So werde ich Rudelchef…

Diskutiere So werde ich Rudelchef… im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Packleader, ist das eine Frage an mich (Themensteller)? Weil ich doch genau das sage: LG Suno
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #101
Hallo Packleader,
ist das eine Frage an mich (Themensteller)? Weil ich doch genau das sage:

Der wichtigste Merksatz ist vielleicht: Rangordnung ist KEINE Dominazhirachie sondern eine Unterwürfigkeitshirachie.
Das heißt ,das der Rangniedrigere den aktiven Teil hat -nämlich ungehindert an die Privilegien des vermeidlich Ranghöheren zu kommen.

Echtes "Alphatum/Führungsquqalität",strahlt Ruhe , Sicherheit und souveräne Überlegenheit aus -und wird TÄGLICH 24h gelebt.
Gemachte Dominanz kommt aus Unsicherheit und zeigt unter führungs- Anspruch übermäßige / unmäßige Autorität bis hin zur physischen Gewalt auf.
Dies gilt für Mensch UND Hund.

LG Suno
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #102
Ich bin da ganz bei dir...

Verstehe die Leute nicht die sich Hunde nehmen - aus welchem Grunde auch immer - sei es Prestige, sei es aus Mitleid und dann den Hund geistig verkümmern lassen. So ein liebes kleines Hundi - im Winter - nimmt man schon mal schnell ins Bettchen - damit es nicht friert... Das liebe kleine Hundi ist ein Welpe, ein 40 Kilo ausgewachsener Hund fühlt sich ganz anders an im Bett- der stört... Den Hund dann wieder aus dem Bett zu befördern ist ein Vertrauensbruch - das kann man so einem Hundsi ja nicht antun. Und voila - schon hat man einen Machtkampf, ich habe das letzte mal fast schon gekichert, als mir eine Mithundebesitzerin erklärte, ja als er klein war - durfte er ins Bett - jetzt mag sie das nicht mehr - sie hat einen Bernhardiner mit Sabberproblem - jetzt aber - kann sie den Hund nicht mehr alleine lassen. Er geht ihr sobald sie das Haus verlässt ins Bett - wohlerworbene Rechte???

Bitte erziehts doch eure Hunde von klein auf richtig - dann erntet man auch irgendwann die Früchte dieser guten Beziehung. Meine Kleine Hündin durfte noch nie mit ins Bett - als Welpe durfte sie im Laufställchen neben dem bett schlafen - weil sie von klein auf gewinselt hat bevor sie musste. Das war Praktisch. Mittlerweile hat sie ihren Hundeplatz - sie hat ihn sich selbst ausgesucht - einen Rückzugsort wo sie entspannen kann. Bis dato kam sie genau einmal ins Bett - das war mitten in der Nacht als unsere Heizung eingegangen ist und es im Wohnbereich leicht verbrannt gerochen hat, sie hat mich damals geweckt.


Die Rudelhierachie tut uns beiden gut - und sie ist ein kleines Omegatierchen - ein kleiner Clown - ein Happymacher mit dem Charakter eines Löwens. Die Authorität ist klar definiert - sie liebt jedes der Rudelmitglieder und würde mit ihnen Glatt durchs feuer gehen (gut den ganz kleinen traut sie noch nicht so ganz über den Weg) - aber mit den 3 jährigen Kindern weiss sie zumindest dass sie in der rangordnung unterhalb derselben ist.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #103
Dann nehme ich das nach 5 Monaten halt wieder auf. Dieses Thema unterliegt doch keiner Verjaehrung, oder?

