Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander.

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  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #21
Wenn man sich qualifiziert mit einem TA übers Barfen unterhalten möchte, muss man schon selbst eine Menge Wissen mit einbringen ;). Ich glaube nicht, dass einen ein TA in Sachen BARF beraten kann (gerade bei Katzen ist es doch um einiges komplizierter als beim Hund) außer er interessiert sich zufällig selbst für das Thema.

Ich wollte mit meinem Posting bzgl. Studium die TÄ-Ausbildung auf keinen Fall schlechtreden - aber ich habe von TÄ selbst schon bestätigt bekommen, dass die Ernährung (nicht der Verdauungstrakt, sondern das Futter, was oben rein kommt) nur ein Splitter im Auge ist. Man kann auch nicht von jedem TA erwarten, dass er die optimale Fütterung für alle Tiere kennt - vom Bauernhoftier übers Kleintier bis zum Reptil. Jedes ist für sich so speziell, mein TA ist immer dankbar über Tipps und Tricks bei der Fütterung.
Doch man kann von einem TA erwarten das er sich mit der Ernährung auskennt, schließlich muß er ja auch das Tier behandeln( Magen Darm ).
Einen TA abzuqualifizieren weil er nicht für BARF ist, ist nicht in Ordnung.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #22
Das stimmt schon, aber ein Humanmediziner (zB der stink normale Hausarzt) ist auch kein Ernährungsphysiologe - warum wirds nicht von dem erwartet aber von Tierärzten?! ;)

LG
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #23
Das stimmt schon, aber ein Humanmediziner (zB der stink normale Hausarzt) ist auch kein Ernährungsphysiologe - warum wirds nicht von dem erwartet aber von Tierärzten?! ;)

LG

Genau. Vom Hausarzt wird erwartet, dass er sich mit der Humanmedizin auskennt. Ein TA soll sich aber mit Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögeln, Reptilien, Frettchen,.... auskennen und dabei auch noch bei jeder Tierart wissen, wie man sie optimal ernährt? Das ist unmöglich.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #24
Also mein Kater "barft" sich ja quasi selber mit seinen Mäuschen und Zeug und was ist? Er hat für nen neunjährigen Kastraten super gute Zähne (echt ein Traum) und schönes Fell und fit wie Turnschuh.
Das er trotzdem Blasensteine hat und deswegen sein sack teures Royal Canin Urinary bekommt hat ja damit nix zu tun sondern weil er kastriert etwas (aber nur etwas) zu dick und über acht Jahre alt ist.

barft er sich jetzt oder bekommt er RC? :mrgreen:

eine frage an die kenner:
bei der zusammensetzung vom urinary, kann man da nicht ein hochwertiges futter füttern und einfach zusätze geben?

Reis, Geflügelmehl, Weizenkleberfutter, Maisfuttermehl, Tierfett, Maiskleberfutter, Lignozellulose, tierisches Eiweiss (hydrolysiert), Fischöl, Frukto-Oligosaccharide, Sojaöl, Ei getrocknet, Hydrolysat aus Krustentieren.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@Silbermond: das mit dem Internet ist ja auch leider oft so. Wenn man sich auf irgendeiner Futterseite (dabei isses auch wieder egal ob RC oder Wolfsblut oder was weiß ich ) beliest ist die Werbung für das eigene Futter sicherlich immer irgnendwo im Vordergrund.
WENN man OBJEKTIV bewerten will muss man sich an wissenschaftliche Studien halten in denen Verdaulichkeit, Verträglichkeit usw usf verglichen werden bei soundsoviel Katzen/Hunden und selbst dann ist immer noch die individuelle Komponente außer Acht gelassen.
Darum denke ich dass diese Studien sowieso nur eine Richtlinie sein können, dass aber jeder diese individuell auf sein Tier anwenden muss/kann/sollte.
Steht ja jedem frei, sein Tier trotzdem entgegen der Ergebnisse (denn RC und auch die Supermarktfuttersorten schließen oft gar nicht so übel ab) anders zu ernähren oder zu barfen... solange sich derjenige klar drüber ist was SEIN Tier ganz individuell benötigt...

Und da kann man leider auch gerade beim Barfen viel falsch machen und muss sich eben dementsprechend belesen.

