- Konzentrationsleistung steigern? Beitrag #1
DyingDream
- Beiträge
- 12.892
- Punkte Reaktionen
- 2
Habt ihr Ideen, Vorschläge, Tipps, ... wie sich die Konzentrationsleistung vom Hund steigern lässt?
Der Hund soll sich ja keine 5 Stunden am Stück auf mich konzentrieren, aber es währe toll, wenn das für 5-10 Minuten klappen würde.
Problem-Punkte:
Wir spielen unterwegs z.B. mit dem Ball. - Der Hund läuft begeistert hinterher und irgendwann bekommt sie mal 2 Meter vor erreichen des Balls etwas in die Nase und schnüffelt.
Ich kann sie dann ohne Probleme noch mal auffordern den Ball zu holen, was sie auch macht und wir dann weiter spielen. - Aber nerven tut's mich schon... *zugeb*
- Der Hund soll sein 'großes Geschäft' erledigen. - So hat Madam also auch endlich mal eine Stelle gefunden, fängt an sich zu drehen, bekommt wieder was in die Nase und vergisst dabei, was sie grade machen wollte. Oder aber sie sieht, wie der andere Hund an anderer Stelle irgendwo dran schnüffelt - oder ganz schlimm, wenn sie irgendwer beobachtet oder wenn ich einfach weiter gehe.
- Summ, summ, summ, ... es braucht nur irgendwo eine Biene in der Nähe sein und der Hund ist zu 80% bei dem Insekt, statt bei mir... *seufz*
- Wenn wir zusammen 'arbeiten' (Unterodnung, Tricks, etc.). Ist sie ja voll bei der Sache... Solange nicht grade irgendwo um uns rum etwas neues (Mensch, Hund, sonstwas) auftaucht, wenn irgendwo ein Geräusch herkommt oder ach...
Im Grunde genommen sind das alles immer nur Kleinigkeiten, wo andere vermutlich noch drüber lachen, dass ich das als Problem sehe. *seufz*
Ich bins von meiner anderen Hündin gewöhnt, dass die sich ewiglange auf mich konzentrieren kann, ganz egal was um uns rum passiert.
Das ist eine ganz schöne Umstellung jetzt mit einem unsicheren, geräuschempfindlichen Hund. *seufz*
Wobei wir die Konzentrationsprobleme ja auch nicht immer haben. Ich kann also auch unter größerer Ablenkung (z.B. vorm Supermarkteingang) mit ihr 'arbeiten' und es klappt wunderbar. Ein anderes Mal geht es unter weniger Ablenkung gar nicht.
Ihre Unsicherheit treibt mich schon manchmal an den Rand des Wahnsinns. ><
Das es dann mich frustriert, merkt Madam natürlich auch sofort und es klappt verständlicher weise alles noch schlechter. -.-
--
Ich mache zu viel 'Theater' (also sprech den Hund von mir aus zu häufig an) und ich würde zu häufig 'clickern' (also richtiges Verhalten vom Hund bestärken) wurde mir erzählt...
Kann da was dran sein? Mache ich dadurch selbst die Konzentration vom Hund kaputt? :eusa_think:
Wir arbeiten halt viel mit dem Clicker. - Es wird seit anbeginn nur geklickt, wenn der Hund auch schon aufmerksam ist, um dieses zu bestärken.
Die Hälfte des Futters gibt es nur per Handfütterung unterwegs beim Training oder für Suchspiele. Abends - klar ist und bleibt dann aber das Futter-Highlight mit dem rohen Fleisch, Gemüse, etc. - aber dieses mitzunehmen und zu verfüttern ist natürlich so eine Sache. Und komplett auf das 'Frische' verzichten und nur noch Trockenfutter möchte ich eigentlich nicht mehr.
Beim Spielzeug halten wir es so, dass ich einige Sachen habe, die den Hunden nicht zur freien Verfügung stehen, anderes steht hier rum, wird aber nicht ohne Aufforderung genommen, bzw. selten. (Sollte ich wohl doch komplett alles Spielzeug wegräumen, um den Hund über Spielzeug mehr motivieren zu können?)
Ach... Im Grunde genommen klappt ja alles gut...
Aber Angst und Unsicherheit erscheint es unmöglich zu machen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.
Also muss ich dem Hund noch mehr Sicherheit vermitteln und noch häufiger auch unter Ablenkung positive ganz kleine Mini-Trainingseinheiten schaffen.
Dazu dann noch die 'Motivation' steigern.
Ach Mensch... ...die Leute denken immer, dass das alles mit mir und meinen Hunden so unkompliziert und einfach wäre. Die Hunde hören ja und können auch viel.
Aber die Unsicherheit von Tacka und die damit verbundene Konzentrations'schwäche' lässt mich häufiger mal verzweifeln.
Wobei die Schnüffellei ja wiederum nicht unbedingt zur Unsicherheit passt, oder? Nein...
Tut mir leid, dass hier so ein langer Text schon wieder steht und das ich mir vermutlich viele Fragen selbst beantworte oder man vermutlich kaum etwas zu meinem Geschreibsel schreiben kann. ><
Ich weiß einfach nicht, wie ich dem Hund noch mehr Sicherheit vermitteln kann als ich es nicht jetzt schon tue.
Unser einziger 'Knackpunkt' ist hier, dass ich noch geduldiger werden muss. Oder auch mal etwas strenger werd, wenn sie irgendwo einen alten Keks gefunden hat und fressen will oder ach...
Ich würde dem Hund so gerne erklären können, dass nicht alles Fremde und Neue etwas Schlechtes bedeutet. ...
