Katze alleine halten

Diskutiere Katze alleine halten im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Also bei einer so jungen Katze ist es mehr als unwahrscheinlich, dass eine Vergesellschaftung fehlschlägt oder sich großartig in die Länge zieht...
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  • Katze alleine halten Beitrag #61
zu 2.) Mein Problem ist einfach, dass ich nicht das Risiko eingehen möchte, dass sich bei der Vergesellschaftung die beiden die Köpfe einschlagen, sie nicht miteinander können/wollen und man eine Weggeben muss NACHDEM die Wohnung zerlegt wurde! ^^ Ich kenne mein Glück... Und klar kann man grob drauf achten, dass man nicht besagten "Rambo" auswählt, aber man kann ja vorher nicht in die Tiere reinschauen und hat keine großartige Zeit um sie vorher zu studieren. Ich gebe auch zu, dass ich mir oft sehr viele Sorgen um unser Hab und Gut mache. Wenn ich mir vorstelle, dass hier zwei Wahnsinnige sich bekriegen, ist das ne mulmige Vorstellung...

Also bei einer so jungen Katze ist es mehr als unwahrscheinlich, dass eine Vergesellschaftung fehlschlägt oder sich großartig in die Länge zieht, wenn du eine junge Zweitkatze nimmst.

Unser Kater ist jetzt 5 Jahre alt. Leider kam er auch zu früh von seiner Mutter weg und wurde dank rückständiger Katzenliteratur 2 Jahre lang alleine gehalten. Er ist deshalb längst nicht so sozial, wie eine "normale" Katze. Er ist auch ein sogenannter Rambo.

Das Bild ist von heute. Unser Kater und unsere Drittkatze kennen sich noch keine 2 Wochen und verstehen sich. Mit unserer Zweitkatze, die vom Tierheim kam und immer Kontakt zu anderen Katzen hatte, verstand sich der Neuzugang noch viel schneller.

Mehr davon gibt es hier:

Gruß
 

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  • Katze alleine halten Beitrag #62
Ich glaube mein Post , wegem dem ich mich hier vorn paar Tagen extra angemeldet habe , hätte hier besser hingepasst.
Und faszinierend wie doch immer dieselben Leute mit den selben Aussagen kommen .... Ich beziehe mich jetzt mal auf den langen Post vom Basti und der einzelhaltung , DEM ich nur zustimmen kann , anderen Meinungen aber auch .... z.B.von der Frau mit dem netten Katzenbett ... aber ....
Wieviel Katzenklos hast du wenn ich fragen darf ?
Wieviel Furtterstellen , wieviel katzenbäume ?
Wie gross ist der Palast in dem DU wohnst ???

Und das schreibe ich jetzt nicht weil ich wegem meinem post " eingemuckelt " bin , aber ICH finde ihr übertreibt masslos , noch schlimmer als bei mir.
Als die " Hevi " zum erstenmal erwähnt hat das ihre besagte Katze 5 !!! wochen alt gewesen sein soll und schon von der Mutter weg ist , hab ich echt gedacht IHR zereisst sie jetzt ....
Klar es gibt immer viele Meinungen aber ich muss sagen Basti hat es ganz klar am besten auf den Punkt gebracht.... und ich sehe das am ehesten so wie er.
Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!

Ich will nicht bestreiten das nen Katzenkumpel wohl immer die bessere Wahl ist , ich würde auch nicht gerne alleine mit ner anderen Spezies leben die mich nicht richtig versteht.
Aber nicht auf Teufel komm raus , wenns finanziell nicht klappt und auch da muss ich Basti mal wieder Recht geben ... Man liest so oft
2 Katzen sind nicht anders als eine ... Bullshit ... das kann richtig ins Geld gehen , wenn man Pech hat.

Für Unwissende .... Ich hab hier auch nach Rat gefragt , ernsten Rat , nur darum hab ich mich hier angemeldet.Nach meinen Post war ich erhrlich gesagt noch unsicherer .... zumindest nachdem ich ne Nacht drüber geschlafen hatte.Ich finde das engagement einiger hier echt prima aber manchmal wir das ziel total verfehlt.Ich z.B. kam mir vor wien " Lude " nur weil ich mit dem Gedanken gespielt habe das Wesen meines Katers weiterzugeben ....
Wurde mir aber HIER auch gut aus dem Kopf geschlagen.Dafür NOCHMALS dank .... um nicht nur Kritik zu versprühen

und um zum Ende zu kommen ..

Viele Köche verderben den Brei ...

Ich kann nur den Tip geben, fragt lieber Experten , mir wurde jetzt auch bei meinem " Luxusproblem " geholfen .... von einer Tier ( Katzenpsychologin ) und das auch noch kostenlos ...
Rat und Meinung kann man sich immer holen im ach so heiligen Internet , aber man sollte es letzendlich dann doch mit einem Fachmann besprechen.Denke jemand der ne Katze vor sich hat und das auch gelernt hat , kann ne bessere , ganz klar BESSERE und korrektere Diagnose stellen.

LG
 
  • Katze alleine halten Beitrag #63
Ich kann nur den Tip geben, fragt lieber Experten , mir wurde jetzt auch bei meinem " Luxusproblem " geholfen .... von einer Tier ( Katzenpsychologin ) und das auch noch kostenlos ...
Ein "Experte", der mehrere Tausend Euro in seine Aus- und Weiterbildung, Seminar- und Kursbesuche gesteckt hat, wird wohl kaum in die Welt hinausziehen um kostenlos überforderte Katzenhalter aus reiner Herzensgüte zu beraten..Wer was drauf hat, der lässt sich sein Wissen auch bezahlen.
Sorry, aber "Experte" ist ein Titel, den sich jeder geben kann.. ;)
 
  • Katze alleine halten Beitrag #64
Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!
Was schockiert dich daran so sehr? Hast du in der Schule alles geglaubt, was man dir erzählt hat? Glaubst du jedem Vorgesetzten, jedem Beamten und jedem, der nur im entferntesten Autorität besitzt alles was er erzählt? Dann hättest du aber ein schweres Leben... Zudem findest du sicher einen TA, der dir Antwort A auf eine Frage gibt und dann noch zehn weitere, die dir genau das Gegenteil erzählen, was dann? Was macht ein Tierhalter, der von 10 TAs 10 Meinungen zu hören bekommen hat, keine medizinische Ausbildung hat und sich nicht auskennt? Er fragt bei anderen Haltern nach, die Erfahrung haben.
Lies dich doch mal hier durch, wie manche Tierärzte ihre Patienten behandeln und dabei unnötig belasten oder fast töten, das findest du hier in jedem Unterforum. Ist der TA dann immer noch Gott?