LG

ich meinte nicht die hp der versch. marken ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #25
Na beim Menschen sind sich die Ernährungsphysiologen bis heute nocht nicht richtig klar was richtig sein soll und was nicht.;)Das sieht man an den Diätplänen die langfristig nix bringen. Warum sollte man bei den Tieren mehr wissen ? Wo doch noch weniger Studien existieren als von den Menschen.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #26
Doch man kann von einem TA erwarten das er sich mit der Ernährung auskennt, schließlich muß er ja auch das Tier behandeln( Magen Darm ).
Einen TA abzuqualifizieren weil er nicht für BARF ist, ist nicht in Ordnung.
Wer macht denn sowas?:shock:
Ich habe lediglich geschrieben, dass die Ernährung der Tiere, also das, was oben rein kommt, im Studium kein ausführlich behandelter Bereich ist. Und das ist Fakt.
Die Nachteile von Trockenfutter sind auch inzwischen hinlänglich bekannt. Mal abgesehen von fatalen Zusammensetzungen (viel zu hoher Getreideanteil) des herkömmlichen Trockenfutters ist es auch nicht auf den Verdauungsapparat eines Tieres, welches seinen Flüssigkeitsbedarf von Natur aus über das Futter regelt(!), abgestimmt. Dazu kommt, dass diverse Erkrankungen bis hin zu Todesfällen auf die Fütterung von Trockenfutter zurückzuführen sind. Nierensteine sind ein Beispiel, aber auch Verstopfung. Und zwar so eine Verstopfung, dass das Tier eingeschläfert werden muss - und das ist kein Einzelfall.
Und hier spreche ich den TÄ, die wider besseren Wissens (denn ja, sie müssen ja diese Tiere behandeln und sollten es somit besser Wissen) die Qualifikation zur fach- und sachkundigen Beratung in Fütterungsfragen ab.

Was nichts mit der Behandlung zu tun hat - einen Magen-Darm-Infekt oder eine Verstopfung behandeln ist etwas anderes, als vertieft über die einzelnen Vor- und Nachteile diverser Fütterungsarten informiert zu sein.

Ich freue mich über jeden TA, der gegen BARF ist - wenn er es sach- und fachkundig begründen kann ;)
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #27
Einen TA abzuqualifizieren weil er nicht für BARF ist, ist nicht in Ordnung.

Nein, das nicht - aber es ist vom TA noch viel weniger in Ordnung, einem auf Gedeih und Verderb RC andrehen zu wollen, ein TA ist doch kein Vertreter!

Meine letzte TA wollte mir auch ein spezielles Trofu empfehlen, als ich meinte "nein meine kriegen Trofu nur als Leckerlie, ernährt werden sie von Nafu, und dabei bleibt es auch" meinte sie "ok das ist zwar veraltet, aber das muß jeder selber wissen, das akzeptier ich". Ich fand die TÄ sonst nicht gut, aber die Antwort zeugte zwar nicht grad von Ernährungskenntnis, aber war ansonsten absolut akzeptabel!
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #28
Ja darum sag ich ja. Wenn ein Tierarzt nicht mehr als das Grundwissen ausm Studium hat wird ihm der Kopf abgerissen und wenn ein Humanmediziner, der wirklich nur EINE Spezies betreuen muss, noch nie was von Ernährung gehört hat und an einen Kollegen mit dem Fachgebiet verweist, ist das völlig normal.
Auch in der Tiermedizin gibts Ernährungsberater mit dem entsprechenden Fachgebiet, da kann man ja dann hingehen.
Man sollte natürlich dann als Tierarzt, wenn dem nicht so ist, vorgeben Ernährungsexperte zu sein und irgendwas zu verkaufen obwohl man keine Argumente hat, das ist natürlich klar.

@Silbermond: hab auch gar nicht gesagt dass du die HP der Futterhersteller meintest. Ich wollte nur deutlich machen dass es drauf ankommt an welchen Aussagen im Netz man sich orientiert.

LG
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #29
@Silbermond beides er geht raus und fängt sich Mäuschen UND bekommt von uns sein Spezialfutter.
Ich weiß nicht ob es wirklich so viel Sinn macht wie beworben Fakt ist aber das mein Kater im Winter zu wenig getrunken hat (seine Wasserstellen waren alle zugefroren) und jetzt generell mehr trinkt es geht im super ich weiß aber nicht ob man das nur aufs Futter schieben kann!?
Er hat sonst halt sein übliches Aldi/Lidl Futter bekommen weil es bei einem Freigänger der seine Mäuse fängt UND frisst meiner Meinung da nicht so arg drauf ankommt wie bei einer Wohnungskatze
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #30
Doch man kann von einem TA erwarten das er sich mit der Ernährung auskennt, schließlich muß er ja auch das Tier behandeln( Magen Darm ).
Einen TA abzuqualifizieren weil er nicht für BARF ist, ist nicht in Ordnung.

