- Der schlimmste Tag in meinem Leben... Beitrag #1
Myr
- Beiträge
- 423
- Punkte Reaktionen
- 0
Ich brauch das einfach um selbst irgendwie damit fertig zu werden.
Heute morgen um Punkt 07:10 Uhr rief mich die Stallbesitzerin des Stalls an in dem mein Pony steht. Ganz aufgelöst teilte sie mir mit das sie glaube das Johnny tot ist. Sie hätte ihn gerufen, er wäre nicht gekommen, sie hätte ihn geschüttelt, doch er wollte nicht aufstehen.
Ganz mechanisch regierte ich auf ihren Anruf, wollte sie beruhigen und sagte ihr das ich sofort kommen würde. Erst nachdem ich aufgelegt hatte verstand ich was sie mir mit diesem Anruf gerade gesagt hat. Nicht mein Pony war gestorben, sondern ein Teil meines Lebens. Ein Teil der mich 15 Jahre lang treu begleitet hatte. Tot... aus heiterm Himmel. Warum? Wie? Gestern ging es ihm doch noch gut.
Ich begann am ganzen Körper zu zittern, rief meinen Vater an der mich auch umgehend zum Stall brachte.
Da lag er, regungslos. Die Augen vor Angst geweitet, das Maul halb offen, trotzdem wirkte er als würde er schlafen.
Ich wollte das er aufstand, flüsterte ihm ins Ohr er soll nochmal aufstehen, für mich, doch er war längst weg.
Was war bloß geschehen? Wie kann ein 17 Jahre altes Pferd einfach so umfallen? Ohne Vorzeichen? Von eben auf jetzt?
Der Grund war schnell gefunden. Die Pferde hatten in der Nacht eine Zaun niedergetrampelt hinter dem alter Heckenschnitt lag. Zwischen dem erste Laub lag auch der letzte Schnitt der Eibe vom Nachbarn dort. Niemals hätten sie dort hin gelangen sollen, doch irgendwie war es doch passiert. Schon ein Zweig dieser hochgiftigen Pflanze genügen um ein 450 Kg Pferd innerhalb von wenigen Minuten zu töten und genau das war wohl passiert.
Dieser kleine Zweig riss einfach einen Teil meines Lebens mit sich. Mein Pony, dem ich immer alles erzählen konnte, der immer da war, nie nachtragend und immer gut gelaunt. Mit dem ich durch dick und dünn gegangen war. Kilometer auf Distanzritten zurückgelegt hatte.
Ich kann es noch immer nicht glauben und im Moment fühlt es sich an wie ein böser Traum. Ich warte darauf das mich irgend jemand weckt, doch niemand tut mir diesen Gefallen. Es wird lange dauern bis ich über diesen Verlust hinweg bin, vergessen werde ich ihn nie, aber ich weiß das es leichter wird.... irgendwann.
Johnny ich liebe dich und ich werde dich niemals vergessen. Warte auf mich, irgendwann werde ich dir folgen und dann gallopieren wir zusammen über die immer grünen Wiesen. In meinem Herzen lebst du weiter. Es tut mir leid.
Heute morgen um Punkt 07:10 Uhr rief mich die Stallbesitzerin des Stalls an in dem mein Pony steht. Ganz aufgelöst teilte sie mir mit das sie glaube das Johnny tot ist. Sie hätte ihn gerufen, er wäre nicht gekommen, sie hätte ihn geschüttelt, doch er wollte nicht aufstehen.
Ganz mechanisch regierte ich auf ihren Anruf, wollte sie beruhigen und sagte ihr das ich sofort kommen würde. Erst nachdem ich aufgelegt hatte verstand ich was sie mir mit diesem Anruf gerade gesagt hat. Nicht mein Pony war gestorben, sondern ein Teil meines Lebens. Ein Teil der mich 15 Jahre lang treu begleitet hatte. Tot... aus heiterm Himmel. Warum? Wie? Gestern ging es ihm doch noch gut.
Ich begann am ganzen Körper zu zittern, rief meinen Vater an der mich auch umgehend zum Stall brachte.
Da lag er, regungslos. Die Augen vor Angst geweitet, das Maul halb offen, trotzdem wirkte er als würde er schlafen.
Ich wollte das er aufstand, flüsterte ihm ins Ohr er soll nochmal aufstehen, für mich, doch er war längst weg.
Was war bloß geschehen? Wie kann ein 17 Jahre altes Pferd einfach so umfallen? Ohne Vorzeichen? Von eben auf jetzt?
Der Grund war schnell gefunden. Die Pferde hatten in der Nacht eine Zaun niedergetrampelt hinter dem alter Heckenschnitt lag. Zwischen dem erste Laub lag auch der letzte Schnitt der Eibe vom Nachbarn dort. Niemals hätten sie dort hin gelangen sollen, doch irgendwie war es doch passiert. Schon ein Zweig dieser hochgiftigen Pflanze genügen um ein 450 Kg Pferd innerhalb von wenigen Minuten zu töten und genau das war wohl passiert.
Dieser kleine Zweig riss einfach einen Teil meines Lebens mit sich. Mein Pony, dem ich immer alles erzählen konnte, der immer da war, nie nachtragend und immer gut gelaunt. Mit dem ich durch dick und dünn gegangen war. Kilometer auf Distanzritten zurückgelegt hatte.
Ich kann es noch immer nicht glauben und im Moment fühlt es sich an wie ein böser Traum. Ich warte darauf das mich irgend jemand weckt, doch niemand tut mir diesen Gefallen. Es wird lange dauern bis ich über diesen Verlust hinweg bin, vergessen werde ich ihn nie, aber ich weiß das es leichter wird.... irgendwann.
Johnny ich liebe dich und ich werde dich niemals vergessen. Warte auf mich, irgendwann werde ich dir folgen und dann gallopieren wir zusammen über die immer grünen Wiesen. In meinem Herzen lebst du weiter. Es tut mir leid.