Man muss aber sagen, dass es durchaus fähige Tierärzte gibt und die sollen hier auch nicht in Frage gestellt werden. Auch ein durchweg guter TA kann einmal eine Fehldiagnose stellen, schließlich ist er auch nur ein Mensch. Aber nur weil man nicht Veterinärmedizin studiert hat heißt das nicht, dass man eine Fehldiagnose nicht erkennen kann, wenn sie einem vor die Nase fällt ;).

LG
 
  • Katze alleine halten Beitrag #65
Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!
Was für die Tiermedizin gilt, gilt ebenso für alle anderen Arbeitsgebiete, Humanmedizin eingeschlossen: Man sollte an entsprechender Stelle kritisch hinterfragen.

Viele Köche verderben den Brei ...
Das mag in manchen Dingen zutreffen, ist als Kritik in einem öffentlichen Forum aber völlig unangebracht. ;)
Wenn es für dich nur Internet oder "den Fachmann" gibt, ist das deine Sache. Ich sehe es so: Was man aus zur Verfügung stehenden Möglichkeiten macht, darauf kommt es an.

Dass der Ton die Musik macht, darin stimme ich dir zu. Trotzdem bitte ich insofern um Verständnis, dass man sich auch mal unsere Position vor Augen halten muss.
Wir predigen nicht selten über lange Zeiträume Tag für Tag dasselbe, weil Tag für Tag neue Menschen mit der gleichen Schnapsidee im Kopf hier aufschlagen.
Besonders im Frühjahr ist es bei den Katzen ganz schlimm. Da gehen scheinbar die Glückshormone durch und plötzlich glaubt alle Welt, Kätzchen produzieren zu müssen. :(

Natürlich sollte die Menschlichkeit dabei nicht auf der Strecke bleiben, aber dass man angesichts des heftigen Tierelends irgendwann nicht mehr mit strahlendem Lächeln und Blümchen in der Hand vor der Tür steht, wenn *schon wieder* jemand mit dem grandiosen Einfall bei uns erscheint, dass seine Tiere Nachwuchs bekommen sollen, sollte zumindest nachvollziehbar sein. Wobei ich persönlich froh über jeden User bin, den wir noch rechtzeitig davon überzeugen können, es lieber sein zu lassen. ;) Das ist dem Tierschutz dienlicher, als vor vollendeten Tatsachen zu stehen und sich nur noch über das sorglose Handeln der Leute ärgern zu können. Das frustriert nämlich unheimlich, wenn man sich mal anschaut, wie es in den Tierheimen und Vermittlungsstellen aussieht. Wenn die Leute dorthin gehen würden, statt sich Kätzchen vom Nachbarn oder Bauernhof zu holen, wo die Tiere einfach vermehrt werden oder "die Natur" ungehindert ihren Lauf nimmt, wären die Zwinger und Käfige leerer...
 
  • Katze alleine halten Beitrag #66
Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!

Wir haben leider nicht die Connection, um "Expertenrat" kostenlos zu bekommen. :(

War der professionelle Rat, mit deiner Katze Gassi zu gehen und die neue Wohnung zu besuchen eigentlich im Preis mitdrin?

Lal, Wannabe-Hundehalter?!
 
  • Katze alleine halten Beitrag #67
Ich beziehe mich jetzt mal auf den langen Post vom Basti und der einzelhaltung , DEM ich nur zustimmen kann , anderen Meinungen aber auch .... z.B.von der Frau mit dem netten Katzenbett ... aber ....
Wieviel Katzenklos hast du wenn ich fragen darf ?
Wieviel Furtterstellen , wieviel katzenbäume ?
Wie gross ist der Palast in dem DU wohnst ???
Hast du überhaupt die Antworten dazu gelesen? Da waren einige sehr ausführliche, sachliche dabei, nach denen sich diese Fragen deinerseits eigentlich erübrigt haben sollten.

Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!
Wie *Mischling* schon schrieb: 10 TAs, 10 Aussagen/Meinungen. Das beruht auf Erfahrungswerten und hier sind oftmals Leute unterwegs, die nicht erst seit gestern mehrere Katzen und auch andere Tiere halten und dementsprechend auch die Erfahrungen mit diversen TAs gemacht haben.

Ein Beispiel: Ich habe mal mit einem Kaninchen in einer Gemeinschaftspraxis vom Tierarzt zur Tierärztin gewechselt, weil er der Meinung war, da wäre kaum noch was zu retten, während sie noch mehrere Ideen hatte. Dieses Kaninchen hat danach noch zwei weitere Jahre topfit gelebt. Umgekehrt habe ich dort dann die Erfahrung gemacht, dass sie leider gar nicht mit Katzen umgehen kann, er dafür aber richtig viel Ahnung hat, weil er selbst welche hält. Schlechte Tierärzte sind beide bestimmt nicht, aber man kann einfach nicht auf jedem Gebiet alles (wie Ernährung, Verhalten etc.) zusätzlich wissen.

2. Beispiel: Eine andere Tierärztin war bei meinem älteren Kater der Meinung, dass sein Hautausschlag im letzten Jahr wahrscheinlich streßbedingt ausgelöst wurde. Durch das dominante Verhalten der Kätzin und zu wenig Rückzugsmöglichkeiten in der Wohnung. Zum einen hatte die Dame natürlich nicht meine Wohnung gesehen geschweige denn überhaupt danach gefragt und im Endeffekt hat sich eine Futter-Unverträglichkeit als Ursache herausgestellt und das Problem war ganz plötzlich gelöst.

