Hilfe für Kater Tom

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  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #1
schnatterente77

schnatterente77

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Hallo Ihr Katzenfans,

ich habe ein großes Problem.

Meine Bruder Maik hat eine wunderschönen roten Kater (Tom). Nun ist es so, daß er sich von seiner Freundin trennt und die Kater Tom nicht behalten will. Kater Tom wohnt in einer Wohnung ist aber Wohnungs- und Freigänger. Da Maik oft auf Montage ist, ist es natürlich schwierig Kater Tom zu versorgen. Nun muß eine gute Lösung her. Unser Vater (den Tom nicht so kennt und die Umgebung auch nicht) wohnt bei Berlin auf einem Campingplatz, hat aber in direkter Nachbarschaft einen großen Hund. Hier könnte es Tom einfach gut gehen, aber geht es mit dem Hund gut? Oder gibt man Tom der ehemaligen Nachbarin, die er ja kennt und wo er auch die Umgebung von vor 2 Jahren kennt. Erkennten Katzen eigentlich eine Umgebung von vor 2 Jahren wieder?
Also es ist sehr schwierig eine schnelle Lösung zu finden. Ich hoffe auf Eure Hilfe.
Gruß Schnatterente77 Daniela aus dem Hamsterforum
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #2
Ich würde Kater Tom zur der ehemaligen Nachbarin geben.

Ich weiß nicht, ob er die Umgebung wieder erkennen wird, aber Katzen finden sich auch in fremder Umgebung unheimlich gut zurecht. Haben einen von der Natur eingebauten spitzenmäßigen Orientierungssinn. Wichtig ist nur, dass die Nachbarin Kater Tom in der Anfangszeit für ca. 2-3 Monate IM Haus hält, dass er erstmal weiß, dass dies nun sein neues Zuhause ist.

Alles Gute für Kater Tom!

LG
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #3
So hat er es auch bei seinen beiden Umzügen (Halle-Kilianstätten-Halle) gemacht. Als er von Halle nach Kilian gezogen ist, kannte Kater Tom ja gar kein Ausgang (Hochhaus 6. Stock). In Kilian hat er sich richtig gut eingelebt gehabt und ist auch richtig aufgelebt. Er hat sich mit den anderen Katern und Katzen in der Umgebung geprügelt und vertragen. Wenn man kam und mit dem Schlüssel geklappert hat, kam er gleich an und schnurrte.
Wie Du schreibst, finden sich Katzen sehr gut auch in neuen Umgebungen zurecht, wäre Berlin auch eine Lösung, wenn es mit Kilian nicht klappt. Natürlich wird es schwierig Tom im Wohnwagen mit Vorzelt für 2 bis 3 Wochen einzusperren.
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #4
Ich würde ihn auch zur ehemaligen Nachbarin geben. Denn er soll ja auch 2-3 Monate (nicht Wochen!) eingesperrt bleiben! Das ist dann wohl im Wohnwagen wirklich schwierig. Den Hund würde ich nicht sooo als Problem sehen - der Hund ist ja wohl in einem gewissen Sinne eingesperrt (Garten oder so?) - das würde Tom sicher zu akzeptieren lernen, daß er da halt einen Bogen drum macht.

