Veggie-Plauderthread

Diskutiere Veggie-Plauderthread im Gesundheit & Ernährung Forum im Bereich Smalltalk; Heißt, ihr kauft auch keine Produkte, in denen Eier verarbeitet sind? Denn die sind weit weg von bio... wollte mir aber auch lange Zeit nicht so...
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.321
Heißt, ihr kauft auch keine Produkte, in denen Eier verarbeitet sind? Denn die sind weit weg von bio...
wollte mir aber auch lange Zeit nicht so bewusst werden. Bzw hat sich mein Kopf lange lange geweigert, darüber nachzudenken... Aber eigentlich ist es so, dass man mit allem, in dem Ei oder Milchpulver oder Milch einfach so verarbeitet ist auch die schlechten Haltungsbedingungen unterstützt werden.
Denn da achtet keiner auf "Bio" oder "gute Haltung" (also außer es ist ein bio-Produkt. Aber keine Ahnung. Mal ein Donut vom Bäcker oder normale Schokolade oder was weiß ich. )
 
  • Veggie-Plauderthread

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  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.322
Oh, das ist mir noch nie aufgefallen :uups: Am Besten so weit wie's geht alles selber machen:eusa_think: Es geht wohl nie perfekt, aber man kanns so weit wie möglich reduzieren.
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.323
Calimero, haben deine eltern ihre ernährung umgestellt? Eine 4 jährige kommt ja nicht allein auf die idee kein fleisch mehr zu essen oder?
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.324
Calimero, haben deine eltern ihre ernährung umgestellt? Eine 4 jährige kommt ja nicht allein auf die idee kein fleisch mehr zu essen oder?

Doch natürlich können 4-jährige da selbst drauf kommen! :D
Ich hatte nach einer ausgeprägten Wurstphase mit 3 Jahren auch genug davon und nie wieder angefasst. Fleisch hab ich nur gegessen, weil meine Eltern dachten ich bräuchte das und mich verarscht haben. Also in Spaghetti Bolognese ist ja kein Fleisch drin und so :D


Oh, das ist mir noch nie aufgefallen
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Deswegen sag ich´s :D Eigentlich ist es so logisch, aber das Hirn weigert sich einfach, diesen simplen Rückschluss zu ziehen...
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.325
Calimero, haben deine eltern ihre ernährung umgestellt? Eine 4 jährige kommt ja nicht allein auf die idee kein fleisch mehr zu essen oder?

Ich glaube, du verwechselst mich und Mystical ;). Bei ihr hat glaube ich die ganze Familie umgestellt, bin mir aber nicht sicher ;).
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.326
Also wo es mir bei Ei- und Milchprodukten echt schwer fällt, sind Sachen wie Süßkram. Die ganzen guten Ferrero-Sachen und wie sie alle heißen. Die sollte man generell ja nicht nur wegen den Umständen der Tiere, sondern wegen der ganzen Politik meiden, aber ich gebs zu, dass ich da nur ganz schwer drauf verzichten kann, auch wenn ich stark versuche auf Alternativen auszuweichen. Wir haben zu viele Werksverkäufe, wo man schwach wird^^ Aber zumindest bei "reinen" Milchprodukten, wie Milch, Joghurt, Sahne usw. bin ich fast völlig auf die Alternativen umgestiegen, da fällts einem recht leicht, weil sie auch recht gut schmecken.
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.327
Ich denke, jeder kleine Schritt ist wichtig und gut.
Und wenn man erstmal auf bio umsteigt ist das auch ein Zeichen.

Aber ich hab hier halt grad so eine in der Umgebung, die mich gerade tierisch aufregt :D Sie isst nur Fleisch von glücklichen Tieren. In der Kantine dann aber Fisch. Und naja. Wenn sie halt mal Lust auf Schnitzel hat oder nach dem Feiern groß bei BK einkehrt...
Und Wurstbrot ist kein Fleisch!