Dieser Beitrag hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auch ich bilde mir immer ein, zu schwach gegenueber meinen Hunden aufzutreten. Ausserdem bin ich beruflich sehr eingespannt, so dass ich nicht so viel Zeit fuer meine Hunde habe, wie ich gerne moechte. Darum begruessen sie mich stets stuermisch, springen hoch und freuen sich halt. Aber wenns drauf ankommt, stehen sie doch zu mir und gehorchen mir auch immer. Was will ich eigentlich mehr? Vielleicht projiziert man selbst Probleme in die Hunde hinein, die fuer die Hunde gar nicht existent sind?
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #104
Hallo Susanne,

keine Sorge, hierfür gibt es kein Ablaufdatum ;).
Manchmal denkt man sich wirklich zu viel. Sicher muss man konsequent sein, aber deswegen sollte man sich nicht verkrampfen und hinter jedem Verhalten gleich Führerprobleme sehen. Wie hat Rütter so schön gesagt: Der Hund liegt nicht auf dem Sofa, weil er die Übernahme der Weltherrschaft plant, sondern weil es bequem ist.
Wenn deine Hunde sich über dich freuen ist das schön, wenn sie im Alltag folgen – wo ist das Problem? ;)
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #105
Sehr wichtiges Thema meiner Meinung nach! ;) Ich bin ein sehr großer Fan von Cesar Millan. Sein Motto: Ich bilde Hunde aus und trainiere Menschen!
Echt klasse finde ich ;)
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #106
Off-Topic
Naja Cesar ist hier nicht so gut vertreten...weil seine Methoden manchmal ziemlich rabiat sind
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #107
Siehst, weil ich grade auf das Thema gestoßen bin.
Herr Millan ist es ja sehr wichtig das der Hund niemals nicht vor einem läuft. Selbst im Freilauf bleiben die Hunde hinter ihm oder er schickt sie zurück.

Wie handhabt ihr das? Ich meine an ner Leine ist Larry meist neben mir.
Aber im Freilauf eben iwo aber meistens vor mir... entdeckt dadurch der Dicke die Herrschaft und will sogleich alles an seine Macht reißen? :lol:
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #108
Hinter mir? MEIN Hund? Im Leben nicht, was der da alles treiben könnte oO.
Wenn er sich mal zurückfallen lässt weiß ich ganz genau, der führt nix gutes im Schilde, sei es ein Mausloch umgraben, irgendwas beobachten oder dem Geruch von totem Fleisch nachgehen. Nene, der bleibt schön da, wo ich ihn sehen kann.

Leo selbst geht sowieso recht weit weg, 20 Meter sind es schon, allerdings schaut er immer wieder zu mir zurück und bemerkt auch gleich, wenn ich abdrehe, von daher stört es mich inzwischen nicht mehr. Außerdem: Wenn er bei zehn Metern Abstand nicht auf Zuruf kommt, macht's auch keinen Unterschied, wenn es 20 Meter sind. Auf ihn werfen kann ich mich so oder so nicht :lol:.
Wenn wir länger unterwegs sind wird seine Distanz phasenweise kleiner, dann läuft er auch mal langsam direkt neben mir (freiwillig, ohne Kommando oder Leine), wenn er dann mal kurz schnuppert ist er auch mal hinter mir, geht dann aber wieder vor.
An der Leine läuft er neben mir, allerdings nicht irgendwie in abgemessenem hinten-vorne-Abstand. Ich hab die Leine locker in der Hand und er trottet neben mir, ob jetzt mit der Schulter am Knie, etwas weiter vor oder zurück ist mir wurschd, Hauptsache die Leine spannt nicht und ich gebe ja deren Länge gemessen an der Breite des Feldweges und der des kommenden Hindernisses vor.

