Hallo,
Ich bin ja momentan aus eigener Erfahrung sehr negativ auf das Thema "meine Tochter möchte ein Tier" eingestellt :?. Aber ich will es mal versuchen, objektiv zu betrachten

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Ich möchte immer noch zu zwei Katzen raten, auch wenn sie raus darf. Drinnen bleiben muss sie zum einen wegen der Kastration, zum anderen weil ich finde, dass das Risiko zu groß ist, dass die Katze abhaut, sich verläuft, überfahren wird etc.pp.. Dazu noch eine Frage: Erlaubt eure Wohngegend überhaupt Freigang für das Tier/die Tiere? Raus darf sie dann, wenn die Wunden der Kastration gut verheilt sind.
Die Katze wird höchstwahrscheinlich nie da sein, wenn deine Tochter das möchte, auch da erlebe ich es gerade stellvertretend mit :?. Die wenigsten Katzen wollen den ganzen tag schmusen, wenn das große draußen lockt

. Das hängt aber auch stark vom Charakter der Katze ab, das kann man leider schlecht voraussagen. Ich habe hier beides - Stubentiger und Kampfkatze - beide bei uns aufgewachsen.
Die Allergie ist wirklich heikel. Man kann sich immunisieren, seit neuestem sogar mit Tabletten und ohne Spritzen, aber auch das bringt keine 100% Besserung. Besonders wenn es um Asthma geht solltest du sehr gut aufpassen. Du wirst den Haaren auch nicht ganz entgehen können, spätestens an der Wäsche deiner Tochter werden sie zu finden sein. Ein Bekannter meinerseits hat dasselbe Problem. Er liebt Katzen, aber sie verschlimmern sein Asthma, dabei hatte er seit Jahren nicht einmal einen Anfall oder Beschwerden. Wenn er nur hier im Zimmer sitzt, welches die Katzen noch nicht einmal betreten, merkt er schon ein Ziehen in der Brust. Nach drei Tagen übernachten hier war er am Ende und wollte nur noch nach Hause, dabei lief ihm die Katze nicht einmal über den Weg - es war einfach zu schlimm. Bist du sicher, dass du das unter Umständen 18 Jahre aushältst?
Ich verstehe ja wirklich, dass du deine Tochter glücklich machen willst und dass dir das sehr am Herzen liegt. Ich bewundere es sogar, dass du für sie deine Gesundheit so aufs Spiel setzen willst. Trotzdem würde ich nach einer der genannten Alternativen Ausschau halten, also TH, Gassihunde, Reitbeteiligung usw.. Gibt es denn gar keinen Bauernhof oder Reitstall in eurer Nähe? Bauern freuen sich meist, wenn jemand ein oder zwei Mal die Woche nach ihren Pferden schaut. Ich musste für mein Pflegepferd nicht einmal etwas zahlen, der Besitzer war froh, dass ich zwei Mal die Woche kam, das ausmisten und füttern übernahm und das Pferd in der Reitstunde etwas verausgabte. Vielleicht findet ihr ja auch so jemanden, über Bekannte oder ausgehängte Zettel?
Liebe Grüße