Alles Gute!!
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #5
Ja ich würde ihn auch zur ehemaligen Nachbarin bringen. Man weiß nie ob sie sich überhaupt mit dem Hund verstehen wird.
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #6
Ja ich würde ihn auch zur ehemaligen Nachbarin bringen. Man weiß nie ob sie sich überhaupt mit dem Hund verstehen wird.
Der Hund wohnt doch nicht beim Vater, sondern "nur" in der direkten Nachbarschaft - insofern sollte da ein aus-dem-Weg-gehen schon möglich sein....
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #7
Naja, das mit der ehemaligen Nachbarin ist ja eine super Lösung, zumal ich ja, wenn die mal nicht zu Hause ist, Kater Tom versorgen kann. Aber auf der anderen Seite gibt man Tom zu einer Fremden, der man dann nicht nur Verantwortung für kurze Zeit Übergangslösung sondern fürs Leben von Tom überträgt und damit nicht nur Freude sondern auch Leid (irgend wann Tod) und evtl. auch nicht nur Futterkosten sondern auch Tierarztkosten (nicht unbedingt in geringer Höhe). Wenn er zu unserem Vater auf den Campingplatz käme, wäre das eben ein Verwanter dem das ganze Überträgt. Der Hund läuft übrigens auch frei rum und besucht Vater auch mal. Aber da würde es eben mal eine Auseinandersetzung zwischen den Beiden geben und dann wüssten beide wer wem aus dem Weg gehen muß.
Danke für Euren Zuspruch. Die ganze Entscheidung wird für meinen Bruder sehr schwer und auch für mich, die zwar weit weg ist und mit Katzen nicht viel am Hut hat, aber seit Tom mal hier im Nachbarort gewohnt hat und sich auf Grund der optimalen Lebensbedingungen so toll entwickelt hat, ist die Entscheidung auch ein wenig mit meine.
Gruß Schnatterente77
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #8
Mal was anderes - weiß die Ex-Nachbarin denn von ihrem eventuellem Glück?? Was sagt sie dazu? Wenn ihr zu ihr noch Kontakt habt ist es doch eher eine Freundin als eine Fremde, oder? Sie wird wissen was sie tut, wenn sie sich ein Tier ins Haus holt - also eben auch die eventuellen Sorgen, TA-Kosten usw. - sie ist doch wohl eine erwachsene Frau und muß sich der Verwantwortung selber bewußt sein - also darüber mußt DU Dir keinen Kopf machen! Ist ja (hoffentlich) nicht so daß ihr das Tier da nur so abladet, sondern daß das im Vorfeld besprochen wird und sie sich eben der damit einhergehenden Verantwortung und Belastung bewußt ist!
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #9
Mal was anderes - weiß die Ex-Nachbarin denn von ihrem eventuellem Glück?? Was sagt sie dazu?

DAS habe ich mich eben auch gefragt... Wenn die gute Frau doch bereit ist, Kater Tom zu sich aufzunehmen, dann muss sie damit rechnen, dass sie ab dann Verantwortung für das Tier übernimmt, was u. A. auch heißt, dass sie Futter und TA usw. bezahlen muss, denn es ist ja dann ihr Kater. Dies sollte vorher abgeklärt werden, nicht, dass die Frau eine andere Vorstellung von der Katzenübernahme hat wie ihr.

Den Kater für 2-3 Monate in den Wohnwagen zu sperren wäre für mich die Letzte Alternativlösung. Auch wegen dem frei laufenden Hund.

Warum redet ihr nicht nochmal eingehend mit der Ex-Freundin von deinem Bruder? Evtl. kann er ihr doch monatlich auch noch etwas Geld zukommen lassen für die Verpflegung, so dass sie sich die Kosten dann weiterhin teilen? Dann wäre Kater Tom bei einer vertrauten Person.

LG
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #10
Genau kann mich da nur mit anschließen. Falls ihr die Nachbarin noch nicht gefragt habt, fragt sie einfach mal. Vielleicht kommt alles anders als wie man erwartet. Und alles ändert sich zum guten.
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #11
Ja Maik hat noch Kontakt zu ihr, aber nicht so regelmäßig, wie man das zu richtig guten Freunden hat. Das ist auch eine ganz nette Frau. Wenn Kater Tom dorthin umzieht, bleibt Maik auch ein paar Tage erstmal dort, damit Tom nicht denkt er wird abgeschoben und wenn Maik dann weg ist werde ich auch noch 2 Wochen jeden Tag hinfahren, dann alle 2 Tage usw.
Ich hoffe nur sie macht es auch.
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #12
Ich an eurer Stelle würde die Katze dort abgeben und mich dort eine lange Zeit lang nur telefonisch melden. So schwer es auch fällt, aber wenn man täglich dort auftaucht, versteht der Kater die Welt nicht mehr. Und er muss, am besten so schnell wie möglich, die neue Wohnung und die neue Dosenöffnerin akzeptieren. Dies geht nur, wenn der Kontakt zu den alten bekannten Herrchen und Frauchen nicht mehr besteht.
 
  • Hilfe für Kater Tom Beitrag #13
Nun ist es raus, die Nachbarin hat jetzt doch "NEIN" gesagt.
Was soll nun werden? Wir wollen doch das Beste für Ihn. Also wird wohl doch der Campingplatz in Berlin sein neues zu Hause werden. Dort gibt es ja nicht nur den Nachteil der Anfangszeit und der Hund, sondern auch Vorteile: es ist immer jemand da, er hat nach der Einzelhaft (die wird sehr schwer) viel Platz und Wald, See und Feld ringsrum und besuchen kann er Tom ja auch immer. Leider habe ich kein Foto von Tom, sonst würde sich bestimmt ein Katzenfan in Ihn verlieben, wo er nicht so eine schwere Anfangszeit hat.
Es wird für Maik eine sehr schwere Phase werden und ich bin so weit weg und kann im nicht beistehen. Das ist für mich eben auch noch schlimm.
 
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