Allgemein halte ich dieses ganze Zeug – ich sag's mal direkt – für Quatsch. Jede Form erzwungener Unterwerfung ist für mich keine Unterwerfung und manches hat auch einfach gar keine Bedeutung. Will heißen, mein Hund dreht sich auf den Rücken, weil er mir vertraut und sich sozusagen unterordnet, mache ich das gewaltsam hat es keine Bedeutung und sagt nichts über die Einstellung des Hundes zu mir aus.
Bei dem hinten laufen sehe ich es so, dass es keine Bedeutung hat. Selbst wenn es eine hätte müsste der Hund es freiwillig und nicht auf Kommando tun, damit es für ihn und damit auch mich eine Bedeutung hat. Wenn wir schon immer bei den tollen Rudelvergleichen sind: Da läuft der Rudelführer so, dass er alles im Blick hat, weil das seine Aufgabe ist, der Rest läuft mit ihm, Jungtiere springen herum. Im Prinzip bleibt zwar alles unter seiner Aufsicht, aber nicht im Gänsemarsch geordnet von Alpha- bis Gammahuhn. Das hat ein berühmter Wolfsbeobachter mal in einem Interview gesagt, der hat auch ein tolles Buch geschrieben, leider hab ich den Namen vergessen :uups:. Dieser Mann hatte aber auch wirklich Wölfe in freier Wildbahn beobachtet, nicht im Gehege.
Und wenn man sich die Videos von Straßenhunden mal anschaut ist es dort ähnlich.

Bei schwierigen Hunden rate ich gerne mal dazu, ein paar Klischees zu nutzen, also zuerst durch die Türe gehen o.ä., aber 1. würde ich nie etwas tun, was Frust aufbaut (eben das gewaltsame auf den Rücken drehen), 2. würde ich nie etwas tun, bei dem ich davon ausgehe, dass der Hund es gar nicht versteht. Ich kann ihm auch ein Dominanzbuch vorlesen, das wird mir auch nicht weiterhelfen, weil es nicht seine Sprache ist. Daher glaube ich eben auch, dass dieses ganze »der Hund darf nicht aufs Sofa« und »der Hund muss immer hinter mir laufen« Gedöns überflüssig ist. Vor allem frage ich mich immer, wie anstrengend das Leben mit Hund denn sein kann? Wenn ich immer darauf achten müsste, dass mein Hund aufsteht, um mir Platz zu machen, immer und überall hinter mir läuft, ich nicht sein Fressen hinstelle bevor ich esse – da könnte ich mich ja keinen Meter mehr entspannt bewegen oO.

Ich weiß schon, ich bin heute etwas undiplomatisch.^^ Grundsätzlich ist ja an vielem was wahres dran und solange man es nicht übertreibt, gewaltsam einfordert und vor allem nicht in jeder Situation auf jeden Hund anwendet hat das meiste an »Unterwerfungs-Klischees« ja seine Berechtigung. Aber gerade bei so völlig unsicheren Sachen, die anhand keiner Beobachtung sicher erwiesen werden können (nur der Rudelführer liegt erhöht (klar, bessere Sicht, heißt nicht, dass ein anderer nicht auch mal auf nen Stein sitzen darf), nur der Rudelführer läuft vorne, selbst der Rudelführer frisst zuerst ist strittig, weil es im Überlebenskampf mehr Sinn macht, wenn Jungtiere und säugende Hündinnen zuerst fressen) bin ich doch mehr als skeptisch und entscheide mich dann ehrlich gesagt für das, was es mir und meinem Hund leichter macht. In dem Fall ist das, dass er vor mir läuft. Ich habe ihn im Blick, brauche keine Angst haben, dass er hinter mir überfahren wird und er bildet sich deswegen noch lange nicht ein, den Ton anzugeben. An Kreuzungen wartet er, wo ich langgehe, aber selbst wenn er mal zufällig schon in dem Weg drinsteht, den ich laufen wollte, laufe ich doch nicht völlig anders, nur damit der Hund nicht aus Versehen bestimmt, wo wir laufen. Wie gesagt – das würde das Leben verdammt stressig machen.

Liebe Grüße
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #109
Gut xD Dann sind wir uns da einig.
Mir kamen nur ab und an Zweifel, weil Larry dallert eben auch immer vorne rum. Da ist er ähnlich wie Leo.

