Haufen zeigen.

Wenn Ihr dann die ersten Fortschritte gemacht habt, gibst Du ihr mehr Leine (5 Meter). Sowie ihr Euch dem Haufen nähert und sie etwas vorläuft, rufst Du sie zu Dir und gehst dann am Haufen vorbei. Das unausgesprochene Nein sollte aber bereits sitzen.

Wenn es dann mit einer 5 oder 10 Meterleine funktioniert, macht Du die gleiche Übung nur diesmal in Freifolge (ohne Leine).

Die gleiche Übung solltest Du an anderen Haufen, Aufschichtungen parallel trainieren.

Ähnlichkeitsübungen sind z.B.: Köder(Wurst- oder Käsestückchen) auf einer Wiese verteilen und an diesen vorbeigehen. Der Hund darf diese "Leckerlis" nicht mit seinem "Anus" ansehen, sondern voll ignorieren.

Wenn Dein Hund und Du diese Lektion beherrscht, kannst Du sicher sein, dass Deine Hündin nichts beim Spazieren gehen aufnimmt, jederzeit auf Kommando zu Dir kommt - egal ob Müllhaufen oder freilaufende Katzen oder Wild.
 
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