Ich kann dich ehrlich gut verstehen, ich wollte auch immer eine Katze haben. Meine Eltern waren aus genau den gleichen Gründen dagegen wie sie deine Mutter jetzt aufführt. Im Endeffekt bin ich heute dankbar dafür.
Die erste Katze ist bei uns eingezogen als ich 20 war: grad in der Ausbildung, erste eigene Wohnung, knappes Geld. Zum einen war das mit dem Vermieter schon nicht einfach, vor allem als der erste Umzug MIT Katze dann anstand, zum anderen bedeutet es doch sehr viel Verantwortung und auch Kosten.
Es geht halt nicht nur darum, ein bißchen zu füttern, täglich das KaKlo zu säubern, ein bißchen zu schmusen und zu spielen und ab und zu mal zu bürsten. Du hast Verantwortung für ein Lebewesen (bei Katzen wie gesagt immer besser zwei!) und diese Verantwortung kann auch mal 20 Jahre dauern. Man hört das mit 14 nicht gerne, aber irgendwann kommt bestimmt auch bei dir eine Phase, in der du lieber mal Party machst oder extrem viel für die Schule (später Studium oder Ausbildung) machen musst. Der erste Freund, dem man natürlich richtig viel Paltz und Zeit in seinem Leben einräumt. Bei manchen wird irgendwann der Wunsch nach einem längeren Auslandsaufenthalt wach.
Außerdem kann eine Katze wie jedes andere Haustier auch mal enorme Kosten durch Krankheit verursachen. Wir hatten bis letzten September drei Fellnasen hier rumlaufen und haben an die 700 € innerhalb eines halben Jahres in der Tierklinik gelassen. Das ist viel Geld und kommt mal eben zu den sonstigen regelmäßigen Kosten für die Tiere dazu. Es kommt immer darauf an, was man füttert und ob man Wohnungskatzen oder Freigänger hält, aber wir hatte bei drei Katzen fixe Kosten von monatlich ca. 80 - 120 €.
Urlaub/ Krankheit: mittlerweile haben wir unsere Catsitter im Haus wohnen (Schwägerin und Schwager, die selbst Katzen haben), aber es ist nicht immer unbedingt einfach jemanden zu finden, der im Falle eines Falles 2 mal täglich vorbei kommt, das Tier versorgt, ein bißchen Ahnung hat und wenigstens Erbrochenes von Durchfall unterscheiden kann UND dem man außerdem noch seinen Schlüssel geben möchte. Als Alternative käme dann eine Pension in Frage, was wieder ordentlich ins Geld geht. Wir sind jahrelang nicht im Urlaub gewesen, weil wir niemanden in der Nähe hatten, der das mal eben hätte machen können.
Was ich mal gemacht habe war, ich hba mir mit meiner Freundin einen echt Guten Plan ausgedacht wie ich eine Katze bekomme.
Wir sind in den Ferien zu einem Bauernhof gegangen und haben gefragt ob die Katzen haben.Dann haben wir uns eine ausgesucht und haben sie dann geholt wo die Mama in der Arbeit war.Davor haben wir auch die ganzen Sachen bei Fressnapf gekauft.
Da kann ich mich Flumina nur anschließen: geht gar nicht! Deine Mutter hat die Verantwortung und egal wie sehr du dir etwas wünscht, ihre Entscheidung solltest du respektieren. Sie sagt ja nicht einfach NEIN wie viele andere, sondern begründet es dir mit durchaus schlüssigen und sinnvollen Argumenten.
Ansonsten finde ich sevens Vorschlag auch gut: eine ältere Katze (oder am besten zwei

) aus dem Tierheim. Mein Exfreund hat sich vor ein paar Jahren ein ganz goldiges Katerpärchen aus dem TH geholt: zwei schwarze Jungs, 9 & 11 Jahre alt. Er ist total glücklich damit und die zwei haben einen richtig tollen Lebensabend bei ihm. Bei einer oder zwei älteren Katzen muss euch aber auf jeden Fall klar sein, dass das Risiko für höhere TA-Kosten steigt. Außerdem ist bei Senioren ein regelmäßiger Check inkl. Blutbild anzuraten.