Mein erstes Aquarium!

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  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #41
Huhu

Kampffisch und auch Neons Bitte NICHt zu Guppys. Kampffische sollten in ein Artenbecken und Neons passen von den Wasserwerten her nicht rein.

Andii schau doch erst mal das du das mit dem Becken in den Griff bekommst und dann setz weitere Fische dazu. Du musst/solltest noch einiges machen bevor da weitere Fische rein können.

Mehr Pflanzen. Die die du drinnen hast sind viel zu wenig. Auch wenn Guppys es eher Hell wollen das ist zu wenig. Besorg dir noch schnellwachsende arten wie Wasserpest, Hornkraut und soo
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #42
In deinem anderen Tread hast du geschrieben es wären schwarze Phantomsalmler und von Neons hast du dort nichts geschrieben. Bleib bitte in einem Tread und vor allem was ist jetzt wirklich in dem Becken drin?
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #43
So jetzt nochmal:

Ich habe ein 54l Becken,
Habe 3 Guppys,
1 Antennenwels (der rausgenommen wird),
und würde gerne noch so Phantomsalmler dazu packen.
Oder halt wie geschrieben Kampffisch(e),


Der Fisch ist einfach so unglaublich schön (meine Meinung) und ja jetzt werde ich hier enttäuscht :( Schade das man den nicht mit anderen Fischen halten kann. Und es da keine einzige Lösung gibt.


Achso und nochwas wieviele Pflanzen soll ich denn noch da rein packen hab jetzt 7 Pflanzen da drinnen. Kann mir aber noch welche dazu kaufen. Sollte es dann dicht besiedelt sein oder wie?
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #44
Huhu

Jaa Pflanzen kannst du ruhig noch einige Kaufen mach dir keine gedanken dazu

Wegen dem Kampffisch: Man sollte Fische nicht nach dem äuseren aussuchen, zumindest nicht nur
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #45
Kampffische sollten wie schon gesagt in einem Artbecken gehalten werden.
Bei Guppys und Schwarzen Phantomsalmlern solltest du dich für eine Art entscheiden. Ein 56l Becken ist nun mal zu klein für ein Gesellschaftsbecken.
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #46
Ja also dann werde ich morgen mal noch ein Paar Pflanzen kaufen wie schon gesagt wurde, Hornkraut oder Wasserpest. Soll denn alles so dicht wie möglich sein im Aquarium? Oder hast du / Ihr vielleicht noch genaue anweisungen wie ich pflanzen soll?

Och mensch ja ich weiß aber der Fisch ist einfach fastzinierend. Hat jemand von euch einen oder eher nicht? Aber nur ein Kampffisch in einem Becken ist ja extrem Langweilig, deswegen woltle ich den gerne mit anderen Fischen zusammen packen. Einfach der Gesellschaft wegen denn alleine denke ich fühlt der sich auch nicht wohl und ihm wird schnell langweilig. Oder liege ich da falsch?
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #47
Das wäre aber ein sehr egoistische Entscheidung. Die Bedürfnisse der Fische sollten an erster Stelle und nicht was dir Langweilig erscheint.

Ich habe selbst Kampffische.
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #48
Hast du die Kampffische ganz alleine in einem Becken oder wie hast du es aufgeteilt? Erzähl doch mal!
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #49
Huhu

ich denke ein Kampfisch ist nicht langweilig und Faad oder alleine fühlt/ist ihm nicht. Ich hatte noch nie einen Kampffisch und weis also nix über die aber ich denke so einer Nutzt das Becken schon voll aus.

Wegen den Pflanzen. Schau das du Hornkraut/wasserpest zwar etwas "Büschelweise" einsetzt aber nicht zu Büschelweise. Dann schaut es finde ich am besten aus
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #50
Die Kampffische haben Becken für sich.
Ich kann dir nur einen Rat geben. Wenn du einen Kampffisch halten willst, halte ihn in einem Artbecken. Ich habe da keine anderen Erfahrungen als die anderen die dir diesen Rat gegeben haben. Ich bin bei weitem hier nicht die einzige die Kampffische hat oder hatte.
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #51
Was genau kann ich unter einem Artbecken verstehen:

- Nur ein Fisch,
- Nur einer Art.

