erfahrungen mit hengsten

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leider wurde der thread hengsthaltung geschlossen, dabei waren einige interessante beiträge zu lesen. mein interesse gilt jenen die ständig mit hengsten zutun haben und ihre erfahrungen oder ihre erlebnisse mitteilen wollen. da ich erst seit kurzem hengst besitzer bin, möchte ich soviel wie möglich wissen. bücher dazu gibt es auch nicht viele, dass buch hengste erziehen ist sicher informativ, doch auch sehr allgemein abgehandelt.
vielleicht kennt ja jemand ein buch über das verhalten des hengstes ansich.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #2
In der aktuellen Ausgabe "die Reiterin" gibt es einen Artikel über den Umgang mit Hengsten. Der ist sehr informativ und gibt Fallbeispiele.

Meine drastischste Erfahrung betrug sich auf einem Ausbildungsbetrieb, auf dem ich ein Praktikum absolvierte. Das war kein Hengst, das war ein Monster. Ein selbstgezogenes Monster. Ich konnte nicht mal an der Box vorbeigehen ohne, dass das Tier einen Aufstand von sich gab. Der stieg in seiner Box, biss, war einfach mehr als aggressiv, weil er extreme Langeweile hatte und zu allem Überfluss noch alle Deckstuten um ihn herum standen. Der kam nie auf die Weide, stand den ganzen Tag in seiner Box im Dunkeln. Nur wenn der Chef mal ein Lüstchen verspürte wurde er zum Reiten herausgeholt.
Das war einfach unverantwortlich. Ich habe mich bis zum letzten Tag nicht getraut in diese Box zu gehen, um das Tier zu füttern oder dort einzustreuen. Das wäre blanker Selbstmord gewesen.

Um so schöner war die Erfahrung, die ich nun in meinem aktuellen Betrieb machen darf. Die Hengste kommen täglich auf die Weide. Einer wird regelmäßig geritten, der andere lebt ständig mit Wallachen und Junghengsten zusammen (ist zu klein zum reiten, daher auch nur eingefahren).
Unser Hengstnachwuchs wird vor dem Anreiten lange Zeit in kleinen Grüppchen auf der Weide gehalten. Unser aktueller Anwärter für die Körung und die Leistungsprüfung wird auch jetzt noch regelmäßig mit einem Wallach rausgestellt um seine soziale Ader zu erhalten.
Es wird hier auch sehr darauf geachtet, dass die Hengste gut erzogen sind. Ich kann mich ohne Gefahr in ihrer Nähe bewegen. Natürlich gibts ne Reaktion, wenn ich mit einer Stute vorbeigehe, aber das ist ja nur natürlich...
Sie sind allesamt sehr gut erzogen, was auch das Arbeiten für uns Angestellte und Azubis viel sicherer macht.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #3
leider habe ich soetwas schreckliches auch gesehen, in der türkei.
ein ziemlich schlechter reitstall (so viele unwissende auf einen haufen, habe ich selten gesehen) ich wollte halt mal wieder reiten und stieg halt auf so ein pferd, trotz meiner korrekten hilfen wollte es nicht angaloppieren, danach zeigte mir ein junger mann wie man das "richtig" macht. es war nämlich ein rennpferd und man musste den jockey sitz einnehmen um zu galoppieren?????? aber das schlimmste kam danach (da ist mir dann alles vergangen) es wurde mir ganz stolz ein hengst gezeigt, abgelegen in einer box ohne licht, im dunklen wurde er gehalten und man sagte mir er käme nur zum decken raus.... ich war sowas von ensetzt, aber sie meinten er wäre zu gefährlich. er hatte auch schon eine wand richtig abgeknabbert !!???!!

ich war echt am überlegen in der nacht dieses tier zu befreien , was natürlich in einem anderen land keine gute idee ist !!! ich habs auch nicht gemacht, aber einige nächte habe ich geträumt davon!!!!
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #4
Nun ja, dass das Pferd nur mithilfe des Jockeysitzes angaloppiert ist doch in Ordnung. Wenn es ein Rennpferd ist, dann ist das doch kein Ding.

