Märchen der Hundehaltung

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  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #61
Habe schon öfter gehört, dass Hunde keine gewürztes Essen zu sich nehmen dürfen, da das für sie ungesund ist.
Diese Aussage kursiert auf diversen Internetseiten und Hundewiesen, ich konnte allerdings bisher noch keine Fachliteratur finden, die diese Annahme bestätigt, grundsätzlich würde ich deswegen davon ausgehen, dass Gewürze in küchenüblichen Mengen für Hunde ungefährlich sind.
Ich denke das größte Problem was auftauchen könnte wäre, ist Durchfall bei Hunden die empfindlich auf bestimmte (vermutliche scharfe) Gewürze reagieren. Das ist bei Menschen aber auch nicht anders, der eine isst problemlos nen halben Liter scharfes Chilli und der andere bekommt schon Sodbrennen oder Durchfall von zu sehr gewürzten Chips ;)
Wenn man Tischreste an den Hund verfüttert und diese vom Hund dann trotz Gewürzen problemlos vertragen werden, ist aber alles okay ;)
 
  • Märchen der Hundehaltung

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  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #62
War auch sehr bedrückt, als ich zum ersten Mal nachgegoogelt habe, dass die Lebenserwartung von Havanesern und Maltesern (Jogis Mix) nur etwa 12 Jahre beträgt.
Das wäre blöd, dann hätten wir nur noch ein Jahr mit unserer Süßen :D
Aber Durschnittsalter bei Havis ist etwa 15 soweit ich weiß, müsste dann bei Malti ja auch so rum sein ;)
Und die Kleine ist fiter als in den letzten 4 Jahren - ich hoffe da bleibt uns noch viiieeel Zeit.
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #63
Mir ist neulich (keine Ahnung wieso) wieder eine kleine Geschichte eingefallen, die man mir mal erzählt hat:
Man solle sich einem Welpen gleich in den ersten Tagen nackt präsentieren, da er einen sonst, wenn man z.B. aus der Dusche kommt, nicht erkennen würde. Man solle ihn auch zuschauen lassen, wenn man duscht, da sich ja der Geruch durch das Duschgel ändert und er sonst nicht wüsste, wer ich bin, ich hätte ja keinen Eigengeruch mehr :roll:.

Falls das noch kursiert, wollte ich nur mal gesagt haben: Ein Hund hat Augen und ist nicht dumm, und kein Duschgel überdeckt den Eigengeruch, den eine Hundenase wahrnehmen kann. Was wäre denn dann mit Deo?? oO

Ich fand diese Idee einfach zu schön, den Tipp gab ein Züchter damals Bekannten von mir, als sie sich einen Hund von ihm holten. Ich hoffe sehr, dass das seinerseits ein Witz war, aber die Bekannten und auch ein paar andere haben es tatsächlich geglaubt! Aber die Vorstellung ist schon witzig, gebe ich zu :mrgreen: Wenigstens ein Mythos, der dem Hund nicht schadet (je nach Halter :p).

LG
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #64
Huhu auch wenn das Thema Hundealter schon etwas weiter weg ist möchte ich den Satz hier nochmal hervor kramen weil ich dazu noch was sagen will


Ich kenne das aber auch so, je kleiner der Hund, desto älter wird er.... ein Dackel liegt glaube ich bei ca. 13 Jahren, unser Hovi nur bei ca. 10.....
Offensichtlich haben Labradore das "Hundealterhandbuch" nicht gelesen die sind Groß und werden bis zu 15 Jahre alt:)
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #65
ja flu es gibt immer ausnahmen.
die tendenz klein=älter wie groß ist aber gegeben ...im durchschnitt ^^
wenn ich an dobis,doggen,irische wolfshunde denke....:shock:

und im gegenzug dann die kleinen hartnäckigen ratten :D (das wiederum ist nicht abwertend gemeint,ich besitze ja selber eine :p )
Off-Topic
und ich finde ratten eh süß
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #66
Huhu

