Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #41
Kommt mir ein HUnd mit Leine entgegen nehme ich meinen auch an die Leine ist der andere Frei darf meiner es auch!
Ist doch eine ganz einfache RegelOo?!

So wäre es natürlich am besten. Aber Kiki schreibt ja, dass sie die Leute darauf anspricht, sie mögen ihre Hunde bitte an die Leine nehmen, und die gehen nicht darauf ein. Und sie ihrerseits kann / will ihren Buddy nicht ableinen. Also muss sie einen anderen Weg finden.

Ûnd niemand muss es erdulden das ein fremder Hund unangeleint auf jemanden zu kommt!

Leider ist das eben doch so, dass man dagegen manchmal nichts machen kann. Dann kann das langfristige Ziel nur sein, dass der eigene Hund mehr Toleranz entwickelt gegenüber solch "unhöflichen" Artgenossen, die seine Individualdistanz nicht kennen und/oder nicht ernst nehmen.

Leider lernen viele Hunde nicht, wie eine höfliche, respektvolle Hundebegegnung aussieht, weil viele Hundebesitzer diese Begegnungen nicht zulassen. Entweder weil sie es nicht wollen oder weil sie es nicht dürfen (Leinenpflicht). Bei jeder "ungleichen" Begegnung (also, wo ein Hund angeleint, der andere frei ist) sind Probleme möglich (auch bei zwei angeleinten Hunden übrigens, denn der Bewegungsspielraum ist ja eingeschränkt!), aber viele Leute wissen das nicht, oder es ist ihnen egal. Damit muss man leider leben und für sich einen möglichst guten Weg finden, die Missverständnisse der Hunde abzufangen und Streitereien zu umgehen.

Es läuft eben nicht alles optimal im Leben! :eusa_think:
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #42
Leider lernen viele Hunde nicht, wie eine höfliche, respektvolle Hundebegegnung aussieht, weil viele Hundebesitzer diese Begegnungen nicht zulassen.

Genau Annika.
Das kann man gar nicht oft genug sagen;leider wollen es viele gar nicht hören.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #43
Genau Annika.
Das kann man gar nicht oft genug sagen;leider wollen es viele gar nicht hören.

Bevor ES Buddy passiert ist, vor seinem Erlebnis, durfte er immer und überall zu anderen Hunden hin und schnüffeln, spielen oder sonst was.
Jetzt nicht mehr, aber ich meine, selber Schuld, ich bin nicht so, dass ich ihn nicht spielen lassen will, schnüffeln lassen will etc.
Sophie darfs natülich auch.
Wenn wir im Wald sind und es kommt uns ein angeleinter Hund entgegen wird Sophie rangerufen, entweder lasse ich sie sitzen oder leiene sie an und gehe vorbei. Meistens frage ich die Leute aber, ob sie schnüffeln darf;)
Gibt ja auch Hunde die mangels Erziehung an der Leine sind oder sonst was.
So finde ich es auch richtig und verantwortungsvoll.
Habe ich Sophie an der Leine, lassen alle Leute ihre Hunde hin, wie selbstverständlich und dort sind immer sehr viele Hunde, darum gehe ich mit Buddy nicht dort hin.

Und er hat soziale Kontakte. Habe ich ja schon geschrieben, alle Hunde, die er vorher kennengelernt hat, da ist es okay.

Irgendwie weiß ich immernoch nicht, wie ich mich verhalten soll.
Mit Futter oder Spielzeug halte ich bei Buddy in so einer Situation für eine schlechte Idee, da würde es dann noch hinzukommen, dass er sicher einem fremden Hund gegenüber das Futter bei mir verteidigen würde.
Ansonsten kann ich ihn ohne alles ablenken, bis er beschüffelt wird.

@Laui*: Kann dir nur zu 100% zustimmen, danke, dass du es so gesagt hast, besser hätte ich es nicht sagen können.

Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass die anderen Halter ihre Hunde mitten im Ort mit dem angegebenen Abstand vorlaufen lassen.

