Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

Diskutiere Probleme mit Buddy, was ist richtig?! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ja, sowas ist absolut falsch - wird aber immerwieder gerade von Leuten mit Hundeangst praktiziert. Meine Mutter ist da auch so ein Fall... ich...
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  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #61
Ja, sowas ist absolut falsch - wird aber immerwieder gerade von Leuten mit Hundeangst praktiziert.
Meine Mutter ist da auch so ein Fall... ich kann mir Fusseln an den Mund reden, es hilft nicht.
Keiko ist zum Glück ein Schäfchen und er spührt glaube, dass sie etwas "speziell" ist. :?
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #62
Was verstehst du eigendlich unter Beissen? (bzw. "zu packen") Wie bei der Mutter deines Freundes.

Also Beissen für mich ist wenn der Hund wirklich "zubeißt"! Also mit schmackes z.B. Hand ins MAul und Maul schnappt richtig zu. Oder meintest du eher das er nach ihr geschnappt hat? Also so das er sie mit den Zähnen gestriffen hat und sie evtl. auch nen blutigen Kratzer hatte.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #63
Was verstehst du eigendlich unter Beissen? (bzw. "zu packen") Wie bei der Mutter deines Freundes.

Also Beissen für mich ist wenn der Hund wirklich "zubeißt"! Also mit schmackes z.B. Hand ins MAul und Maul schnappt richtig zu. Oder meintest du eher das er nach ihr geschnappt hat? Also so das er sie mit den Zähnen gestriffen hat und sie evtl. auch nen blutigen Kratzer hatte.

Sie hat über nen Monat n Krankenschein
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #64
klingt fies, da würde ich meinem Hund auf jeden fall nen Mauli verpassen. :?

Lg
marie
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #65
Zu Mikkis Vorschlägen würde ich gern folgendes ergänzen:

Bei einer Hundebegegnung beide Hunde ins Sitz zu bringen ist schon relativ schwer. Das würde ich erst als zweite Stufe üben. Aneinander vorbeigehen (ruhig, aber vorangehen) ist für die Hunde zunächst mal leichter, weil sich Stress durch Bewegung abbauen lässt und die brenzlige Situation auch rascher vorüber ist. (Außerdem ist bei Kikis Hundebegenungen ja fraglich, ob die anderen Hundehalter mitspielen.)

... :eusa_think:

Hallo Annika, ich meinte das mit dem Sitz, wenn es passiert ist, weil Kiki gleich danach förmlich wegzurennen scheint. Dadurch fühlt sich ja der Hund erst Recht einer Notsituation entkommen. Deswegen, nach dem Angriff Sitz machen lassen, in genügendem Abstand. Den Rest guck ich mir Morgen dann nochmal an, ich muss leider jetzt inne Heia.

LG Mikki winke winke ;)
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #66
Hallo, leider hab ich erst Heute wieder Zeit.

Das mit dem Sitz nach einem Angriff machen, klar, dazu bedarf es schon einen verständnisvollen anderen Hundebesitzer. Nur, wenn der mitzieht, kann es auch etwas werden. Aber, man kann den ja fragen, sobald man die Hunde nach einem Zwischenfall getrennt hat, um künftig solche Situationen zu entspannen. Ich würde ihm zumindest versuchen kurz zu erklären, dass man gerade dabei ist und an dem Problem arbeitet.
Aber, ohne Maulkorb würde ich ihn eben nicht mehr mit nach draußen nehmen.
Solche Bemerkungen, wie "dann kann er sich wenigstens zur Wehr setzen" - sinngemäß - nee, lieber nicht! Wenn Buddy einen ordentlichen Maulkorb trägt ist Kiki auf der sicheren Seite. Sie kann dann nicht belangt werden, wenn ein anderer Hund mit Buddy Probleme hat und der andere Hund verletzt wird. Immerhin hatte sie ihren Hund dann an der Leine und halt den Maulkorb. Da Buddy ein ziemlich großer Hund ist, kann er sich auch mit Maulkorb immernoch gut wehren, nur eben nicht zubeißen. Als Maulkorb würde ich einen metallischen Beißkorb nehmen, der oberhalb und unterhalb gut abgepolstert ist (er soll ja keine Druckstellen bekommen) und wo Buddy seinen Fang bei starkem Hecheln gut öffnen kann. Damit sollte er gut klar kommen. Klar, so ein Beißkorb sieht schon etwas furchteinflößend aus, aber für Hundi ist es besser, als so ein Stoffteil, der ihn am ordentlichen Atmen hindert oder einer aus Leder, der sich in schlimmen Situationen verformen kann. Mit einem Ledermaulkorb kann er im Zweifelfrei immernoch zubeißen und das ist ja nicht Sinn der Sache. Ebenso kann so ein Teil auch mächtig scheuern, weil es entweder zu hart ist oder weil es beim Trinken nass geworden ist.