Und ja, ich lass auch ihn mal zuerst fressen oder zuerst durch die Tür gehen. Ich glaube kaum das er mich dadurch gleich unter ihn einordnet ;)
Damals hab ich mir ja echt nen Kopf darum gemacht, weil er mir keinen Platz macht..
Und ja, es wäre echt zu stressig. Wenn er grade iwo liegt und ich will da lang, naja.. pff... dann steig ich eben drüber :mrgreen:
War mir die Zeit, wo er Platz machen sollte und dieses ganze "Gedöns" machen sollte auch echt zu stressig.

Dann bin ich ja beruhigt... ^^
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #110
Hallo,
ich sehe das ganz genauso wie ihr.
hihi das fängt schon beim ins Auto steigen an...würde sich schwierig gestalten: erst ich dann der Hund:mrgreen:....und bei der Fährtenarbeit...hm:silence:

ich wage zu behaupten von meinen Hunden eindeutig als Chef angesehen zu werden...und sie dürfen:
-vor mir auf die Couch, auf die sie dürfen
-vor mir ins Bett
-vor mir im Freilauf herumtollen
-vor mir sämtliche Zimmer betreten und so weiter.
und natürlich füttere ich die Hunde bevor ich esse - ich würde jedes Tier und jeden Menschen VOR mir verköstigen - sonst bekäme ich a.) vor schlechtem Gewissen keinen Bissen runter und b.) müßte ich dann ja immer etwas essen wenn meine Hunde Fütterungszeit haben:shock:

nur zur Tür gehe ich zuerst - egal ob ich sie nur öffne oder wir raus gehen... Beides kommt aber noch aus ihrer Welpenzeit und ist halt so geblieben...

Ich denke, dieses niemals nicht:mrgreen: voran gehen, bezieht sich vor allem auf Hunde bzw. Menschen mit einem vorliegenden (erziehungs-) Problem.

Sofern einer meiner Hunde mich z.B. vom Sofa aus auch nur schief ansehen würde oder gar anknurren würde oder Familie, einen Besuch oder mich nicht mehr auf Sofa/Bett lassen würden - würde das in Null komma Nix für sie gestrichen. Und würden sie nicht Leinenführig sein / es vergessen..dann würden sie auch ganz schnell wieder hinter mir laufen. Aber solange sie sich meiner Vorstellung entsprechend gut benehmen....ist mir der Herr Milan auch ziemlich wurscht.

...und drüber steigen halte ich persönlich ja für einen echten Vertrauensbeweis vom Hund. Das wirkt doch sicherlich eigentlich bedrohlich - aber meine Hunde wissen, daß ich sie niemals treten oder andere Schmerzen zu fügen würde - das macht mich schon auch glücklich und Stolz. Ich wäre z.B. auch entsetzt wenn ich meine Hand heben würde und meine Tiere würden sich "ducken" als erwarten sie einen "Schlag" - das wäre echt furchtbar.

LG Suno

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Huhu
ich hole jetzt einfach nochmal den ersten Beitrag vor und zitiere mich eben mal selbst:eusa_think: ....:


Hallo ihr Lieben,

mir ist es echt ein Anliegen mal ernsthaft über "Rangordnung" und "Dominanz" bzw das "Alpha-Gedöns" zu sprechen.
Im TV,in Foren und auf Hundeplätzen kommen diese beiden Themen dauernd und leider auch immer mit Halbweisheiten befüllt auf den Tisch.

Der wichtigste Merksatz ist vielleicht: Rangordnung ist KEINE Dominazhirachie sondern eine Unterwürfigkeitshirachie.
Das heißt ,das der Rangniedrigere den aktiven Teil hat -nämlich ungehindert an die Privilegien des vermeidlich Ranghöheren zu kommen.

Echtes "Alphatum/Führungsquqalität",strahlt Ruhe , Sicherheit und souveräne Überlegenheit aus -und wird TÄGLICH 24h gelebt.
Gemachte Dominanz kommt aus Unsicherheit und zeigt unter führungs- Anspruch übermäßige / unmäßige Autorität bis hin zur physischen Gewalt auf.
Dies gilt für Mensch UND Hund.