Solche Beispiele kann dir hier wahrscheinlich die Mehrheit nennen und alleine das sollte doch wohl zeigen, dass es sich lohnt zu hinterfragen und nicht immer alles als gegeben hinzunehmen.

Ich kann nur den Tip geben, fragt lieber Experten , mir wurde jetzt auch bei meinem " Luxusproblem " geholfen .... von einer Tier ( Katzenpsychologin ) und das auch noch kostenlos ...
Nur mal aus Interesse: Inwiefern hat sie dir denn geholfen? Worin bestand der Tip? Und wieso überhaupt kostenlos?
 
  • Katze alleine halten Beitrag #68
Ich kann nur den Tip geben, fragt lieber Experten , mir wurde jetzt auch bei meinem " Luxusproblem " geholfen .... von einer Tier ( Katzenpsychologin ) und das auch noch kostenlos ...
Rat und Meinung kann man sich immer holen im ach so heiligen Internet , aber man sollte es letzendlich dann doch mit einem Fachmann besprechen.Denke jemand der ne Katze vor sich hat und das auch gelernt hat , kann ne bessere , ganz klar BESSERE und korrektere Diagnose stellen.

Was heißt hier eigentlich "Experte"? So kann sich jeder nennen, der Lust dazu hat oder mal ein Wochenendseminar besucht hat :roll:. In schwierigeren Fällen raten wir übrigens hauptsächlich im Hundeforum immer zum Hundetrainer, da man vieles nicht über das Internet beurteilen kann. Aber den Tipp "stell noch ein Katzenklo auf" kann man doch auch über das Internet geben.
Diese sogenannten Tierpsychologen sind meist richtige Halsabschneider. Ich kenne nur eine Person, die so etwas mit ihrem Hund für 80 Euro die Trainingsstunde in Anspruch genommen hat. Das Ende vom Lied war, dass sie eine ganz normale Unterordnung gemacht haben, wie sie jede Hundeschule macht, und man dann zu dem Schluss kam, der Hund sein unheilbar :roll:. Da war das nette Paar aber schon ein paar hundert Euro leichter, bis man zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis kam.
Und wie war das bitte mit "du bist mit deiner Katze zur neuen Wohnung Gassi gegangen"? Das würde ich nicht nur deshalb ablehnen, weil ich die Katze da aus ihrem Revier reiße, sondern auch, weil ich ihr den Weg zurück zum alten zu Hause dann schon zeige. Da steigt ja auch noch die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim ersten Freigang zurück nach Hause geht :?.

LG
 
  • Katze alleine halten Beitrag #69
Ich glaube mein Post , wegem dem ich mich hier vorn paar Tagen extra angemeldet habe , hätte hier besser hingepasst.
Und faszinierend wie doch immer dieselben Leute mit den selben Aussagen kommen .... Ich beziehe mich jetzt mal auf den langen Post vom Basti und der einzelhaltung , DEM ich nur zustimmen kann , anderen Meinungen aber auch .... z.B.von der Frau mit dem netten Katzenbett ... aber ....
Wieviel Katzenklos hast du wenn ich fragen darf ?
Wieviel Furtterstellen , wieviel katzenbäume ?
Wie gross ist der Palast in dem DU wohnst ???

Und das schreibe ich jetzt nicht weil ich wegem meinem post " eingemuckelt " bin , aber ICH finde ihr übertreibt masslos , noch schlimmer als bei mir.
Als die " Hevi " zum erstenmal erwähnt hat das ihre besagte Katze 5 !!! wochen alt gewesen sein soll und schon von der Mutter weg ist , hab ich echt gedacht IHR zereisst sie jetzt ....
Klar es gibt immer viele Meinungen aber ich muss sagen Basti hat es ganz klar am besten auf den Punkt gebracht.... und ich sehe das am ehesten so wie er.
Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!

Ich will nicht bestreiten das nen Katzenkumpel wohl immer die bessere Wahl ist , ich würde auch nicht gerne alleine mit ner anderen Spezies leben die mich nicht richtig versteht.
Aber nicht auf Teufel komm raus , wenns finanziell nicht klappt und auch da muss ich Basti mal wieder Recht geben ... Man liest so oft
2 Katzen sind nicht anders als eine ... Bullshit ... das kann richtig ins Geld gehen , wenn man Pech hat.

Für Unwissende .... Ich hab hier auch nach Rat gefragt , ernsten Rat , nur darum hab ich mich hier angemeldet.Nach meinen Post war ich erhrlich gesagt noch unsicherer .... zumindest nachdem ich ne Nacht drüber geschlafen hatte.Ich finde das engagement einiger hier echt prima aber manchmal wir das ziel total verfehlt.Ich z.B. kam mir vor wien " Lude " nur weil ich mit dem Gedanken gespielt habe das Wesen meines Katers weiterzugeben ....
Wurde mir aber HIER auch gut aus dem Kopf geschlagen.Dafür NOCHMALS dank .... um nicht nur Kritik zu versprühen

und um zum Ende zu kommen ..

Viele Köche verderben den Brei ...

Ich kann nur den Tip geben, fragt lieber Experten , mir wurde jetzt auch bei meinem " Luxusproblem " geholfen .... von einer Tier ( Katzenpsychologin ) und das auch noch kostenlos ...
Rat und Meinung kann man sich immer holen im ach so heiligen Internet , aber man sollte es letzendlich dann doch mit einem Fachmann besprechen.Denke jemand der ne Katze vor sich hat und das auch gelernt hat , kann ne bessere , ganz klar BESSERE und korrektere Diagnose stellen.