Ich wohne in einer Großstadt. Leider viele Hunde auf wenig Fläche.
Bei uns direkt hinterm Haus ist ein Feldweg, so ein Fahrradweg, da gehen so ziemlich alle Leute, die Hunde haben aus der Nähe ne kleine Runde.
Ich gehe schon immer zu Zeiten, wo es eher leer ist.
Der Weg ist gut 1km lang und dann ist an beiden Enden eine große Straße und ca. 50meter neben dem Weg sind die Bahnschienen.


Was ich hingegen sehr gut verstehen kann ist, dass sie ihre Hunde auf dem Feldweg und Ortsrand frei laufen lassen. Wer von EUCH würde das nicht tun?

Wenn ein Hund nicht gehorcht, sollte man ihn meiner Meinung nach nicht frei laufen lassen. Es gibt Schleppleinen;)
Oder er muss eben so an der Leine bleiben, bis er gelernt hat zuverlässig auf Zuruf zu kommen, dann spricht ja auch nix dagegen.
Aber grade hier ist nie so viel mit Feld, Wiesen etc, es sind immer Straßen in der Nähe (außer im Wald), so dass alles andere eiglt. unverantwortlich seinem eigenen Hund gegenüber ist.

Dennoch denke ich, dass es nicht gesund ist, einem Hund jeglichen Kontakt im voraus zu verwehren

Soll ich meinen also ableinen und auf den Hund drauflassen?:eusa_eh:
Ich kann mir nix schöneres vorstellen, als mal irgendwann einen Hund zu haben, wo man nicht mehr so höllisch aufpassen muss.
Wenn ich Buddy wieder überall mitnehmen kann, wenn er frei zu jedem Hund laufen kann, du kannst dir nicht vorstellen, wie das einschränkt und wie sdtressig das ist ... und traurig für einen selber noch dazu.


Das Problem bei leinenaggressiven Hunden ist nämlich fast immer, dass nach ein, zwei Vorfällen die Angst des Besitzers vor weiteren Vorfällen hinzu kommt, und die überträgt sich auf den Hund, der sich dann schon innerlich wappnet und quasi auf "Abwehr" programmiert ist.

Ist er ja "leider" nicht.
Dann würde ich ihn eben frei machen oder eben die Leine fallen lassen in dem Moment, er geht auch drauf, wenn er nicht an der Leine ist. Bzw. Schleppleine.


Vielleicht gelingt es Dir ja, jeden sich nahenden Hund als eine super Übungsgelegenheit für Dich und Buddy zu sehen? Dann kannst Du denken: "Prima! Wieder eine Möglichkeit, friedliches Aneinander-vorbei-Gehen zu üben! Fein!" Und Buddy wird spüren: Da kommt jetzt was Nettes. Frauchen übt mit mir, es gibt Leckerchen. Auf jeden Fall wird er nicht mehr den Anblick des herankommenden Hundes mit einer inneren Anspannung Deinerseits verknüpfen.

Gut, sagen wir ich mache es so.
wenn der Hund an der Leine ist (der andere) gar kein Thema, gute Übung.
Wenn der andere Hund frei ist, geht Buddy drauf, wen er dann angeschnuppert wird. Und dann?
Wie reagiere ich?
Ignorieren und weitergehen?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #44
Wie reagiere ich?
Ignorieren und weitergehen?

Ja genau.Beim ersten Ansatz kurz nehmen und kommentarlos weitergehen.Und zwar in dem Tempo,mit welchen ihr sonst auch geht.Und das schweigen dabei ist von soher gut,das dein Hund aus deiner Stimme keine Angst oder Unsicherheit raus hört.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #45
Sag mal Kiki, wie genau reagierst du den in dem Augenblick gegenüber Buddy?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #46
Sag mal Kiki, wie genau reagierst du den in dem Augenblick gegenüber Buddy?