Im Übrigen denke ich auch, ein paar Einzeltrainingsstunden mit einem Fachmann sind unerlässlich.
Durch die Trainingsstunden in der Hundeschule oder beim Sport wird Buddy jedenfalls immernoch bestärkt nämlich, dass ein Hund, der auf Abstand ist, ein guter Hund ist. Da sollte man ebenfalls ansetzen. Er braucht verstärkt Kontakte, mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen.

LG Mikki
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #67
Hallo,
heute habe ich mich mit Buddy mit einer Freundin getroffen.
Sie hat drei relativ große Hunde, also so in Buddys Größe.
Zwei Hündinnen und einen Rüden.
BUddy kennt sie alle und es gab auch nie Probleme.
Heute hatte sie noch einen 7Monate alten Bernernsennhund dabei.

ich habe Buddy freigemacht, sie kennt ihn ja und die Probleme, der Berner blieb erstmal an der Leine.

Nachher durfte er auch laufen, hat einmal kurz gekracht zwischen ihm und Buddy und dann war gut, Buddy ist ihm aus dem Weg gegangen, allerdings wollte der Berner immernoch zu Buddy, so dass er noch 1-2 mal eine verpasst bekommen hat, aber nicht dolle oder so.
Und dann auf einmal hat Buddy sich den Danny, den Hund von der Freundin geschnappt. Ich kann nicht sagen warum, vorher gab es keine Probleme mit ihm und auch die erste halbe Std. auf dem feld nicht, als Danny Buddy am Hintern hing.
Vielleicht hat Buddy in dem Moment den Berner verwechselt mit Danny?!:?
Und es ist auch das erste Mal, das was passiert ist beim Beißen, der Danny hatte ein Loch an der Seite und musste genäht werden:(
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #68
Also ich habe eine Methode gefunden die funktioniert an der Leine. Wir Ignorieren die Hunde
Einfach. Zum Anfang bin ich wie Rumpelstilzchen umhergetrabt (sah wirklich bescheuert aus)
Nur um die Aufmerksamkeit von Dampfwalze zu bekommen natürlich mit Leckerlie.
Das klappt aber nur bei mir bei meinen Dogsittern nicht weil sie meiner Dicken nicht vertrauen
Und selber unsicher sind.

Das was ich gerne haben möchte das sie auch ohne leine ruhig und entspannd an den anderen Hunden
Vorbeigeht ohne Rauferei.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #69
Liebe Kiki,

ich kann Dich auch gut verstehen, da ich, was das Verhalten anderer Leute mit ihren Hunden angeht jeden Tag die gleichen Erfahrungen mache.
Wieso sollst Du Dich denn rechtfertigen, weil die Anderen sich nicht fair verhalten bzw. die Leinen pflicht ignorieren?
Ich habe gute Erfahrungen mit dem "Kettenhalsband vor die Füße werfen" gemacht.
Genau das hat mir nämlich auch mein Hundeschultrainer als Tipp gegeben und siehe da..die anderen Hunde, die uns und das Kettenhalsband mittlerweile kennen halten Abstand, einige Besitzer rufen sie sogar ran, weil sie nicht möchten, dass sich ihr Wautzi durch mein Kettengerassel erschreckt. (Komme mir schon vor wie ein Gespenst)
Hoffe aber trotzdem, dass es bei Dir noch besser wird mit dem Trainieren, so dass Du bald ganz ohne Sorgen mit Deinem Buddy losmarschieren kannst.
Viel Glück und viele Grüße, Insa
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #70
Liebe Kiki,

ich kann Dich auch gut verstehen, da ich, was das Verhalten anderer Leute mit ihren Hunden angeht jeden Tag die gleichen Erfahrungen mache.
Wieso sollst Du Dich denn rechtfertigen, weil die Anderen sich nicht fair verhalten bzw. die Leinen pflicht ignorieren?
Ich habe gute Erfahrungen mit dem "Kettenhalsband vor die Füße werfen" gemacht.
Genau das hat mir nämlich auch mein Hundeschultrainer als Tipp gegeben und siehe da..die anderen Hunde, die uns und das Kettenhalsband mittlerweile kennen halten Abstand, einige Besitzer rufen sie sogar ran, weil sie nicht möchten, dass sich ihr Wautzi durch mein Kettengerassel erschreckt. (Komme mir schon vor wie ein Gespenst)
Hoffe aber trotzdem, dass es bei Dir noch besser wird mit dem Trainieren, so dass Du bald ganz ohne Sorgen mit Deinem Buddy losmarschieren kannst.
Viel Glück und viele Grüße, Insa