LG

Die Leute die hier antworten, sprechen aus jahrelanger Erfahrung und dem Austausch mit anderen Katzenhaltern, ich denke dass das schon einer gewissen Qualifikation gleichkommt, auch ohne Brief, Siegel, Stempel, Diplom usw.

Ein Palast wird hier nicht gefordert, aber wenn man sich ein Tier ins Haus holt, übernimmt man Verantwortung für ein Lebewesen, d. h. man ist dafür verantwortlich, dass es artgerecht, seinen Ansprüchen entsprechend untergebracht und gehalten wird, gesund ernährt und tierärztlich betreut, dass sind nun mal bei Katzen gewisse Standards also genügend Klos, Platz, Kratzmöglichkeiten usw. die man für so ein Tier bereitstellen muss. Ein Katzenbaby viel zu früh von der Mutter zu nehmen, kann auf keinen Fall richtig sein, dass sagt einem schon der normale, gesunde Menschenverstand, dazu braucht man kein Katzenexperte sein und die Verhaltensforschung, die Erfahrung hat gezeigt, wielange man die Katzenbabies mindestens bei der Katzenmutter lassen soll. Nicht umsonst behalten seriöse Züchter ihre Kitten bis zu 14-16 Wochen und geben sie auch nicht in Einzelhaltung ab, auch wenn die Kitten dann länger gefüttert und gepflegt werden müssen, was Kosten und Arbeit mit sich bringt, dass würden die nicht tun, wenn man sie einfach auch viel früher abgeben könnte. Wenn man mal spielende Kitten gesehen hat, dann weiß man, dass sie das brauchen, dass das kein Mensch ersetzen kann und dass man dass keinem Kitten vorenthalten sollte, soviel zur Einzelhaltung. Brauchst dir ja nur mal deine eigene Kindheit ohne andere Kinder, ohne Mitmenschen vorzustellen. Zu den Kosten muss ich sagen, dass wie schon anfangs gesagt, man übernimmt Verantwortung wenn man sich ein Tier ins Haus holt, dazu gehört auch sich im Vorfeld umfangreich zu informieren, was das Tier, hier die Katze, braucht zu seinem Wohlbefinden und damit es ihm gut geht, hier also zwingend einen Artgenossen und welche Kosten dass mit sich bringt und wenn ich mir die Haltung dann nicht leisten kann, dann darf ich es mir nicht anschaffen. Wahre Tierliebe zeigt sich im Verzicht, ich kann nicht ein Tier kaufen, nur weil ich es unbedingt möchte und dann keine Rücksicht auf sein Wohlbefinden und seine Bedürfnisse nehmen.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #70
Mein Vater muss ständig zu zig verschiedenen Ärzten - Kardiologen, Neurologen, Diabetologen, und einiges anderes. Selbst in einer Gemenschaftspraxis mit Kardiologen kommen dabei regelmäßig andere Ratschläge, je nachdem bei wem man gerade ist - einer will unbedingt eine Bypass-Op, der nächste redet von Herzleistung unter 30% und davon, dass mein Vater nicht mehr lange leben würde, und ein halbes Jahr später ist die Herzleistung dann plötzlich über 40% und wenn er sich sonst gut hält kann er schon noch ein paar Jahre leben.

Entsprechend würde ich noch nicht mal bei Fachärzten für Menschen sofort nach der ersten Meinung in Panik verfallen, sondern immer mehrere Einschätzungen einholen.

Und Tierärzte studieren ALLE Fachrichtungen für ALLE Tierarten. Von der Geburtshilfe bei Pferden und Kühen über Luftsackmilben bei Ziervögeln, Winterstarre bei Schildkröten bis hin zu Meerschweinchen, Kaninchen und Katzen. Das ist jetzt einfach ein extrem weites Feld, und nicht jeder Tierarzt hat dabei in jedem der vielen teilbereiche genauso viel Erfahrung wie ein Kollege.

Entsprechend würde ich auch bei jedem Tierarztbesuch dazu raten, besser weitere Meinungen einzuholen, bevor man weitreichende Entscheidungen trifft...

Und wegen finanzen: man kann Pech haben und für eine einzige Katze jeden Monat 100 Euro für Nieren-Spezialfutter und Tierarztkosten ausgeben müssen. Und man kann Glück haben und bei 4, 6 oder gar 9 Katzen nur ganz normale Futter- und Streukosten zu haben, den Tierarzt aber jahrelang nur für Impfungen aufsuchen müssen. Entsprechend sollte vor jeder Anschafffung von haustieren gut überlegt werden, ob man sich auch teure Einzelfälle leisten kann - oder es besser gleich bleiben lassen, bevor ein Tier richtig schlimm weil alleine gehalten werden muss oder tierärztliche Behandlungen nicht möglich sind.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #71
I anderen Meinungen aber auch .... z.B.von der Frau mit dem netten Katzenbett ... aber ....
Wieviel Katzenklos hast du wenn ich fragen darf ?
Wieviel Furtterstellen , wieviel katzenbäume ?
Wie gross ist der Palast in dem DU wohnst ???

Ich habs eben erst gelesen, aber ich glaube, mit der "Frau mit dem Katzenbett" meinst Du mich, oder?;) (Das Foto war noch in der alten Wohnung)

Also um auf Deine Fragen zu antworten:

1. Anzahl der Katzenklos: 5
2. Futterstellen: siehst Du hier:
3. Kratzbäume: mehrere;) Sowas:



und sowas:



Und noch mehrere kleinere...