Aber was die da mit dem Hengst machen ist unter aller Sau und vor allen Dingen auch gefährlich für den Menschen, der das Tier dann am Stichtag aus der Box holen muss.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #5
"Nun ja, dass das Pferd nur mithilfe des Jockeysitzes angaloppiert ist doch in Ordnung" na ehrlich, für die rennbahn auf jedenfall, doch für touristen und anfänger nun nicht so geeignet. oder?
meine nächste erfahrung mit einem hengst, war in holland (war ca. ein jahr in nähe breda), ein haflinger, übrigens war er für fortgeschrittene anfänger geeignet. super zu händeln und zu reiten, bei neulingen versuchte schon mal zu testen in dem er lautstark nach den stuten rief. doch wenn man mit ihm energisch war, lies er es auch gleich sein. doch musst man wirklich immer auf der hut sein. ein einziges mal zeigte er was in ihm steckte. an diesem tag (ich richtete in immer selber her, putzen satteln usw) war er richtig down (ich machte mir sorgen) , beim reiten richtig zäh und er wirkte müde, vielleicht eine taktik von ihm, den beim zurück bringen ( ich war im gedanken und gedanklich nicht bei ihm??) in der stallgasse, riss er sich los (ohne ansatz) und sprang in eine box eines anderen pferdes hinein. das pferd in der box drückte sich in die ecke und der hengst hang mit den vorderbeinen über der boxentür ?????? ein mords radau, meine reaktion war einfach intuitiv, ich riss am zügel den ich noch in der hand hatte und boxte und kickte ihn in die seite und schrie ihn an, er ließ auch nach und ließ sich raus zerren ???? danach war er wieder lammfrom???? zumindest hat er mich eines gelehrt, konzentriert zu sein und jede reaktion schon zu erahnen. doch auch er, war das einzige pferd im stall, dass niemals raus auf die koppel durfte, nur hin und wieder allein in die halle .
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #6
Hengste sind nie für fortgeschrittene Anfänger oder überhaupt Anfänger geeignet. Einen Hengst zu händeln erfordert absolute Verhaltenssicherheit und Konsequenz. Die bringt ein Anfänger nicht auf, nichtmal gegenüber einer Stute oder einem Wallach.
Es ist völlig egal wie lieb sie zu sein scheinen, dass sind sie nur, weil sie erzogen sind, sobald da aber ein Fehler auftritt, kann das ganze richtig fies in die Hose gehen, so wie bei dir eben - einmal nicht aufpassen und man sitzt mächtig im Mist.

Hengste sind eben ganz anders gesteuert als Stuten oder Wallache. Sie brauchen viel mehr Auslastung, weil sie eben auch in der Herde eine ständig Aufgabe haben und immer im Stress sind. Sie müssen sich gegen Nebenbuhler verteidigen und die Herde schützen, Stuten beschälen. Das ist n ganz schöner Haufen Arbeit für so ein Pferd. Wir Menschen werden von ihnen als eben jene Nebenbuhler aufgenommen. Wir müssen uns jeden Tag neu beweisen. Jeden Tag wieder zeigen, dass wir Chef und sie nix sind. Sonst wird es einfach gefährlich.
Auch dieses Rumgeschmuse kann man mit einem Hengst einfach nicht abziehen. Zu schnell versteht ein Hengst das als Schwäche und wird aufmüpfig. Gerade auch Junghengste sind da mit Vorsicht zu genießen. Beißen gehört zum Spielverhalten, da hat man eben mal schneller als man denkt Pferdezähnchen irgendwo. Da kann man also nicht in der Gegend herumgucken und "schön ist der Tag" denken. Man muss aufmerksam sein. Immer !
Und das kann einfach kein Anfänger bewerkstelligen. Man muss schon eine gehörige Portion Ahnung von pferdegerechtem Verhalten haben um mit einem Hengst umgehen zu können.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #7
das klingt für eine 20 jährige aber ganz schön abgeklärt ??? du hast sicher recht, dass ein hengst mehr aufmerksamkeit benötigt, doch im endeffekt ist es auch "nur" ein pferd und jeder muss mal anfangen, egal ob zu reiten oder einen hengst zu händeln!!!! bei den vielen pferde die ich schon geritten habe, war dieser haflinger hengst noch von der einfachen sorte ;-) übrigens war es eine stute ( die war gefürchtet) die es schaffte mich abzuwerfen. ja und in portugal (mein pferd ist ein lusitano), reitet man überhaupt (fast)nur hengste, spanien ebenfalls .
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #8
Off-Topic
xpto ich weiß es gehört nicht zum Thema, aber Satzzeichen sind keine Herdentiere, wenn du verstehst was ich sagen will (???) :mrgreen:
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #9
bella, die hoffnung stirbt zuletzt, auch nach 35 jahren kann man vielleicht noch dazu lernen und es besser machen. ich halte es da wie otto von bismarck:

„Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“

so soll mein thread verstanden werden ;-)
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #10
Ein Hengst ist eben nicht nur ein "Pferd", er ist was Besonderes und so muss man ihn auch behandeln! Du musst stark genug sein einen Hengst überhaupt gegenübertreten zu können und den Status zu halten. Die fragen nach ob du ein guter Chef bist, weil sie es auch gerne wären und das öfters. Wenn man das parieren kannst, eine Herde hat wo sich dieser Hengst intergrieren läßt (Wallachherde z.B.) und einen guten Grund hast (weil du züchten möchtest) dann kann man sich durchaus einen Hengst zulegen

Die Spanier reiten aus dem selben Grund Hengste wie Andere einen dicken Ferrari fahren müssen. Da geht es um Hormone und Männerstolz :roll:
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #11
das klingt für eine 20 jährige aber ganz schön abgeklärt ??? du hast sicher recht, dass ein hengst mehr aufmerksamkeit benötigt, doch im endeffekt ist es auch "nur" ein pferd und jeder muss mal anfangen, egal ob zu reiten oder einen hengst zu händeln!!!! bei den vielen pferde die ich schon geritten habe, war dieser haflinger hengst noch von der einfachen sorte ;-) übrigens war es eine stute ( die war gefürchtet) die es schaffte mich abzuwerfen. ja und in portugal (mein pferd ist ein lusitano), reitet man überhaupt (fast)nur hengste, spanien ebenfalls .

Was spielt das Alter bei soetwas eine Rolle ? Ich lerne es gerade, daher kann ich mein Wissen doch preis geben ?

Sicher muss man mal anfangen. Aber erstmal sollte man trainieren mit Wallachen und Stuten auf einem hohen Niveau arbeiten zu können. So wie man es mit einem Hengst tun würde. Man sollte sich eben viel darüber informieren und sich mal selbst analysieren: Bringe ich das fertig ?
Kann ich ein Pferd unter meine Gewalt bringen oder leben wir wie dicke Freunde auf der selben Ebene ?
Ich wiederhole mich nur: Es kann wirklich sehr gefährlich werden, wenn man die Erziehung nicht hält.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #12
wir driften nun ein wenig in die philosophie, was nicht meine absicht war.
für mich ist das pferd ansich etwas besonderes, ganz unabhängig von seinem geschlecht. es zu verstehen und seinem leben hier auf der erde es angenehm wie möglich zu machen, war meine intention.
stark zu sein ist glaube ich der falsche weg, denn kein mensch auf der welt ist so stark wie ein pferd. ;-) übrigens eine der besten reiter in portugal (dressur) ist eine frau mit 45 kilo sie reitet nur hengste??!!!???
spanier (portugiesen) mögen stolz und männlich sein, doch einem volk das so herrliche pferde hervorgebracht hat zu unterstellen, dass sie es nur aus imponiergehabe tun, ist unfair.
ja und ich habe mir keinen hengst gekauft weil ich damit angeben möchte, sondern weil man in portugal/spanien, ausgebildete stuten selten bekommt.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

