Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander.

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MimiBlümchen

MimiBlümchen

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Vorgeschichte:D
Ich war heute mit meinen 16 Wochen alten Kitten zum Impfen und ich besprach das Thema Kastration mit der Tierärztin.
Die beiden Katzen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Blume eine sehr zierliche 2,4Kg leichtes Mädel ist, wiegt ihr Bruder Rocky bereits 3,6Kg und ist riesig. Allein seine gigantischen Pfoten lassen darauf schließen, dass er einmal Pferdeausmaße annehmen wird.

Wir reden also über die Kastration, da sagt sie: also ich biete ihnen eine Ernährungsberatung für den Kater an, da er dazu veranlagt zu sein scheint dick zu werden. dann ist das sehr wahrscheinlich nach der kastration. ich empfehle ihnen dann ein spezielles diätfutter von royal kanin.
Hehe.... da hat sie ja bei mir die richtige von der seite angequatscht. Ich frag mich echt was die ärzte dafür bekommen von royal canin, dass sie diesen dreck verkaufen und dann noch als besonders wertvoll.
Nun ja, ich sag also: Das wird nicht nötig sein, danke für ihr angebot.
Sie: aber es ist unbedingt nötig. Finanziell lohnt sich das auch für sie. wenn ihr kater übergewichtig wird werden sie hohe folgekosten wegen diabetes und nierenerkrankungen bekommen.
Ich musste echt lachen. Was kann dagegen denn royal canin bewirken? diese doofe trulla.

Ich dann nochmal: nein danke. Ich ernähre meine katzen gesund.

Sie noch nachhaltiger: Die katzenfutter die sie im supermarkt oder bei fressnapf kaufen sind keine hochwertigen katzenfutter.

Ich: das weiß ich. aber royal canin ist auch kein hochwertiges katzenfutter.
Sie: wir haben gaaanz tolle erfahrungen gemacht mit royal canin.
Ich: mag sein. Ich bin nicht interessiert.
Sie: Wie ernähren sie ihre katzen denn wenn ich fragen darf?
Ich: Ich barfe
Sie macht große augen und sagt: Aha, sie wissen aber schon, dass sie taurin zufüttern müssen.
Ich: Natürlich weiß ich das.
Sie: Und woher beziehen sie ihr wissen über katzenernährung?
Ich: ich habe dazu sehr informative literatur gelesen, und ich informiere mich im internet. Ich weiß sehr genau was ich da mache. ich berechne jedes rezept neu. Ich habe bereits erfahrung im bereich barf für nierenkranke tiere und auch bei futtermittelallergien. ich mache das bereits seit zwei jahren und supplementiere nicht nur taurin sondern auch alle anderen zusatzstoffe die die katze braucht, wie eisen, jod vitamin a, b, e und d.

Und dann hat der gemeine Tierarzt ja nur noch eine chance. und auch das kam:
Aber gebarfte katzen haben viel öfter würmer.
Ich: nein, haben sie nicht. Ich füttere meinen katzen kein gammelfleisch, sondern fleisch, das auch ich esse. Das fleisch ist immer frisch. Und selbst WENN sie öfter würmer HÄTTEN, dann würde ich das in kauf nehmen und einfach öfter entwurmen. aber zum glück ist das ja unsinn.

Sie: aber das ist doch sicher auch sehr kostspielig.
Ich: Royal canin ist kostspielig.
Sie: gut, lassen wir das thema.
Ich: ja, danke.


Ist das zu fassen????
 
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  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #2
Ich hab zwar keine Barf-Katze, aber zwei Barf-Hunde...*mich mal so einfach hier hereinschleich* :roll:

Also ich hatte bisher einen TA (von inzwischen 6 oder 7), der nicht rückwärts in Ohnmacht fiel, als ich erwähnte dass ich barfe...;) Alle anderen stammelten noch "im Fallen" was von Salmonellen, Würmern, Knochensplittern, Mangelerscheinungen und sonstwas und schafften es mit letzter Kraft gerade noch ein Hills-Tüte, bzw. eine Royal-Canin-Tüte zu schwenken...*Ironie aus*

Das kommt denke ich einfach daher, dass die Futtermittelkonzerne die TAs am Gewinn beteiligen, wenn sie eine gewisse Menge Futter verkaufen...leider...

Ich denke mir halt, solange es meinen Hunden gut geht (und sie laut TAs, auch denen die umfielen, besser aussehen als die meisten anderen Hunde, was Fell, Zähne etc. angeht) kann es so falsch nicht sein. Zumindest nicht schlechter, als alles andere...oder? (außerdem lasse ich jährlich/halbjährlich ein großes Blutbild machen und bisher war immer alles super in Ordnung!)
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #3
Das mit den Zähnen erlebe ich bei jeder Untersuchung unserer Katze Mimi.