Kann ich dir leier nicht wirklich sagen. Weitergehen auf jeden Fall, ich laufe auch nie frontal auf die Hunde zu, sondern laufe einen kleinen Bogen.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #47
Das heißt,wenn du einen anderen Hund auf euch zukommen siehst,weichst du vorher schon aus,gelle.
Versuche es mal auf dem direkten Weg.
Ihr könnt dann ja immer noch 2-3 Meter an einander vorbei gehen,falls es stressig wird.
Das würde ich dann konstant so machen.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #48
Das heißt,wenn du einen anderen Hund auf euch zukommen siehst,weichst du vorher schon aus,gelle.
Versuche es mal auf dem direkten Weg.
Ihr könnt dann ja immer noch 2-3 Meter an einander vorbei gehen,falls es stressig wird.
Das würde ich dann konstant so machen.

Ich gehe einfach nur einen Bogen eben, so wie Zick zack.
Frontal drauf zu gehen ist immer blöde...
Jeder aht mir bisher gesagt, ich soll niemals mit Buddy frontal drauf zu laufen...darum gehe ich eben den Bogen:D
Nur einen kleinen, mehr ist eh nicht möglich, weil der Weg ist nicht grad breit.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #49
Also, mein Vorschlag ist, das du beim nächsten mal genau beobachtest wie du dich verhälst, und wenn das möglich ist, dann auch noch wie Buddy reagiert.

Es kommt dabei wirklich auf Feinheiten an, denn Hunde sind sensibler als man denkt.
Als Beispiel, allein wenn du etwas angespannt bist hast du einen anderen Gang als sonst, dein Hund nimmt das sofort war. Gerade die Körpersprache ist sehr wichtig für den Hund.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #50
Mit dem Bogen scheint das ja auch nicht zu klappen.
Oder stehen bleiben und die anderen drauf zu kommen lassen.
Halt immer wieder was anderes so 5-6 mal ausprobieren.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #51
...
Wenn der andere Hund frei ist, geht Buddy drauf, wen er dann angeschnuppert wird.

Buddy "geht drauf", ohne dass er aggressiv ist? Ich kann mir das noch nicht richtig vorstellen. Wie ist seine Körperhaltung? Sein Gesichtsausdruck? Was für Lautäußerungen gibt er von sich? Was tut er dann genau? Und was tust Du (vorher und währenddessen)? Was macht Sophie vorher und währenddessen?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #52
Sophie ist soweit ich das bisher verstanden habe nicht dabei da KIKI mit jedem einzeln arbeitet, ist denke ich auch gut so,nicht das sich das Verhalten auch auf Sophie überträgt.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #53
Habe heute erst mir einer bekannten über etwas ähnliches gesprochen.

Es ging um die Übertragung der eigenen Stimmung auf den Hund.

Mein Hund läuft ja nur an der Schlepp, weil sie extrem misstrauisch Menschen gegenüber ist, also fremden Menschen OHNE Hund. Ich möchte den Leuten einfach nicht zumuten, dass ein wild bellender Hund vor ihnen rumspringt. Zusätzlich hatten wir dann auch in kurzer Folge 2-3 Prügelvorfälle mit Hündinnen. Mein Vertrauen in mich und Yumi war erstmal eine knifflige sache.
Ne zeitlang (nach mehreren Erschreckern von Yumis Seite) habe ich immer darauf bestanden, dass sie Fuß läuft und hab die leine kurzgehalten, aber auch versucht, dass sie nicht straff wird. Ich bin aber innerlich immer so angespannt gewesen, dass es vielleicht zu einer Prügelei oder Bellerei kommt, dass sie dann irgendwann so eingeschüchtert war, dass sie mit buckel und gekniffenem Schwanz an Hunden vorbei ging und nichts anderes als weg wollte. Das hat mich echt erschreckt und hat mich zum Umdenken bewegt. Wir gehen nun viel lockerer, ich sage bloß voran, wenn sie hinterhertapsen will und das reicht eigentlich meist, Freude empfindet sie sicher nicht, wenn wir leute oder Hunde treffen, aber ihre und meine Stresstoleranz ist auf jeden fall größer geworden:)

Zweites Beispiel:
Meine Bekannte hat einen älteren Goldirüden, der starke Spondylose und Athrose hat. Er ist immer freundlich und hat nie Probleme mit anderen Hunden. Nur wenn ein bekannter Prügelknabe entgegen kam hat sie ihn an die Seite gesetzt.
Dann ging es ihm schlechter (Rücken) und er sollte nicht so mit all den wilden, jungen Hunden zusammentreffen und sie setzte ihn immer bei anderen Hunden an die Seite.
Es hat nicht mal 3 Monate gedauert, da hat dieser immer seit 7 jahren megafriedliche Hund angefangen schon von weitem zu Knurren, weil Frauchen ihm ja gezeigt hat, dass die alle böse sind. Dann hat auch sie umgedacht und es ist zum Glück wieder so wie vorher.