SoylentGreen, ich möchte mein pferd nicht in meiner gewalt haben, ich möchte mit dem pferd kommunizieren und mit ihm arbeiten ohne gewalt, mit leichtigkeit und spielerisch wie nuno oliveira oder phillipe karl mit seiner ecole de légerèté.
ich halte nichts vom zwang und gewalt, meine erfahrung bisher war immer positiv. ich bin nicht die reiterin auf hohem niveau, doch glaube ich, dass es nicht wirklich notwendig ist um ein pferd/hengst verstehen zu lernen !!
eigentlich wollte ich erfahrungen von hengstbesitzern hier erörtern, denn (fast)alles was von profis in sachen hengste geschrieben und abgehandelt wurde, habe ich schon gelesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #13
Man kann den Hengst ja auch kastrieren, wenns nicht mehr geht. So habe ich das mit meinen 2 Hengsten auch gemacht. Für mich gibt es halt keinen Grund einen Hengst zu halten, wenn man nicht züchten will. Ich habe jetzt immer noch nichts über deine Haltungsform gelesen.

Und ja du hast recht, Hengste "regiert" man nicht mit Gewalt (ich bin 1,56 cm groß :D) sondern mit Leaderqualitäten!

Die Spanier reiten ihre Hengste doch auch so! Je mehr sie bei Paraden und Shows zappeln und "rumspinnen" sind die besonders ausdrucksvoll und das ist gewünscht. Ob das die Pferde auch wünschen... hm...
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #14
im moment steht er noch in portugal und ist im beritt bei eben dieser oben erwähnten reiterin. anfang märz will ich ihn nach österreich holen. in portugal ist es eigentlich nicht viel anders als bei uns, aus angst vor verletzungen werden sie nur zum training aus der box geholt. beim züchter ist es ähnlich, die hengste sind bis 3 jahre auf der weide, ab dann in der box. doch auch bei unserem fn reitstall in österreich kommen die schulpferde niemals auf die koppel ( inklusive 3 hengste), nur einige pferdebesitzer lassen ihre pferde (meistens alleine) stundenweise auf eine koppel .
meiner erfahrung nach sehen es die springreiter etwas lockerer, die dressurreiter sind ängstlicher und vorsichtiger mit ihren pferden. im springstall dürfen einige pferde schon mal wild vom stall auf die weide galoppiern.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Die Spanier reiten ihre Hengste doch auch so! Je mehr sie bei Paraden und Shows zappeln und "rumspinnen" sind die besonders ausdrucksvoll und das ist gewünscht. Ob das die Pferde auch wünschen... hm...[/QUOTE]

also da hast du entweder eine vorgefasste meinung,warst niemals dort und hast echte lusitanos oder andalusier (pre's) gesehen oder du warst im falschen stall.
die guten reiter lassen kein gezapple durch im gegenteil der lusitano ist bekannt für seinen mut und seine gelassenheit.

jahrhunderte wurde eine strenge auslese getroffen, um eine so mutiges und anmutiges pferd zu züchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #15
Hier ist noch irgendwo ein Post, da schreibt eine Stallhilfe aus Spanien und die hat das ebenso geschildert (und sehr blumig in dem Thread), dass besonders heißblütige Pferde des Spaniers Brust tanzen läßt ;). Deswegen gibt es bestimmt auch eine ganze Menge fein gerittener Pferde, das will ich gar nicht bestreiten. Gegen die Rasse habe ich auch nichts negatives gesagt, was kann das Pferd dafür, wenn der Reiter es zappeln lassen will! Ich bezweifel, dass das vom Pferd kommt...

Ich finde es sehr traurig, dass eure Pferde nicht rauskommen. Nur weil es dort auch so ist, ist es sicher nicht richtig! Aber ich glaube, du siehst das auch so.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #16
Da hast du mich falsch verstanden. Ich rede nicht davon dem Pferd Gewalt anzutun, sondern das Pferd klar und deutlich unter dich einzugliedern. Es geht wie ja eigentlich nun schon zu häufig gesagt, darum Führungsqualitäten auszuüben.
Es geht nicht um körperliche Kraft, sondern rein um die Psyche. Die muss man verstehen. Wenn man das Pferd versteht, kann man auch artgerechte Erziehung und Führung zeigen.