Kann ich das so verstehen?

Ich warte vielleicht noch damit und vielleicht hat ja einer Erfahrungen damit wie es ist wenn man einen Kampffisch mit anderen Fischen hält die sich vertragen. Denn ich glaube nicht das sich ein Kampffisch mit keinem anderen Fisch vertragen könnte. Vielleicht weiß das ja jemand und hat noch viel mehr Erfahrung da drinnen als ich.


Und noch eine Frage:

a) Was für Fische verstehe ich unter dieser Bezeichnung,

Corydoras- und Ancistrusarten :eusa_doh:

b) Wo kann ich Fische abgeben? Wie z.B. meinen Antennenwels?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #52
Hallo,

Kampffische sind schwer zu vergesellschaften und gerade Guppys sind eine eher schlechte Kombination. Meines Wissens mögen sich die Herren da ihrer bunten Flossen wegen nicht.

Phantomsalmler sind relativ "harte" Fische, mit genügend gutem Futter schwer kaputt zu bekommen. Wenn sie dich interessieren, informier dich mal über Phantomsalmler (nicht nur im Zierfischverzeichnis) und entscheide dich dann^^ Frag auch mal im Laden, ob es deutsche Nachzuchten sind usw. Am besten sind andere Halter oder direkt Züchter.
Ich hab leider keine Erfahrung mit Phantomsalmlern, auch wenn die schon lange auf meiner Wunschliste stehen.
Bedenke, dass du viel Guppynachwuchs haben wirst. Bedenke, dass die Salmler auch Platz brauchen und bedenke, dass sie Guppybabys zum Fressen gern haben werden, wenn du dich entscheidest.
Alles andere drückt dir nur Fische auf, die du nicht möchtest.

Artenbecken bedeutet nur eine Fischart, im Falle des Kampffisches läuft es meistens auf nur einen Fisch hinaus.

Ancistrusarten sind Antennenwelse, Corydoras sind Panzerwelse.

Grüße
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #53
Viele Händler wie ich jetzt im Internet gelesen habe schreiben aber in der Beschreibung, dass man ohne schlechtem Gewissen 1 männlichen Kampffisch und 2 weibchen halten kann. Und das das gut gehen würde. Am besten ich frage mal im Laden nach und mal schaun was die sagen.

Aber die sagen bestimtm das gleiche und wollen einfach nur Profit machen stimmts?

Aber ist schon cool was so gesagt wird über die Kampffische das das männchen das Nest baut und die Weibchen immer verscheucht bis er das Nest fertig gebaut hat.

Ich weiß nicht was ich machen soll.



Und noch einige Fragen:

a) Nochmal zu den Phantomsalmler, also passt es auch nicht Guppys und Phantomsalmler zusammen zu packen in ein becken?

b) Was für Fische verstehe ich unter dieser Bezeichnung,

Corydoras- und Ancistrusarten :eusa_doh: erledigt!

c) Wo kann ich Fische abgeben? Wie z.B. meinen Antennenwels?
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #54
Hi,

Kampffisch: siehe Oben.
Im gut verkrauteten Becken (sprich mehr Pflanzen als Wasser) geht ein Männchen mit Weibchen.

a) siehe Oben

b) siehe Oben ansonsten [GOOGLE]Corydoras[/GOOGLE] [GOOGLE]Ancistrus[/GOOGLE] :roll:

c) entweder dem Händler wegen falscher Beratung aufdrücken oder über Kleinanzeigen

Grüße
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #55
a) Wie darf ich das denn verstehen also deinen Satz?

"Im gut verkrauteten Becken (sprich mehr Pflanzen als Wasser) geht ein Männchen mit Weibchen."

Soll da alles bewachsen sein?


b) Was ist denn damit wenn ich das so bepflanze das es einem Kampffisch männchen und weibchen gut gehen würde und auf dem Boden so Mini Garnelen ansiedeln würde?

b.1) Werden die auch gefressen?

b.2) Sind Sie nützlich?


c) Hier mal ein Artikel über einen Kampffisch, was sagt Ihr dazu? Eure Meinungen bitte!