Für uns Hundebesitzer bedeutet das eine ganze Menge!

Ein Rudelführer darf begrüßt werden , darf seine Stätte mit dem rangniedrigeren (Bett/Sofa) teilen,darf den Hund zuerst füttern....darf ihn streicheln wenn das Tier es einfordert - darf sich auch zum Spiel auffordern lassen - solange all diese Sachen von ihm bewußt angenommen und gegeben falls auch mal unterbunden werden -was bei einer intakten Hierarchie durch ein einziges Körper sprachliches Zeichen geschieht.

Schnelle Antworten auf "mein Hund hört nicht" oder "Hund knurrt mich an" die das Thema damit abschließen,den Hund aus dem Bett zu werfen oder eben mal so zu ignorieren -sind schlicht weg unsinnig.

Ein "dominater" Hund hat einfach nur die Möglichkeit Überlegenheit zu zeigen -und sie bekommt er eben von einem unsouveränen Umfeld.

Der Mensch mit solch einem Problem - hat ein Problem - nicht der Hund.Und darauf muss er dann aufbauen und an sich arbeiten.

Dem wirklich guten "Alpha" folgen die Anderen weil sie es wollen. Ihr könnt dies auch jederzeit auf zwischen menschliche Beziehungen projizieren.
Stellt euch einfach vor folgendes beschreibt nicht nur einen coolen Hundehalter,sondern z.B.einen tollen Vater/Mutter, Chef oder Teamleiter:

Ein echter Alpha ist souverän, fair, konsequent(=ehrlich) und ganz wichtig auch auch liebevoll!

Ein 100% Alpha hat es nicht nötig, seinen Vorrangstatus immer und immer wieder zu bestätigen. Er ist und bleibt Alpha durch subtile, psychologische Kontrolle, durch rituelles Gebaren (eindrucksvolle Körpersprache, ausdrucksstarker Blickkontakt).

Der wahre, gute Alpha vermittelt den anderen Gruppenmitgliedern Sicherheit und Geborgenheit. Sie fühlen sich zu ihm hingezogen und WOLLEN ihm gefallen.


Das bedeutet für all die, die sich von ihrem Hund "dominieren" lassen etwas mehr Arbeit, als den Hund vom Sofa zu schubsen.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #111
Ich glaube, da macht man sich bei normalen Hunden manchmal zu viele Gedanken... Mein Hund stört sich nicht daran, wenn ich mich über ihn beuge, bei Fremden stört ihn das sehr wohl. Er folgt mir auch noch, wenn er mit mir im Bett lag, wenn er vor mir durch die Haustür ging (was er immer tut, weil der Flur recht eng ist geht es gar nicht anders) und vor allem kommt er zurück, wenn ich ihn rufe. Gut, heute Morgen wäre hinter mir besser gewesen, weil er so den Mann hinter dem Busch vor mir gesehen hat, aber ich hab gerufen, er kam, hab mich entschuldigt und gut war – warum also sollte er hinter mir laufen?
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #112
Off-Topic
Ich mach mir auch jeden tag Gedanken welchen Wald wir jetzt unsicher machen... weil ich denke das mein Hund denkt, zwei Tage hintereinander der gleiche Wald ist öde xDD
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #113
Sorry suno, da haben wir uns überschnitten – ich kann das nur so unterschreiben :clap:.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Michse, die Gedanken mach ich mir auch – zumal mein Hund Protestliegen praktiziert, wenn wir zwei Tage hintereinander denselben Weg laufen oO.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #114
....finde ich auch Mischling. Ein bisschen Abwägen, etwas gesunder Menschenverstand...mit etwas Rücksicht auf seine Mitmenschen und einem abrufbaren Hund in gleichen Teilen für den Teig , das Ganze vermischen...und gut durchrühren und dann klappt das auch mit dem friedlichen Miteinander.:mrgreen:

Hihi wir überschneiden uns gerade alle..

