Wasserwerte ständig messen sinnvoll?

Diskutiere Wasserwerte ständig messen sinnvoll? im Terraristik & Aquaristik Stammtisch Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hey, Futter alleine muss keine Beschleunigung der Bakterienbildung bedeuten. Rechnerisches Beispiel: http://www.deters-ing.de/wordpress/?cat=37...
  • Wasserwerte ständig messen sinnvoll? Beitrag #22
Hallo,
wenn ich mir hier so manche Schoten durchlese....

Also ganz ehrlich ich lass lieber ein Aquarium 4 Wochen leer einlaufen als ständig Wasser in den Ausguß zu kippen!!
Das ist mir eindeutig zu viel Wasserverschwendung. Zumal beim Einlaufen immer durch die Pflanzen ein paar Schnecken ins Becken kommen. Und man kann den Bakterien durchaus auch hin und wieder eine Flocke Fischfutter als Nahrung ins Becken geben.
Weisst du wie viel Nitrit durch eine Flocke ins Becken kommt?
Geringe Mengen, die nichts Bewirken.
Wenn man mit Fischfutter animpfen will heisst es klotzen und nicht kleckern!

Anscheinend hast du den Sinn des Einfahrens nicht kapiert!
Es geht darum eine leistungsstarke Bakterienflora zu bekommen,
und das erreicht man eben nur durch ausreichende Belastung.
Außerdem war das nur ein Beispiel!
Bei Panzerwelsen als ''Belastungsbesatz'' reicht es auch gut, die herkömmliche Woche Wasser zu wechseln.

Wenn man keine Ahnung hat,
sollte man eben den Mund halten.
Fertig.

und panzerwelse werden zu 5-mehr gehalten!!!!!!!!!!!
Deshalb ja auch
und diese dann später aufzustocken.
Anmerkung: Passt nicht zum Thema

Hey,

Futter alleine muss keine Beschleunigung der Bakterienbildung bedeuten.
Rechnerisches Beispiel:





!!!11!11einseinself :roll:

Darum gehts hier gerade nicht.

MfG
Danke

Gruß
 
  • Wasserwerte ständig messen sinnvoll? Beitrag #23
Hallo,

nur für meinen Standpunkt... Danke noname, danke Benjamin. Aquaristik entfernt von Hysterie ist auch mal wieder schön.

Grüße
 
  • Wasserwerte ständig messen sinnvoll? Beitrag #25
Hi,

also ich denke ein bisschen anders darüber, vielleicht kann ich es ja verstänlich erklären.

Ich denke nicht, dass es Hysterie ist, wenn man sich 4-6 Wochen Zeit läßt und in der Zeit sich die Mühe macht das Nitrit regemäßig zu kontrollieren - man lernt ja auch dadurch und man riskiert nicht, dass man den Fischen schadet.

Als erfahrener Aquarianer ist es recht leicht ein Becken anzuimpfen und schnell zu reagieren, wenn etwas augenscheinlich nicht stimmt.

Bei einem Einsteiger sehe ich halt das Problem, dass er eben 'seine' Fische und ihr Verhalten noch nicht kennt und somit auch nicht früh genug einschreiten könnte.

Es ist doch viel einfacher, wenn man den NP abwartet und dann langsam mit dem Besatz beginnt.
Man riskiert wie gesagt nicht, dass die Fische unter einem Nitritanstieg leiden. Und das sollte doch für jemand der Fische aus Liebhaberei hält im Vordergrund stehen - das Wohlbefinden der Fische.

Weiterhin denke ich, dass es lehrreich für jeden ist der sich wirklich für die Chemie und Biologie im Becken interessiert, wenn er die 'Schad'werte am Anfang beobachtet und selber sieht, wie stark sich zb eine halbe versehntlich ins Becken gekippte Dose Futter auf die Werte auswirkt, ob man sich trotz Wasserwechsels noch Sorgen machen muss - allerdings muss man dazu erstmal die 'Normal'werte mit ihren 'nomalen' Schwankungen kennen.
Und zwar die im eigenen Becken nicht die vom Nachbarn oder die aus dem Buch ;)


Für mich ist ein Aquarium halt nicht nur ein hübscher Schaukasten, sondern auch ein System das funktioniert und man sollte wissen wie es funktioniert - ich vergleich es mal mit dem Autofahren: man kann theoretisch wissen, wie man fährt, bremst, lenkt, aber lernen muss man es dennoch in der Praxis auch noch.

LG Lilly
 
  • Wasserwerte ständig messen sinnvoll? Beitrag #26
Hi,

Lily, beim Schaukasten bin ich deiner Meinung... Hysterie ist es für mich, wenn man den Nitritpeak schon hinter sich hat und dann trotzdem nicht besetzt, weil keine 4 Wochen um sind. Das wäre dann so, wie sich nicht vom Verkehrsübungsplatz trauen, weil man noch kein Jahr Fahrpraxis hat.
Da dann lieber so, wie noname geschrieben hat...
Risiko hat man eh in jedem Fall; sei es nun, dass das Nitrit etwas mit Fischen ansteigt oder dass man noch einen Nitritpeak bekommt wenn man nach den 6 Wochen die Fische einsetzt, weil einfach mehr organisches Material anfällt. An gründlichem zugucken und fragen, lesen, lernen führt so oder so kein Weg vorbei.

Ja, dabei sterben Fische. Und ja, dabei wird man zum Aquarianer, der vielleicht mal weg kommt von den "bunten Fischis" und weiß, was er pflegt und irgendwann auch mal so weit kommt, auch schwierige Arten zu halten und zu vermehren. Ich will keinen Ersatzfernseher im Wohnzimmer, ich will das schaffen ;) Kann sein, das andere einfach nur ihre Pflegeleichte Deko wollen, aber ist es das, was du forderst? Leuten einen Leitfaden in die Hand geben, mit dem sie völlig Risikofrei ihr lebendes Bild bekommen?

Manchmal hab ich das Gefühl, dass das selber lernen im Gegensatz zu angelesenem total vernachlässigt wird.
Man kann Aquarien auf 100 Arten starten, und vielleicht 50 klappen. Warum also auf nur einer davon beharren?
Hätte ich im Verein einen total hibbeligen Anfänger, der gerade sein Aquarium eingerichtet hat und unbedingt mit Fischen anfangen will - warum nicht einen oder zwei passende mitgeben?
Hätte ich dagegen einen, der sich total unsicher ist, nicht weiß, wann er wirklich Fische möchte - Wassertest kaufen lassen und Nitritwert überwachen.
Beides führt im besten Fall zu einem schönen Becken, im schlimmsten zu übelster Fischbrühe.

Grüße
 
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