Aber das nie herauskommen finde ich auch absolut nicht gut. Das ist kein schönes Pferdeleben. Pferde sind keine Käfigtiere. FN-Anerkennung hin oder her, das rühmt das ganze nicht.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #17
Sehe ich auch so. Hinter dem Mond haben wir vor 20 Jahren noch gelebt, als Ständerhaltung und Boxenknast normal war. Heutzutage sucht man sich dann eben den passenden Stall um artgerechte Haltung zu ermöglichen.

Das ist doch der Horror überhaupt. Stell dir vor, du wirst als Tier wiedergeboren und stehst den ganzen Tag in einem Raum, indem du dich grade mal umdrehen kannst. Dann kommt (hoffentlich) jeden Tag der Besi mal ne Stunde. Selbst Häftlinge werden besser behandelt :(
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #18
kennedy ich kann nur aus meiner sicht sprechen und ich bin sicher keine verklärte kleine stallmaus die alles mit rehäuglein beobachtet.
ich sehe missstände wo ich hin sehe und die sah ich in portugal, in spanien, in österreich und auch in deutschland. ein pferd hat es in unserer welt nicht leicht, nicht in der vergangenheit und wird es wahrscheinlich in zukunft auch nie haben.
dazu fehlen die freiräume und das herz des menschen, er ist einfach zu egoistisch.
soweit die philosophie.

auch ist es subjektiv was ein pferd braucht, jeder meint da etwas anderes ;-)
ich für mein pferd will auf jedenfall koppelgang und pferdegesellschaft, er vergammelt sicher nicht alleine in einer box.

ich habe andalusier und lusitanos eigentlich nur gelassen kennengelernt, mutig und garnicht tänzelnd und hippelig.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #19
Lies doch mal meine Post ríchtig, ich habe nicht geschrieben, dass die hippelig sind, sondern, dass die so geritten werden. Sorry, so habe ich das auch schon gesehen!

Ich spreche auch nur aus meiner Sicht (unterstelle dir auch nicht, dass du so bist, siehe meine vorletzte Post, letzter Satz) und auch nicht philosophisch. Eventuell habe ich es falsch verstanden. Ich dachte, du holst dein Pferd zu dir und dann hälst du es wie die die Anderen.

Ansonsten hast du selber gefragt zu dem Thema Hengste und Haltung gehört nunmal auch dazu, egal welche Rasse.
 
  • erfahrungen mit hengsten Beitrag #20
soylentgreen ich habe dich schon verstanden, wenn man gewalt schreibt, meint man das auch ein wenig ;-) ´doch ich bin der meinung, dass das pferd sehrwohl unterscheiden kann zwischen artgenossen und menschen.

pferde gehen untereinander auch nicht gerade zimperlich um,wenn sie ihre rangordnung herstellen. das lässt viele annehmen man könnte mit gewalt etwas erreichen.
doch ich denke das ist bei einem hengst nicht gerade sinnvoll, so wie du es schon erwähntest wird er sich der sache stellen und deswegen sollte man es tunlichst vermeiden.
die meisten portugiesen gehen eher sanft und konsequent mit ihren pferden um.
doch auch einige fröhnen der rollkur und da wären wir schon wieder bei den herzlosen unserer spezies.
für viele ist es ein geschäft und der ehrgeiz besser zu sein als andere bei den turnieren, lässt manche sehr grausam sein.
kennedy mit einem hast du sicher recht, ich habe mir vorgestellt wie es sein muss auf engem raum eingesperrt zu sein und dahin zu vegetieren. deswegen bin ich auch sein 25 jahren vegetarier, weil es kühen, hühnern, schweinen und vielen anderen tieren eben so ergeht und danach der grausame tod.
 
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