Ich denke du musst einfach wieder entspannt sein. Du und Buddy hattet ein erlebnis. Das nächste mal kam ein fremder Hund an deinen Buddy ran und du warst vielleicht total gestresst. das merkt Buddy, schaltet auf Gefahr und legt los. Mittlerweile ist es wahrscheinlich nicht mehr die Angst, dass Buddy angegriffen wird, sondern eben der andere Hund, aber den Stress merkt er und legt halt los.
Ein teufelskreis. Wir sind ja noch lange nicht an unserem Ziel (ich und Yumi). Aber die anderen haben Recht, die anderen kann man nicht ändern (auch wenn sie sich auch falsch verhalten). Es muss bei euch was passieren.

Mich würde auch nich wundern, wenn der Einsatz einer Wurfkette auch den eigenen Hund durch das Geräusch sehr erschreckt bzw. die verknüpfung, dass wenn ein anderer Hund auf ihn zu kommt, dass das wirklich gefährlich ist und mit pech wird das ganze schlimmer.

also einen super Rat kann ich auch nicht geben, denn "geh entspannter in die Situation" ist leicht gesagt, weiß ich ja selbst, kann ich ja auch ganz oft nicht.
Viel Glück euch.

Lg
marie
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #54
Hallo Kiki und @ Alle,

mittlerweile bin ich mir sicher, dass es mit an Kikis Verhalten lieget. das ist nicht böse gemeint Kiki, es ist eine menschliche Reaktion, dass man unbewusst oft falsch reagiert. Kannst Du mit Buddy nicht eine Art Schlüsselwort einstudieren? Bei Tessa sag ich immer "guck mal lieber Hund". Weil sie eine Zeitlang durch die vielen Angriffe grimmig wurde. Die erste Zeit haben wir das nur bei Hunden gemacht, die sie sowieso schon kannte. Ab und an kam ein neuer Hund dazu, wo ich wusste, dass der auch ein ganz Ruhiger und nicht Aufdringlicher ist. Man unterhält sich ja auch mit anderen Hundebesitzern. Irgendwann fing Tessa an, sich zu freuen, wenn ich sagte "guck mal ein lieber Hund" Tessa kennt auch "Lieb sein" und das gilt dann ihr selber. Ich sage es mahnender und gucke sie dabei direkt an. Wenn sie dann grimmig reagieren will, saqge ich laut NEIN und "lieb sein". Bei ihr jedenfalls hilft es und sie knurrt dann nur noch.

Wie ist es eigentlich, wenn Du in der Hundeschule mit Buddy bist? Trifft er dort jedes Mal die selben Hunde? Vielleicht solltest Du die Hundeschulen ab und an wechseln? Denn so trifft er auch auf fremde Hunde und muss zwangsläufig dazu lernen. Nur so eine Idee, vielleicht hilft es ja zusätzlich?! Auf jeden Fall wärst Du in so einer Situation dann nicht ganz auf Dich gestellt, weil Du sowas ja mit einem Hundetrainer im Vorfeld absprechen kannst und er Euch dann beobachtet. Oder Du verabredest Dich mit einem Tiertrainer, der dann seinen Hund mitbringt und sich Buddys Reaktionen bei Euch vor Ort anguckt? Nur so ne Idee...:?