Danke für deinen liebgeschriebenen Beitrag;)
Das mit dem Kettenhalsband hat mein Trainer vom Hundesport mir auch beschrieben, andere warnen mich wiederrum davor und das leuchtet mir auch ein....
Sie sagen, dass ich damit auch genau so meinen Hund erschrecken kann und er dann die fremende Hunde immer und immer mit was schlechtem verknüpft... wäre ja einleuchtend... :?
War heute mit Buddy zwei Stunden lang bei einer HUndetrainerin....
oder besser Hundepychologin;)
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #71
Hallo,
in einem anderen Thread habe ich es schonmal erwähnt, dass ich mit Buddy große Probleme habe.
Er lässt sich nicht von fremden Menschen anfassen und er verträgt sich nicht mit fremden Hunden.
Natürlich möchte ich das Problem nicht beruhen lassen, sondern ich möchte dieses Verhalten nicht!
Warum er dieses Problem mit Menschen hat weiß ich! Er hat leider schlechte Erfahrungen gemacht. Kurzfassung dazu: Wir haben bei meinem Papa gegessen mit gut 6 Leuten. Buddy sollte in seinen Korb und robbte sich immer wieder raus und wollte am Tisch betteln. Er kannte es einfach nicht während des Essens in seinem Korb zu bleiben.
Meinem Papa riss der Geduldsfaden, packte sich Buddy, drängte ihn in die Ecke und nahm ihn ganz aggressiv und wollte ihn in die Ecke "schleudern".
Buddy biss zu, Papa lies los, Buddy stand pieselnt unter dem Tisch.
Papa wollte nochmal auf Buddy drauf, weil er ja gebissen hatte und da habe ich mich dann dazwischen gestellt, dann hat er mir in den Hintern gebissen.
Bitte keine Vorwürfe zu dieser schrecklicehn Situation, ich war damals erst 15 und hatte nicht viel zu melden.

DAS hat mir leider den Hund versaut, seit dem her ist Buddy so, wenn er auf fremde Mesnchen trifft. Er will nicht von alleine drauf los, aber wenn er angefasst wird, beißt er leider zu:?

Wir arbeiten auch schon an dem Problem, auch schon lange.
Ich merke auch, dass es was bringt. Aber immer nur bei den Personen, an die ich ihn gewöhnt habe.
Nicht so, dass er generell wieder freundlich ist zu Fremden.

Mit Hunden bin ich mir nicht sicher, warum er es tut.
Fest steht, er tut es auch seit dieser Situaiotn mit meinem Vater, hat aber keine ängstliche Körperhaltung.

Soooo... nun alleine kam ich da (voralllem mit den Hunden) nicht so weit.
Darum habe ich mir fachliche Hilfe geholt.
Und dann gleich 3Meinungen, die alle auseinander gingen.
Nun weiß ich nicht so recht, was "richtig" ist.

Eins will ich vorher noch loswerden, die ersten zwei Leute von denen ich jetzt berichte fande ich sehr sehr gut. Auch fachlich!! Ich will sie auf keinen Fall schlecht haben, haben mir beide sehr gut gefallen.

1.) Hundetrainerin einer Animal Learn Hundeschule:

Wir waren mit Buddy bei ihr. Buddy hat sich sehr unauffällig gezeigt, sie hat sehr in der Vergangenheit gebohrt um nach der Ursache zu forschen, sagt aber ehrlich, dass das bei den Hunden sooo komsich ist sein Verhalten, weil mit manchen Hunden klappt es super!! Und es lässt sich kein Bild erkennen, dass sie mir ehrlich sagt, sie weiß es nicht.
Das, was ich machen soll: Hundebegnungen meiden, damit Buddys Verhalten sich nicht noch mehr festigt. Wenn wir einem Hund an der Leine begegnen die Situtaion ausnutzen und Buddy loben wenn er hinsieht (natürlich nicht, wenn er fixiert:D) und nicht knurrt.
So dass er fremde Hunde immer mit was positivem verknüpft.
Das war ihr Rat.
Sie hat sich sein Verhakten nicht so direkt angeguckt, wir waren in einem Raum und haben geredet also waren nicht draußen mit Buddy.

