BarF bei Katzen

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  • BarF bei Katzen Beitrag #41
Will man mehr und wirklich induviduell passend für die eigenen Katze barfen, da sollte man sich unbedingt mit der natürlichen Supplementierung auseinander setzten und die Supplemente (wie z.B. Taurin, Eierschale, Knochenmehl, Seealgenmehl, Weizenkeimöl, Fortain etc.) sollten schon möglichst genau berechnet und abgewogen werden.

DSas ist einer der vielen Gründe, warum viele nciht barfen wollen, obwohl es f+ür die Tiere eindeutig besser ist, denn das kann man einfach so nicht sehen.

Es gibt nicht DAS perfekte Futter und DIE perfekte Supplimentierung! Das genaue berechnen udn wiegen bringt nichts. Oder meinst Du, eine Katze erlegt ne Maus, hohlt aus ihrem Handtäschchen ne Wage und Supplemente, berechnet es, wiegt es, streut das auf die Maus und frisst die dann? Sicher nicht. Im "richtigen " Barf sollte eigentlich alles drin sein, sodass supplemnte nicht mehr gebraucht werden. Ich kann es verstehen, dass man da anfangs unsicher ist udn trotzdem diese dazu gibt. Habe mir für den Anfang auch welche besorgt.
Keine Katze in der Natur hat jeden Tag die gleiche Menge an Nährstoffen. Mal ist mehr Calcium, mal mehr Tarin udn weniger Magnesium enthalten, je nach Beute udn derem Zustand. Wichtig ist nur, dass sich die Menge auf einen gróben Zeitraum etwa ausgleicht. Es ist unnatürlich, jeden Tag die "perfekte" Menge Nährstoffe aufzunehmen, und mit dem barf wollen wir ja die natürliche Ernährung nachahmen. Zumal die benötigte Menge täglich variiert, vom Wetter, von zusätzlichen Mäusen, vom Toben, etc. Das kann man also gar ncith so perfekt berechnen. ich finde, der Trubel, der darum gemacht wird, ist unnötig. Ich werde mich trotz allem genau informieren, was wie gebraucht wird udn mcih anfangs an mein Komplettdingsdamischung halten, aber das werd ich mit der Zeit weglassen. Zumindest Freigänger brauchen das nciht in dem Maße, da sie sich selbst noch Nährstoffe suchen durch die Beute.
Informieren werde ich mich v.a. um eine Überversorgung auszuschließen, soll ja gerade bei Ca gefährlich sein.
Und wenn man merkt, dass ein zu viel oder zu wenig da ist, muss man die Nahrung endsprechend umstellen.

Soviel zu meiner Meinung! Denn mit der Eurigen schreckt ihr viele Leute, die eigentlich willig sind, ab!

LG

Kathrin
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #42
Kathrin, tut mir leid, aber da stimme ich einfach nicht zu.
Katzen haben nunmal eine sehr enge Auswahl was Beutetiere angeht, die überwiegende Mehrzahl davon sind einfach Mäuse und dann irgendwann Vögel, selten (oder je nach Lebensraum) kleine Eidechsen u.ä.
Und diese hauptsächlichen Beutetiere sind nunmal sehr ähnlich aufgebaut und natürlich wiegt die Katze da nichts ab, weil sie ja perfekt sind. Jeden Tag aufs Neue.
Was fütterst du denn, dass du nicht supplementieren musst? Das einzige, was man nicht supplementieren muss, sind Beutetiere. Und es ist für kaum eine Katze sinnvoll und für kaum einen Halter möglich, eine Ernährung nur mit kompletten Beutetieren zu bestreiten. Vor allem dadurch, dass das Angebot einfach beschränkt ist. Es gibt im Endeffekt Küken, Tauben, Mäuse und vielleicht junge Häschen, die man so im normalen Haushalt vielleicht füttern könnte. Und ich finde es nicht verwerflich, wenn diese Optionen nicht für die Leute in Frage kommen.

Sehr schön übrigens, dass es nicht DAS perfekte Futter gibt, aber das was du machst das "richtige Barf" ist. So viel zur Kategorisierung.
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #43
Mich würde es auch mal interessieren, wie du alle Nährstoffe, Mineralstoffe ect.pp. "natürlich" ersetzt, die beim Schlachtvorgang, bzw. Verarbeiten verloren gehen :eusa_think:

Wie Caterina schon sagte, dass ist nur mit ganzen Futtertieren möglich und die Auswahl ist sehr begrenzt.
Mein Kater würde mir was anderes erzählen, wenns hier nur Mäuse und Küken gäbe.
(Ganz davon abgesehen, dass viele Leute nicht mit ansehen wollen, wie das eigene Tier ein "süßes" Küken verspeist, bzw. das Ganze in reiner Wohnungshaltung auch einfach nicht immer möglich ist.)