Und ich wohne in keinem "Palast"!;) Bin ja erst letzten Monat umgezogen, die alte Wohnung hatte so ca. 70 qm, die neue nun 107. Aber ich bin glücklich, dass nun endlich ein grosser Balkon dabei ist, vorher hatte ich nur so einen kleinen "Fensterputzbalkon" für die Katzen. Jetzt können sie endlich Blätter und Insekten jagen und ordentlich rumflitzen:D

Alle Fragen damit beantwortet? Falls noch mehr, nur her damit!;)

P.S. Ich hab übrigens schon sehr viele Tierärzte in Frage gestellt im Laufe der Jahre. Das ist gar nicht so abwegig. Wenn man zum Beispiel zu einem TA kommt, wo das Blut und die Haare von den "Vorpatienten" noch am Tisch klebt, (selber erlebt) dann stellt man so einen schon sehr in Frage und geht nie mehr hin....Oder wenn man das Gefühl hat, dem TA geht es nur ums "Geldverdienen" ...oder der TA erklärt nix...oder der TA kann einfach nicht mit Tieren umgehen und ist in keinster Weise einfühlsam und packt jede Katze grundsätzlich mit Lederhandschuhen an..oder...oder...oder..
Ich hab jedenfalls mehrere Jahre gebraucht, um endlich "meine" Tierärztin zu finden, zu der ich uneingeschränktes Vertrauen habe..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katze alleine halten Beitrag #72
Ich finde das engagement einiger hier echt prima aber manchmal wir das ziel total verfehlt.

Ehrlich, ich finde es etwas traurig wie du dir das hier schönredest. Wahrscheinlich hättest du es einfach nur gerne so und willst nicht wahrhaben, dass die Dinge nicht so liegen wie du dachtest.
Das versteh ich vollkommen. Ich wollt auch nicht wahrhaben, dass meine Katze etwas fehlt und ich 3 1/2 Jahre vieles falsch gemacht habe.
Aber damit tust du deiner Katze keinen gefallen. Hol deiner Katze einen Artgenossen.. bevor sie wirkliche Verhaltensstörungen bekommt, so wie meine teilweise. Und ihr hat es ausser an einer zweiten Katze an GARNICHTS gefehlt. Trotzdem blüht sie jetzt, wo der Kleine da ist richtig auf.
Je jünger deine Katze noch ist, umso besser und einfacher ist es.

Deine Argumentation hinkt ein bisschen.

Ich weiss garnicht wie man hier TIERÄRZTE in Frage stellen kann , das mal der absolute Hammer , seid ihr alles Wannabe Hobby Psychologen ?!

Ich hab selbst schon bei einem Tierarzt gearbeitet. Super Ärztin, das wars aber auch. Weder Tier- noch unsere Ärzte sind Psychologen. Es geht um Medizin, Gesundheit.
Das heißt nicht das sie wissen, wie Katzen leben sollten.
Ein Hals- Nasen- Ohrenarzt wird dir auch nicht dein gebrochenes Bein zusammenflicken können.

Und selbst bei Futterfragen versagen Tierärzte maßlos. Sie glauben an bestimmte Marken, das wars bei den meisten aber auch.
Genug Tierärzte empfehlen zB Natures Best Trockenfutter für Hauskatzen. Getreide etc etc.. . Auch mir wurde damals gesagt, das sei das beste Futter überhaupt, auch für meine Hauskatze, da muss kein Nassfutter dazu, nur immer Wasser hinstellen.
Joa.. Ende vom Lied, meine Katze wurde übergewichtig (mittlerweile ist sie wieder normal, Gott sei Dank).
Als ich einen anderen Tierazt fragte (nach TA Wechsel) wurde mir gesagt (auf meine Frage warum sie so "kräftig" geworden ist): "das Futter ist optimal, dann ist es einfach Veranlagung".
Ahaha.
Meine Mutter kennt ein Heilpraktikerin, welche sich viel mit Katzen beschäftigt.. sie hat uns dann ein andres Futter empfohlen und schwups hat sie Stückchen für Stücken wieder etwas abgenommen und ihr Fell wurde auch schöner.

Also bitte. Tierärzte sind nicht allwissend. Und Haltung ist so wie so nicht ihre Baustelle.

I
Ich will nicht bestreiten das nen Katzenkumpel wohl immer die bessere Wahl ist , ich würde auch nicht gerne alleine mit ner anderen Spezies leben die mich nicht richtig versteht.
Aber nicht auf Teufel komm raus , wenns finanziell nicht klappt und auch da muss ich Basti mal wieder Recht geben ... Man liest so oft
2 Katzen sind nicht anders als eine ... Bullshit ... das kann richtig ins Geld gehen , wenn man Pech hat.

Und bei dem Argument könnt ich mit dem Kopf gegen die Wand rennen.
Klar, man brauch keine Millionen auf dem Konto um sich eine Katze anzuschaffen (bzw zwei)... aber wer so mit dem Geld rummosert, sollte sich keine Tiere kaufen. Wenns nunmal besser für eine Katze ist, nicht allein zu sein (im Übrigen wirkt sich das ja auch positiv auf ihre Gesundheit aus, einen Artgenossen zu haben), dann sollte das Geld da sein. SO einen heftigen Unterschied macht es nicht. Wer von der Hand in den Mund lebt hat sich keine Tiere zu kaufen. Meine Meinung. Auch wenns hart ist.

z.B.von der Frau mit dem netten Katzenbett ... aber ....
Wieviel Katzenklos hast du wenn ich fragen darf ?
Wieviel Furtterstellen , wieviel katzenbäume ?
Wie gross ist der Palast in dem DU wohnst ???

Ihre Anzahl an Katzen kannst du aber auch nicht mit 2 Vergleichen. Jeder Durchschnittsverdiener mit Durchschnittswohnung kann locker das Geld für zwei Katzen aufbringen. Und ja ich sage locker. Nicht, weil ichs so dicke habe, sondern weil das Wohl eines Lebewesens doch wirklich an erster Stelle steht, gleich auf mit den eigenen Grundbedürfnissen.