Buddy dirket am Halsband zu nehmen, wenn ein anderer Hund ihn direkt anschnüffelt, könnte aber auch gefährlich für alle Beteiligten werden. ich meine wer schon mal einen Hund erlebt hat, der so richtig ausflippt, den hält man auch nicht mehr direkt am Halsband fest, der dreht sich so schnell rum, dass man eher noch seine Finger dabei einklemmt. Wie groß ist denn Buddy? Oder wieviel wiegt er? Kleinere Hunde kann man da wohl schon am Halsband direkt halten. Bei großen Hunden dürfte das schon schwieriger sein, wenn man die direkten Anzeichen seines Hundes nicht genau kennt.
Wenn man seine Reaktionen recht gut kennt, kann man ihn im Ansatz schon zügeln.

Dass Du, Kiki - Buddy nicht ohne Maulkorb rumlaufen lässt, finde ich sehr vernatwortungsbewusst von Dir. Musste ich jetzt auch Mal loswerden!:clap:

LG Mikki
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #55
Oder Du verabredest Dich mit einem Tiertrainer, der dann seinen Hund mitbringt und sich Buddys Reaktionen bei Euch vor Ort anguckt? Nur so ne Idee...:?

Das ist ein sehr guter Vorschlag, zumal viele Hunde auf Hundeplätzen ganz anderes Reagieren als zu Hause oder unterwegs. Sie verbinden einfach den Hundeplatz mit konsequenter Erziehung während es zu Hause oder unterwegs meist doch viel lockerer zugeht.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #56
Buddy "geht drauf", ohne dass er aggressiv ist? Ich kann mir das noch nicht richtig vorstellen. Wie ist seine Körperhaltung? Sein Gesichtsausdruck? Was für Lautäußerungen gibt er von sich? Was tut er dann genau? Und was tust Du (vorher und währenddessen)? Was macht Sophie vorher und währenddessen?

Sophie ist nicht dabei!
Das würde ich gar nicht hinbekommen dann mit ihr auch noch.
Ich gehe mit Buddy alleine.
Alles andere kann ich dir nicht wirklich beantworten, da ich nicht 10Sek auf all diese Faktoren auf einmal achten kann sondern einfach nur shcnell aus der Situation herraus will:|
Aber versuche ich, wie gesagt, beim nächsten Mal.
Was ich nur weiß: Er steht da, erst Rute hoch, bis der Hund kommt, dann geht die Rute runter, er legt die Ohren an und fixiert den Hund.
Er knurrt nicht, sondern beißt in der Regel zu.


Du und Buddy hattet ein erlebnis. Das nächste mal kam ein fremder Hund an deinen Buddy ran und du warst vielleicht total gestresst. das merkt Buddy, schaltet auf Gefahr und legt los. Mittlerweile ist es wahrscheinlich nicht mehr die Angst, dass Buddy angegriffen wird, sondern eben der andere Hund, aber den Stress merkt er und legt halt los.

Guck mal, es gibt ja immer ein erstes Mal wo sowas passiert.
DA war ich nicht nervös, ängstlich oder so, weil ich dachte oh toll ein Hund, vielleicht mag Buddy ja mit ihm spielen.
Buddy hin und biss zu.
Ich dachte vll konnte er diesen Hund nicht riechen, kann ja auch mal sein, aber nein, beim nächsten Hund wieder.

Oder anderes Beispiel:

Ich bin seit 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen.
Buddys Erlebnis war vor dem Kennenlernen meines Freundes.
Nach gut einem Monat bin ich mal mit Buddy zusammen zu seinen Eltern gekommen, die Mutter hat eigtl Angst vor Hunden.
Buddy liebt meinen Freund, sieht ihn und sprang an ihm hoch (bei ihm darf er). Mein Freund hat ihn gekrabbelt und Buddy wackelte auch mit der Rute und die Mutter dachte sich ,,och der ist ja sooo lieb" und packte ihm von hinten in den Nacken, ich hatte KEINE Angst, NIX, weil noch NIE was passiert war und schwupps, er dreht sich um und packt zu!


Wie ist es eigentlich, wenn Du in der Hundeschule mit Buddy bist? Trifft er dort jedes Mal die selben Hunde? Vielleicht solltest Du die Hundeschulen ab und an wechseln?