Heißt unter´m Strich: Sie isst Fleisch von glücklichen Tieren, ja. Aber nur, wenn die Mama das halt einkauft und zubereitet...
Damit geht sie groß hausieren...
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.328
*lach* So Kommentare höre ich oft von der Freundin meiner Mutter "mein Mann isst kein Fleisch, der isst nur Wurst!" - Achso! :D
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.329
Mich nervts halt grad so. Sie erzählt das wirklich oft!
Sie prahlt damit...

Und findet ja, dass es vegan, was ich gerade so etwas übe, gar nicht braucht wenn man eben drauf achtet, dass es bio ist. :roll:
Ich befürchte einfach, das nächste Mal wenn mir irgendwer so kommt, explodier ich einfach :D
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.330
Da denke ich mir auch, gut dass ich bescheid weiß :lol:
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.331
Habt ihr mal drüber nachgedacht, dass es keine "Bio-Schlachthöfe" gibt? Am Ende werden sie alle zu ein und demselben Schlachthof gekarrt. Biotiere werden nciht totgestreichelt...

Und das "Fleisch von glücklichen Tieren" ist ja wohl mal das bescheuertste, was man sagen kann, oder? Wie kann denn ein totes Tier glücklich sein? Und wie kann man ein Tier für glücklich halten, wenn es die Tortur mit Tiertransport und Schlachthof durchmachen musste?

Also cih will da jetzt niemanden schlecht reden, es st mir nur eben so aufgefalen. Ich finde das muss man halt kritisch sehen, wenn Vegetarier sagen, sie wollen nicht dass Tiere für sie leiden und sterben. Wenn man so fair ist wie Calimero und sagt, dass man einfach nciht drauf verzichten will find cih das in Ordnung. Also wenn man die Doppelmoral erkennt und sich trotzdem dafür entscheidet. Verstehen kann cih das zwar nicht, aber es ist nunmal einfach eine persönliche Entscheidung wie weit man gehen will. Und man sollte halt soweit aufklären, dass es am ende dann wirklich eine Bewusste entscheidung ist und nciht nur aus Unwissenheit gehandelt wird (insofern sie sich damit auseinandersetzen WOLLEN, missioniert werden sollte keiner)

Aber lieber ein Schritt in die richtige Richtung als gar keiner ;)
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.332
Totstreicheln fänd ich aber auch merkwürdig ;)

Ich denke aber schon, dass es einen Unterschied macht ob ich da einen wirklichen Biohof habe der am besten nur auf Bestellung schlachtet und das zumindest noch mal Weide sieht oder mir beim Discounter ein Stück Fleisch hole, das unter Kunstlicht und scheiß Bedingungen aufgewachsen ist.

Das ist zumindest schonmal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Ich muss auch ehrlich sein, dass ich kein Problem mit Fleisch essen hätte. Mein Problem damit ist diese ständige Überproduzierung. Ständig muss genug Fleisch für alle in den Theken liegen. Macht ja nichts, wenn´s in den Müll wandert.
Biofleisch, in nur benötigter Menge produziert und als seltenes Nahrungsmittel genossen... damit könnte ich leben. Ist halt aber auch utopisch.
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.333
Habt ihr mal drüber nachgedacht, dass es keine "Bio-Schlachthöfe" gibt? Am Ende werden sie alle zu ein und demselben Schlachthof gekarrt. Biotiere werden nciht totgestreichelt...

Dem kann ich nicht so zustimmen. Wir kaufen öfter mal auf einem Hof, die selbst großziehen und selbst schlachten. Die streicheln natürlich nicht tot, aber ich sehe noch einen Unterschied zwischen Massenschlachtbetrieb + langem Transport und Familienschlachtbetrieb, die direkt vor Ort schlachten. Und ich sehe auch einen Unterschied zwischen Tieren, die langsam und "gut" großgezogen werden und nicht fix, ohne Platz und mit ABs, damit man sie früher schlachten kann. Jener Hof zieht deswegen beispielsweise keine Schweine groß, weil die Besitzerin meinte, dass man Schweine ohne stetiges AB kaum hochbekommt und sie das nicht mit ihren Prinzipien vereinbaren können. Unser Pferdemetzger ist da auch recht gut und macht das sehr professionell mit so wenig Leid wie möglich (ein Freund meiner Familie bringt seine Tiere lieber dorthin als sie einschläfern zu lassen, sofern sie denn nicht derart krank sind oder mit Medis vollgepumpt, dann darf er ja nicht zum Metzger).
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.334
Habt ihr mal drüber nachgedacht, dass es keine "Bio-Schlachthöfe" gibt? Am Ende werden sie alle zu ein und demselben Schlachthof gekarrt. Biotiere werden nciht totgestreichelt...