Ich finds bewundernswert wie vielen Tieren Die 7 M´s ein schönes Zuhause bietet. Das sowas nicht jeder macht, machen kann, machen will ist logisch, mir wäre das auch ohne Zweifel zu viel, dem könnte ich nicht gerecht werden. Aber Daniel wir sprechen hier ja nicht von "kauf deiner Katze 8 Artgenossen, sonst bist du ein Unmensch". Wir reden von einer weiteren, die nicht mehr Platz brauch als die, die du schon hast. Sie brauch ein Katzenklo (evtl zwei neue - also drei, meinen beiden reichen aber zwei) und ihre Näpfe. Wenn du nicht eh schon einen großen Kratzbaum hast, gibts eben noch nen kleineren dazu. Den Platz kann man schon auftreiben.
Zum Wohl deiner Katze.
Und wenn dir eine zweite Katze wirklich zu teuer ist, tut mir das Tierchen wirklich leid und evtl solltest du dann nicht zuerst an dich, sondern an sie denken und ihr ein anderen Zuhause suchen. Wenn dir das schon zu viel ist, dann gute Nacht.. kann ich nicht verstehen.
Das jeder Mensch mal Fehler macht ist klar, hab ich auch.. Fehler sind menschlich und vollkommen okay, wenn man etwas ändert, sobald man sie bemerkt.. aber dann so auf stur zu stellen tut deiner Katze nicht gut. Und dir am Ende wahrscheinlich auch nicht.
Sogar meine Mutter hat das nun eingesehen und ist froh, dass wir eine zweite Katze geholt haben. Und die hat mal sehr ähnlich geredet wie du.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #73
Bei jemand der raucht wird doch auch nicht in Frage gestellt, ob er sich 4 schachteln Kippen die Woche leisten kann - aber für den gleichen Geldbetrag kriegt man absolut super zwei Katzen satt, geimpft, hat richtig gutes Streu im Katzenklo und kann alle paar Jahre nen neuen Kratzbaum kaufen. und das ist dann noch jemand, der ausgesprochen wenig raucht.

Und wenn der Unterschied zwischen der Traumwohnung und der Absteige im schlimmsten Viertel bei 70 Euro liegt wird da auch nicht groß diskutiert, welche Wohnung man nimmt.

Es gibt auch genug Mädels, die 50 oder 60 Euro im Monat für Kosmetika und Klamotten ausgeben.

Aber bei den Katzen soll es dann scheitern, ob man nun 30 Euro für eine oder 50 Euro für zwei ausgibt (gesunde Tiere mit Mittelklasse-Nassfutter ernährt)? sorry, aber wer sich die 20 Euro nicht leisten kann sollte echt Abstand vond er Haltung jeder Art Tiere nehmen.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #74
Bei jemand der raucht wird doch auch nicht in Frage gestellt, ob er sich 4 schachteln Kippen die Woche leisten kann - aber für den gleichen Geldbetrag kriegt man absolut super zwei Katzen satt, geimpft, hat richtig gutes Streu im Katzenklo und kann alle paar Jahre nen neuen Kratzbaum kaufen. und das ist dann noch jemand, der ausgesprochen wenig raucht.

Und wenn der Unterschied zwischen der Traumwohnung und der Absteige im schlimmsten Viertel bei 70 Euro liegt wird da auch nicht groß diskutiert, welche Wohnung man nimmt.

Es gibt auch genug Mädels, die 50 oder 60 Euro im Monat für Kosmetika und Klamotten ausgeben.

Aber bei den Katzen soll es dann scheitern, ob man nun 30 Euro für eine oder 50 Euro für zwei ausgibt (gesunde Tiere mit Mittelklasse-Nassfutter ernährt)? sorry, aber wer sich die 20 Euro nicht leisten kann sollte echt Abstand vond er Haltung jeder Art Tiere nehmen.

Du sagst es.

Ich zähle zB auch zur Sorte Mädchen die im Monat mal um die 50€ für Kosmetik ausgibt. Hab sogar schon mehr geschafft. Das Selbe hatte ich auch schon bei Büchern oder mit Klamotten.
Sind eben Hobbys/Interessen, die hat wohl jeder. Aber wenn man sich ein Tier bzw Tiere anschafft, dann muss einem doch klar sein, dass sie Geld kosten und der Wille sollte da sein, es ihnen so schön wie möglich zu machen. Dazu gehört eben zB auch eine zweite Katze, ein toller Kratzbaum.. usw. Und ich für meinen Teil würde niemals mein Hobby über meine Tiere stellen. Schließlich sind das Lebewesen, die einem so viel mehr Glück und Freude bereiten, allein schon wenn man sie glücklich sieht, als ein lebloser Gegenstand. Da tritt man doch eigentlich gerne kürzer mit seinem Hobby, wenn es sein muss.
Ansonsten sollte man halt einfach keine Tiere ins Haus holen.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #75
Bei jemand der raucht wird doch auch nicht in Frage gestellt, ob er sich 4 schachteln Kippen die Woche leisten kann - aber für den gleichen Geldbetrag kriegt man absolut super zwei Katzen satt, geimpft, hat richtig gutes Streu im Katzenklo und kann alle paar Jahre nen neuen Kratzbaum kaufen. und das ist dann noch jemand, der ausgesprochen wenig raucht.

Ich denke, der Poster hat in dem Zusammenhng eher auf die Tierarztkosten angespielt, die man nicht berechnen kann. Und das man eben, wenn man Pech hat zwei kranke Katzen da sitzen hat, für die man ne Stange Geld ausgeben muss. Und dass da dann für eine Katze vielleicht mehrere hundert Euro Ersparnisse da wären, aber für zwei Katzen eben nicht.

Aber Tierarztkosten sind eben nicht kalkulierbar. Wenn man Pech hat, kann das auch bei einer einzigen Katze passieren, dass das gesparte Geld nicht reicht. Aber in solchen Fällen akzeptieren viele Tierärzte ja auch Ratenzahlung....
 
  • Katze alleine halten Beitrag #76
Ich denke, der Poster hat in dem Zusammenhng eher auf die Tierarztkosten angespielt, die man nicht berechnen kann. Und das man eben, wenn man Pech hat zwei kranke Katzen da sitzen hat, für die man ne Stange Geld ausgeben muss. Und dass da dann für eine Katze vielleicht mehrere hundert Euro Ersparnisse da wären, aber für zwei Katzen eben nicht.

