- So werde ich Rudelchef… Beitrag #141
T
Tuuli
Guest
Das klingt alles gut und schön und sogar logisch, hilft aber in der Alltagsbewältigund kein Stück weiter: "Ruhig und souverän die Führungsrolle übernehmen, Grenzen aufzeigen" - super! Aber wie genau das geht, wie ein "starker Blickkontakt" genau aussieht bzw. funktioniert, das erzählen die wenigsten der Feierabend-Theoretiker. Da hat man manchmal den Eindruck, dass es hier schlicht und ergreifend um "Revierkämpfe" geht: Man selbst weiß es halt am allerbesten, wer es anders macht, liegt falsch. Mich als Neu-Hundehalterin verunsichern diese vielen verschiedenen Auffassungen und oft mit unverhohlenem Dogmatismus vorgetragenen Erziehungstheorien einfach nur. Die eigentlich wichtigen Fragen wären doch hier eigentlich:
Was ist aus Sicht MEINES Hundes "fair"? Was "souverän"? Was "liebevoll"? Woran genau muss ich arbeiten, wenn mein 18 Wochen alter Welpe eben nicht auf Blickkontakt und offensichtlich unwillige Körpersprache hin vom Sofa springt oder auf Ruf hin kommt?
Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass der Rudelführer natürlich begrüßt werden darf - allerdings heißt das nicht, dass die Begrüßung nach Gusto des rangniederen Mitglieds ausfallen darf. Anspringen geht z.B. einfach mal gar nicht. Macht er oder sie das dann nämlich auch beim 5-jährigen Nachbarskind, ist das Geschrei groß. Darf er/sie das aber beim Rudelführer, wird es ihm/ihr schwer verständlich zu machen sein, dass er/sie es hier darf, bei anderen aber nicht.
Was ist aus Sicht MEINES Hundes "fair"? Was "souverän"? Was "liebevoll"? Woran genau muss ich arbeiten, wenn mein 18 Wochen alter Welpe eben nicht auf Blickkontakt und offensichtlich unwillige Körpersprache hin vom Sofa springt oder auf Ruf hin kommt?
Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass der Rudelführer natürlich begrüßt werden darf - allerdings heißt das nicht, dass die Begrüßung nach Gusto des rangniederen Mitglieds ausfallen darf. Anspringen geht z.B. einfach mal gar nicht. Macht er oder sie das dann nämlich auch beim 5-jährigen Nachbarskind, ist das Geschrei groß. Darf er/sie das aber beim Rudelführer, wird es ihm/ihr schwer verständlich zu machen sein, dass er/sie es hier darf, bei anderen aber nicht.