Das mit den Ausnahmen ist mir vollendes klar und ich weis auch Bescheid über solches wollte es nur mal noch hervorheben
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #67
Hey,


Wenn man Tischreste an den Hund verfüttert und diese vom Hund dann trotz Gewürzen problemlos vertragen werden, ist aber alles okay ;)
:clap:
Super dass DAS nun mal gesagt wurde!
Ich habe schon öfter schlimme Blicke und Kommentare bekommen weil ich meine Hunde größtenteils von Tischresten ernähre (natürlich bekommen Sie auch regelmäßig frisches Fleisch und Innerein, Quark, Gemüse etc.!), aber dieses Gerücht Gewürze wären schlimm hält sich leider hartnäckig.
Ich kann alle beruhigen die so denken, Ben ist 11 Jahre und immer noch top fit und gesund ;)

die tendenz klein=älter wie groß ist aber gegeben ...im durchschnitt ^^
Kleine Hunde gelten mit 10 Jahren als alt, große schon ab 8 Jahre. Somit ist es richtig dass kleine Hund häufig älter werden können.
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #68
*schäm*

Ich dachte auch immer das Stark gewürzte Sachen Tabu sind oder gilt "Gewürztes" nur für Leicht Gewürztes??
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #69
Was heißt "tabu"...... Giftig ist es für den Hund nicht, er braucht es aber auch nicht unbedingt (mal abgesehen von Salz und ab und an frische Kräuter). Die Sache ist einfach, dass ein Hund - wie ein Mensch auch - vielleicht nicht unbedingt Chili verträgt, manche tuns aber bestimmt. Mein Max hat alles vertragen, egal wie es gewürzt war, Leo auch. Er bekommt ab und an auch Essensreste und hat keine Probleme damit. Es gibt aber bestimmt Hunde, die bei zu viel Würze einfach "überfordert" sind und sich dann Nachwirkungen einstellen. Das ist aber bestimmt auch eine Sache der Gewöhnung. Dramatisch finde ich das ab und an also nicht, nur wenn ich den Hund ausschließlich davon ernähre.

LG
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #70
Huhu

heist also übrig geblieben Grillreste darf der Hund haben sofern es nicht zuviel ist??

Und wenn ein Vorsichtiger Kauer auch Knochen?? Aragon (Hund meiner RL) bekommt bei uns offt (also wenn wir Grilen) die Reste und Knochen er Kaut aber wirklich sehr gut und lange
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #71
Off-Topic
RL? oO


Also meiner bekommt wenn wir grillen auch mal ein Stückchen Bauch, Würstchen oder Steak, auch wenn es eingelegt war, bei ihm macht es absolut nichts. Klar kann er auch Knochen haben, gibst du ja bestimmt auch so mal ab und an ;) Nur Geflügel darf nicht erhitzt worden sein, sonst splittern die Knochen, aber sonst fällt mir gerade kein weiteres Beispiel ein :eusa_think:

LG
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #72
RL= Reitlehrerin

ich dachte alle Knochen Splittern?

Er bekommt eig auch Geflügelknochen aber wie gesagt er Kaut echt gut von daher mach ich mir da keine sorgen
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #73
Mit den Grillknochen ist das so eine Sache, denn die Kochen sind gekocht und gekochte Knochen können splittern. Deswegen würde ich wenn dann nur knorpelige Grillreste geben.

Schädlich sind Gewürze in küchenüblichen Mengen für Hunde nicht, aber wie Mischling schon sagte, gibt es Hunde die scharf gewürztes (oder bestimmte Gewürze) nicht vertragen. Wie wir Menschen auch reagieren sie dann unter Umständen mit Sodbrennen, Erbrechen oder Durchfall. Falls der eigene Hund empfindlich reagiert, sollte man dann lieber keine stark gewürzten Speisen mehr geben.