Und zu "dem perfekten" Futter... Ja, du hast Recht, in der Natur sucht sich eine Katze auch nicht die perfekte Maus für sich aus, aber wir können das doch tun, wenn wir eh supplementieren. Das ein aktiver Freigänger anders ernährt werden sollte, wie ein verschlafener Wohnungskater steht doch wohl außer Frage. Da kann ich meinen nur als bestes Beispiel anführen, der ist mega dünn, daher supplementiere ich mehr Fett. Würde das Futter, was meiner bekommt eine andere Katze bekommen, wäre die ruck zuck übergewichtig und genauso andersrum. Meiner braucht das um ein gesundes Gewicht halten zu können.



Liebe Grüße
Jenny
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #44
Irgendwie werde ich aus der Seite von Schlemmerland auch nicht schlau:|. Die sagen, man bestellt z.B. 500 g Fleisch aber man bekommt mehr, weil da die Supplemente noch dazu kommen. Also stimmt der Preis ja irgendwie nicht, da sollen 1-4 x 500 g je 7,50 EUR kosten (bei Rind) aber man bekommt da 500 g + xxxg.
Dann verpacken die das in Tagesportionen und da soll eine 6 kg schwere Katze 165 g von bekommen, ist das nicht zu wenig??
Gut finde ich halt das man da sagen kann ob die Katze Freigänger oder Stubentiger ist, ob Allergien oder Krankheiten vorhanden sind usw. dann mischen die das individuell für jeden und packen das in Tagesportionen, dann kann man das besser auftauen und muss nicht diese Würste noch portionieren und abwiegen.
Schwierig, schwierig! Wenn man dann noch wüsste ob die lieben Katzis das auch fressen! Nachher hat man da Fleisch für 50-60 EUR und keiner will´s!
Obwohl, ich hab heute eine neue Sorte probiert, Biopur, bei Sandras bestellt. 200 g für stolze 2,15 EUR!!! Und was war? Ich habs weggeworfen, weil die Plüschnasen es nicht wollten!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #45
Hey,

ich wollte nurmal mitteilen, ich hab vor ein paar Tagen eine Email von Amazon bekommen. Dort gibt es wohl jetzt auch ein B.A.R.F Buch für Katzen, von Nadine Leiendecker... Untertitel: Die Alterive zur Maus.

Noch ist es wohl nicht erschienen, aber vielleicht wär das ja was für euch.

Müsst mal nach den oben genannten Kriterien googlen.

Liebe Grüße
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #46
Also die 165g sind okay. Eine durchschnittlich schwere Katze von 4-5kg sollte so um die 130g pro Tag fressen, auch da kommt es wieder individuell auf die Katze an.
Das ist ja das gute beim Barf. Es sättigt viel länger, weil alles Nötige enthalten ist und da der Körper wesentlich weniger Unverdauliches auszuscheiden hat, vermindert sich auch die Kotmenge (und es stinkt nicht so sehr).

Jetzt wo du es sagst, blicke ich da auch nicht mehr ganz durch :eusa_think:
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #47
Aber bei den Barf-Express steht, das eine Katze ca. 4-6 % vom Körpergewicht bekommen soll, das wären bei 4% 230 g, oder:eusa_think:? War in Mathe nie so gut!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #48
Hm... diese Rechnung kenne ich jetzt nicht.
Ich habe gelernt ca. 25g pro kg Körpergewicht.

Aber das kann ja jeder für seine Katze individuell ausprobieren.
Wir barfen ja nur zu 50% und das sind hier 100g für 4,5 kg Katze. Sprich, wenn ich voll barfen würde, wären das knapp 200g pro Tag, was nach der Rechnung zuviel wäre, aber für Tiger perfekt.
Aber der frisst momentan auch 500g Nafu am Tag. Das ist ja für die meisten Katzen illusorisch.
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #49
Das stand so auf der Seite von dem Barf-Express:
Fütterungsmengenempfehlung:
je nach Aktivität und Veranlagung ca. 4-6 % des Körpergewichts pro Tag verfüttern.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei bereits um ein Alleinfutter handelt und die weitere Zugabe von Mineralsstoffmischungen bei ausgewachsenen Katzen nicht nötig sind, bzw. aufgrund von Überdosierung eher schädlich wirken können.