2.) Hundepsycholgin

Mit ihr haben wir uns am Kanal getroffen und sind eine große Runde gelaufen und haben dabei viel geredet.
An ihr hat mir besonders gut gefallen, dass sie sich das Problem wirklich ansieht und dabei sehr auf die Körpersprache von Buddy achtet.
Zur Sicherheit hatte er natürlich einen Maulkorb drauf und eine Hundebegegnung gab es glücklicherweise nicht.
Sie ist der Meinung, man muss bei Buddy mehr auf die Körpersprache achten, um zu lesen, wann es kracht und wann nicht.
ich muss ehrlich sagen, für mich sieht es sehr gleich aus, ob Buddy gleich drauf geht nach dem Imponieren oder zum Spielen ansetzt.
Sie würde gerne mit mir weiterüben, sie hat gesagt, Buddy wäre ein suuuper klasse Hund und auf diesen guten Gehorsam kann man wunderbar aufbauen.
So wie ich ihr es beschrieben hat meint sie, wenn ein freilaufender Hund kommt, soll ich BUddy auch frei machen, wenn die Leute ihn nicht festhalten nach Aufforderung, da Buddy noch nie einen Hund beim Beißen verletzt hat, hat er Beißhemmungen und ich soll ihn, damit beide Hunden gleich berechtigt sind, dann auch frei machen. (Ob ich das wirklich tun soll=:roll:)

Auch ihr gegenüber hat Buddy sich unauffällig gezeigt, sie hat ihn natürlich nicht angefasst. Mit einem Sicherheitsabstand hat sie Buddy Leckerchen zugeworfen und mit ihm Suchspiele gemacht.

Zum Schluss hat sie noch gesagt, dass es natürlich keine Garantie gibt, dass man es überhaupt noch aus dem Hund rausbekommt.

3.) der ottonormalverbraucher Hundeverein

Meine letzte Anlaufstelle war ein relativ normaler Hundeverein, der sich am Telefon sehr vielversprechend anhörte.
Auch dort wurde mir zu Einzelstunden geraten für den Anfang.
Als allererstes wurde mein Geschirr mies gemacht, ich solle ein Metallhalsband benutzen. Da habe ich gesagt, dass es nicht in Frage kommt, da meinte sie dann wenigstens ein normales Halsband, aber Geschirr würde mal gar nicht gehen.
Dann war ich mit ihr mit Buddy auf dem Platz, wir haben ein auch ein bisschen geredet, aber nicht über die Ursachen, sondern über das aktuelle Verhalten, sie hat mir geraten, in so einer Situation, wenn Buddy "aggressiv" gegenüber einem anderen Hund ist, soll ich heftig an der Leine rucken. Wenn er aufhört, soll ich loben.
Wenn er nicht aufhört, eine laut scheppernde Dose dazwischen werfen.




Nun habe ich drei verschiedene Meinungen und brauche Hilfe, um die richtige herauszufinden.

Ehrlich gesagt tendiere ich dazu mit Hundepsycholgin (Nr.2) weiterzuarbeiten, es hört sich meiner Meinung nach ganz gut an.

Würde mich über Antworten freuen...

Lg Kim
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #72
Da es ja grundsätzlich um das gleiche Problem geht, habe ich der Übersicht halber, beide Themen zusammengeführt.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #73
Hallo Kiki,
die 3 sind alle recht unterschiedlich. Den Dritten würde ich aber gleich wieder vergessen, so was habe ich ja noch nie gehört. An der Leine rucken? Da wird Buddy höchstens noch mehr in Aufregung versetzt, auf ein ruhiger werden kannst du dann lange warten. Aber den hattest du ja auch schon ausgeschlossen.

Bei der Ersten frage ich mich wie sie sein Verhalten beurteilen will, ohne es gesehen zu haben. Aber gut das sie nach seiner Vergangenheit fragt.

Die Zweite, also die "Hundepsychologin", hat es sich wenigstens angesehen. Das mit der Leine loslassen, naja,... es kommt immer drauf an. Ich würde das nicht jedem empfehlen, kenne aber viele Hunde die sich dann plötzlich ganz anders verhalten.
Das an der Leine sein empfinden viele Hunde als starke Einschränkung bei Hunde Begegnungen. Sie wissen, dass sie sich nicht frei bewegen können und vor allem nicht ausweichen können! Also reagieren viele direkt mit aggressiven verhalten, wenn eine Flucht oder ein ausweichen nicht möglich ist.
Ob du ihn dann wirklich los lässt, musst du wissen. Du kennst Buddy ja am besten.
Das er andere Hunde positiv verknüpft ist schon mal ein guter Ansatz. Vielleicht kannst du das ja auch richtig trainieren und solche Situationen gezielt üben. Ich würde aber nicht direkt auf andere Hunde treffen, sondern erst mal mit einer Distanz beginnen, wo Buddy garantiert noch ruhig und entspannt ist. Wenn er den Hund dann sieht und ruhig bleibt, gleich loben (eventuelle Leckerlie). Und wenn das gut klappt kannst du die Distanz immer weiter verringern. So arbeitest du dich schon mal in die Nähe von anderen Hunden, ohne das er aggressiv reagiert.
 