Sind immer mal wieder neue dabei, ich gehe ja auch zum Hundesport in meiner HS, nicht unr zum Gruppentraining und beim Sport sind eigtl. oft andere da.
ABer da hat er auch keinen direkten Kontakt. Wir üben zwar, verringern den Abstand, aber er hat keinen direkten Kontakt zu den Hunden.


Nur so eine Idee, vielleicht hilft es ja zusätzlich?! Auf jeden Fall wärst Du in so einer Situation dann nicht ganz auf Dich gestellt, weil Du sowas ja mit einem Hundetrainer im Vorfeld absprechen kannst und er Euch dann beobachtet. Oder Du verabredest Dich mit einem Tiertrainer, der dann seinen Hund mitbringt und sich Buddys Reaktionen bei Euch vor Ort anguckt? Nur so ne Idee...:?

Das wäre sicher keine schlechte Idee, aber grade so eine Einzelstunde ist sehr teuer.
MAL könnte ich es evlt. noch zahlen, aber nicht regelmäßig...


Wie groß ist denn Buddy? Oder wieviel wiegt er?

65cm 28kg;)

Dass Du, Kiki - Buddy nicht ohne Maulkorb rumlaufen lässt, finde ich sehr vernatwortungsbewusst von Dir. Musste ich jetzt auch Mal loswerden!:clap:

Das mit dem Maulkorb mache ich nur, wenn ich eine Hundebegnung wirklich übe! WENN sich mal jemand bereiterklärt.. .oder eben auf der Hundewiese.
Beim normalen gassi gehen nicht... da ist er ohne Maulkorb.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #57
Sophie ist nicht dabei!
Das würde ich gar nicht hinbekommen dann mit ihr auch noch.
Ich gehe mit Buddy alleine.
Alles andere kann ich dir nicht wirklich beantworten, da ich nicht 10Sek auf all diese Faktoren auf einmal achten kann sondern einfach nur shcnell aus der Situation herraus will:| <<<<<<< ein Fehler, bleibe am Ort des Geschehens und versucht die Hunde nebeneinander, nicht zu dicht - Sitz machen zu lassen. Erst wenn sich beide Hunde eingekriegt/entspannt haben, solltet Ihr weiter gehen.
Aber versuche ich, wie gesagt, beim nächsten Mal.
Was ich nur weiß: Er steht da, erst Rute hoch, bis der Hund kommt, dann geht die Rute runter, er legt die Ohren an und fixiert den Hund.<<<< da solltest Du Buddy schin eindeutig klar machen, dass DU keinen Stress willst und er sich beruhigen muss!
Er knurrt nicht, sondern beißt in der Regel zu. <<<<< So weit darf es gar nicht erst kommen, Du musst diese Attacke sofort kritisieren, mit einem eindeutigen Nein, nichts anderes, nur Nein. Er muss wissen, dass es falsch ist, wie er sich in diesem Augenblick verhält. Das kann er nur lernen, wenn Du es ihm sagst, unmissverständlich.

Guck mal, ....anderes Beispiel:

Ich bin seit 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen.
Buddys Erlebnis war vor dem Kennenlernen meines Freundes.
Nach gut einem Monat bin ich mal mit Buddy zusammen zu seinen Eltern gekommen, die Mutter hat eigtl Angst vor Hunden.
Buddy liebt meinen Freund, sieht ihn und sprang an ihm hoch (bei ihm darf er).<<<< sollte man einem Hund auch nicht beibringen Mein Freund hat ihn gekrabbelt und Buddy wackelte auch mit der Rute und die Mutter dachte sich ,,och der ist ja sooo lieb" und packte ihm von hinten in den Nacken,<<<< das war von Deiner Mam völlig falsch, ein Griff ins Genick bedeutet für einen Hund Strafe, nur er wusste in dem Moment nicht warum, er muss es falsch interpretiert haben. ich hatte KEINE Angst, NIX, weil noch NIE was passiert war und schwupps, er dreht sich um und packt zu!<<<< Wie habt Ihr anschließend reagiert? Ich glaube beinahe Ihr habt dem Hund damit schon gezeigt, wenn man zu dicht geht, kriegt man Ärger.