Wir kommen rein in den Untersuchungsraum und IMMER kommt dann früher oder später: Jetzt schauen wir mal nach dem zahnstein. Und immer sage ich: Mimi hat keinen Zahnstein.
Dann kommt ein blick der mir sagen soll dass jede katze zahnstein hat und meine keine ausnahme ist.

Und dann kommt der augenblick den ich liebe. Ein Blick in den Mund meines schwarzlings und alles was man sieht ist ein wunderschönes weißes dentagard gebiss. Kein krümel belag.

Das ist jedesmal als würde mir ein engelchen über die seele pinkeln.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #4
gröhl ein engelchen über die seele pinkeln?? Das hab ich ja noch nie gehört.

So ein ähnliches Gespräch hatte ich letztens als ich mit meinem Hund über den Flohmarkt ging. Da wollte mir eine "Dame" das beste Hundefutter überhaupt anbieten. Bzw meinen Hund zum Probeessen einladen.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #5
Mein Mann hat ja die Vermutung, dass die vermarkter von tiernahrung drei mal im jahr in urlaub geschickt werden zum dank für gute verkaufserfolge.

so wie normale ärzte eben auch von der pharmaindustrie gesponsort werden.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #6
*bruhahahahahahaha* "Ein Engelchen über die Seele pinkelt...." *niederbrech*
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Zu den Fütterungsempfehlungen der TÄ:
Soweit ich informiert bin, ist die Ernährung der Tiere nur ein winziger Splitter in der TA-Ausbildung. Dafür bieten die Tierfutterhersteller sogenannte "Seminare" an, wo den Tierärzten die Vorteile der verschiedenen Futtersorten nahe gebracht werden. Ich war noch nie auf einem solchen Seminar, kann mir aber nicht vorstellen, dass dort "objektiv" doziert wird :uups: - um es mal vorsichtig auszudrücken. Junge TÄ besuchen also motiviert diese Seminare und sind hinterher tatsächlich überzeugt, mit dem Verkauf des Futters Gutes zu tun :roll:...

Übrigens hat mein TA nicht behauptet, die Tiere bekämen durchs barfen Würmer :D - das hat mich tief beeindruckt (zumal ich auch gleich hinterherschob, ich würde auch Rohfleisch verzehren ohne je Wurmbefall gehabt zu haben und ich hätte bislang noch keine Katz beobachtet, die sich ihre frei gefangene Amsel mal erst auf den Grill geschmissen hätte....)
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  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #7
Aber man lernt doch sicher wie der Stoffwechsel einer Katze funktioniert. Man weiß doch ganz bestimmt als Tierarzt, dass die produktion von magensäure bei einer Katze ausschließlich durch die aufnahme von Proteinen angeregt wird. wenn ich der katze also Katzenfutter gebe mit einem anteil von 85% Kohlenhydrat....was passiert dann wohl? dafür muss man kein raketenforscher sein. Und dann müsste dem jungen TA voller motivation einfallen dass der futterhersteller ein Vollidiot ist.

Ist nur so ein Gedanke.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #8
*pruuuuuuuuuuuuuuust* - hach, wie ich Deinen trockenen Humor vermißt habe
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Meine ehem. TÄ, ihres Zeichens sehr enthusiastische Tierschützerin, die ihre freie Zeit mit kostenloser Arbeit im TH in Ungarn verbringt (trotz Familie etc.) und die nicht nur ihren Job, sondern wirklich und wahrhaftig Tiere liebt - selbst die hat immer zu TroFu geraten.

Warum?

"Weil Katzen Häppchenfresser sind. In der freien Natur fressen sie 10-14 mal am Tag eine kleine Portion. Das ist mit ständig zur Verfügung stehendem Trockenfutter am besten abgedeckt..."

*wuah*
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Ihre Katze ist Freigänger - die holt sich mal ein paar Maul voll Cräcker, wenn sie von den Mäusen draußen genug hat. Aber das ist doch nicht vergleichbar mit Wohnungshaltung...
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  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #9
Im Grunde hat sie ja recht. Eine Katze braucht um ihren Tagesbedarf zu decken etwa 12 Mäuse am Tag. Aber dann wäre es doch besser dem Tierhalter zu raten der Katze 12 mal am tag eine kleine Portion Nassfutter zu geben.

Ich bin da skepitsch bei solchen aussagen. Ich vermute das schlimmste vom arzt. Nämlich, dass er wie eine schmierige autowerkstatt ein paar schrauben löst um ein wiederkommen des autohalters zu bewirken.

