- Märchen der Hundehaltung Beitrag #81
*Mischling*
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@Sumo: Ich habe das auch mal bei Milan gesehen. Da ging es um einen Hundefriseur. Sein Tipp war auch, den Schwanz zu heben, aber auch den Kopf. Da ging es nicht im Botenstoffe, sondern darum, den Hund in eine entspannte Körperhaltung zu bringen, damit er sich dann auch entspannt.
Ich halte aber beides für nicht unbedingt toll. Ich würde meinen Hund nur ungern "zwingen" sich zu entspannen, weil ich denke, dass er sich dann erst recht nicht entspannen kann. Wobei die Technik im sicheren häuslichen Umfeld gut als normale Entspannungsübung funktioniert wie ich festgestellt habe.^^ Hat der Hund wirklich Angst würde ich aber lieber daran arbeiten, dass er sie überwindet, und nicht mit solchen "Tricks" rangehen. Der Hund mag dann für unser Auge entspannter aussehen, aber ob er es auch ist?
Zu den Botenstoffen habe ich hier irgendwie auch ein gestörtes Verhältnis. Der Hund sondert solche Botenstoffe über die Violdrüse am Schwanz aus, allerdings sitzt diese so weit oben, dass sie auch bei kupierten Tieren noch vorhanden sein müsste. Die Botenstoffe werden dann zumindest theoretisch beim Schwanzwedeln verteilt. Aus diesem Grund wedelt der Hund auch nicht nur, wenn er sich freut.
Allerdings geht man 1. teilweise davon aus, dass die violsche Drüse nicht mehr oder nur noch wenig funktioniert bei unseren normalen Haushunden, 2. die Aktivität der Drüse über Sexualhormone gesteuert wird, was es einem kastrierten Hund unmöglich machen dürfte, diese Botenstoffe abzusondern.
Folglich dürfte ein kastrierter Hund keine Angst haben dürfen, wenn man dieser Logik folgt. Allerdings reagiert der Hund meiner Meinung nach auch nicht auf seine eigenen Botenstoffe, sondern nur auf die anderer Hunde (oder zum Beispiel auch beim Mensch, nur sind es da andere Botenstoffe/Gerüche).
Außerdem bin ich auch der Meinung, dass ein Hund Botenstoffe bereits absondert, bevor er die Rute in irgendeiner Weise bewegt, denn wie oben geschrieben bewegt er sie ja nur, weil er die Botenstoffe aussenden und verteilen will. Ich wüsste ehrlich gesagt noch nicht einmal, ob der Hund in so einer Situation Botenstoffe verteilt :eusa_think:.
Ich halte aber beides für nicht unbedingt toll. Ich würde meinen Hund nur ungern "zwingen" sich zu entspannen, weil ich denke, dass er sich dann erst recht nicht entspannen kann. Wobei die Technik im sicheren häuslichen Umfeld gut als normale Entspannungsübung funktioniert wie ich festgestellt habe.^^ Hat der Hund wirklich Angst würde ich aber lieber daran arbeiten, dass er sie überwindet, und nicht mit solchen "Tricks" rangehen. Der Hund mag dann für unser Auge entspannter aussehen, aber ob er es auch ist?
Zu den Botenstoffen habe ich hier irgendwie auch ein gestörtes Verhältnis. Der Hund sondert solche Botenstoffe über die Violdrüse am Schwanz aus, allerdings sitzt diese so weit oben, dass sie auch bei kupierten Tieren noch vorhanden sein müsste. Die Botenstoffe werden dann zumindest theoretisch beim Schwanzwedeln verteilt. Aus diesem Grund wedelt der Hund auch nicht nur, wenn er sich freut.
Allerdings geht man 1. teilweise davon aus, dass die violsche Drüse nicht mehr oder nur noch wenig funktioniert bei unseren normalen Haushunden, 2. die Aktivität der Drüse über Sexualhormone gesteuert wird, was es einem kastrierten Hund unmöglich machen dürfte, diese Botenstoffe abzusondern.
Folglich dürfte ein kastrierter Hund keine Angst haben dürfen, wenn man dieser Logik folgt. Allerdings reagiert der Hund meiner Meinung nach auch nicht auf seine eigenen Botenstoffe, sondern nur auf die anderer Hunde (oder zum Beispiel auch beim Mensch, nur sind es da andere Botenstoffe/Gerüche).
Außerdem bin ich auch der Meinung, dass ein Hund Botenstoffe bereits absondert, bevor er die Rute in irgendeiner Weise bewegt, denn wie oben geschrieben bewegt er sie ja nur, weil er die Botenstoffe aussenden und verteilen will. Ich wüsste ehrlich gesagt noch nicht einmal, ob der Hund in so einer Situation Botenstoffe verteilt :eusa_think:.