Schwere HD - was nun?

Diskutiere Schwere HD - was nun? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu, ich habe mir jetzt alles mal durch gelesen und wunder mich doch sehr. Ihr geht / ratet mit einem Hund der SCHWERE HD hat zum Joggen und...
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  • Schwere HD - was nun? Beitrag #61
Huhu,

ich habe mir jetzt alles mal durch gelesen und wunder mich doch sehr. Ihr geht / ratet mit einem Hund der SCHWERE HD hat zum Joggen und Fahrradfahren?

Meine 2te Schäferhündin hatte schwere HD -und nie,niemals hätte ich das arme Tier dermaßen körperlich gefordert. Da muss man halt in den sauren Apfel beißen und anstelle von eben mal einer Stunde radfahren....2 oder 3 Stunden gemütlich durch die Gegend gehen.
Im Sommer schwimmen und gehen- aber radfahren?? Wie gesagt bei SCHWERER HD ? Mein Hund durfte und konnte weder in Autos hüpfen,noch Treppen rauf oder runter gehen....Auslastung durch Sucharbeit und and ander Kopfspiele- bei denen sie selbst ihr Tempo bestimmte.....

Ansonsten viel Wärme (Rotlicht ist toll) - striktes "ich leg mich auf kalte Kacheln"Verbot,keine Run & Stop oder Jump Spiele... Zusatzfuttermittel, OP bei Bedarf und später viel Schmerzmittel.

Sie wurde "gemütliche" 13 Jahre alt und hatte schon als Junghund schwere HD.
 
  • Schwere HD - was nun?

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  • Schwere HD - was nun? Beitrag #62
Du liebe Zeit; ich habe diesen Thread erst eben entdeckt :shock:

Collie: Das tut mir wahnsinnig leid für Dich und Ole; das Verhalten Deiner Mutter ist unter aller Kanone, sorry.

Ansonsten muss ich mich Suno anschließen ...

Von Radfahren und Joggen wurde mir seitens meines TA (bei Hugo wurde leichte bzw. mittlere HD, beidseitig, im Alter von einem Jahr diagnostiziert) abgeraten. Ebenso kein Stückchenwerfen oder ähnliche Spiele, wo der Hund abrupt anhält, keine Springspielchen, kein Springen ins Auto etc., so wenig wie möglich Treppen und keine kalten Liegeflächen.

Ansonsten Muskelaufbau durch Schwimmen und steiles Bergauflaufen (nicht zu lange, aber anfangs öfters am Tag), Idealgewicht halten und viel Bewegung durch normales Laufen.

Wir waren damals auch eine zeitlang im Vierbeiner Reha-Zentrum in Bad Wildungen: (kommst ja auch aus Nordhessen ... ;))

Außerdem bekommt Hugo seit Jahren Caniviton forte 30 (Ergänzungsfuttermittel in Pulverform).

Ich drücke Dir und Ole die Daumen und kann Dir echt nur raten, Dich mal in Bad Wildungen umzusehen ...

LG Ida
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #63
Wusste gar nicht, dass es doch sowas bei mir in der "Nähe" gibt ;) Ich hatte ja mal gegooglet, aber irgendwie nichts brauchbares gefunden.

Aber um ehrlich zu sein, weiß ich jetzt gar nicht mehr was ich machen soll, die einen sagen joggen, die anderen auf keinen Fall? Schwimmen tut er mir freiwillig keinen Meter (ich hab den Verdacht, dass er mal irgendwie richtig negativ mit Wasser Kontakt hatte), mittlerweile geht er mir zwar bis zum Bauch ins Wasser, aber weiter sind wir noch nicht wirklich :( Schwimmen würde wirklich nur gehen, wenn er dazu "gezwungen" wird. "Bergsteigen" ist auch so eine Sache, so richtige Berge sind hier nicht wirklich nah und ansonsten geh ich ja "kleine Hügelchen" hoch.

Beim Abnehmen sind wir weiterhin dran, es geht langsam aber stetig :D

Stöckchen kann ich ihm einfach nicht ganz verbieten, egal wie ungesund es auch sein mag. Das ist für ihn das allergrößte und das möchte ich ihm auch nicht völlig wegnehmen :( das könnte ich auch gar nicht.