Aber Tierarztkosten sind eben nicht kalkulierbar. Wenn man Pech hat, kann das auch bei einer einzigen Katze passieren, dass das gesparte Geld nicht reicht. Aber in solchen Fällen akzeptieren viele Tierärzte ja auch Ratenzahlung....

Eben, natürlich kann es sein, dass man Pech hat und eine Katze schwer krank ist und entsprechende Kosten verursacht. Auf der anderen Seite sind wirklich schlimme Krankheiten selten, und es wäre sehr sehr unwahrscheinlich, gleich mehrere kranke Katzen gleichzeitig zu halten. Das wäre schon großes Pech.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #77
Ich will jetzt nicht alles wiederholen, was hier schon an Gutem und Richtigem gesagt wurde - das kann ich alles nur so unterschreiben...
Ich kann vielleicht einfach nur sagen, wie es bei mir ist:

Ich durfte nie Tiere halten, solange ich bei meinen Eltern wohnte (und das war ziemlich lange ;) ) - ich hatte keine Ahnung von Tierhaltung... Ich sah das "Zwergkaninchen" bei einer Schulfreundin, das in Wirklichkeit im Nachhinein wohl ein Deutscher Riese war, und das in Einzelhaltung durch die Wohnung hoppelte (immerhin das) - es schien mir normal...
Ich sah völlig unerzogene Hunde - und dachte, das sei völlig normal.... Ich sah Katzen in Einzelhaltung und dachte, das sei völlig normal...

Dann wohnte ich endlich in einer glücklichen Partnerschaft in einer eigenen Wohnung - hatte Wildmäuse unter der Dachschräge - und wir wollten uns, weil die Tierchen ja ach so süß waren, auch eine Maus kaufen....
Also sind wir - völlig uninformiert - in den nächsten Zooladen gefahren und wollten eine (!) Maus kaufen... Zum Glück habe ich im Zooladen noch schnell in einen GU-Ratgeber geschaut (auf die man sich im Nachhinein auch nur bedingt verlassen kann) und habe in Erfahrung gebracht, dass man a) Mäuse besser mindestens zu zweit halten und b) nur Mädels nehmen sollte, weil Kerlchen zu sehr stinken...
Also haben wir zwei Mädels gekauft. Mit "tollem" Käfig und "tollem" Futter.
Dann kam ich auf die Idee, mich mal über gescheite Tierhaltung zu informieren - natürlich viel zu spät... ich bin in diverse Tierforen gegangen, habe gelesen, gelesen, gelesen.... und den logischen Menschenverstand eingeschaltet.... und die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen....
Der winzige Käfig, den wir hatten, war hinfort Transportbox.... Zwei weitere Mäuse zogen ein, denn erst ab 4 Mäusen wird ein Rudel daraus.... Das Futter wurde radikal umgestellt.... Das Laufrad flog raus, und es kam eines mit angemessener Größe.... usw., usf... Ich habe in kurzer Zeit sehr viel gelernt, hatte ein sehr schlechtes Gewissen (und wir hatten jede Menge Glück, dass wir keine trächtigen Mäuschen gekauft hatten oder gemischtgeschlechtliche....)
Joar.... das waren gravierende Anfängerfehler, aber ich habe daraus gelernt.... Ich habe v. a. daraus gelernt, dass ich nienienie nix mehr darauf geben werde, was mir Leute im Zooladen erzählen - und auch, dass ich Tierarztangaben immer kritisch hinterfrage... Unsere TÄ genießt immer noch unser vollstes Vertrauen - sie hat damals unseren Tierheim-Wurf (wir haben dann später noch einige Notfall- und Tierheimmäuse aufgenommen) bewusst nicht kastriert, weil sie so ehrlich war und zugegeben hat, dass sie damit keine Erfahrung hat.... Die Mäuschen wurden dann von einem anderen TA kastriert, aber gerade das hat unser Vertrauen in die Tierärztin bestärkt, eben weil sie ehrlich zugibt, was sie kann und was sie nicht kann...

Joar... dann kamen die Ratten dazu.... da haben wir uns im Vorfeld ausführlichst informiert und somit die Anfängerfehler vermieden... Wir haben auf Tipps aus dem Forum gehört (unsere Chiqui war z. B. laut Tierheim nicht vergesellschaftbar und sollte in Einzelhaft leben. Hier im Forum haben mir viele geraten, es mit einer Vergesellschaftung zu versuchen - und siehe da, die Ratte bekam auf ihre alten Tage Gesellschaft und blühte auf...)

Und last not least die Katzen...
Auch da haben wir uns im Vorfeld ausführlich hier im Forum (und in anderen Foren und bei erfahrenen Katzenhaltern) informiert - wir haben direkt 2 Katzen geholt und später noch 2 dazu.... Wir haben hier wertvolle Tipps erhalten, und wie gesagt - wenn man den gesunden Menschenverstand einschaltet, lernt man bald, sinnvolle von sinnfreien Vorschlägen zu unterscheiden und wichtige von unwichten Tipps zu unterscheiden... "Selber denken macht schlau".... und wer WIRKLICH selber denkt, der kommt auch zu dem Schluss, dass eine Katze in Einzelhaft schlichtweg unglücklich werden muss, egal, wie viel man sich um sie kümmert....

Sorry für den Roman, aber das musste jetzt einfach mal raus - zum einen, um Dir zu zeigen, dass hier niemand unfehlbar ist und jeder Fehler gemacht hat - sogar, wenn er Mod ist ;) - und zum anderen, um Dir zu zeigen, dass es sicher oft sinnvoll ist, zu hinterfragen - aber das hilft nur, wenn man dann auch selber weiterdenkt....
Natürlich sollst Du auch nicht alle Infos hier aus dem Forum ungefragt hinnehmen - wie gesagt, ich habe recht schnell gelernt, welche Foren tauglich waren und welche ich lieber meide - aber mithilfe des eigenen Verstandes sollte es doch möglich sein zu erkennen, was für seine Tiere das Beste ist....