Wenn ich dem tierhalter empfehle nur trofu zu füttern kann ich als TA ja sicher sein, dass die katze mit Struvit oder einer nierenerkrankung wieder kommt. das sichert das einkommen.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #10
Neeee, so krass sehe ich das nicht. Zumal ich mit meinen TÄ bisher wirklich gute Erfahrungen gemacht hab *erleichtert sei* . Naja, und es gibt ja leider genug Krankheiten, die der Halter alle brav aus dem Tascherl zahlen muss, da sind die TÄ nicht auf "Hausgemachtes" durch Fehlberatung angewiesen *fest ans Gute glaub*
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #11
Sorry aber ohne irgendwelche Beweise ist das ne fiese Unterstellung, muss ich dir jetzt mal so sagen ;)
Sicherlich gibts die ein oder andern "schwarzen Schafe" aber das so zu verallgemeinern find ich jetzt nen bissl...grenzwertig.

Also soweit ich weiß hat meine TÄ nichts davon dass sie RC oder Hills aktiv anbietet. Tut sie auch nicht.
Das Futter wird in ihrer Praxis im Grunde als "Medizinisches Futter" verkauft, und darin hat es absolut seine Berechtigung. Sie kriegt dort weder Provision noch sonst irgendwas sondern muss das Futter ganz normal wie jeder Fressnapf auch bestellen und verkaufts weiter.
Das Futter wird angeboten, weil der Verbraucher sein Tier möglichst bequem füttern will ohne großartig viel falsch zu machen und gut. Wäre es so, dass Tierärzte ne große Mark aus dem RC-Verkauf schlagen wollen würden - ich meine wo ist da der Sinn das Futter wird in jedem Tierhandel angeboten und ist frei käuflich....

Gerade für die Leute, die sich NICHT über Jahre mit dem Thema Barf auseinander gesetzt haben oder sich nicht aktiv mit der Fütterung ihres Tieres auseinandersetzen wollen/können wie auch immer ist RC oder Hills oder oder oder eine gute Alternative.
Und nein, ich habe kein RC-Seminar besucht ;)

LG
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #12
Ich barfe zwar nicht, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu.

Das Royal Canin ist jetzt nicht so schlimm. V.a. die Spezialnahrung ist gar nicht so schlecht ;) Aber welcher TA ratet dazu, einen Kitten auf Diät zu setzen? Ich bin fassungslos. :shock:

Ich hab mit unseren TÄ (noch) nie über Barfen gesprochen, aber mich würd ihre Meinung dazu mal interessieren :eusa_think:
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #13
Ach genau, das wollte ich auch noch sagen - die TÄ von dir, Mimi - bist du sonst bei ner anderen? Weil so wie sie mit dir geredet hat bzw du die Diskussion schilderst kommt mir das nicht vor wie ein entspanntes Vertrauensverhältnis...

LG
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #14
oh sowas kenn ich :roll:

egal obs dabei um hund oder katze geht. aber was ich so von studenten gehört habe lernen die im studium sehr wohl über die verdauung und die benötigten nährstoffen. daher frag ich mich schon warum die tä immer diesen schrott verticken :?:

und wenn man dann sagt man gewisse informationen aus dem internet hat, heißt es immer: "da kann ja jeder seinen senf reinscheiben, dass ist alles nicht wissenschaftlich belegt"
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #15
Ich seh das vllt zu schwarz, weil ich damals die schlechten erfahrungen mit satan gemacht habe. Remember???

Nun ist es aber doch auch so, dass eine von anfang an richtig gebarfte katze weniger gesundheitliche probleme hat.
Mimi zum beispiel, klar kostet die mich jedes jahr einen tausender beim TA, aber nur weil sie meint sich mit der gesamten kätzischen nachbarschaft anlegen zu müssen. ne wirkliche erkrankung hatte die noch nie. einmal ne bindehautentzündung.

wenn ich dann sehe mit welchen wehwehchen sich die katzen von bekannten rumschlagen, die irgendein billigzeug füttern....nun...woher kommen denn all diese nierenerkrankungen und herzerkranungen etc.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach genau, das wollte ich auch noch sagen - die TÄ von dir, Mimi - bist du sonst bei ner anderen? Weil so wie sie mit dir geredet hat bzw du die Diskussion schilderst kommt mir das nicht vor wie ein entspanntes Vertrauensverhältnis...

LG



hat sich wieder alles überschnitten. :)

Ich geh zur behandlung meiner tiere in eine tierklinik. da trifft man jedesmal wen neues.
 
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  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #16
Ich seh das vllt zu schwarz, weil ich damals die schlechten erfahrungen mit satan gemacht habe. Remember???

