Märchen der Hundehaltung

mosate

mosate

21.06.2010
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Wenn man Hunde an die Ohren packt und ein wenig
ziept merkt er was er falsch gemacht hat

Totaler Schwachsinn, das Ohr eines Hundes ist sehr empfindlich und hat nichts damit zu tun was er falsch macht oder nicht
 
Kasary

Kasary

24.08.2009
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Auf den Rücken legen ist nur dann als eine richtige Unterwerfung zu verstehen, wenn der Hund sie freiwillig ausführt, untereinander zwingen sich Hunde niemals in diese Position (außer in Beschädigungskämpfen).

[
Die Betonung liegt hier vorallem auf freiwillig...

Viele glauben, das man einen Hund mit dieser Geste unterwerfen kann.
Es ist aber unabdingbar, das der Hund sich FREIWILLIG auf den Rücken legt.

In Wolfskämpfen gibt es verschiedene Arten von "auf den Rücken legen". Der unten liegende Hund zeigt erst dann, das er sich unterwirft, wenn er nichtmehr zappelt oder hochschnappt. Gerade beim spielen tummeln sich Hunde manchmal auf dem Rücken, aber solange sie noch nach oben agieren, haben sie die Unterwerfungsgeste noch nicht akzeptiert. Der Hund der oben liegt ist also weder gestört, noch aggressiv, wenn er weiterhin versucht den unten liegenden Hund zu untergraben.

Allerdings: Die Situation, das ein Wolf einen anderen Wolf gegen dessen Willen zu Boden drückt, gibt es nur in Ernstkämpfen und dabei geht es in den meisten Fällen um Leben oder Tod. Als Hundehalter den Hund nach unten zu drücken, ohne das dieser sich freiwillig auf den Rücken dreht, bedeutet also "Todeskampf"
 
Susi08

Susi08

05.08.2010
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Ein schöner Thread :) Zum Lachen und Kopf schütteln...vorallem die Tatsache das noch so viele Leute glauben das sowas funktioniert: „Wenn er in die Wohnung macht, muss man ihn nur mit der Nase in seine Exkremente drücken und schimpfen, dann lernt er das“ ist doch wirklich traurig :( allerdings muß ich zugeben das ich das mit den Hundejahren auch lange geglaubt habe. Da hab ich schon wieder was dazugelernt! Danke Fini :)
 
Vanessa vs. Nessi

Vanessa vs. Nessi

26.03.2010
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Wenn mein Hund etas anstellt was er eigentlich nicht hätte zun solln, z.B: ne Vase runtergeschmissen, dann geh ich hin zu der Vase sag " nein, nein . Pfiu" und das wars. Ich rede auch oft mit meinen Hund, so ziemlich über alles. Und wenn er mal was kaputt macht werde ich nicht gleich böse und schrei ihn an. Ich rede mit ihm. Den er macht auch fehler. So wie wir menschen auch.
 
Kasary

Kasary

24.08.2009
1.949
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@Vanessa: Ich rede auch mit meinem Hund, allerdings muss man als Mensch schon tierisch aufpassen, dass man seinen Hund nicht "Vollschwafelt". Zuhause erzähl ich meinem Vierbeiner auch die dollsten Sachen, aber wenn man die Ausführung eines Kommandos erwartet, dann sollte man sich auch auf dieses beschränken und keinen Roman drumherum packen. Das führt nämlich nur zur Verwirrung und der Hund wird es vermutlich ignorieren.

Beispiel: Hund soll sitz machen

Besitzer: Sitz! Sitz! Hund mach doch Sitz! Sitz! Hab ich dir nicht gesagt du solst Sitz machen? Komm schon, davorne kommen Leute, die gehen sonst nicht vorbei, also mach fein Sitz! Bitte, bitte, du bekommst auch ein Leckerchen dafür! Komm mach Sitz!

Solche Dialoge trifft man in der Realität wirklich recht häufig an und es ist kein Wunder, das der HUnd alles macht, nur nicht sitz.

Das was wir unseren Hunden erzählen ist persönliches Vergnügen. Dem Hund ist es egal, denn er versteht es sowieso nicht. Auch brauch er keine Erklärung, warum er etwas so oder so machen soll, er spricht ja kein deutsch. Eine Tatsache die in den Köpfen vieler liebevoller Hundehalter leider noch nicht ganz angekommen ist... ;)
 