Ja als Hunde Entertainer sind wir uns wohl ziehmlich ähnlich...das fängt bei den möglichst verschiedenen Arten von Leckerlies an...geht über unterschiedliche Tricks ..bishin zu den gelaufenen Wegen.:clap:
Protest liegen..finde ich abslolut leustig - ist dein Hund bei Verdi aktiv?:mrgreen:
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #115
Ich sehe das so wie Suno und eigentlich alle anderen auch! :mrgreen:
Wenn ein Hund schon ein vorliegendes Problem hat oder plötzlich andere vom Sofa knurrt zB. dann würde das ruckizucki anders geregelt.
Ares habe ich im Freilauf lieber vor mir laufen, als hinter mir. Hinter mir, frisst er heimlich Pferdeäppel oder Kuhschxxsse oder hat sonstigen Unfug im Kopf ;):roll:
Kommando "Hinter mir" laufen kennt Ares jedoch auch, wenn wir mal auf engen Wegen oder dornigen Pfaden querfeldein unterwegs sind.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #116
Protest liegen..finde ich abslolut leustig - ist dein Hund bei Verdi aktiv?:mrgreen:
Mein Hund tut nichts für das Wohl anderer, der denkt nur an sich :044:!!
Naja, lieber mache ich mir zu viele Gedanken über Laufzeit und Entertainment, woran mein Hund und ich Spaß haben, als über die Frage, ob er jetzt hätte aufstehen müssen, weil ich über seine Füße gestapft bin :lol:.

Hinter mir, frisst er heimlich Pferdeäppel oder Kuhschxxsse oder hat sonstigen Unfug im Kopf
Genau das habe ich da auch immer im Sinn :mrgreen:. Ich kenne massig Hunde, die genau das tun, wenn sie hinten laufen, weil sie sich nicht beobachtet fühlen.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #117
Huhu,
Mischling u made my day:

Mein Hund tut nichts für das Wohl anderer, der denkt nur an sich :044:!!
Woher kenne ich das nur.....???
 
Zuletzt bearbeitet:
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #118
Ja, ich denke auch, man kann nichts verallgemeinern. Jeder "Rudelfuehrer" muss selbst entscheiden, wie er sein "Pack" im Griff hat. Und jeder sollte sich dabei wohlfuehlen. Hauptsache, wir alle arbeiten miteinander und nicht gegeneinander.Vertrauen ist dazu die grundsaetzliche Basis. Dann ergibt sich der Rest mit der noetigen Erziehung, die individuell jeweils nach Bedarf anders ausfaellt, von selbst. Gerade deswegen finde ich, kann man nicht grundsaetzlich das Verhalten eines Hundes verallgemeinern. Hauptsache, es klappt insgesamt und jeder ist zufrieden und gluecklich mit dem anderen.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #119
Ich denke Cesar und seine Art wie er Gassi geht, kann man nicht vergleiche, wenn man nur einen oder zwei Hunde hat.
Er wandert schließlich oft mit locker 20 Hunden durch die Gegend. Außerdem lässt er seine Hunde auch vor ihm laufen. Oder habe ich das überlesen?
Die Hunde laufen nicht immer hinter ihm aber ich denke, wenn sie immer irgendwo laufen würden, wird das auch einfach unübersichtlich und man verliert schneller die Kontrolle.
Als ich mal im Zug von Berlin nachhause saß, habe ich im Wald auch 2 Leute mit locker 20 Hunde laufen sehen und die sind alle hinter denen gelaufen. Das muss eine Pension oder sowas gewesen sein. So herrscht wahrscheinlich eine ganze andere Rudeldynamik als wenn jeder seine Wege geht.
 
  • So werde ich Rudelchef… Beitrag #120
Genau, so ist es. Das kann nur individuell entschieden und geloest werden.
 
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