Na beim Menschen sind sich die Ernährungsphysiologen bis heute nocht nicht richtig klar was richtig sein soll und was nicht.;)Das sieht man an den Diätplänen die langfristig nix bringen. Warum sollte man bei den Tieren mehr wissen ? Wo doch noch weniger Studien existieren als von den Menschen.

Na wat denn nu? Wissen oder nich wissen? Pro oder Contra?
gi12.gif
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #31
Also mein Kater "barft" sich ja quasi selber mit seinen Mäuschen und Zeug und was ist? Er hat für nen neunjährigen Kastraten super gute Zähne (echt ein Traum) und schönes Fell und fit wie Turnschuh.
Das er trotzdem Blasensteine hat und deswegen sein sack teures Royal Canin Urinary bekommt hat ja damit nix zu tun sondern weil er kastriert etwas (aber nur etwas) zu dick und über acht Jahre alt ist.



Aaaaaalso mit acht Jahren ist eine Katze NICHT alt. Wieder so ein Marketing Ding um Senior Futter zu verkaufen.

Ich hatte einen Kater mit Struvit, den ich auch sehr gut ohne Nierenfutter von Canin ernähren konnte, natürlich nachdem ich mich eingelesen habe in die Materie. Und Guardacid Tabletten hab ich gegeben, da war der PH wert seinen Urins einwandfrei und ich musste kein Spezialfutter kaufen, obwohl der TA meinte ich würde meinen Kater umbringen damit. Tatsache ist, er wurde dann leider überfahren. Das ist aber ein anderes Thema.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen TÄ. Ich brauch sie ja. Aber ich mache einfach immer diese Erfahrungen, dass ich falsch beraten werde und sie mir Sachen aufzwingen wollen die definitiv nicht gut sind für meine tiere. Und wenn man dann so ein alten muttchen ist, das nichts als seine katze hat, dann ist das die reinste angstmache und somit geldmacherei. das kann man ja nicht abstreiten.

Ich geh in die tierklinik und nicht in eine kleine Praxis, weil die nicht spezialisiert sind. ich verzichte auf ein vertrauensverhältnis ganz bewusst, weil ich dem TA nicht bedingungslos vertrauen MÖCHTE. Und das hat einen Grund. In der Klinik sind Spezialisten und man hat für jede Erkrankung jemanden den man fragen kann.
Die Erfahrung hängt auch mit Satan zusammen, der aufgrund eines Wald-und-wiesen Tierarztes und falscher beratung sowie behandlung beinahe gestorben wäre.
Andy hat mir damals sehr geholfen und gemeinsam haben wir seinen gesundheitszustand wieder optimieren können.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #32
@Silbermond: hab auch gar nicht gesagt dass du die HP der Futterhersteller meintest. Ich wollte nur deutlich machen dass es drauf ankommt an welchen Aussagen im Netz man sich orientiert.

achso, sorry falsch verstanden :uups:

@Silbermond beides er geht raus und fängt sich Mäuschen UND bekommt von uns sein Spezialfutter.
Ich weiß nicht ob es wirklich so viel Sinn macht wie beworben Fakt ist aber das mein Kater im Winter zu wenig getrunken hat (seine Wasserstellen waren alle zugefroren) und jetzt generell mehr trinkt es geht im super ich weiß aber nicht ob man das nur aufs Futter schieben kann!?
Er hat sonst halt sein übliches Aldi/Lidl Futter bekommen weil es bei einem Freigänger der seine Mäuse fängt UND frisst meiner Meinung da nicht so arg drauf ankommt wie bei einer Wohnungskatze