Ansonsten scheint Gewürztes vielen Hunden sogar sehr gut zu schmecken, langfristige Schadwirkung oder ernsthafte gesundheitliche Gefährdung besteht bei normal gewürzten Speisen jedenfalls nicht.
Man solle ihn auch zuschauen lassen, wenn man duscht, da sich ja der Geruch durch das Duschgel ändert und er sonst nicht wüsste, wer ich bin, ich hätte ja keinen Eigengeruch mehr
Das klingt wirklich absurd, aber vielleicht ist es gar nicht soooo weit hergeholt ;)
Mein Hund (und viele andere Hunde die ich kenne) lecken Frauchen und Herrchen gerne die nassen Beine ab, wenn sie aus der Dusche kommen. Wahrscheinlich nicht weil sie Durst haben, oder das Seifenwasser so gut schmeckt...aber vielleicht finden sie wir "stinken" wenn wir aus der Dusche kommen und wollen durch das Lecken den Rudelgeruch wieder herstellen.
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #74
Wirklich alle gekochten Knochen? Das wusste ich jetzt nicht, ich gebe sie wenn dann roh (barf). Beim Grillen ist der einzige Knochen, der mal über bleibt, ein Rippchen, sonst sind es Knorpel, Fleisch und Wurst.... Aber gut zu wissen, dann muss ich in Zukunft auch darauf achten!!
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #75
"Der weiss genau was er falsch gemacht hat"
Viele Hundhalter sind der Meinung das ihre Hunde auch lange nach einer "Tat" (z.B. zerrissene Kissen, zerkaute Schuhe usw.) wissen was sie falsch gemacht haben. Das stimmt nicht! Oft spürt der Hund einfach von vornherein das wir aufgebracht und verärgert sind, um diesen Ärger aus dem Weg zu gehen versucht er zu beschwichtigen. Diese Beschwichtigung wird von vielen Hundehaltern falsch ausgelegt - man glaubt der Hund habe ein schlechtes Gewissen. In wirklich keit aber weiss der Hund nicht warum wir verärgert sind. Demnach darf man einen Hund dann auch nicht mehr für sein Fehlverhalten bestrafen

das stimmt nicht... meine hunde wissen genau was sie dürfen und was nicht wenn ich von der arbeit komme die türe aufmache und beide kommen mich begrüßen weis ich genau das nix kaputt ist wenn sie allerdings nicht an die tür kommen weis ich genau das sie was angestellt haben und das hat ja nix mit mir zu tun ich weis ja vorher ned ob was kaputt ist oder ned!!! also meiner meinung nach wissen die genau auch noch nach stunden das sie was falsch gemacht haben (welpen die es nicht wissen was sie dürfen musssen es natürlich erst lernen)
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #76
das stimmt nicht... meine hunde wissen genau was sie dürfen und was nicht wenn ich von der arbeit komme die türe aufmache und beide kommen mich begrüßen weis ich genau das nix kaputt ist wenn sie allerdings nicht an die tür kommen weis ich genau das sie was angestellt haben und das hat ja nix mit mir zu tun ich weis ja vorher ned ob was kaputt ist oder ned!!! also meiner meinung nach wissen die genau auch noch nach stunden das sie was falsch gemacht haben (welpen die es nicht wissen was sie dürfen musssen es natürlich erst lernen)


Ja, ganz genau so ist das bei unsererm auch. Wenn wir nach Hause kommen werden wir immer freundlich, teils stürmisch begrüßt. Außer Bandit hat etwas in unsere Abwesenheit angestelt. Dann bremst er ca. einen Meter vor uns ab, bleibt stehen, und dann sieht es wirklich so aus als ob es in seinem Kopf rattern wurde und ihm fällt plötzlich ein: hoppla, da war doch noch was... Auch wenn er "nur" einen kleinen Würgehaufen in die Wohnung gesetzt hat, was zwar unschön ist, wozu der Hund aber nichts (zumindest nicht bewusst) kann. Hat er wirklich Unfug getrieben, z. B. eine Zeitung zerfetut, muss man diese ihm nur zeigen und er verschwindet kommentarlos in seinem Körbchen. (wirklich schlimmeres stellt er ja zum Glück nicht an)