Sind immer mal wieder neue dabei, ich gehe ja auch zum Hundesport in meiner HS, nicht unr zum Gruppentraining und beim Sport sind eigtl. oft andere da.<<< gute Vorraussetzung, wenn man sie denn nutzt, ansonsten bestärkt sie Deinen Buddy nur, weil er ja nicht direkt beschnüffelt wird, er wird also "in Ruhe gelassen".

ABer da hat er auch keinen direkten Kontakt. Wir üben zwar, verringern den Abstand, aber er hat keinen direkten Kontakt zu den Hunden.<<< Direkter Kontakt fehlt

Das wäre sicher keine schlechte Idee, aber grade so eine Einzelstunde ist sehr teuer.
MAL könnte ich es evlt. noch zahlen, aber nicht regelmäßig... <<<< muss auch nicht unbedingt öfter sein, der tiertrainer wird Dir Deine Fehler schon nach ein oder zweimal sagen können. Normaler Weise. Daran arbeiten kannst Du dann selber, gegebenen Falls nachkontrollieren lassen.

65cm 28kg;) <<< ganz schöner Bursche, halte ihn nur am Halsband, wenn Du seine kommende Reaktion abschätzen kannst und wickele Dir nie die Leine ums Handgelenk oder die Hand, dann lieber mit beiden Händen die Leine ganz kurz halten und entsprechende Kommandos geben. Ohne nervös zu sein. Du musst Sicherheit ausstrahlen.

Das mit dem Maulkorb mache ich nur, wenn ich eine Hundebegnung wirklich übe! <<< jede Begegnung ist eine Übung WENN sich mal jemand bereiterklärt.. .oder eben auf der Hundewiese.
Beim normalen gassi gehen nicht... da ist er ohne Maulkorb.<<<< Lob zurücknehme.... :uups: Buddy sollte ihn auch auf den Gassigängen tragen, sonst kann es im Ernstfall auch für Euch/Dich teuer werden, weil es Aussage gegen Aussage stehen kann oder man dem anderen Besitzer mehr glaubt.


Der Zeitnot halber, hab ich meine Antworten mal rot dazugeschrieben. Wir kommen der Sache langsam näher, denke ich. ;O)

LG Mikki
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #58
Zu Mikkis Vorschlägen würde ich gern folgendes ergänzen:

Bei einer Hundebegegnung beide Hunde ins Sitz zu bringen ist schon relativ schwer. Das würde ich erst als zweite Stufe üben. Aneinander vorbeigehen (ruhig, aber vorangehen) ist für die Hunde zunächst mal leichter, weil sich Stress durch Bewegung abbauen lässt und die brenzlige Situation auch rascher vorüber ist. (Außerdem ist bei Kikis Hundebegenungen ja fraglich, ob die anderen Hundehalter mitspielen.)

Mit dem Kurzhalten der Leine muss man immer vorsichtig sein. Schön wäre, Buddy könnte bei Fuß an lockerer Leine gehen (parallel üben, erstmal ohne Ablenkung!). Denn oft überträgt sich die Anspannung des Menschen über die stramme Leine auf den Hund und das Kurznehmen wirkt dann bei jeder Hundebegegnung wie ein Alarmsignal.

Ansonsten kann ich mich Mikki nur anschließen!
Z.B. Maulkorb. Ein gut passender Maulkorb hindert den Hund nicht am Hecheln. Man kann das Anziehen so üben, dass der Hund das Ding als etwas Angenehmes kennenlernt (mit Leckerlis einarbeiten). Wenn Buddy ihn dann vor jedem Spaziergang angezogen bekommt, verbindet er es sogar mit der Freude aufs Rausgehen. Nachher spürt er das Teil wahrscheinlich gar nicht mehr. Und Du selbst kannst viel entspannter bleiben, wenn doch mal wieder unvorhergesehen ein unerzogener Hund auf Euch zurennt, weil Du weißt, dass Buddy nicht beißen kann. Wenn Du hingegen den Maulkorb nur dann anziehst, wenn Du eine Hundebegegnung übst, verknüpft Buddy den Maulkorb bald mit dieser (für ihn ja momentan noch stressigen) Übung und gerät vielleicht da schon in eine innere Anspannung.