Ja, aus dem Discounter kommt natürlich auch Bio-Fleisch vom Schlachthof und ist damit auch nicht perfekt. Aber mein Freund isst zum Beispiel nur Fleisch von Bauern aus seiner Umgebung, die eben auch selbst schlachten (oder Wild, das dein Opa schießt). Und das ist natürlich ncohmal was anderes, als ein industrieller Schlachthof, wo ein Großteil der Tiere nicht mal betäubt ist...
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.335
Dem kann ich nicht so zustimmen. Wir kaufen öfter mal auf einem Hof, die selbst großziehen und selbst schlachten. Die streicheln natürlich nicht tot, aber ich sehe noch einen Unterschied zwischen Massenschlachtbetrieb + langem Transport und Familienschlachtbetrieb, die direkt vor Ort schlachten.

Das klignt aber eher nach Hausschlachtung oder nach einem der wenigen noch existierenden kleinen Betriebe, die selbst Schlachten.
Finde ich oft schade, dass es da kein Siegel oder sowas für gibt.
Bio heißt halt einfach nicht viel. Da können die Kühe trotzdem in ihrere eigenen kacke im dunklen Stall stehen...Wohingegen kleine Hausschlachtbetriebe, deren Kühe schonml auf einer Weide standen und die Sonne mal auf der Haut spüren durften, nicht Bio sind, aber eigentlich alles besser machen. :?

Ich hätte ja gerne bei Fleisch so eine Kennzeichnung wie bei den Eier. Dann würde das aber wohl niemand mehr kaufen...

Und findet ja, dass es vegan, was ich gerade so etwas übe, gar nicht braucht wenn man eben drauf achtet, dass es bio ist. :roll:
Ich befürchte einfach, das nächste Mal wenn mir irgendwer so kommt, explodier ich einfach :D

Ich kanns verstehen.
Sogar sie. Ich war ja früher auch so. Sich bloß alles schön reden, damit man sich nicht der Realität stellen muss. :roll:
Mir geht sowas aber momentan auch auf die nerven.

Ich hab im Supermarkt mal ein Gespräch belauscht, von einer Fleischereifachverkäuferin hinter der "Frische"-Theke und einer Kundin, die genau wissen wollte, wo das Fleisch herkommt.
Die Fleischdame hat dann sowas gesagt wie "Ja, dann dürften sie aber auch echt garnix mehr essen, weil jedes Tier wird ja für die Fleischproduktion gequält. Auch bio. Das ist halt so."

:shock:
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.336
... Aber mein Freund isst zum Beispiel nur Fleisch von Bauern aus seiner Umgebung, die eben auch selbst schlachten (oder Wild, das dein Opa schießt). Und das ist natürlich ncohmal was anderes, als ein industrieller Schlachthof, wo ein Großteil der Tiere nicht mal betäubt ist...

