- Nassfutter für meine Hunde? Niemals... aber niemals ist genau jetzt! Beitrag #1
Dogma
Foren-Engel
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Nach über 20 Jahren problemloser Trockenfütterung muss ich von jetzt auf gleich das Hundefutter auf Dose umstellen und stehe gerade wie Ochs vorm Berg, weil ich mich damit halt noch nie beschäftigt habe. Also schrei ich hier mal ganz leise nach Hilfe.
Um mal die Situation vor Ort zu verdeutlichen, gibt es vorab nen kleinen Exkurs:
Ich habe bisher meine Hündin mit Wolfsblut ernährt. Vor einer guten Woche aber zog nun ein kleiner Notkater bei uns ein. Da er Ataxist ist, kann ich sein Futter nicht einfach erhöht stellen und somit außer Reichweite des Hundes füttern. Also hab ich, um Futterneid zu vermeiden, meiner Hündin auch ein kleines bisschen Nassfutter zum Naschen hingestellt, wenn der Kater seine Mahlzeit bekommen hat. Das klappt soweit auch hervorragend. Jeder knabbert sein eigenes Futter, dann wird mal kurz getauscht und beim jeweils anderen genascht und meistens lässt der Kater meiner Hündin auch noch den letzten Rest übrig, den sie dann auch noch verputzt. Allerdings rührt Madamme seitdem ihr Trockenfutter nicht mehr an. Ich hab es schon eingeweicht, mit (ansonsten von ihr heißgeliebtem) Thunfisch vermengt, sogar Nassfutter mit untergemanscht... mit der Folge, dass zwar der Kater sich am Hundefutter zu schaffen macht, meine Maus mir aber nur einen verächtlichen Blick zuwirft und lieber hungert. Ich hab mir das alles jetzt über eine Woche mit angesehen, aber so langsam muss was passieren, weil bei ihr schon die Rippenbögen deutlich zu sehen sind. (Kommt einfach nicht gut, wenn ich meinen dicken Hintern durch den Park schiebe und mein Hund neben mir so aussieht, als dürfte er nichtmal mehr am Futter schnuppern.)
Lange Rede, kurzer Sinn: Auch der Hund wird ab sofort ein Dosenkind. Doch wenn ich mir so die Zusammensetzung durchlese, kann ich eigentlich nur einen wirklichen Unterschied zwischen "nur Fleisch" und "Fleisch mit Gemüse und Beilage" erkennen. Die Dosen mit reinem Fleischinhalt beinhalten meistens die üblichen Fleisch- und tierischen Nebenerzeugnisse plus Mineralien... fertig, aus - ganz egal, ob die Dose jetzt einen Euro oder drei kostet. Wenn mal eine Marke dazwischen ist, die nicht nur Rind mit irgendwas mixt, sondern irgendwas exotisches wie Rentier o.ä. beinhaltet, kann ich ja die teils enormen Preisunterschiede noch nachvollziehen aber bei den anderen? Und da bin ich auch "schon" bei meiner Frage an die Nahrungsexperten hier. Gibt es bei den Dosen (die super teuren klammere ich jetzt mal aus) wirklich nur ganz geringe Unterschiede oder sehe ich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Wenn es nämlich wirklich nur am übermäßigen Rindfleischanteil der günstigen Sorten liegt, kann ich besser selber mal ein wenig Hühnchen oder sonstwas mit untermogeln. Dafür würde ich nämlich dann keine teure Sorte kaufen, da mir die beiden Nassfutterspezialisten eh noch die Haare vom Kopf fressen werden.
B.A.R.F. fällt übrigens flach, da mein Hund nichtmal jede Fleischsorte roh frisst. Das darf ich ihr nur ab und zu mal "antun" und selbst dann schaut sie mich verächtlich an und fischt sich beharrlich die Kartoffeln aus dem Kartoffel/Leber-Gemisch oder lässt auch Hühnerherzen unbeachtet stehen, über die dann aber zum Glück der Kater herfällt, als gäbs kein Morgen mehr.
Um mal die Situation vor Ort zu verdeutlichen, gibt es vorab nen kleinen Exkurs:
Ich habe bisher meine Hündin mit Wolfsblut ernährt. Vor einer guten Woche aber zog nun ein kleiner Notkater bei uns ein. Da er Ataxist ist, kann ich sein Futter nicht einfach erhöht stellen und somit außer Reichweite des Hundes füttern. Also hab ich, um Futterneid zu vermeiden, meiner Hündin auch ein kleines bisschen Nassfutter zum Naschen hingestellt, wenn der Kater seine Mahlzeit bekommen hat. Das klappt soweit auch hervorragend. Jeder knabbert sein eigenes Futter, dann wird mal kurz getauscht und beim jeweils anderen genascht und meistens lässt der Kater meiner Hündin auch noch den letzten Rest übrig, den sie dann auch noch verputzt. Allerdings rührt Madamme seitdem ihr Trockenfutter nicht mehr an. Ich hab es schon eingeweicht, mit (ansonsten von ihr heißgeliebtem) Thunfisch vermengt, sogar Nassfutter mit untergemanscht... mit der Folge, dass zwar der Kater sich am Hundefutter zu schaffen macht, meine Maus mir aber nur einen verächtlichen Blick zuwirft und lieber hungert. Ich hab mir das alles jetzt über eine Woche mit angesehen, aber so langsam muss was passieren, weil bei ihr schon die Rippenbögen deutlich zu sehen sind. (Kommt einfach nicht gut, wenn ich meinen dicken Hintern durch den Park schiebe und mein Hund neben mir so aussieht, als dürfte er nichtmal mehr am Futter schnuppern.)
Lange Rede, kurzer Sinn: Auch der Hund wird ab sofort ein Dosenkind. Doch wenn ich mir so die Zusammensetzung durchlese, kann ich eigentlich nur einen wirklichen Unterschied zwischen "nur Fleisch" und "Fleisch mit Gemüse und Beilage" erkennen. Die Dosen mit reinem Fleischinhalt beinhalten meistens die üblichen Fleisch- und tierischen Nebenerzeugnisse plus Mineralien... fertig, aus - ganz egal, ob die Dose jetzt einen Euro oder drei kostet. Wenn mal eine Marke dazwischen ist, die nicht nur Rind mit irgendwas mixt, sondern irgendwas exotisches wie Rentier o.ä. beinhaltet, kann ich ja die teils enormen Preisunterschiede noch nachvollziehen aber bei den anderen? Und da bin ich auch "schon" bei meiner Frage an die Nahrungsexperten hier. Gibt es bei den Dosen (die super teuren klammere ich jetzt mal aus) wirklich nur ganz geringe Unterschiede oder sehe ich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Wenn es nämlich wirklich nur am übermäßigen Rindfleischanteil der günstigen Sorten liegt, kann ich besser selber mal ein wenig Hühnchen oder sonstwas mit untermogeln. Dafür würde ich nämlich dann keine teure Sorte kaufen, da mir die beiden Nassfutterspezialisten eh noch die Haare vom Kopf fressen werden.
B.A.R.F. fällt übrigens flach, da mein Hund nichtmal jede Fleischsorte roh frisst. Das darf ich ihr nur ab und zu mal "antun" und selbst dann schaut sie mich verächtlich an und fischt sich beharrlich die Kartoffeln aus dem Kartoffel/Leber-Gemisch oder lässt auch Hühnerherzen unbeachtet stehen, über die dann aber zum Glück der Kater herfällt, als gäbs kein Morgen mehr.