:arrow:

1. Wasserqualität und Becken:

Wasserqualität:
Temp: 24 - 30 Grad Celsius ( im Mittel 26 Grad)
Ph 5 - 7
GH 5 - 15
(Angaben sind die Maximalwerte, die ich in der Literatur gefunden habe)

Beckengröße:
Ab 60 cm (54l)
Häufig wird auch die Haltung in einem Kleinbecken (30l) beschrieben. Die erfahrenen Züchter wissen auch schon viel länger, dass die Hochzuchten in kleineren Becken sich meist wohler fühlen und eine längere Lebenserwartung haben (unter der Voraussetzung einer guten Pflege).Das Tierschutzgesetz macht keinen Unterschied zwischen Hochzuchten und Wildformen. Die Wildformen kann man sicherlich auch im Trio halten und dies sogar auch in kleineren Becken, da sie wesentlich weniger aggressiv sind als die Zuchtformen.

Jedoch muß erwähnt werden, dass laut einem Tierschutz-Gutachten (1998) die Mindestgröße der Becken für eine dauerhafte Haltung die oben genannten 60 cm nicht unterschritten werden darf. Ob dies artgerecht ist, sei dahingestellt. Jedenfalls sollte dieses Gutachten noch einmal von der Regierungsstelle überarbeitet und angepasst werden.
(In der Quellenangabe befindet sich der Link zu dem erwähnten Gutachten)

Beckeneinrichtung:
Empfohlen wird feiner Kies, der nicht zu hell sein sollte. Desweiteren sollten viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sein. Das Becken sollte recht üppig bepflanzt sein und ein Teil der Oberfläche darf mit Schwimmpflanzen bedeckt sein. Trotz der üppigen Bepflanzung sollte aber auch noch genügend freier Schwimmraum zur Verfügung stehen.

Allgemeines:
Das Becken soll unbedingt abgedeckt sein und der Abstand zwichen Wasseroberfläche und Abdeckung etwas größer sein, als normalerweies üblich. Grund: Kampffische gehören zu den Labyrinthfischen und schwimmen an die Oberfläche um zu atmen. Daher sollte die Luft direkt über dem Wasser angewärmt sein. (Was durch die Beleuchtung automatisch der Fall ist). Aus diesem Grund sollte auch nur ein Teil des Beckens mit Schwimmpflanzen ausgestattet sein.
Keine zu helle Beleuchtung wählen, da Kampffische lieber etwas abgedunkeltere Becken bevorzugen.

2. Haltung allgemein:

Hier sollten wir unterscheiden, dass es hier eine Wildform gibt und eine Hochzucht.

Die Wildform kann man sicherlich auch in einem Artbecken halten, sogar in Triohaltung, ab ca. 54 Liter ist es möglich, aber nicht wirklich sinnvoll. Auch bei 54 Liter und nur 3 Betta (1M + 2W) kommt es zu extremen Stress für die Fische. Wir Menschen bemerken dies kaum, erst wenn es zu spät ist, denn dann ist ein Betta tot. Die Lebenserwartung des Betta splendens schwindet extrem wenn sie unter ständigem Stress sitzen. Selten werden sie älter als 1,5 Jahre.

Aber die Wildform des Betta splendens ist nicht so aggressiv wie die Hochzucht, wird aber auch in einem Aquarium aggressiver als in der Natur. In der Natur kommt es nur selten zu Toten, da mehr als genügend Ausweichmöglichkeiten für die Fische bestehen. Im Aquarium ist das anders.

Dass die Hochzucht so aggressiv ist liegt an den jahrelangen Zuchten der Thailänder. Die Betta splendens wurden schon für über 100 Jahren für Show- und Wettkämpfe auf Aggressivität gezüchtet. Noch heute wird dies praktiziert.

Auch wurden Wildarten aus dem selben Formenkreis eingekreuzt, um die Fische noch aggressiver zu machen.