Nun ist es aber doch auch so, dass eine von anfang an richtig gebarfte katze weniger gesundheitliche probleme hat.
Mimi zum beispiel, klar kostet die mich jedes jahr einen tausender beim TA, aber nur weil sie meint sich mit der gesamten kätzischen nachbarschaft anlegen zu müssen. ne wirkliche erkrankung hatte die noch nie. einmal ne bindehautentzündung.

wenn ich dann sehe mit welchen wehwehchen sich die katzen von bekannten rumschlagen, die irgendein billigzeug füttern....nun...woher kommen denn all diese nierenerkrankungen und herzerkranungen etc.

dazu muss ich sagen, unsere früheren katzen wurden alle mit kitekat, whiskas, sheba und co gefüttert und wurden ALLE ohne krankheiten sehr alt. leider hab ich auch in meinem bekanntenkreis etliche katzenhalter die so zeug verfüttern und keiner davon hatte bisher eine kranke katze.

meine süße hingegen hat teilweise mit akne zu kämpfen. und das trotz hochwertigem futter (gut, ihre jugend hat sie mit schrottfutter im tierheim verbracht)
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #17
Wenn man sich qualifiziert mit einem TA übers Barfen unterhalten möchte, muss man schon selbst eine Menge Wissen mit einbringen ;). Ich glaube nicht, dass einen ein TA in Sachen BARF beraten kann (gerade bei Katzen ist es doch um einiges komplizierter als beim Hund) außer er interessiert sich zufällig selbst für das Thema.

Ich wollte mit meinem Posting bzgl. Studium die TÄ-Ausbildung auf keinen Fall schlechtreden - aber ich habe von TÄ selbst schon bestätigt bekommen, dass die Ernährung (nicht der Verdauungstrakt, sondern das Futter, was oben rein kommt) nur ein Splitter im Auge ist. Man kann auch nicht von jedem TA erwarten, dass er die optimale Fütterung für alle Tiere kennt - vom Bauernhoftier übers Kleintier bis zum Reptil. Jedes ist für sich so speziell, mein TA ist immer dankbar über Tipps und Tricks bei der Fütterung.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #18
Also mein Kater "barft" sich ja quasi selber mit seinen Mäuschen und Zeug und was ist? Er hat für nen neunjährigen Kastraten super gute Zähne (echt ein Traum) und schönes Fell und fit wie Turnschuh.
Das er trotzdem Blasensteine hat und deswegen sein sack teures Royal Canin Urinary bekommt hat ja damit nix zu tun sondern weil er kastriert etwas (aber nur etwas) zu dick und über acht Jahre alt ist.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #19
Meine kriegen ja auch ihr TroFu als Lekkerli. Nichts lieben sie mehr als TroFuWeitwurf am Abend ;)...
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #20
Off-Topic
Tja - darum würd ich nich in ner Tierklinik behandeln lassen ;). Außer im Notfall. Ich finde es persönlich schöner wenn ich einen TA meines Vertrauens hab der mich und das Tier kennt usw... aber ist ja Ansichtssache


Die Herz- und Nierenerkrankungen sind zum Teil ein Zeichen unserer Wohlstandsgesellschaft (Fettleibigkeit usw schlagen sich leider nicht nur auf die Menschen nieder), in die sicherlich auch falsche oder zu "reichliche" Ernährung fällt (wobei es da völlig egal ist von welchem Futter wir reden - eine Katze in freier Natur würde niemals regelmäßig ihr Fütterchen in den Mengen bekommen sondern hat auch mal nen paar "leere" Tage dazwischen, was wir Menschen ihr natürlich nicht antun weils nich sein muss) sowie die Tatsache, dass sich gerade Katzen in Wohnungshaltung wesentlich weniger bewegen als sie sollten oder könnten.
Aber auch genetisch sind Herzerkrankungen/Niereninsuffizienzen nicht auszuschließen. Das alles aufs Futter zu schieben ist weit hergeholt.

@Silbermond: das mit dem Internet ist ja auch leider oft so. Wenn man sich auf irgendeiner Futterseite (dabei isses auch wieder egal ob RC oder Wolfsblut oder was weiß ich ) beliest ist die Werbung für das eigene Futter sicherlich immer irgnendwo im Vordergrund.
WENN man OBJEKTIV bewerten will muss man sich an wissenschaftliche Studien halten in denen Verdaulichkeit, Verträglichkeit usw usf verglichen werden bei soundsoviel Katzen/Hunden und selbst dann ist immer noch die individuelle Komponente außer Acht gelassen.
Darum denke ich dass diese Studien sowieso nur eine Richtlinie sein können, dass aber jeder diese individuell auf sein Tier anwenden muss/kann/sollte.
Steht ja jedem frei, sein Tier trotzdem entgegen der Ergebnisse (denn RC und auch die Supermarktfuttersorten schließen oft gar nicht so übel ab) anders zu ernähren oder zu barfen... solange sich derjenige klar drüber ist was SEIN Tier ganz individuell benötigt...

Und da kann man leider auch gerade beim Barfen viel falsch machen und muss sich eben dementsprechend belesen.

LG
 
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