  • Probleme mit Buddy, was ist richtig?! Beitrag #74
Hallo Kiki!
Ich kann mich Fini nur anschließen: Auch ich finde die Vorgehensweise der Hundepsychologin (Nr.2) am geeignetsten in Eurem Fall. Sie hat sich Buddys Verhalten angesehen!

Nr. 3 (Hundeverein) kannst Du getrost vergessen. Das kann schnell in die Hose gehen, dieses Rucken angesichts eines anderen Hundes, mal ganz abgesehen davon, dass es völlig unnötig ist. Und wenn jemand so aggressive Methoden vorschlägt, ohne wenigstens nach den Ursachen eines Verhaltens geforscht zu haben, macht mich das immer äußerst misstrauisch.

Das mit dem Ableinen bei Hundebegegnungen würde ich grundsätzlich unterstützen. Fast immer verlaufen sie dann weitaus entspannter, als wenn die Hunde oder einer davon angeleint sind. Ich selbst lasse Hundebegegnungen mit Leine grundsätzlich nicht zu. Entweder beide sind ohne - oder gar nicht. (Dann geht man mit Distanz zügig aneinander vorbei.)

Denn sobald ein Hund oder beide angeleint sind, verschiebt sich etwas: Entweder (wie Fini geschildert hat) werden sie eher aggressiv, weil sie sich in ihrem Bewegungsspielraum eingeengt sehen. Sie können nicht ausweichen und treten quasi die "Flucht nach vorne" an. Oder aber sie fühlen sich mit Frauchen oder Herrchen am anderen Ende der Leine plötzlich super stark und meinen, so gemeinsam könnte man doch mal den Macker raushängen lassen. Dann wird rasch mal geknurrt, wo man sonst respekvoll und beschwichtigend gewedelt und einen Bogen gemacht hätte, und ein Streit ist fast schon vorprogrammiert.

Wenn Du nicht sicher bist, ob Buddy doch mal zubeißen könnte, dann würde ich einen Maulkorb oder eine lockere Schleppleine verwenden, an der Du ihn notfalls aus der Rangelei rausziehen kannst. Aber er sollte schon die Möglichkeit haben, ganz normale, respektvolle Hundebegegnungen zu lernen, die dann ja auch fast immer positiv verlaufen!

Für die ersten Versuche ohne Leine würde ich die Hundepsychologin mitnehmen, ein neutrales Gebiet wählen und mich vorher gezielt mit einem anderen Hundehalter verabreden. Denn das sollte einer sein, der seinem Hund eine Hundebegegnung erlaubt, weiß, wie man sich dabei am besten verhält und nicht gleich aufgeregt schreiend daneben steht (wie man es leider manchmal erlebt), sobald einer von beiden das Nackenfell sträubt.
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Ich war vor ein paar Wochen auf einer Party am Strand vom Großensee eingeladen. Da waren im Laufe des Abends mindestens 30 Hunde! Viele gehörten zu Leuten, die wie wir dort gepicknickt haben, andere gingen nur so vorbei. Alle Hunde liefen frei herum (oder wurden dann abgeleint). Und alle Hundebegegnungen verliefen ohne Streit!

Es war faszinierend zu sehen, wie die Hunde jeweils miteinander "redeten", wenn sie einander begegneten. Schnuppern, wedeln, taxieren, mal auch ein bissel grummeln, sich aufbauen, beschwichtigen, zum Spiel auffordern... - die ganze Pallete guten Sozialverhaltens!

Ich war echt begeistert. Man konnte sehen, wie gut Hunde sich "benehmen" können, wenn man sie nur lässt. Und man konnte sehen, dass kein einziger Hund darauf aus war, sich zu prügeln. Viel eher sind Hunde fast immer sichtlich erleichtert, wenn sich so ein kleines gegenseitiges Taxieren mit Einsatz von Körpersprache erledigen lässt, sodass ein ernster Kampf nicht nötig wird.
_____________

(äh, sorry, dass es wieder so lang geworden ist! :eusa_doh:)
 
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Probleme mit Buddy, was ist richtig?!

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