Noch heute ist teilweise diese extreme Aggressivität in den Hochzuchtbetta enthalten. Eine Triohaltung, wie sie vom Gesetzgeber leider sogar empfohlen wird, ist also weder bei der Wildform und erst recht nicht bei der Hochzucht zu empfehlen, auch wenn es in seltenen Fällen, bei entsprechend großen Aquarien und dichter Bepflanzung möglich sein kann(Ausnahmen bestätigen aber immer die Regel).

Kampffische sind in einem Artenbecken in Einzelhaltung durchaus für Anfänger geeignet.

Schon lange vor 1998 war den erfahren Bettahaltern und Züchtern bekannt, dass man Betta splendens nicht auf Dauer in Haarem (Triohaltung) pflegen sollte, jedenfalls nicht die Hochzuchten. Die Hochzuchten haben bedingt durch Selektion und Tradition eine höhere Aggressivität als die Wildform des Betta splendens, weswegen es in Paar- oder Triohaltung immer wieder zu viel Stress, Krankheiten und zum Tode der Betta kommt.

Es dürfen keinesfalls mehrere Männchen in einem Becken (egal wie groß das Becken ist ) gehalten werden.
Auch Weibchen werden, außer zur Paarungszeit, kaum bzw. nicht geduldet und sollten nach dem laichen wieder aus dem Becken entfernt werden.

Der Kampffisch hat seinen Namen nicht von ungefähr. Er ist äußerst revierbildend und je nach Temperament des einzelnen Tieres reagiert er äußerst aggressiv auf Eindringlinge.
Männliche Rivalen werden sprichwörtlich bekämpft bis zum Tod. Weibchen (vor allem einzelne) können durch sein heftiges Balzverhalten so in Stress geraten, dass sie ebenfalls sterben.


3. Vergesellschaftung

Geeignete Fische:
Corydoras- und Ancistrusarten

Ungeeignete Fische:
Absolut ungeeignet sind alle Fischarten, die:
- zu klein sind (werden gefressen)
- Revierverhalten zeigen z.B. Barscharten
- größere Flossen haben (werden als Rivalen angesehen) z.B. Guppys
- "Flossenzupfer" z.B. Schmerlen, Barben, Salmler
- lebhafte, schwimmfreudige Fische (verursachen Streß) z.B. Bärblinge, Salmler

4. Futter:

Der Kafi bevorzugt Lebend- bzw Frostfutter. Auch an Gemüse nuckelt er gerne mal rum (z.B. Gurke, Zuccini, gekochte Möhren und Kartoffeln, Erbsen).
Die Fütterung mit Flockenfutter ist ebenfalls möglich.

5. Balzverhalten und Zucht:

Betta splendens ist ein schaumnestbauender Kampffisch. Das Männchen baut ein Schaumnest unter einer Schwimmpflanze oder zwischen Gegenständen die an der Wasseroberfläche schwimmen. Wenn das Weibchen in die Nähe des Nestes kommt wird es sofort vom Männchen verjagt.
Das Weibchen wird erst am Nest geduldet, wenn das Männchen das Nest fertiggestellt hat. Ist das Nest fertiggestellt schwimmt das Männchen herum und sucht ein Weibchen das sich in seinem Revier befindet. Hat er eines gefunden fängt er an es anzubalzen. Ist das Weibchen in Laichstimmung (dies ist erkennbar an der Querstreifung und nicht wie immer gesagt die Längsstreifen des Körpers) so wird es dem Männchen zum Nest folgen.
Das Männchen schwimmt voraus zum Nest und hält unterwegs öfters an um zu schauen ob das Weibchen ihm folgt. Ist das Weibchen unter dem Nest, beginnt die Paarung.

Es werden manchmal mehrere Scheinpaarungen unter dem Nest gemacht bis die richtige Paarung stattfindet. Bei der Paarung umschlingt das Männchen das Weibchen. Während des Umschlingens fällt das Weibchen in eine Art Leichenstarre. Das Männchen löst die Umschlingung und das Weibchen bleibt für einige Sekunden nach dem Lösen des Männchens noch immer in der Leichenstarre. Findet eine richtige Paarung statt, also keine Scheinpaarung, so sinken die Eier nach dem Lösen der Umschlingung nach unten.