Meiner Meinung nach sind Hunde viel schauer als viele Leute denken und handeln nicht nur dem Instinkt nach, oder machen das was man ihnen antrainiert hat, so wie viele behaupten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #77

"Der weiss genau was er falsch gemacht hat"
Viele Hundhalter sind der Meinung das ihre Hunde auch lange nach einer "Tat" (z.B. zerrissene Kissen, zerkaute Schuhe usw.) wissen was sie falsch gemacht haben. Das stimmt nicht! Oft spürt der Hund einfach von vornherein das wir aufgebracht und verärgert sind, um diesen Ärger aus dem Weg zu gehen versucht er zu beschwichtigen. Diese Beschwichtigung wird von vielen Hundehaltern falsch ausgelegt - man glaubt der Hund habe ein schlechtes Gewissen. In wirklich keit aber weiss der Hund nicht warum wir verärgert sind. Demnach darf man einen Hund dann auch nicht mehr für sein Fehlverhalten bestrafen!



Veto! :D

Also, ich stimme zu, beim Lernen zählt die Sekunde danach. Ansonsten hat man das Lob oder den Tadel zu spät gesendet. Aber... der Hund lernt meinetwegen das Kommando "Sitz" mit Leckerchen. Wird er sein Leben lang mit Leckerchen dafür belohnt? Nein. Trotzdem macht er es. Er hat gelernt. Er verbindet mit der Ausführung etwas positives, weil der Halter es so belegt hat. Die richtigen Signale und alles ist gut.

Warum soll das nicht umgekehrt auch funktionieren. Aufgreifendes Beispiel: Schuhe. Erziehung: deutliches "Nein", wenn der Hund den Schuh zerkaut, im Maul schleppt etc. Deutliches Lob, wenn er den Schuh in dem Moment auch fallen lässt oder davon ablässt. Jetzt machen wir aus dem "Nein" DEN Befehlt, dass er von Schuhen wegzubleiben hat und setzen es mit "Sitz" gleich. Schuh = nein - immer! Warum sollte er da vergessen, dass er da nicht dran darf? Höchstens wenn "nein" nicht richtig vermittelt wurde, oder?

Wieso ich darauf komme? Ich unterschreibe das oben zitierte. Allerdings gab es die Situation mit der Malihündin meiner Freundin. Der Hund blieb nachts aus eigenem Willen in der unteren Etage des Hauses. Die Schlafräume befanden sich in der oberen Etage. Das wurde so angenommen und später auch nicht mehr von meiner Freundin geändert. Hund schläft unten.

Jeden Morgen, wenn meine Freundin die Treppe runter kam, wurde sie freudig von ihrer Hündin begrüßt. Sie stand vor der Treppe, wedelte, begrüßte sie und es gab ein morgentliches Ritual (hier aber uninteressant).

Dann kam der Tag, an dem die Diskussion über die oben genannte These aufkam. Sie stand aus dem Bett aus, ging die Treppe runter - kein Hund da. Bis dahin, gab es von meiner Freundin keinen Grund, irgendetwas auszutrahlen. Sie ging erst auf die Toilette und betrat dann die Küche. Der Hund war nicht zu sehen. Aber hinterm Tresen war der Müll zu sehen. Fein säuberlich durchstöbert, zerlegt etc. Abosolutes Tabutheme. Müll = nein, niemals, ohne Ausnahme (der Hund ist vorbildlich erzogen). Erst in diesem Moment realisiert sie, dass diesen Morgen irgendwas anders war. Der Hund lag in seinem Körbchen und bewegte sich keinen mm aus ihrer Liegeposition. Warum nicht?