Ich sehe es übrigens (ohje, der Roman wird noch länger....) immer noch so: Nicht ICH halte die Tiere, sondern die Tiere wohnen bei mir.... sie sind auf mich angewiesen... sie haben keine Wahl.... Also ist es MEINE Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie möglichst artgerecht leben können und so glücklich wie möglich sind....

LG, seven
 
  • Katze alleine halten Beitrag #78
Ich glaube man muss da gar kein Experte sein, als ich die ersten Katzenkinder beim gemeinsamen Spielen auf einem Bauernhof gesehen habe, habe ich nur reine Lebensfreude gesehen. Mit 15 ist mir dann der erste Kater zugelaufen ca. 4 Jahre, der war und blieb Einzeltier und wurde leider auch nicht kastriert, aber dass war vor 32 Jahren, sorry, da wußte ich es noch nicht besser und mit 15 hatte ich auch noch nicht mein eigenes Geld verdient und damals stand dass auch noch nicht in irgendwelchen Katzenbüchern und Internet gab es auch noch nicht, jedenfalls nicht in der Form. Leider ist er eines Tages auf Nimmerwiedersehen verschwunden, ein paar Jahre später, haben wir dann einen jungen Kater ca. ein Jahr alt übernommen, der war auch Freigänger, wurde aber leider schon mit 2-3 Jahren überfahren.

Haustiere habe ich seit meinem 10.Lebensjahr und war seitdem nie wieder ohne, aber Katzen erst wieder seit Oktober 2010.

Meine Lebensumstände, der Platz, die finanzielle Situation und vorallem die Tatsache, dass ich mir reine Wohnungshaltung gar nicht vorstellen konnte, ich wohne inzwischen mitten in der Stadt, nachdem ich vom Land nur freilaufende Katzen kannte, hat dazu geführt, dass ich erst jetzt ganz viele Jahre später, mir wieder den Traum einer Katzenhaltung erfüllt habe. Aber selbst wenn ich nicht damals schon die Katzengruppen und miteinander spielenden Katzen auf dem Bauernhof gesehen hätte, mich nicht im Vorfeld umfangreich im Internet und in mehreren Katzenforen informiert hätte usw. spätestens nach dem Besuch bei der Züchterin, als ich dort die spielenden Kitten gesehen habe, war mir auch ohne Vorkenntnisse klar, dass das kein Mensch ersetzen kann. Wenn man sie einfach nur länger beobachtet, wie Katzen miteinander umgehen, wie eben gerade Kitten aneinander hängen, miteinander spielen, raufen und balgen, wie sie die Kratzbäume miteinander rauf und runterstürmen, durch die Wohnung galoppieren, sich gegenseitig jagen, miteinander balgen und dann wieder abschlecken, dass kann man wirklich mit noch soviel Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit niemals ersetzen, die brauchen wirklich einen Artgenossen. Man braucht sich ja nur die eigene Kindheit ohne andere Kinder vorstellen, ja ohne Mitmenschen.................aber einem Tier mutet man dass einfach so zu........................Klar geht das Kitten allein nicht gleich ein und es sieht für dich auch aufgeweckt, lebendig und eigentlich zufrieden aus, aber du hast ja auch den Unterschied nicht gesehen, keiner kann mir weiß machen, dass es nicht zu zweit glücklicher wäre und dass ist dass worauf es ankommt, das bestmöglichste für das Tier, für welches du die Verantwortung übernommen hast.
 
  • Katze alleine halten Beitrag #79
Naja, aber mal ganz Allgemein:
Ich finde es aber auch nicht sinnig darüber zu diskutieren, was man denn wissen SOLLTE, aber nicht wusste. Menschen passieren Fehler und wenn man seit seiner Geburt gesagt bekommt: Katzen sind Einzeltiere und man bei seinem ersten Kater zB nie irgendwelche Probleme hatte (Freigänger zB), denkt man einfach nicht weiter. Ist sicherlich doof, aber man muss ja erstmal darauf kommen, dass man falsch liegt, um so weit zu denken. Und wenn die ganze Umgebung Katzen nur alleine hält, kriegt man auch nirgendwo mit: oh, die sind aber viel glücklicher zusammen.
Es ist nur schade, dass zB Tierärzte nicht korrekt darüber aufklären, wenn man die Katze vorstellt. Es ist leider ja nach wie vor weit verbreitet, dass Katzen lieber alleine sind. Und wieso eben informieren, wenn man denkt, alles ist so richtig seit man denken kann? Wenn einen da niemand drauf hinweist.
Mir gings ja genauso.
Ich kam erst drauf, als ich mal im Internet nach den Verhaltensauffälligkeiten meiner Katze suchte, weil ich mir dachte: irgendwas muss doch im Busch sein. Für TA war ihr Verhalten einfach nur Charaktersache.
Dann stieß ich eben auf dieses Forum unter anderem. Und dann erst fand ich zahlreiche Internetseiten. Denn ich suchte sie, um sie auszudrucken und sie meiner Mutter vorlegen zu können, damit auch sie merk, dass es so nicht weitergeht.
Ich fänds auch super schön, wenn meine Katze von Anfang an jemanden gehabt hätte und nicht erst mit 3 1/2. Aber ich verurteile weder mich noch andere Menschen dafür, denn es ist einfach kein Wunder und nachvollziehbar, unter oben genannten Bedingungen.
Ich glaub sehr vielen hier ging es so, was die Einzelhaltung betrifft. Und wenn es nicht das war, war es evtl falsches Futter, ungesicherte Fenster.. oder oder. Vielleicht auch mehreres.
Im Nachhinein traurig, ärgerlich und dumm.. aber man lernt ja Gott sei Dank dazu.


Schlimm find ichs nur - und da muss ich jedem hier zustimmen - wenn man merkt, dass etwas falsch läuft und man es nicht ändert, sondern sich seine eigene Welt so zurecht legt, wie sie am angenehmsten und billigsten ist. Das ist traurig.
 
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