naja das sehe ich anders. meine süße ist auch freigängerin, dennoch bekommt sie 2x am tag hochwertiges futter.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #33
Also wo man sich ja generell einig sein kann ist dass rohes Muskelfleisch immer noch die Beste Zahnputzmaschine ist und darin, das Katzen reine Carnivoren sind (physiologischer Weise). Da wir aber alle keine ganzen Mäuse füttern (theoretisch KÖNNTE man eine Katze sicherlich mit ganzen Küken ernähren wobei selbst das auf Dauer zu einseitig wäre), müssen dem Fleisch andere Zusätze zugegeben werden. Ob das nun in Form von Getreide erfolgt (in verträglichen Mengen, was allerdings wie immer und überall individuell unterschiedlich sein kann) oder in Form von Hirse oder Kartoffeln oder oder oder... ist doch piep egal solange es in den Mengen erfolgt die das Tier braucht. Das läuft doch bei Menschen nicht wirklich anders. Es gibt "Grundstudien" was ein Mensch bestimmen Alters oder Geschlechts braucht, anhand dessen orientiert sich grob die individuelle Ernährung. Erst wenn Unverträglichkeiten auftreten (und das passiert selbst wenn 120 andere dieselbe Nahrung ohne Probleme vertragen), wird die Ernährung umgestellt. Jetzt mal nur so als Beispiel. Oder eben wenn sich die Überzeugung ändert (nur dass die Katze, selbst wenn sie eine eigene Überzeugung hätte, diese nicht ausleben kann weil sie hinsichtlich dessen von ihrem Dosenöffner abhängig ist und somit die Überzeugung des Tierbesitzers = Überzeugung des Tieres ist).
Und ich finde das trifft sowohl auf RC als auch auf Barf als auch auf Chappi oder Felix zu.

LG
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #34
Da gebe ich Dir absolut recht Schlangenmädchen ;)..... Ich heilige ja BARF nicht und verteufel im Gegenzug auch nicht das Dosenfutter. Nur bei ausschließlicher Fütterung von TroFu stellen sich mir halt die NAckenhaare auf.
Was ich wichtig finde ist Dein letzter Satz: Wir als Tierhalter haben eine große Verantwortung, denn wir entscheiden über das Futter unserer Tiere. Sie selbst haben keinen Einfluß darauf. Und weil das so ist, empfinde ich es als unsere Pflicht, uns so gut als möglich schlau zu machen.

Dabei ist mir bewußt, dass das, was heute TOP ist, morgen schon HOPP sein kann...

Darum versuche ich verstandsgesteuert daran zu gehen. Es leuchtet mir ein, warum TroFu ungesund ist. Es leuchtet mir ein, dass Zucker und (zu viel) Getreide im Dosenfutter nichts zu suchen haben. Also versuche ich, das zu umgehen.

I'll do my very best ;)
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #35
Mein Sam und meine Yuki bekomen 2 mal die Woche rohen Fisch. Den fressen Sie total gerne. Und die restliche Zeit bekommt Yuki Aldi Futter und Sam RC Diätfutter. Seit seiner kastra neigt er dazu "dick" zu werden.
Zwischendurch(net jede Woche) wenn vom kochen Fleishc übrigbleibt(roh) bekommen es Yuki / Sam /senta as leckerlie. Ok Senta bekommt schonmal nen großes Stück. Sie ist ja ein Schäferhund :D

Meine Tierärztin hat nie versucht uns Futter zu verkaufen. Das steht bei Ihr in der Praxis und bei nachfrage wird man beraten.
ICh mag meine Tierärztin. Die kennt meine Tiere und weiß wie Sie mit meinen Tieren umgehen muss. :) Und wissen tut Sie auch einiges.
Hatte noch nie Probleme mit nem Tierarzt.

[Das ist das einzigste was ich dazu sagen kann]^^
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #36
wenn dem so wäre, müssten wir aber hier in foren zb nicht 150 fragen zur richtigen ernähren stellen. denn dann wäre es ja schnurz ob ich chappy oder wolfsblut füttere.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #37
Also wo man sich ja generell einig sein kann ist dass rohes Muskelfleisch immer noch die Beste Zahnputzmaschine ist und darin, das Katzen reine Carnivoren sind (physiologischer Weise). Da wir aber alle keine ganzen Mäuse füttern (theoretisch KÖNNTE man eine Katze sicherlich mit ganzen Küken ernähren wobei selbst das auf Dauer zu einseitig wäre), müssen dem Fleisch andere Zusätze zugegeben werden. Ob das nun in Form von Getreide erfolgt (in verträglichen Mengen, was allerdings wie immer und überall individuell unterschiedlich sein kann) oder in Form von Hirse oder Kartoffeln oder oder oder... ist doch piep egal solange es in den Mengen erfolgt die das Tier braucht. Das läuft doch bei Menschen nicht wirklich anders. Es gibt "Grundstudien" was ein Mensch bestimmen Alters oder Geschlechts braucht, anhand dessen orientiert sich grob die individuelle Ernährung. Erst wenn Unverträglichkeiten auftreten (und das passiert selbst wenn 120 andere dieselbe Nahrung ohne Probleme vertragen), wird die Ernährung umgestellt. Jetzt mal nur so als Beispiel. Oder eben wenn sich die Überzeugung ändert (nur dass die Katze, selbst wenn sie eine eigene Überzeugung hätte, diese nicht ausleben kann weil sie hinsichtlich dessen von ihrem Dosenöffner abhängig ist und somit die Überzeugung des Tierbesitzers = Überzeugung des Tieres ist).
Und ich finde das trifft sowohl auf RC als auch auf Barf als auch auf Chappi oder Felix zu.

