- BarF bei Katzen Beitrag #1
Mara_Luna
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Ich habe hier mal ein wenig das Forum durchgeforstet und dachte mir, dass ein Thread mit den Wichtigsten Fakten, Tips und Erfahrungen rund um die biologisch artgerechte rohe Fütterung bei Katzen vielleicht eine ganz gute Idee ist. 
Ich barfe meinen Hund mittlerweile seit über einem Jahr und ich bin sehr begeistert. Luna hatte Übergewicht und ich habe sämtliches Fütter probiert, dennoch ging nichts runter. Mit dem barfen hat sie über 5 kg abgenommen, ist topfit, gesund und ihr Fell glänzt wie eine Speckschwarte.
Warum barfen?
Barfen kommt dem natürlichen Fressverhalten der Katzen am nähsten.Wildkatzen ernähren sich von Mäusen, Insekten usw.Diese Nahrung ist roh, fleischig und vor allem ohne Getreide (Ausnahme: Mageninhalt der Beutetiere). Die Katzen sind und bleiben gesund, es gibt viele Berichte darüber, wie man auch chronische Krankheiten mildern kann. Durch die Zugaben von Futterzusätzen kann man auf die speziellen Bedürfnisse jeder Katze genau eingehen (zB. Zugabe von Calciumcitrat bei Struvitsteinen), besser, als das je ein Fertigfutter schaffen würde.
Vorurteile:
Salmonellen: FALSCH! Eine Katze kommt mit Salmonellen, Bakterien usw. besser klar als der Mensch das tut. In der freien Natur ist das Futter ja auch nicht *steril*. Ausserdem werden durch das Einfrieren des Fleisches Keime usw. abgetötet.
Barfen ist teuer: FALSCH! Mittlerweile bieten eine Vielzahl von Zoofachgeschäften Frostfleisch an. In manchen Gegenden gibt es sogar spezielle *Barf-Metzger* (zB. Riegel in Zirndorf/Fürth oder Petsfrost in Fürth, die auch einen Lieferservice haben).Barfen kommt in der Regel gleich bzw günstiger, im Vergleich zu hochwertigem Katzenfutter.
Barfen ist kompiziert: FALSCH! Fleisch tauen, portionieren und Futterzusatz (zB. von easy b.a.r.F.) beigeben und evtl mal etwas Reis ect. Fertig.
Tipps für den Anfang:
Falls die Fellnase das rohe Fleisch nicht gleich akzeptiert gibt es viele Tipps und Tricks für den Anfang:
Lieblingstrofu oder Leckerchen zerbröseln und die Fleischstücke darin „panieren“
Fleischstückchen in der Wohnung verteilen (aber so dass man sie wiederfindet
) vorallem in der Küchen, denn geklautes schmeckt immer besser 
Eventuell mit Herz beginnen, ich weiß von meiner Fleischverkäuferin, dass Herz sehr gut von Katzen angenommen wird
Fleisch in etwas Wasser kochen, damit es durch ist, dann über längeren Zeitraum das Fleisch immer weniger lange kochen, bis es roh serviert werden kann. Unbedingt den Kochsud mitfüttern, das ist noch eine leckere Soße zusätzlich
Fleisch in kleinen Stücken unter das Nassfutter mischen, und in Kleinen Schritten immer mehr beigeben.Verweigert die Katze, dann wieder eine Stufe zurück!
Wie viel Fleisch bekommt meine Katze?
Ungefährer Richtwert: pro Kilogramm ca. 30g rohes Fleisch. Je nach Aktivität der Katze etwas mehr oder weniger. Die Gesamtportion auf 2-3 Mahlzeiten pro Tag verteilen.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen, falls doch, kann gerne ergänzt werden!
Liebe Güße, Milka, Leo, Luna und Melly
Ich barfe meinen Hund mittlerweile seit über einem Jahr und ich bin sehr begeistert. Luna hatte Übergewicht und ich habe sämtliches Fütter probiert, dennoch ging nichts runter. Mit dem barfen hat sie über 5 kg abgenommen, ist topfit, gesund und ihr Fell glänzt wie eine Speckschwarte.
Warum barfen?
Barfen kommt dem natürlichen Fressverhalten der Katzen am nähsten.Wildkatzen ernähren sich von Mäusen, Insekten usw.Diese Nahrung ist roh, fleischig und vor allem ohne Getreide (Ausnahme: Mageninhalt der Beutetiere). Die Katzen sind und bleiben gesund, es gibt viele Berichte darüber, wie man auch chronische Krankheiten mildern kann. Durch die Zugaben von Futterzusätzen kann man auf die speziellen Bedürfnisse jeder Katze genau eingehen (zB. Zugabe von Calciumcitrat bei Struvitsteinen), besser, als das je ein Fertigfutter schaffen würde.
Vorurteile:
Salmonellen: FALSCH! Eine Katze kommt mit Salmonellen, Bakterien usw. besser klar als der Mensch das tut. In der freien Natur ist das Futter ja auch nicht *steril*. Ausserdem werden durch das Einfrieren des Fleisches Keime usw. abgetötet.
Barfen ist teuer: FALSCH! Mittlerweile bieten eine Vielzahl von Zoofachgeschäften Frostfleisch an. In manchen Gegenden gibt es sogar spezielle *Barf-Metzger* (zB. Riegel in Zirndorf/Fürth oder Petsfrost in Fürth, die auch einen Lieferservice haben).Barfen kommt in der Regel gleich bzw günstiger, im Vergleich zu hochwertigem Katzenfutter.
Barfen ist kompiziert: FALSCH! Fleisch tauen, portionieren und Futterzusatz (zB. von easy b.a.r.F.) beigeben und evtl mal etwas Reis ect. Fertig.
Tipps für den Anfang:
Falls die Fellnase das rohe Fleisch nicht gleich akzeptiert gibt es viele Tipps und Tricks für den Anfang:
Lieblingstrofu oder Leckerchen zerbröseln und die Fleischstücke darin „panieren“
Fleischstückchen in der Wohnung verteilen (aber so dass man sie wiederfindet
Eventuell mit Herz beginnen, ich weiß von meiner Fleischverkäuferin, dass Herz sehr gut von Katzen angenommen wird
Fleisch in etwas Wasser kochen, damit es durch ist, dann über längeren Zeitraum das Fleisch immer weniger lange kochen, bis es roh serviert werden kann. Unbedingt den Kochsud mitfüttern, das ist noch eine leckere Soße zusätzlich
Fleisch in kleinen Stücken unter das Nassfutter mischen, und in Kleinen Schritten immer mehr beigeben.Verweigert die Katze, dann wieder eine Stufe zurück!
Wie viel Fleisch bekommt meine Katze?
Ungefährer Richtwert: pro Kilogramm ca. 30g rohes Fleisch. Je nach Aktivität der Katze etwas mehr oder weniger. Die Gesamtportion auf 2-3 Mahlzeiten pro Tag verteilen.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen, falls doch, kann gerne ergänzt werden!
Liebe Güße, Milka, Leo, Luna und Melly