Ohje, meine fressen so 300g am Tag, lassen aber auch mal was übrig!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #50
Irgendwie werde ich aus der Seite von Schlemmerland auch nicht schlau:|. Die sagen, man bestellt z.B. 500 g Fleisch aber man bekommt mehr, weil da die Supplemente noch dazu kommen. Also stimmt der Preis ja irgendwie nicht, da sollen 1-4 x 500 g je 7,50 EUR kosten (bei Rind) aber man bekommt da 500 g + xxxg.
Wenn man ein normales barfrezept macht geht es z.B. so: man gibt an, wie viel Fleisch man nehmen möchte und rechnet dann aus, wie viel gramm von welchen Suppis man braucht. Die kommen zur reinen Fleischmenge dazu und können je nach Fleischart (fettig oder nicht) ordentlich ins Gewicht schlagen.
Dann verpacken die das in Tagesportionen und da soll eine 6 kg schwere Katze 165 g von bekommen, ist das nicht zu wenig??
Nein, das reicht. Unsere Katze wiegt gute 5kg und frisst 120-130gr. Allerdings muss die Katze natürlich an das geringere Volumen im Futter gewöhnt werden, es kann also bei der Umstellung dazu kommen, dass deutlich mehr gefressen wird, ähnlich der Menge des Fertigfutters.
Caterina
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #51
Ah, OK, danke Antigone!
Fragt sich nur noch ob die lieben Kleinen es auch fressen! Wenn ich Ihnen so mal rohes Hühnchen, Pute oder Rind gebe sind sie ja total begeistert aber ob das noch so ist wenn die Suppis dabei sind ist die große Frage!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #52
Wenn ich Ihnen so mal rohes Hühnchen, Pute oder Rind gebe sind sie ja total begeistert aber ob das noch so ist wenn die Suppis dabei sind ist die große Frage!
Richtig, das schrieb ich ja schon oben. Wie gut man das dann aufteilen kann, kommt eben auch auf die Gefrierkapazitäten an. Wenn ihr den Platz habt, um das Futter auf ein halbes Jahr aufzuteilen und die Katzen langsam dran zu gewöhnen, ist das z.B. gar kein Problem. Ich hab ja eh nur wegen der Katze einen Gefrierschrank :lol:
Problem an solchem Fertigfutter ist eben, dass man nicht das Element isolieren kann, das für eine mangelnde Akzeptanz verantwortlich ist. Evtl. kannst du die Portionen halbieren und rohes Fleisch druntermischen. Ich bin ja keine Freundin davon, NaFu drunterzumischen, weil das einfach anders verdaut wird, aber so hätte man eben die Möglichkeit nur die Hälfte der Suppimenge drin zu haben.
Aber manchmal überraschen einen Katze ja auch :D Luna hat ihr Eintagsküken z.B. auf Anhieb gefressen!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #53
Ja, ist ja auch eine Idee! Muss nur erstmal den Gefrierschrank "aufräumen" der ist im Augenblick ziemlich voll.
Könnte mich ärgern, eine Bekannte hat ein Coonie bekommen und die Züchterin hat ihr "solche komischen Würste" mitgegeben. Sie fand das ekelig und hat das weggeworfen:eusa_doh:! Das waren bestimmt solch Barf-Würste! Hätte ja mal mich fragen können! Dann hätte ich das mal testen können!
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #54
Off-Topic
Was sind Suppis?


und noch mal ein Aufruf an alle: Wenn jemand in Österreich wohnt oider sogar in Salzburg (Das währe mir am liebsten) würde ich mit dem ein 7 kg Paket bei Barfexpress teilen. Wie gesagt alleine bestelle ich nix das lohnt sich nicht.

Bitte Meldet euch
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #55
Ich wohn leider nicht in deiner Nähe wohnen in Nordhessen nähe Kassel also wenn da jemand interesse hat könnte man das auch teilen
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #56
Suppis sind Supplemente.
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #57
und Suppelemente sind Spurenelemente?

oder was sind Supplemente?
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #58
Nein, Supplemente sind die Dinge, die man dem Futter zufügen muss, damit man es in die Richtung ergänzt, dass es der natürlichen Nahrung näherkommt.
Rohfleisch ist kein ausreichendes Futtermittel, es muss supplementiert werden. Man muss sich immer fragen, was im Fleisch fehlt, das ist z.B. Salz (in der Maus aus dem Blut), Taurin (Herz und Hirn, Mäuse sind allgemein recht "taurinhaltig"), Calcium (Knochen), Ballaststoffe (Fell/Federn und Mageninhalt) etc.
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #59
Oh Sorry ich dachte immer das Heist Spurenelenemnte

Oder der Vorgang: Spurenelementieren deswegen die abwandlung von mir
 
  • BarF bei Katzen Beitrag #60
Spurenelemnte sind ein Teil der Mineralstoffe, die aber nur zu ganz geringen Mengen im Körper vorkommen, bzw. auch nur in geringen Mengen zugefürt werden müssen.

Zink, Jod, Kupfer oder Eisen zählen zu den Spurenelementen.


Supplemente (von Barfern eben liebevoll abgekürzt Suppis) sind die Zutaten, die dem Fleisch zugefügt werden, damit es eine nahrhafte Mahlzeit ergibt.
Typische Suppis wären Knochenmehl, Eierschale, Seealgenmehl oder Taurin.
Beim barfen zählen auch Lachs und Leber zu den Supplementen, da sie für das Vitamin A und Vitamin D dem Futter zugefügt werden und eine Überversorgung tunlichst vermieden werden sollte.
Supplement beudeutet einfach nur Ergänzung.
 
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