Das Männchen sammelt so gut es geht die Eier auf und spuckt sie in das Schaumnest. Hierbei ist dringenst zu beachten das der Wasserstand im Zuchtaquarium nicht mehr als 15cm beträgt. Es werden mehrere Paarungen gemacht wobei bei jedem Akt mehrere Eier vom Weibchen abgelöst werden.

Nach dem Paarungsakt wird das Weibchen aus dem Revier vertrieben und sollte jetzt unbedingt aus dem Becken entfernt werden, da sie sonst durch die Fluchtversuche das Nest zerstören kann. Etwa 24 - 48 Std. (je nach Wassertemperatur) nach der Paarung schlüpfen die Jungen aus den Eiern. Die Jungen bleiben noch für etwa 2 Tage am Schaumnest hängen. Etwa 3-4 Tage nach der Paarung schwimmen die Jungen frei. Jetzt ist der Zeitpunkt wo die Larven ihren Dottersack verbrauchen und nach weiteren 2 Tagen sollte jetzt zugefüttert werden. Hierbei gibt es mehrere Futtermöglichkeiten.
  1. Artemia Nauplien
  2. Essigälgchen
  3. Cyclops
  4. Flüssigfutter
  5. Mikrowürmchen
  6. Staubfutter
Nach etwa 8 Wochen müssen die jungen Bocke getrennt und separiert werden. Hierbei ist es wichtig das immer der Bock als erstes separiert wird der am dominantesten ist, damit der nächste Bock sich entwickeln kann .

Es ist darauf zu achten, das ein gutes Paar bis zu 300 Eier ablegen kann. Auch von 500 Eiern ist in Züchterkreisen schon die Rede gewesen. Selbst wenn aber nur 100 durchkommen muss man sich folgende Fragen stellen!!!
  1. Bin ich in der Lage / Habe ich den Platz eventuell bis zu 50 Böcke aber auch zusätzlich Weibchen einzeln zu halten.
  2. Habe ich genügend Abnehmer für den Nachwuchs ?
  3. Habe ich die Zeit einen Wasserwechsel alle 3-4 Tage in den Boxen zu machen, der je nach Anzahl der Boxen bis zu 1,5 - 2 Std zusätzlich zur Aquariumarbeit ansteht .
  4. Habe ich die nötigen Mittel alle Boxen auf minimum 24C zu halten . (Man achte auf die Stromkosten).
So sollte jetzt noch irgendwas fehlen oder nicht ganz klar sein, wie immer einfach nur melden...!!!



Bitte eure Meinungen. Eigentlich spricht es ja auch für mich was ich so sage oder nicht? :roll:
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #56
Lieber Andii,

Beim Lesen des Threads ist mir aufgefallen, dass du noch wirklich ein sehr blutiger Anfänger sein musst, und das meine ich nicht böse. Mein Tipp wäre, dass du dir ein gutes Buch über Aquaristik kaufst. Das beantwortet dir viele Fragen, wenn auch nicht immer alles zu den Fischarten stimmt, was darin steht, so zumindest doch Fragen zu Einrichtung, Bepflanzung und Pflegefehlern.

Und ich sage es wie alle anderen auch: Du kannst in deinem 54l-Becken keinen Kampffisch zusammen mit Guppys halten. Es geht einfach nicht! Stelle die Ansprüche der Fische an ihre Umgebung bitte über deine Empfindung von ästhetisch schönen Anblicken und interessanten Beobachtungsmöglichkeiten.

