Hallo,
in einem anderen Thread habe ich es schonmal erwähnt, dass ich mit Buddy große Probleme habe.
Er lässt sich nicht von fremden Menschen anfassen und er verträgt sich nicht mit fremden Hunden.
Natürlich möchte ich das Problem nicht beruhen lassen, sondern ich möchte dieses Verhalten nicht!
Warum er dieses Problem mit Menschen hat weiß ich! Er hat leider schlechte Erfahrungen gemacht. Kurzfassung dazu: Wir haben bei meinem Papa gegessen mit gut 6 Leuten. Buddy sollte in seinen Korb und robbte sich immer wieder raus und wollte am Tisch betteln. Er kannte es einfach nicht während des Essens in seinem Korb zu bleiben.
Meinem Papa riss der Geduldsfaden, packte sich Buddy, drängte ihn in die Ecke und nahm ihn ganz aggressiv und wollte ihn in die Ecke "schleudern".
Buddy biss zu, Papa lies los, Buddy stand pieselnt unter dem Tisch.
Papa wollte nochmal auf Buddy drauf, weil er ja gebissen hatte und da habe ich mich dann dazwischen gestellt, dann hat er mir in den Hintern gebissen.
Bitte keine Vorwürfe zu dieser schrecklicehn Situation, ich war damals erst 15 und hatte nicht viel zu melden.
DAS hat mir leider den Hund versaut, seit dem her ist Buddy so, wenn er auf fremde Mesnchen trifft. Er will nicht von alleine drauf los, aber wenn er angefasst wird, beißt er leider zu:?
Wir arbeiten auch schon an dem Problem, auch schon lange.
Ich merke auch, dass es was bringt. Aber immer nur bei den Personen, an die ich ihn gewöhnt habe.
Nicht so, dass er generell wieder freundlich ist zu Fremden.
Mit Hunden bin ich mir nicht sicher, warum er es tut.
Fest steht, er tut es auch seit dieser Situaiotn mit meinem Vater, hat aber keine ängstliche Körperhaltung.
Soooo... nun alleine kam ich da (voralllem mit den Hunden) nicht so weit.
Darum habe ich mir fachliche Hilfe geholt.
Und dann gleich 3Meinungen, die alle auseinander gingen.
Nun weiß ich nicht so recht, was "richtig" ist.
Eins will ich vorher noch loswerden, die ersten zwei Leute von denen ich jetzt berichte fande ich sehr sehr gut. Auch fachlich!! Ich will sie auf keinen Fall schlecht haben, haben mir beide sehr gut gefallen.
1.) Hundetrainerin einer Animal Learn Hundeschule:
Wir waren mit Buddy bei ihr. Buddy hat sich sehr unauffällig gezeigt, sie hat sehr in der Vergangenheit gebohrt um nach der Ursache zu forschen, sagt aber ehrlich, dass das bei den Hunden sooo komsich ist sein Verhalten, weil mit manchen Hunden klappt es super!! Und es lässt sich kein Bild erkennen, dass sie mir ehrlich sagt, sie weiß es nicht.
Das, was ich machen soll: Hundebegnungen meiden, damit Buddys Verhalten sich nicht noch mehr festigt. Wenn wir einem Hund an der Leine begegnen die Situtaion ausnutzen und Buddy loben wenn er hinsieht (natürlich nicht, wenn er fixiert

) und nicht knurrt.
So dass er fremde Hunde immer mit was positivem verknüpft.
Das war ihr Rat.
Sie hat sich sein Verhakten nicht so direkt angeguckt, wir waren in einem Raum und haben geredet also waren nicht draußen mit Buddy.
2.) Hundepsycholgin
Mit ihr haben wir uns am Kanal getroffen und sind eine große Runde gelaufen und haben dabei viel geredet.
An ihr hat mir besonders gut gefallen, dass sie sich das Problem wirklich ansieht und dabei sehr auf die Körpersprache von Buddy achtet.
Zur Sicherheit hatte er natürlich einen Maulkorb drauf und eine Hundebegegnung gab es glücklicherweise nicht.
Sie ist der Meinung, man muss bei Buddy mehr auf die Körpersprache achten, um zu lesen, wann es kracht und wann nicht.
ich muss ehrlich sagen, für mich sieht es sehr gleich aus, ob Buddy gleich drauf geht nach dem Imponieren oder zum Spielen ansetzt.
Sie würde gerne mit mir weiterüben, sie hat gesagt, Buddy wäre ein suuuper klasse Hund und auf diesen guten Gehorsam kann man wunderbar aufbauen.
So wie ich ihr es beschrieben hat meint sie, wenn ein freilaufender Hund kommt, soll ich BUddy auch frei machen, wenn die Leute ihn nicht festhalten nach Aufforderung, da Buddy noch nie einen Hund beim Beißen verletzt hat, hat er Beißhemmungen und ich soll ihn, damit beide Hunden gleich berechtigt sind, dann auch frei machen. (Ob ich das wirklich tun soll=:roll
Auch ihr gegenüber hat Buddy sich unauffällig gezeigt, sie hat ihn natürlich nicht angefasst. Mit einem Sicherheitsabstand hat sie Buddy Leckerchen zugeworfen und mit ihm Suchspiele gemacht.
Zum Schluss hat sie noch gesagt, dass es natürlich keine Garantie gibt, dass man es überhaupt noch aus dem Hund rausbekommt.
3.) der ottonormalverbraucher Hundeverein
Meine letzte Anlaufstelle war ein relativ normaler Hundeverein, der sich am Telefon sehr vielversprechend anhörte.
Auch dort wurde mir zu Einzelstunden geraten für den Anfang.
Als allererstes wurde mein Geschirr mies gemacht, ich solle ein Metallhalsband benutzen. Da habe ich gesagt, dass es nicht in Frage kommt, da meinte sie dann wenigstens ein normales Halsband, aber Geschirr würde mal gar nicht gehen.
Dann war ich mit ihr mit Buddy auf dem Platz, wir haben ein auch ein bisschen geredet, aber nicht über die Ursachen, sondern über das aktuelle Verhalten, sie hat mir geraten, in so einer Situation, wenn Buddy "aggressiv" gegenüber einem anderen Hund ist, soll ich heftig an der Leine rucken. Wenn er aufhört, soll ich loben.
Wenn er nicht aufhört, eine laut scheppernde Dose dazwischen werfen.
Nun habe ich drei verschiedene Meinungen und brauche Hilfe, um die richtige herauszufinden.
Ehrlich gesagt tendiere ich dazu mit Hundepsycholgin (Nr.2) weiterzuarbeiten, es hört sich meiner Meinung nach ganz gut an.
Würde mich über Antworten freuen...
Lg Kim