Die Sache mit der Treppe ist die: Solange ich da bin, lass ich ihn entweder irgendwo "bleiben" wenn ich runter oder hoch geh oder trag ihn. Ist meine Mutter aber da, dann spielt sie sogar mit ihm Bällchen die Treppen hoch und runter :shock: Ich hab's ihr einfach schon soooo oft erklärt, aber sie meint nur, solange der Hund noch läuft und noch nicht "so starke Schmerzen" hat, kann er das ruhig machen. Genauso die Sache mit der OP, die soll ich ihrer Meinung erst machen, wenn der Hund nur noch im Körbchen liegt und auseinandergebröselt ist :(

Ich telefonier heut nochmal mit dem TA wegen einer Klinik ;)
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #64
schwere HD ist nicht gleich schwere HD, man muss alles auf jeden Fall speziell bestimmen...

manch ein hund hat mit einer leichten Hd mehr zu kämpfen wie einer mit einer mittleren
oder so ähnlich...

man kann das nicht pauschalisieren oder über einen kamm scheren.

in dem fall ist ole ja wohl gut drauf gewesen und war viel unterwegs, hat viel gespielt... es gab "nur" ein humpeln... demnach kann man hier ruhig muskelaufbautraining machen...

aber ich habe zu beginn dringend zu einer fachmännischen unterstützung geraten...

suno, ich habe auch einen HD Patienten daheim. bin also auch nicht ganz unwissend... zumal ich hier auch gesagt habe was ich unter rad fahren verstehe... das der hund locker und rund im trab läuft und das auch keinte 2h....
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #65
Sooo,
unsere letzten Tage waren suuuuper :D er hat nur einmal morgens kurz gehumpelt, ansonsten hat er sich gut gehalten.
Eben gerade ist das Luposan-Konzentrat gekommen und ich hatte irgendwie schon Panik, dass Ole das Zeug nicht frisst (wie bei anderen medizinischen Sachen) aber er hat es völlig aufgesogen...und der Kater frisst's auch, aber er darf ja auch mal kurz testen.

Gestern hatte ich dann noch ein Telefonat mit meinem TA, der den Kontakt zur Klinik herstellen und die Röntgenbilder weiterleitet. Er hat gesagt, er ruft mich an, sobald sich die TK meldet...
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #66
Bevor du dich für eine Op entscheidest, solltest du dich aber nochmal über alle Alternativen informieren.
OP beider Beine bedeutet ja nicht nur Kosten, sondern meist auch zwei getrennte OP`s, 2 x Narkose etc..
Kosten für die Goldimplantation beider Hüften zusammen liegen bei 1100-1200,- €. Und: du kannst nach dem Eingriff alles ganz normal weiter machen wie vorher.
Nach ner künstlichen Hüfte-OP musst du wochen wenn nicht monatelang schonen, evtl. noch Physiotherapie etc. Das kost dann noch mal ein bißchen was. die 6000,- € für die Hüft-OPs sind auch ein bißchen unrealistisch, habe mich damals sehr genau informiert: da kommen dann noch zig Nachkontrollen dazu, die kosten extra.

oder

Informier dich mal dort, bevor du es nachher bereust oder Komplikationen nach der OP auftreten.
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #67
Ich werde erstmal den Anruf der Tierklinik abwarten ;)

Dass er nach einer OP nicht sofort wieder rumspringen kann ist mir klar. Eben deswegen warte ich auch mit irgendwelchen OPs, bis ich mein Abi hab. Im Sommer werde ich wohl Geld verdienen müssen, habe vor abends was zu arbeiten, wenn meine Eltern zu Hause sind. So könnte ich den Hund erstmal rundum betreuuen. Die Kosten wären ja dann sowieso erstmal für eine Seite. Ich kenn mich mit dem Abstand zwischen den Ops nicht genau aus, aber ich denke mal, man sollte dazwischen schon mindestens ein Jahr warten, in dem ich ja auch weiter Geld verdienen könnte.