Und da ist uns aufgefallen, dass wir alles positive als lernfähig halten, bei negativen Sachen aber unterstellen, dass der Hund praktisch von nix weiß. Beim Lernen selbst, braucht er die Sekunde danach. Er erinnert sich vielleicht auch nicht, wie wir an vergangene Sachen. Aber er speichert viele Sachen, die er abrufen kann. Und wenn ein Hund weiß, dass Schuhe zerfetzen nicht gut ist, dann weiß er es eben. Zumindest sind wir zu dem Entschluss gekommen, ohne daraus eine Wichtigkeit zu machen.

Lasse mich da gerne eines besseren Belehren, aber ich denke schon, dass die Hunde manchmal nur zu gut wissen, wann sie ihren Kindskopf freien lauf gelassen haben :mrgreen:

EDIT: Irgendwie hab ich da ne Seite übersehen. Sorry, hab die vorangegangen Beiträge nicht gesehen. Hmpf
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #78
Hallo Gundel, möchte deine These bejaen.
Unsere frühere Wohnung war so aufgebaut das ich beim reinkommen in kein Zimmer sehen kommte, ich also nicht wissen konnte ob der Hund was angestellt hat. War nix wurden wir freudig begrüßt, kam der Hund in geduckter Haltung, brauchte ich nur noch suchen was er angestellt hat. Das kann ja keine Reaktion auf meine Ausstrahlung gewesen sein.
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #79
Hatte die Erfahrung auch schon, kann also auch unterschreiben!
Jeden Abend zwischen 8-9 Uhr kommt Wauwi in den zwinger und bekommt abendbrot!
An einem Abend bin ich freudestrahlend rausgekommen und kein hund zu sehen, als ich ihn rief, wollte er sich von mir nicht anfassen lassen sondern lief panisch auf dem hof rum... ich konnte ihn dann mit futter doch noch locken, als er im zwinger war, sah ich das unglück ALLE BLUMEN AUS DEM BEET WAREN AUSGEGRABEN! :evil:
natürlich habe ich ihn nicht bestraft,aber er muss gewusst haben, als ich rauskam, das er was doofes getan hat und dachte ich bestrafe ihn dafür! (er ist aus dem tierheim, habe den eindruck bei den vorbesitzern wurde er verhauen, wenn er was schlimmes gemacht hat, und er dacht sicher ich brat ihm eins über)

Diese Situation gab es schon 2x da wusste ich nicht was er getan hat, er wusste aber anscheinend, dass es falsch war! :silence:
 
  • Märchen der Hundehaltung Beitrag #80
Hab da auch mal ne Frage, ist das ein Märchen oder nicht:

Wenn man einem Hund, der den Schwanz ängstlich eingekniffen hat, den Schwanz da raus nimmt, dann hat er automatisch weniger Angst.

Das kam mal bei so einem Hundeprofi im TV. Der Hund hatte den Schwanz dann halt seitlich angelegt und hat sich schon langsam entspannt, ich denke aber eher, dass das an der Gewöhnung an die Situation lag.
Der Hundeprofi hat das so erklärt: wenn der Hund den Schwanz einzieht, dann bildet der Körper Angstbotenstoffe. Nimmt man den Schwanz da raus, werden die nimmer gebildet.

Meine Überlegung: Schwanz einziehen findet nach der Bildung der Botenstoffe statt und ist nur der Ausdruck dafür. Schwanz raus nehmen, bringt also nix, außer dass der Hund sich wundert was man da macht oder man ihm irgendwie seine Kommunikation nimmt.

Was ist denn sonst mit Hunden, die nicht den Schwanz einziehen können, weil sie keinen/einen zu kurzen Schwanz haben oder bei Möpsen, die haben den Schwanz ja "auf dem Rücken" (können die den überhaupt einziehen?), würde ja im Umkehrschluss heißen, dass die keine Angst haben können und das ist ja mal absoluter Quatsch.
 
Thema:

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