Hallo,
also nochmal ganz von vorne – da ist ja einiges durcheinander gegangen Oo
Zu 1. Futter
Du solltest dir kein zu regelmäßiges Füttern angewöhnen. Einmal am Tag reich völlig, sobald die Fische größer als einen cm sind. Bei Guppynachwuchs verhindert Füttern in diesen Intervallen, dass du irgendwann mehr Fisch als Wasser im Aquarium hast.
Du kannst am Tag so viel geben, wie die Fische fressen oder mal nur ein paar Flocken. Auch wenn es eine Phase nur 1 – 2 x die Woche was gibt ,vertragen erwachsene Fische das Problemlos.
Für deine Fische reicht Flockenfutter, aber freuen tun sie sich auch über Lebendfutter, einfacher ist jedoch meistens Frostfutter – wenn man es denn im Eisfach lagern darf :mrgreen:
zu 2. Lebenszeit & 3. Nachwuchs
Guppys können empfindlich sein und schnell sterben, wenn sie sich allerdings eingelebt haben, sind sie recht robust und machen einige Jahre mit. Nachwuchs wirst du zumindest bei den Guppys kaum verhindern können
zu 4. & 5. Beleuchtungszeit
Da dein Aquarium nicht vom Sonnenlicht beleuchtet wird, ist die Beleuchtungszeit davon unabhängig. Die meisten Aquarien werden zwischen 10 und 14 Stunden beleuchtet, da musst du ein wenig probieren, bei welcher Zeit deine Pflanzen wachsen und die Algen möglichst wenig. Meine Aquarien haben aktuell 12 Stunden Licht, das hat sich als guter Wert eingestellt.
zu 6. Fische
Du würdest dich doch auch lieber bei Freunden aufhalten, als irgendwo alleine? Ja, das ist normal, je unsicherer Fische sind, desto mehr kleben sie aneinander. Guppys sind aber auch so recht gesellig.
zu 7. andere Fische
Schau dich in Ruhe um und frag dann hier. Sonst wird dir nur was aufgedrückt, was dir nicht gefällt. Gucken ohne zu kaufen und dann informieren ist hier der beste Weg. Außerdem braucht dein Aquarium Zeit, bevor es mehr Fische verkraftet. So wenige Fische am Anfang gehen ganz gut, bei mehr kann es zur Katastrophe kommen. Such mal nach Nitritpeak

Da helfen die Mittel die die Händler verkaufen erfahrungsgemäß leider wenig.
zu 8. Luftblasen
Du brauchst keine Luftblasen, die Fische atmen den Sauerstoff aus dem Wasser, nicht den aus der Luft. Wenn du Oberfläche irgendwie bewegt ist – du brauchst sie nicht mit dem Filter quälen – dann reicht das. Das unbekannte ist die Heizung?

Wenn Luftblasen drin sind, ohne dass du sie reinsprudelst, dann ist das Wasser übersättigt, das nützt nichts und schadet nichts^^
Fischanzahl
Theoretisch kann man so viele Fische im Aquarium halten, bis es eine Sardinenbüchse ist... Ich hab aktuell an die 30 Fische in so einem 60er, aber da die (auf gut Deutsch) mehr Scheißen, macht das ganze mehr Arbeit. Wenn man weniger Aufwand möchte, ist man mit etwa 15 Fischen für so ein Aquarium gut bedient.
Wasserwechsel
Beim Wasserwechsel musst du nicht düngen, und bloß nicht so viel Düngen, wie der Hersteller angibt, das braucht ein Durchschnittaquarium gar nicht. Meist reicht es, einmal monatlich in halber Dosierung zu düngen. Da musst du aber ein wenig rumprobieren^^
Du kannst Kaltes Wasser nehmen, im Winter empfiehlt es sich aber, es etwas anzuwärmen. Je weniger sich die Temperatur ändert, desto weniger Stress für die Fische.
Wasseraufbereiter brauchst du, wenn das Wasser wirklich nach Chlor riecht, oder du sonst Probleme beim Wasserwechsel hast. Ansonsten ist der nur bei Neueinrichtungen hilfreich.
Luftblasen
Erzeugst du über Membranpumpe und Ausströmerstein oder über einen Aufsatz am Filter. Normalerweise sind die aber nicht notwendig.
Saugerfisch
Das ist ein blauer Antennenwels und der wird – wie schon x-tausendmal in allen Aquaristikforen erklärt – zu groß für ein 60 cm Aquarium. Weil er billig und pflegeleicht ist, wird er gerne verkauft, aber gut ist das nicht. So ab einer Größe von 5 cm solltest du an ein größeres Aquarium denken oder ein neues zu Hause suchen.
Strömung
Wenn die Fische verängstigt in einer Ecke hocken, ist es zu viel, sorg für weniger Strömung. Gerade Guppys sind nicht gerade die Strömungsfreaks.
Ist das Trübe Wasser noch?
*ächz* durch. Hab ich alles Oo Lebendfutter: siehe Benjamin, da muss ich nichts Bügeln Oo
Grüße