LG



Also ich glaube wir sind doch grundsätzlich der gleichen Meinung, nämlich dass wir das, was wir tun zum Wohl der Tiere machen.

Ich wollte ja auch gar nicht so eine Grundsatzdiskussion auslösen. Ich denke eben nur, dass es gefährlich ist den Ernährungsempfehlungen der TÄ zu vertrauen. Denn die Ärztin wollte mir ja dazu raten Canin zu füttern und alles andere ist mist.
Sie hat sich selbst zur Spezialistin gemacht und hat eigenst auf dem Thema rumgeritten.
Die Gefahr besteht also, wenn ich keine Ahnung habe von Katzenernährung, die ja wirklich nicht ganz einfach ist, dass ich aus Angst vor dem was mir der TA prophezeit, ein teures Futter kaufe, dass mein Katze EVENTUELL krank macht, weil möglicherweise zu viel Getreide und zu wenig Zusätze drin sind.

Klar MUSS eine Katze nicht krank werden wenn ich sie mit Aldifutter füttere. Aber die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich höher, als wenn ich sie barfe oder eben ein vergleinbares Dosenfutter gebe.
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #38
Mein Sam und meine Yuki bekomen 2 mal die Woche rohen Fisch. Den fressen Sie total gerne. ...Zwischendurch(net jede Woche) wenn vom kochen Fleishc übrigbleibt(roh) bekommen es Yuki / Sam /senta as leckerlie. Ok Senta bekommt schonmal nen großes Stück. Sie ist ja ein Schäferhund :D
...
:clap: Das find ich absolut klasse - ich freu mich über jeden, der keine Panikattacke bei Rohfleisch bekommt ;)
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #39
Wir würden ihm ja was anderes als RC geben nur haben wir Angst das er dann einen Rückfall kriegt wo er doch so arg gelitten hat...
Tabletten krieg ich in das Vieh nicht rein da filetiert er mich eher und ne Urinprobe bekomm ich schon drei mal nicht ^^ Also kaufen wir brav das Zeug und hoffen das die besserung wirklich davon kommt und kriegen im Frühjahr unseren üblichen TA Anschiss das die Miez echt hart an der Grenze zum Übergewicht ist alles wie gehabt
 
  • Barf und Tierärzte. Zwei Welten treffen aufeinander. Beitrag #40
Wenn was so wäre? Ich glaube die 150 Fragen im Forum beruhen eher auf einer großen Verunsicherung weil jeder was anderes sagt. Und ehrlich gesagt laufen die Diskussionen immer wieder aufs selbe raus - nämlich darauf dass es keine Standardlösung gibt und auf der einen Seite die Verfechter der "alternativen Ernährung" stehen und auf der anderen Seite die "Ottonormalverbraucher" die ihr Tier kommerziell ernähren. Ich glaube egal wieviel darüber diskutiert wird, einig wird man sich nie. Und weißt du warum? Weils da schon lange nicht unbedingt mehr um wissenschaftliche Begründungen geht sondern um persönliches Empfinden. Mein Tier kommt super damit klar, also warum sollte ich das ändern.

Ich habe die spezielle Tierernährung erst jetzt im 7. Semester, wenn wir beim Thema Fleischfresser angekommen sind versuch ich das nochmal wissenschaftlich zu erläutern das ganze Thema.

LG
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@Maze: Wenn dein Tier ein gesundheitliches Problem hat, dann bleib bei dem Futter. Darauf ists ausgerichtet solche Probleme zu reduzieren/zu verhindern.

LG
 
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