Und bei Hundebegegnungen: Achte mal gar nicht mehr so auf die anderen. Was die Hunde fremder Leute tun, kannst Du ja ohnehin nicht steuern. Achte auf Deinen eigenen Hund!

Schon in dem Moment, wo die Rute runtergeht und er den Artgenossen fixiert, solltest Du ruhig aber bestimmt "Nein" sagen. Denn bereits das Fixieren ist die Vorstufe zu einem möglichen Angriff. Lässt er das Fixieren nicht, kannst Du Dich durchaus auch körperlich dazwischen stellen, aber mit dem Gesicht zu Deinem Hund. Du kannst ihn, wenn er immer noch fixiert, mit den Knien leicht an den Wegrand drängeln; so signalisierst Du ihm, dass er sich um den anderen Hund nicht kümmern muss, sondern dass Du jetzt die Situation bestimmst. Schaut er dann zu Dir hoch, so lobst Du ihn und gehst ruhig weiter.

Dieses leichte Wegdrängeln hat im Unterschied zu jedem Zurückziehen des Hundes den Vorteil, dass die Leine ganz locker bleibt und kein Zug am Hals entsteht. Es soll niemals grob sein, sondern sanft - aber bestimmt. Gleichzeitig bremst das auch den Hund aus, der da herangelaufen kommt.

Wenn man Hunde beobachtet, wie sie untereinander agieren, so kann man oft sehen, wie souveräne, erwachsene Hunde körperlich zwischen zwei Streithähnen hindurch gehen - gar nicht mehr! - und damit die Situation entkräften.

Allerdings würde auch ich sagen: Es wäre am besten, wenn Du Dir das von einem guten Hundetrainer einmal zeigen ließest. Einzelstunden empfehlen sich schon, weil man wirklich dort üben kann, wo auch sonst die Probleme auftauchen. Und oft braucht man nur wenige Stunden, weil es ja sehr intensiv ist. Es muss also nicht allzu teuer werden. Die Schwierigkeit liegt meist eher darin, einen guten Hundetrainer oder Tierpsychologen zu finden... :eusa_think:
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #59
@ Kiki
mit dem Zitat hab ich irgendwie nicht hinbekommen (übe aber weiter). Wollte wissen. Ob du mit beiden gleichzeitig gehst und ob er sich dann evtl. anders verhält. Hat sich aber zwischenzeitlich ja geklärt.

Dein zickzack Gehen finde ich gut, steht auch in einigen Büchern so. Maulkorb finde ich persönlich nicht gut. Buddy ist ja nicht allgemein aggesiv, sondern eher ängstlich und mit Maulkorb könnte er sich nicht wehren, schürrt meiner Meinung mehr angst bei ihm.

Benutzt du ein Halsband oder Geschirr?
Wenn er ein Geschirr trägt kannst du einfach ins Geschirr greifen und ihm die Vorderpfoten von Boden ziehen. Er hat dann nicht mehr soviel Kraft. Es tut ihm nicht weh (beim richtigen Geschirr) und er hat keine Schmerzen wie beim Halsband "reißen", welche er dann mit dem anderen Hund verbindet. Zudem bittet dir das Geschirr mehr Sicherheit, es ist wirklich einfach den Hund so aus einer Situation "rauszuholen". Man braucht wirklich erstaunlich wenig Kraftaufwand, meiner wiegt ca 31 Kg bei 62 cm und ich habe nie Probleme damit.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #60
Mein Freund hat ihn gekrabbelt und Buddy wackelte auch mit der Rute und die Mutter dachte sich ,,och der ist ja sooo lieb" und packte ihm von hinten in den Nacken, ich hatte KEINE Angst, NIX, weil noch NIE was passiert war und schwupps, er dreht sich um und packt zu!
Wenn sich dein buddy da erschreckt hat ist das eine ganz normale Reaktion.
 
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