Puuuuh. Ich will weder dir noch deinem Freund unrecht tun, aber inzwischen glaube ich, dass "isst nur gutes Fleisch" in vielen Fällen eine ähnliche Schutzbehauptung ist, wie "ich ess auch nur ganz wenig Fleisch". Ich behaupte das, weil wir das zur Zeit selber machen und lieber vegetarisch oder vegan kochen (was ich ja eh gerne mache), als das "Fleisch-"Zeug aus dem Diskounter zu kaufen. Und hey, abends auf sein 1,29-Lidl-Schnitzl zu verzichten, ist gar nicht so schwer. Aber tatsächlich jegliches Billig-Fleisch zu vermeiden ist einfach genauso aufwendig, wie gleich Vegetarisch zu leben. Weil man immer wieder aus Gewohnheit zu abgeackter Wurst, Tiefkühlpizza oder Dosensuppe greift. Und weil man für 'ne Grillparty normalerweise auch nicht beim Schlachter einkaufen geht. Und weil beim Schlachter alles nochmal wesentlich teurer ist. Und so weiter.
Die meisten Leute (Anwesende ausgenommen *gg*) machen sich über ihre Ernährung genau so viele Gedanken, wie es das eigene Portemonnaie betrifft und keinen Millimeter drüber hinaus.
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.337
Mir ist es ehrlich gesagt ganz egal wo das Fleisch herkommt, ich will nicht, dass für mich ein Tier stirbt.

Ich finde es komisch zu behaupten man ist Tierfreund und haut sich gleichzeitig ein Schnitzel zwischen die Ohren. Dann ist man bestenfalls noch "Kleintierfreund" oder "eigenes Haustierfreund" aber auf keinen FAll ein Freund aller Tiere. Denn ich esse meine Freunde nicht und unterstütze auch nicht, dass sie gequält werden.

Für meine Katzen kaufe ich aber sehr wohl Fleisch, wenn auch jedes Mal mit schlechtem Gewissen. Darum versuche ich immer "Abfallfleisch" zu kaufen. Also in Lebensmittelqualität, aber eben etwas, was bei uns kein Mensch isst. Zum Beispiel Hühnerhälse oder vom Rind das Kopf oder Schlundfleisch. Hin und wieder auch mal das Ablauffleisch aus dem Supermarkt. Ich bin mir eben bewusst, dass cih Fleischfresser halte, da komm cih dann einfach nciht drum rum diese auch artgerecht zu füttern.
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.338
Als ich noch Fleisch gegessen habe konnte ich gut auf Discounterprodukte verzichten.
Ich habe eh nur wenig Fleisch zu mir genommen (1xdie Woche), wobei ich den Geschmack auch heute noch mag,
und mir da den Luxus gegönnt beim Metzger meines Vertrauens zu kaufen.
Dort kenne ich den Hof, weiß was die Tiere bekommen und wie Sie gehalten werden.
Vorteil bei dem Metzger war/ist, dass sie selber Schlachten und daher die Tiere keinen Transportstress haben.

Ich denke nicht, dass es so problematisch ist auch Fleisch zu sich zu nehmen.
Was allerdings geweckt werden muß (nicht nur bei Fleisch!!!) ist das Bewusstsein der Menschheit,
dass hinter einem Pfund Hack für 1,49€ ein trauriges Schicksal steht.
Jedes Fleischliefernde Lebewesen wird letzten Endes geschlachtet, jedoch sollte der Weg bis dahin nicht auf Kosten
der Lebewesen gehen. mM:eusa_eh:

Zudem denke ich, das jeder Mensch sich selber so viel Wert sein sollte um sich nicht mit Müll voll zu laden.

Jetzt bin ih ja schon etwas länger Ovo Lacto und kann z.B. auf Milchprodukte und Eier nicht verzichten.
Die Eier bekomme ich von einer Arbeitskollegin, die einen Hof besitzt und ua Pferde, Hühner etc hält.
Ganz ehrlich? DEN Unterschied scmeckt man. Die Hühner bekommen kein extra Chickenfutter und müssen sich
Kräuter etc selber erarbeiten. Lecker!

Habe gestern ein Veggi Rezept von Chefkoch ausprobiert.
Fleischlose Frikadellen ohne Tofu/Soja.
Wow! Bin ich begeistert davon. Meine Grillsaison kann beginnen :mrgreen:
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.339
Ich esse Fleisch aber nur nicht Sooo gerne.döner ist lecker
 
  • Veggie-Plauderthread Beitrag #5.340
Off-Topic
Merkste wat?? Dann bist hier iwie falsch oder.
 
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