Ach... Nun habe ich vermutlich gleich mehre verschiedene Themen hier drin. *seufz*
Aber vielleicht mag ja doch jemand was schreiben? ..ich würde mich jedenfalls freuen, weil dieser Punkt auch mich an meine Grenzen grade bringt. :/
~§~
Der Hund soll sich ja keine 5 Stunden am Stück auf mich konzentrieren, aber es währe toll, wenn das für 5-10 Minuten klappen würde.
Problem-Punkte:
Wir spielen unterwegs z.B. mit dem Ball. - Der Hund läuft begeistert hinterher und irgendwann bekommt sie mal 2 Meter vor erreichen des Balls etwas in die Nase und schnüffelt.
Ich kann sie dann ohne Probleme noch mal auffordern den Ball zu holen, was sie auch macht und wir dann weiter spielen. - Aber nerven tut's mich schon... *zugeb*
- Der Hund soll sein 'großes Geschäft' erledigen. - So hat Madam also auch endlich mal eine Stelle gefunden, fängt an sich zu drehen, bekommt wieder was in die Nase und vergisst dabei, was sie grade machen wollte. Oder aber sie sieht, wie der andere Hund an anderer Stelle irgendwo dran schnüffelt - oder ganz schlimm, wenn sie irgendwer beobachtet oder wenn ich einfach weiter gehe.
- Summ, summ, summ, ... es braucht nur irgendwo eine Biene in der Nähe sein und der Hund ist zu 80% bei dem Insekt, statt bei mir... *seufz*
- Wenn wir zusammen 'arbeiten' (Unterodnung, Tricks, etc.). Ist sie ja voll bei der Sache... Solange nicht grade irgendwo um uns rum etwas neues (Mensch, Hund, sonstwas) auftaucht, wenn irgendwo ein Geräusch herkommt oder ach...
Im Grunde genommen sind das alles immer nur Kleinigkeiten, wo andere vermutlich noch drüber lachen, dass ich das als Problem sehe. *seufz*
Ich bins von meiner anderen Hündin gewöhnt, dass die sich ewiglange auf mich konzentrieren kann, ganz egal was um uns rum passiert.
Das ist eine ganz schöne Umstellung jetzt mit einem unsicheren, geräuschempfindlichen Hund. *seufz*
Wobei wir die Konzentrationsprobleme ja auch nicht immer haben. Ich kann also auch unter größerer Ablenkung (z.B. vorm Supermarkteingang) mit ihr 'arbeiten' und es klappt wunderbar. Ein anderes Mal geht es unter weniger Ablenkung gar nicht.
Ihre Unsicherheit treibt mich schon manchmal an den Rand des Wahnsinns. ><
Das es dann mich frustriert, merkt Madam natürlich auch sofort und es klappt verständlicher weise alles noch schlechter. -.-
--
Ich mache zu viel 'Theater' (also sprech den Hund von mir aus zu häufig an) und ich würde zu häufig 'clickern' (also richtiges Verhalten vom Hund bestärken) wurde mir erzählt...
Kann da was dran sein? Mache ich dadurch selbst die Konzentration vom Hund kaputt? :eusa_think:
Wir arbeiten halt viel mit dem Clicker. - Es wird seit anbeginn nur geklickt, wenn der Hund auch schon aufmerksam ist, um dieses zu bestärken.
Die Hälfte des Futters gibt es nur per Handfütterung unterwegs beim Training oder für Suchspiele. Abends - klar ist und bleibt dann aber das Futter-Highlight mit dem rohen Fleisch, Gemüse, etc. - aber dieses mitzunehmen und zu verfüttern ist natürlich so eine Sache. Und komplett auf das 'Frische' verzichten und nur noch Trockenfutter möchte ich eigentlich nicht mehr.
Beim Spielzeug halten wir es so, dass ich einige Sachen habe, die den Hunden nicht zur freien Verfügung stehen, anderes steht hier rum, wird aber nicht ohne Aufforderung genommen, bzw. selten. (Sollte ich wohl doch komplett alles Spielzeug wegräumen, um den Hund über Spielzeug mehr motivieren zu können?)
Ach... Im Grunde genommen klappt ja alles gut...
Aber Angst und Unsicherheit erscheint es unmöglich zu machen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.
Also muss ich dem Hund noch mehr Sicherheit vermitteln und noch häufiger auch unter Ablenkung positive ganz kleine Mini-Trainingseinheiten schaffen.
Dazu dann noch die 'Motivation' steigern.
Ach Mensch... ...die Leute denken immer, dass das alles mit mir und meinen Hunden so unkompliziert und einfach wäre. Die Hunde hören ja und können auch viel.
Aber die Unsicherheit von Tacka und die damit verbundene Konzentrations'schwäche' lässt mich häufiger mal verzweifeln.
Wobei die Schnüffellei ja wiederum nicht unbedingt zur Unsicherheit passt, oder? Nein...
Tut mir leid, dass hier so ein langer Text schon wieder steht und das ich mir vermutlich viele Fragen selbst beantworte oder man vermutlich kaum etwas zu meinem Geschreibsel schreiben kann. ><
Ich weiß einfach nicht, wie ich dem Hund noch mehr Sicherheit vermitteln kann als ich es nicht jetzt schon tue.
Unser einziger 'Knackpunkt' ist hier, dass ich noch geduldiger werden muss. Oder auch mal etwas strenger werd, wenn sie irgendwo einen alten Keks gefunden hat und fressen will oder ach...
Ich würde dem Hund so gerne erklären können, dass nicht alles Fremde und Neue etwas Schlechtes bedeutet. ...
Ach... Nun habe ich vermutlich gleich mehre verschiedene Themen hier drin. *seufz*
Aber vielleicht mag ja doch jemand was schreiben? ..ich würde mich jedenfalls freuen, weil dieser Punkt auch mich an meine Grenzen grade bringt. :/
~§~