Von Goldimplantaten halte ich ehrlich gesagt nicht viel, genaus wenig von Homöpathie. Das ist aber eher meine persönliche Meinung, deswegen hab ich mich auch an einen anderen Arzt gewendet um eine zweite Meinung zu haben. Goldimplantate bekämpfen nun aber eben nicht die Ursache und gerade wegen der Arthrose, bin ich mir da unsicher.

Komplikationen können bei jeder OP auftreten, dessen bin ich mir auch bewusst. Aber die Erfolgsaussichten sind natürlich auch wichtig. Lieber eine schwere OP, als alle 3,4 Jahre eine leichte. Aber vorschnell werde ich da bestimmt nichts entscheiden, keine Sorge. Ich bin generell ein Mensch, der gerne vorausplant und geh lieber auf Nr-sicher ;)

Ich warte schon ganz gespannt, auf die Antwort der Klinik :D Ich hoffe ja immer noch, dass er jetzt noch gar keine Behandlung benötigt.
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #68
an welche op denkst du da????

künstliche hüfte würde ich niemals machen... aber das ich meine persönliche meinung, dafür wrdest du halt kein gold implantieren :)
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #69
So wie ich das jetzt von meinem Standpunkt aus sehe, gibts es für mich eig. nur zwei Optionen.
1) Femurkopfresektion: Da hab ich halt bedenken wegen seines Körpergewichts, aber andererseits hat der 40kg schwere Golden Retriever auch eine gehabt und läuft jetzt beschwerdefrei
2) neue Hüfte: Schwere OP, Kostenfrage

Aber ich hab halt auch echt überhaupt keine Ahnung von der Materie, ich war jetzt im Internet auf ein paar HD-Seiten und hab mich mal informiert. Aber im Endeeffekt fehlen mir einfach die Fachkenntnisse und Erfahrungen, um ein Röntgenbild zu interpretieren.

Ich warte schon ganz gespannt, auf den Anruf der Klinik, aber ich glaub nicht, dass sie sich diese Woche noch melden werder...haben ja bestimmt auch viel um die Ohren. Aber sobald ich was Neues Erfahren, schreibe ich wieder :D
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #70
Hey ,
mit einer OP würde ich mir wirklich überlegen . Würde erst dazu raten , wenn dein Hund wirklich Probleme hat . Aber das ist meine Meinung .
Zum Radfahren , bei uns raten die TA dazu . Natürlich nicht bei starkem Übergewicht .
Dem Schäferhund , den ich schonmal betreue hat das extrem geholfen . Er hat keinerlei Probleme mehr . Aber das ist auch von Hund zu Hund unterschiedlich .

LG Anna
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #71
Die Probleme kann man Hund wirklich nicht leugnen ;) Morgens ist es immer ein Kampf, bis er endlich seinen Hintern von der Matratze erhoben hat, und das, obwohl er schon genauso bequem schläft wie ich.

Nur weil ich mich jetzt an eine Klinik gewandt habe, heißt es ja noch nicht, dass ich ihn sofort operieren lassen will. Ich möchte halt gerne wissen, ob es besser ist ihn jetzt schon operieren zu lassen oder erst, wenn er wirklich vor Schmerzen keinen Meter mehr geht, und dann natürlich auch, was gemacht werden kann (und die Kosten).
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #72
sorry , das sollte nicht so abwertend rüber kommen .
Natürlich kannst du dich informieren und das finde ich auch sehr gut :) .
Ich gehe immer von dem Standpunkt aus , dass man erstmal andere Methoden wie Muskelaufbau , Wärme etc. versuchen sollte , bevor man eine OP durchführen lässt .
Aber du kennst deinen Hund am bestens . Wir können alle nur zu etwas Raten und unsere eigenen Erfahrungen berichten :)

Gruß
Anna
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #73
Off-Topic
Sorry, so war es nicht gemeint :D


Ne, also es soll halt einfach nicht leichtfertig rüberkommen ;) Ich mein mir bringt es z.B. nichts, wenn ich meinen Hund jetzt teuer operieren lass und es ihm nichts bringt.

