Heidewitzka, hier geht's ja ab. :mrgreen:
Wenn ich selbst noch einen Löffel Senf dazugeben darf, NickY: Ich finde es toll, deine Begeisterung zu lesen. Ich glaube, jeder kennt das Gefühl, wenn man für etwas entflammt ist und glaubt, der Erfüllung des Traumes ein Stück näher zu kommen. Dieses Kribbeln und dieses "JA!"-Gefühl im Bauch sind fantastisch.
Jetzt kommt das Aber: Wie es sich für mich liest, außer ich habe etwas übersehen, hast du noch keine Erfahrung mit Hunden. Das macht dein Ziel im Vorfeld bereits wesentlich anspruchsvoller. Aber darum geht es nicht. Was ich viel wichtiger finde, ist die Frage der Prioritäten und die sind bei dir momentan schlichtweg noch un- bzw. falsch sortiert. Es ist löblich, dass du dich im Vorfeld darüber kundig machst, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und welche Pflichten du hast. Aber du solltest zuerst am Fundament bauen und nicht am Dach.
Fundament bedeutet: Information über hündisches Verhalten, Lernverhalten, Haltung, Erziehung, Auslastung, Ursprung und Verwendung von Rassen.
Diese Informationen
sind es, die dich überhaupt erst mal ein *Verständnis* dafür entwickeln lassen, was ein Hund für Bedürfnisse hat.
Du wirkst in dieser Hinsicht momentan noch sehr naiv und das ist der Grund für Beiträge wie die meiner Kolleginnen und Vorposter. Jetzt hast du gerade ohnehin die Popokarte, dass man aufgrund dessen jedes deiner Worte auseinandernimmt, aber das zeigt eben eindrucksvoll, dass du dir das Ganze im Kern zu einfach vorstellst.
Wenn ich das Beispiel bringen darf: Pewee hat dich darauf hingewiesen, dass du mit einer solchen Rasse unter besonderer Beobachtung stehen wirst. Im Verlauf der Unterhaltung, als es um Aufgaben für den Hund ging, sagtest du "Beschützer", was von knopfstern -zurecht- energisch abgelehnt wurde, weil genau das der erste Sargnagel für die Haltung eines Listenhundes ist. Die Begründung gab es bereits im Vorfeld und du entgegnest: "Ja mit beschützer meinte ich eigentlich SCHON wenn ich vielleicht überfallen bedroht keine ahnung was werde das er mich/uns/meine familie beschützt"... Was meinst du, was los ist, wenn dein zukünftiger Pit dich oder deine Familie verteidigt? Gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist dabei sch***egal, der Hund ist schneller weg, als du gucken kannst. Und nun zeigst du dich entsetzt, wenn dir Halter berichten, was dir mit einem solchen Hund (da begann es auf Seite 1 mit dem Stichwort "dickes Fell") widerfahren kann. Weiteres Beispiel, dass du von der Realität mit einem Pitbull noch nicht den Hauch einer Ahnung hast.
Kurz um, damit du dich nicht fälschlicherweise von meinen Worten getreten fühlst: Das TH zu kontaktieren war der erste Schritt in die richtige Richtung. Wenn du regelmäßigen Umgang mit diesen (und überhaupt) Hunden hast, bekommst du schon eher einen Eindruck von den Konsequenzen. Wenn du nebenbei Bücher für notwendiges und tiefergehendes Wissen zur Hundehaltung und -erziehung liest, dich
bei den Behörden (nicht bei Kumpels oder dem Schwager eines Bekannten der Nichte dritten Grades) über Verordnungen etc. schlau machst, eine Hundeschule findest und dich über Basics wie Steuern, Versicherung, Vorschriften und Pflichten informierst, dann kann man das Vorhaben allmählich konkretisieren.
Vielleicht ist auch dieser Thread in Sachen SoKa interessant für dich:
https://www.tierforum.de/t140713-der-staffordshire-terrier-fragen-ueber-fragen.html
@ Missymannmensch
Schade, dass du nicht mehr hier wohnst. Beziehungsweise Glück für euch. Aber ich hätte euch gerne mal gesehen.