Hallo Lexxie,
es tut mir unendlich leid, das zu lesen. Da hat der arme Kerl endlich einen Zweibeiner gefunden, der sich um ihn kümmern möchte und nun das....

Wenn er nicht fressen kann, wirst Du ihn nicht mehr auf die Beine kriegen. Er wird verhungern, oder eher verdursten.
AIDS-Patienten können damit leben, weil sie Unmengen Tabletten schlucken, die alle Nebenwirkungen haben, teilweise schlimme Nebenwirkungen.
Das kannst Du dem kleinen Kerl nicht antun. Ich glaube auch nicht, dass es machbar ist.
Ich weiss nicht, ob es überhaupt Medikamente für Tiere gibt, um das aufzuhalten, bzw zu verlangsamen.
Einem Menschen kannst Du erklären, warum er Tabletten schlucken muss, warum man schon wieder eine Nadel in seinen Arm stecken muss.
Einem Kater kannst Du das nicht erklären. Er wird es nicht als Hilfe verstehen.
Schau ihn Dir genau an und dann entscheide. Er wird Dir sagen, ob er noch Lebenswillen hat, oder ob er sich nur noch quält.
Wenn er sich quält, tu ihm den Gefallen und lass ihn erlösen.
Wenn Du es hinkriegst, dann lass ihn nicht alleine damit. Bleib bei ihm, bis er eingeschlafen ist. Halt ihn fest und erzähle ihm, was für eine tolle Welt auf ihn wartet.
Ich habe gerade selber Tränen in den Augen. Ich tat es nicht, als meine Katze eingeschläfert werden musste. Ich hörte auf den Tierarzt, der mir sagte, ich solle lieber draussen warten.
Das letzte, was meine Katze von dieser Welt gesehen hat, war ein fremder Zweibeiner im weissen Kittel. Ich habe mir das bis heute nicht verziehen.
Begleite ihn bis zum Schluss, wenn Du es schaffst. Sei stark für den kleinen Kerl, so wie Du es die ganze Zeit schon bist.