P

Pu3pPy

07.03.2010
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„Hundetrainer wissen immer genau was sie tun“
Die Bezeichnungen "Hundepsychologe" oder "Hundetrainer" sind nicht geschützt, demnach kann sich jeder Hundepsychologe nennen. Wenn man Hilfe bei einem Hundetrainer sucht, sollte man sehr genau auf die Kompetenz eines Trainers achten. Der Trainer sollte auf jeden Fall gewaltfrei arbeiten!
das ist ja gut das ich das gelesen habe. wir haben uns nämlich eine hundetrainerin gesucht die mobil ist und eine gefunden.. wir hatten auch schon eine probestunde.. und so wie sie kam hab ich echt gedacht da käme ein admiral von der bundeswehr..
ich denke meine hunde haben gesüprt das mit ihr was nicht stimmt..oki meine hunde bellen auch so die brauchen nämlich dringend erziehung aber bei ihr konnte ich das schon verstehen..so geheuer war sie mir auch nicht.
die hunde haben gebellt wie blöd und haben sich nicht mehr einbekommen.. da nahm sie so ketten aus der tasche und wars die den hunden vor die füsse.. ich dachte ja zuerst sie will die hunde damit abwerfen..

wie soll ich das verhalten von der frau einschätzen? darf sie sowas machen oder soll ich mich dann doch lieber umschauen nach jemand anderem?
 
S

SusanneC

07.09.2009
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Hunde mit was lautem, scheppernden zu erschrecken kann sinnvoll sein, muss aber nicht, und man sollte schon in einem vorgespräch klären, ob die Methode sinnvoll ist, bevor man sie anwendet - und einfach auch den halter fragen, ob er das möchte.

Bei manchen Hunden ist es sicher nicht die schlechteste Methode, aber jetzt einfach so ohne vorher was dazu zu sagen finde ich nicht toll, das ist jetzt schon eher eine methode für wirklich schwierige Hunde, und nicht gerade für die ersten erziehungsversuche - und wenn man sowas zu oft macht hilft es sowieso nicht mehr.

Such dir jemand, mit dem du dich auch wohl fühlst, schließlich musst vor allem Du lernen, wie Du die hunde erziehen kannst, und nicht die Hunde irgendwas. Was bringt es, wenn sie beim trainer gehorchen, dir aber weiter auf der nase rumtanzen, weil du nicht gelernt hast was zu ändern?
 
P

Pu3pPy

07.03.2010
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da hast du recht.. sie hat uns das erst gesagt nachdem sie das gemacht hatte.. fand ich auch zuerst komisch.
ich mein unsere hunde sind zwar schon schwierig aber mit denen wurde bis jetzt auch nicht so trainiert und ich denke wenn man nach vielem üben immer noch keine erfolge hat dann muss man nach anderen sachen gucken aber nicht zuerst ..

ja ich habe hier schon jemand gefunden der im ort ist..da werde ich einfach nachfragen.
 
Schattenseele

Schattenseele

03.11.2009
5.571
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Mir wurde heute beim Spaziergang gesagt "Oh na da haben Sie aber Glück. Ein Dackel. Ein kleiner Hund braucht weniger Auslauf als meiner" (Labrador).
Märchen oder nicht !?
Ich würde das nicht pauschalisieren, denn meiner liebt lange ausgedehnte Spaziergänge. Ich mache aber auch mal Pause und hab immer was zu trinken für Maxi mit.
 
Flumina

Flumina

01.07.2010
4.129
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Huhu

Gerade kleine Hunde sind offt viel ausdauernder als Große. Ok ein Husky ist schon eine Sportskanone aber auch ein Westi kann richtig viel fordern.

Nur mal als Beispiel
 
Löwin

Löwin

02.03.2010
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„1 Hundejahr entspricht 7 Menschenjahren“
Falsch! Das Alter kommt auch auf die Größe des Hundes an. Kleine Hunde werden in der Regel älter als große Hunde. Ein großer Hund gilt schon ab ca. 8 Jahren als alt, ein Kleiner Hund erst ab ca. 10 Jahren. Und eine Hündin kann schon ab einem Alter von 6 Monaten das erste Mal läufig werden.
Das überrascht mich jetzt doch total! :eek:

Ich dachte immer, große Hunde werden wesentlich älter. War auch sehr bedrückt, als ich zum ersten Mal nachgegoogelt habe, dass die Lebenserwartung von Havanesern und Maltesern (Jogis Mix) nur etwa 12 Jahre beträgt.
 
nudl

nudl

10.10.2009
4.083
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nur 12? Das ist scho ordentlich Die höchste lebenserwartung haben meines wissens (klein/zwerg/toy) Pudeel und Chihuahuas, die bei ca 15+ Jahre liegt.
Dobi, Dogge und co liegen bei nur 8 Jahren.
Die meisten kleinen Hunderassen werden schon deutlich älter als die großen.

Wobei es natürlich auch ausnahmen gibt.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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Ich kenne das aber auch so, je kleiner der Hund, desto älter wird er.... ein Dackel liegt glaube ich bei ca. 13 Jahren, unser Hovi nur bei ca. 10.....