Aber das warten nervt soooo :( es ist einfach so schlimm
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #74
Bevor du dich für eine Op entscheidest, solltest du dich aber nochmal über alle Alternativen informieren.
OP beider Beine bedeutet ja nicht nur Kosten, sondern meist auch zwei getrennte OP`s, 2 x Narkose etc..
Kosten für die Goldimplantation beider Hüften zusammen liegen bei 1100-1200,- €. Und: du kannst nach dem Eingriff alles ganz normal weiter machen wie vorher.
Nach ner künstlichen Hüfte-OP musst du wochen wenn nicht monatelang schonen, evtl. noch Physiotherapie etc. Das kost dann noch mal ein bißchen was. die 6000,- € für die Hüft-OPs sind auch ein bißchen unrealistisch, habe mich damals sehr genau informiert: da kommen dann noch zig Nachkontrollen dazu, die kosten extra.

oder

Informier dich mal dort, bevor du es nachher bereust oder Komplikationen nach der OP auftreten.

Genau das wollte ich DIr auch vorschlagen.

Ich kannte das vor meiner Zeit in der Tierarztpraxis auch nicht. Wir hatten einen Spezialisten aus Österreich (der ist in ganz Bayern bekannt dafür), der kam so zwei Mal im Jahr z uns und dann haben wir den geeigneten Kandidaten die Goldstäbchen implantiert.
Zum Einen haben die Hunde keine große Wunde, die noch Komplikationen geben kann, sondern nur viele kleine Schnittchen, die schnell verheilt sind.
Zum Anderen können die Hunde nach dem Aufwachen ohne lange Rekonvaleszenzzeit hinauslaufen.
Aber das Wichtigste, was mcih überzeugt hatte: 70-80% der Hunde waren hinterher schmerzfrei. Und zwar nicht nur für ein paar Tage oder Monate, sondern dauerhaft!
Die Lage der Stäbchen wird noch während des Eingriffs mit Röntgenbildern abgesichert, also kein "Pi Mal Daumen"-Gepfriemel.


Weswegen ich von der Idee "Bewegung" nicht so begeistert bin:
HD ist eine Inkongruenz von Hüftknochen und -pfanne. Bei ganz leichten Formen kann es helfen (wie bei Menschen auch) die Muskulatur, die die Knochen "verbindet" (simpel ausgedrückt) zu stärken, um die Schmerzen abzufedern.
Ab einer gewissen Ausprägung von HD, also wenn Pfanne und Knochen so unregelmäßig aufeinanderpassen, dass bei jeder Bewegung Knochen auf Knochen reibt, kann vermehrte Bewegung OHNE eine zusätzliche Therapie zum vermehrten Abrieb führen und das kann irgendwann nicht mehr behoben werden, außer NUR durch ein neues Gelenk.
Bevor also Tipps gegeben werde via Telemonitor, immer erst mal die Röntgenbilder auswerten lassen, um den genauen Grad abzuschätzen.
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #75
das sind schon schwerwiegende OP´s....

ich würde auch erst das gold implantieren lassen, denn sollte es nict helfen, kann man danach immemernoch noch das gelenk abschnippeln oder ne neue hüfte einsetzen lassen.. umgekehrt geht leider garnichts mehr...

bin auf jedenfall gespannt wie du dich entscheidest und drücke euch die daumen....
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #76
Ja, aber wenn die Implantate nicht helfen, hab ich 3000 Euro zum Fenster rausgeworfen. Aber selbst wenn es besser werden sollte, wer garantiert mir, dass er nicht nächstes Jahr wieder eine OP brauch? Außerdem hindert es doch nur die Schmerzen und nicht die Ursache oder? Ist das nicht so, dass durch die Arthrose die Bewegung zunehmen eingeschränkt wird?

