Hallo zusammen,
große Neuigkeiten habe ich leider nicht zu erzählen. Lilly hat die Tabletten, die den Appetit anregen nicht vertragen. Sie war wie auf Drogen. Schaute durch uns hindurch und war nicht ansprechbar und legte sich viel hin. Wir hatten schon die Befürchtung, dass es jetzt doch zum FIP-Ende kommt. Dann haben wir einfach die Tabletten weggelassen und schon nach wenigen Stunden ging es ihr wieder besser. Das einzig Gute an den Tabletten war, dass sie mehr gefressen hat. Dies hat sich jetzt wieder zum Nachteil geändert. Sie erhält weiterhin Astronautenkost und wir hoffen, dass wir morgen ein Ergebnis bezüglich der Kotuntersuchung auf Coronaviren und Blutergebnis bezüglich einer evtl.Bauchspeicheldrüsenerkrankung erhalten werden. Sollte dies wieder ins Leere laufen, dann wollen wir zu einer Tierheilpraktikerin, um die Symtome zu behandeln. Außerdem macht Lilly nach dem Fressen auch keinen Katzenbuckel mehr.
@ Shivara
Die TÄ hat ihr eine Spritze gegeben, die den Appetit fördern soll und uns noch zusätzlich Tabletten gebeben. Durch die Spritze hat sie aber nicht mehr gefressen. Zu den Tabletten verweise ich auf oben. Wir haben auch noch eine zweite Ultraschalluntersuchung gemacht, da waren die Lymphknoten schon etwas abgeschwollen, aber immer noch deutlich sichtbar. Eigentlich hätte da das Antibiotikum greifen müssen. Die TÄ weiß nicht weiter. Ein Gedanke war eben noch, dass die Bauchspeicheldrüse erkrankt sein könnte (aber da glaub ich nicht so wirklich dran). Normalerweise hätte Lilly dann von Anfang an Probleme mit dem Fressen haben müssen und auch neurologische Probleme wären da gewesen. Sie ist eigentlich noch zu jung für solch eine Erkrankung (alles Aussagen der TÄ). Aber man weiß ja nie, vielleicht ist Lilly da die absolute Ausnahme. Als wir der TÄ von den Nebenwirkungen der Tabletten erzählten, sagte sie auch, dass sie dies noch nie gehört hätte. Aber Tatsache ist, dass Lilly so darauf reagiert hat. Schmerzmittel hat sie bisher nicht erhalten. Werde das ansprechen. Danke für den Tipp.
@Lilli150
Es würde mich sehr freuen, wenn es mit dem neuen Katerchen gut funktioniert. Allerdings sind wir leider (wie du ja auch gelesen hast) gebranntmarkt. Wir hatten uns auch für einen zweiten 12 Wochen alten Kater entschieden gehabt. Bei den Kitten ist halt das Problem, dass das Imunsystem noch nicht so funktioniert und sie deshalb anfälliger für alle möglichen Krankheiten sind, aber eben auch für FIP. Ich glaube nicht, dass es vererbbar ist. Denn bei uns waren es 3 verschiedene Zuchtlinien. FIP kann jede Katze oder jeden Kater treffen (Ich denke ähnlich wie bei uns AIDS. Man kann jahrelang den Virus in sich tragen ohne daran zu erkranken. Ist er aber einmal ausgebrochen (mutiert) dann gibt es keine Hilfe mehr.) Die Statistik sagt ja, dass von den 80% aller Katzen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ca. 5% zu FIP mutiert. Ehrlich gesagt sind mir mittlerweile die Statistiken egal. Es gibt wohl kein Falsch und kein Richtig.
Sollte Lilly kein FIP haben, dann haben wir uns überlegt würden wir nach einem zeitlichen Abstand (keine Ahnung wie lange) eine Katze oder einen Kater in Lillys Alter nehmen. Allerdings würden wir dann wahrscheinlich ein Scheidungskind oder Auswanderungswaisen nehmen, der noch in seiner Familie lebt. Da FIP eben halt am häufigsten dort vorkommt, wo eine Ansammlung von Katzengruppen auftritt, ist dies genauso im Tierheim wie auch auf Pflegestellen ein erhöhtes Risiko. Ich weiß, dass jetzt wahrscheinlich einige von Euch im Dreieck springen, aber bei unserer Vorgeschichte möchten wir einfach möglichst wenig Risiken eingehen. Nur noch mal ganz deutlich: Ich habe kein Problem mit Tierheimen oder Pflegestellen, ich habe einfach nur Angst vor dieser widerlichen Krankheit.
Ich möchte mich ganz herzlich bei Euch für die Anteilnahme bedanken die ihr uns entgegenbringt und hoffe, dass ich bald von guten Neuigkeiten berichten kann.