Dennoch erscheinen einem auch 20 Jahre schon zu wenig, wenn man seinen kleinen Schatz wirklich gerne hat... Am liebsten wäre es ja wahrscheinlich jedem, sein Hund würde mit einem gesund bis ins hohe Alter leben, leider ist das ja nicht so :(
 
Löwin

Löwin

02.03.2010
151
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nur 12? Das ist scho ordentlich Die höchste lebenserwartung haben meines wissens (klein/zwerg/toy) Pudeel und Chihuahuas, die bei ca 15+ Jahre liegt.
Dobi, Dogge und co liegen bei nur 8 Jahren.
Die meisten kleinen Hunderassen werden schon deutlich älter als die großen.
Wirklich? Ich bin jetzt echt baff, weil man doch so oft von Hunden liest, die ca. 16 Jahre alt geworden sind.

Das Hundi, das wir hatten, als ich noch klein war (leider kann ich mich kaum noch daran erinnern!) ist 17 geworden. War aber auch eine eher Kleine, Pudel-Dackel-kreuz-und-quer-Mischung.

Dennoch erscheinen einem auch 20 Jahre schon zu wenig, wenn man seinen kleinen Schatz wirklich gerne hat... Am liebsten wäre es ja wahrscheinlich jedem, sein Hund würde mit einem gesund bis ins hohe Alter leben, leider ist das ja nicht so :(
Ja, absolut... :(

Ich habe Jogi ja noch nicht einmal ein halbes Jahr bei mir, trotzdem kann ich mir schon gar nichts mehr ohne ihn vorstellen. Heute z.B. ist er mit Papa in der Arbeit, weil ich später nach München fahren muss - und das Haus ist gerade so leeeeer! :shock:

...Naja, es liegen ja hoffentlich noch viele, viele schöne Jahre vor uns! :D
 
nudl

nudl

10.10.2009
4.083
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ich kenne auch ein paar Chis, die 18 Jahre alt sind, aber keinen einzigen großen Hund, der dieses alter erreicht.
Liegt auch daran, dass viele große rassen prädestiniert für oft tödlich verlaufende Krankheiten sind.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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Das ist leider wahr... Der einzige größere Hund, der so alt geworden ist, den ich kenne, war der Mischling meiner Oma mit stolzen 18 Jahren. Sie hatte ein Stockmaß von ca. 55cm, wobei das ja jetzt auch nicht die Welt ist und beim Mischling ist das eben doch noch einmal anders. Sie musste aber leider eingeschläfert werden, weil es ihr die Arthrose langsam unmöglich machte, aufzustehen oder zu laufen... Dazu kamen dann eben noch Wasser in der Lunge und andere "Alterskleinigkeiten".... Beim großen Hund setzt das leider viel früher ein, als beim kleinen.

LG
 
Bingolo

Bingolo

16.09.2009
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unser erster Hund war ein mallorquinischer "Schäferhund" Mix ... 68 cm Stockmaß...er wurde 16 Jahre alt.
Und meine Brandy wird mit ihren 53 cm im Juni 13 Jahre.....(und hat auch noch ganz viele vor sich *festdranglaubt*)

ich denke das kommt auch auf den Hund selbst an....auf das Erbgut und ein wenig wahrscheinlich auch auf die Haltung....
(und Mischlinge scheinen tatsächlich robuster zu sein...da sie meistens von den "Rassetypischen" Krankheiten "verschont" bleiben.....)
 
S

sara.michel

23.05.2011
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Danke für diese interessanten Infos. Das bringt hier sicher einigen die nötige Klarheit.

Ich hab noch eine Aussage bei der ich mirr nicht ganz sicher bin. Habe schon öfter gehört, dass Hunde keine gewürztes Essen zu sich nehmen dürfen, da das für sie ungesund ist. Das würde ja bedeuten dass man seinem Hund nie Essensreste geben sollte.
Kann mir jemand sagen ob an dieser Aussage was dran ist oder ob es völliger Schwachsinn ist.

Danke
LG Sara
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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Es kommt auf das Gewürz und dessen Menge an. Z.B. Salz füttert man beim Barfen auch zu, das braucht der Hund so wie der Mensch auch. An Petersilie und anderen Kräutern wird auch nichts auszusetzen sein. Du kannst dir ja mal hier die Liste zu den giftigen Dingen für Hunde anschauen, aber auch hier ist immer die Menge zu beachten: https://www.tierforum.de/t3773-fuer-hunde-giftige-lebensmittel.html. Z.B. steht Knoblauch auf der Liste, manche geben es in kleiner Dosis aber auch zur Zeckenabwehr. Ich würde meinem Hund aber nicht unbedingt Chili servieren, nicht nur wegen der Gewürze, auch wegen der "Gase" :mrgreen: Ich würde eben vor allem bei scharfem Essen aufpassen.

LG
 

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