Für den Anfang hast du einen guten Fischbesatz in deinem Aqua. Wenn du noch ein paar mehr Pflanzen drin hast und sich das Klima stabilisiert hat, kannst du (sofern du das Problem mit dem zahlreichedn Guppynachwuchs gelöst hast) noch weitere Fische dazu setzen. Vertrau aber nicht den Händlern. Die wollen nur verkaufen, ob der Fisch nun bei dir überlebt oder nicht, die verkaufen dir auch Fische fürs Klobecken. Wenn die Tiere sterben, kaufst du neue Fische - Ziel erreicht. Zoofachhändler lügen das Blaue vom Himmel herunter. Frag lieber hier nach - die Leute hier, die vor mir geschrieben habe, haben (meistens) Erfahrung, und ihre Tipps sollte man beherzigen. Und wenn du tatsächlich neue Fische kaufen willst - informiere dich erst, ob sie zu den Haltungsbedingungen, Wasserwerten und den bereits vorhandenen Fischen passen.

LG
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #57
ich kenne auch so leute, die alle paar Monate wieder fadenfische kaufen, die sich im zu kleinen Becken jedes mal wieder innerhalb weniger Monate zu tode stressen... nicht alle schlecht gehaltenen fische sterben schnell und mit eindeutigem Grund, manche haben durch die dauernden Kämpfe einfach nur Stress und schaffen kein halbes jahr... das fällt dem Aquarienanfänger nicht auf, und er kauft schön brav in ein paar Monaten neue guppys.

fische vermitteln kannst du über kleinanzeigen und aushänge im Supermarkt, aber ich würde dir raten, erst mal bevor wieder neue fische kommen zu warten bis sich die wasserwerte eingependelt haben. Und die Pflanzen dürfen richtig eng werden, das Aqua sollte gerade im hinteren bereich aussehen wie ein Dschungel.
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #58
STOOOOOP,

der artikel ist teilweise FALSCH. es tut mir leid, ist so.

Kampffische kann man im Haremn halten, dann aber bitte ab 120cm kantenlänge, und mind. 4, besser 5 weiber auf einen kerl.

Ein 54l- becken ist ZU KLEIN.

ein betta kanbbert eben NICHT an gemüse, davon gibts allerhöchstens bauchschmerzen. da betta aber extrem verfressen sind futtern sie eh alles. obs gut ist für sie ist was anderes.

Und: ein fisch langweilt sich nicht. jedenfalls kein Betta.

das schlimmere ist da der stress, den man ihm mit anderen fischen im becken antut.


Und ja, ich hab kampffische. 2 splendens (einen schleierschwanz, einen CT), und beide leben ALLEINE in einem 54 bzw 40l-becken. Nur mit schnecken

Außerdem hab ich noch ein Pärchen rutilans, die sich ihr becken (54l) mit Panzerwelsen teilen müssen (das panzerwelsbecken wird neu gemacht, bald ziehen sie wieder aus)

und sonst nix
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #59
Hey,

bei der Frage nach dem Harem sollte man evtl. verschiedene Zucht- und Wildformen unterscheiden. In der Natur ist es wohl so, dass nur laichbereite Weibchen im Revier geduldet werden und andere direkt wieder verscheucht werden....

Zum Thema verkrautet:
Sowas nennt man "verkrautet":
 
  • Mein erstes Aquarium! Beitrag #60
Naja, Haremshaltung geht, wenn das becken groß genug ist dass sich jeder Fisch ein revier bildet, und sich diese nicht überschneiden.

D.h bei 4 revieren á 30x30cm mind. 60cm breite, und 80cm länge (es muss etwas platz sein, denn nicht jedes revier ist nur 30x30cm groß)

und: alle fische müssen gleichzeitig eingesetzt werden, sonst teilen sich die bereits vorhandenen fische das becken auf, und der neue wird nur von revier zu revier gehetzt.


und, die laichbereitschaft ist so ne sache... denkt bitte daran dass bei allen Betta-arten das Männchen die brutpflege übernimmt. und was das für ihn heißt wenn er von 3-4 weibern die brut hüten muss.

da hat man seinen kerl nicht lange...


und auch wildformen dulden fremde fische nicht,wenn man mal ein harem hat hat man eines. neue dazu geht nicht mehr...
b.z.w sind wildformen in der Haltung nicht mit dem splendens zu vergleichen (allein der aufwand für die wasserwerte, wilde betta sind schwarzwasserfische)
 
Thema:

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