Ihr merkt vielleicht, ich steh dem ein wenig skeptisch gegenüber ;) Wie ich mich entscheide, weiß leider selbst noch nicht. Am liebsten wär's mir ja, wenn der TA sagt, dass ruhig noch ein paar Jahre mit der OP warten können... bisher hatte ich ja noch nicht viel von Ole. Hab ihn noch nicht mal ein Jahr und er ist jetzt schon teurer als mein Auto :( menno...traurig...
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #77
wenn die implantate nicht helfen, dann bin ich fest der überzeugung das es dann am behandelden TA liegt...

und ich glaube da kommt man mit knapp 1500€ weg...

es kommt drauf an wie oles hüfte aussieht... je früher implantate gesetzt werden desto besser das ergebnis, wenn natürlich schon gravierende athrose da ist, weiß ich nicht in wiefern das das ergebnis einschränkt.

man sagt ja, sobald implantate gesetzt werden, stoppt der Prozess der athrosebildung, bzw. verringert er sich drastisch.
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #78


Schau bitte trotzdem mal da rein. Da ist ein Artikel vom Dr. Markus Kasper, das ist der Spezialist, der das bei uns gemacht hat. Da stehen auch neben seiner auch Adressen von TAs in D drin, die das können.

Erkundigen kannst Du Dich ja mal. Ich sag immer, fragen alleine kostet noch nichts. Besser einmal zu viel gefragt als hinterher bereut...
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #79
wenn die implantate nicht helfen, dann bin ich fest der überzeugung das es dann am behandelden TA liegt...

und ich glaube da kommt man mit knapp 1500€ weg...

es kommt drauf an wie oles hüfte aussieht... je früher implantate gesetzt werden desto besser das ergebnis, wenn natürlich schon gravierende athrose da ist, weiß ich nicht in wiefern das das ergebnis einschränkt.

man sagt ja, sobald implantate gesetzt werden, stoppt der Prozess der athrosebildung, bzw. verringert er sich drastisch.

Das kann ich voll und ganz unterstützen! Unser Gold-Tierarzt war Dr. Horch in Bayern, da kosten beide Hüften vergolden mit allem drum und dran knapp 1200 Euronen.
Ich würde auch nicht noch Monate warten, das wird ja nicht besser, kannst du dir das Geld nicht irgendwo leihen?
 
  • Schwere HD - was nun? Beitrag #80
hey collie, habe das thema erst gerade entdeckt. mit HD kenne ich mich nicht aus. joshy hatte im letzten jahr 2 mal einen kreuzbandriss. erst im rechten bein und nach 6 monaten im linken. ich habe mich damals beim 1. riss auch über das web schlaugemacht. 50% der leute schrieben, dass man das nicht operieren muss, die andere hälfte sagte es sei tierquälerei wenn man es nicht tut. wir haben uns damals FÜR die OP entschieden und ich bereue es kein stück. natürlich ist die zeit nach so einer OP die reinste qual!!! man muss aufpassen, dass der hund nicht zuviel rumläuft, nicht springt, nicht rennt und nicht an der OP narbe rumleckt, wenn kein verband mehr drum ist. man muss ihn tragen, man muss mehrmals pro woche zum TA um den verband wechseln zu lassen, man muss antibiotika geben und und und. das geht ganz schön an die substanz und natürlich auch ins geld. ABER joshy konnte nach 3-4 monaten nach der 1. OP wieder ganz normal laufen, spielen, toben, rennen. und als man ihn wieder so happy herumtoben gesehen hat, war der ganze OP stress und auch die kosten vergessen.

joshys 1. kreuzband ist damals am 15.5. gerissen und bereits am 17.5. lag er auf dem OP tisch. schon in den 2 tagen zwischen riss und OP hatte sich am gelenk arthrose gebildet (sagte man uns damals in der klinik so). deswegen würde ich dir raten auch nicht noch monate zu warten. umso eher was gemacht wird, umso besser ist es. euer ole ist noch jung und da sollte man, meiner meinung nach, so schnell wie nur möglich eingreifen, damit nicht nochmehr geschädigt wird. die kosten für eine neue hüfte sind echt krass. aber was bringt es, wenn man jetzt wartet oder sogar irgendwelche nerven durchtrennt, um die zeit erstmal uz überbrücken? im schlimmsten fall wird es dann sogar noch teurer. vielleicht kannst du mit der klinik erstmal eine ratenzahlung vereinbaren. das haben wir bei den beiden kreuzband OPs auch gemacht. und dann frag vielleicht mal rum, ob du dir irgendwo das geld leihen kannst.

ich wünsch euch ganz viel glück und hoffe, dass deine mutter vielleicht auch noch einsieht, dass es sein MUSS :/
 
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