@Simpat: danke, das wusste ich nicht, dass es so viele Erbkrankheiten bei den Coonies gibt. Vielleicht wird sie das ein bisschen abschrecken.
Würde mich sehr freuen, vorallem ist neben den Erbkrankheiten wie HCM und PKD, bei den MaineCoons auch die Hüftdysplasie (HD) ein Problem geworden, weil sie so großrahmig gezüchtet werden, da gibt es öfters Gelenkprobleme. Musst mal im Internet googeln, Maine Coons ist dank der vielen unseriösen Züchter eine richtig kranke Rasse geworden.
Auszug aus Wikipedia:
Auch bei der Maine Coon hat sich im Laufe ihrer Zucht das Vorhandensein diverser erblich bedingter katzentypischer Krankheiten herausgestellt, die inzwischen teilweise gut erforscht sind. Hauptsächlich sind dies die:
Hypertrophe Kardiomyopathie
Ein Tier mit
hypertropher Kardiomyopathie (HCM) erscheint nach außen gesund. Es wird jedoch wahrscheinlich zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt den
plötzlichen Herztod sterben. Eine HCM kann mit gutem Erfolg medikamentös eingestellt, jedoch in der Regel nicht behoben werden. Regelmäßige Herzuntersuchungen per Ultraschall zur sicheren Abklärung sind hier das Optimum.[SUP]
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Hüftgelenkdysplasie, Ellenbogendysplasie und Patellaluxation
Bei schnellwachsenden großen, schweren Rassen kann es in der Wachstumsphase zu Komplikationen in den Gelenken kommen. Diagnostiziert werden sie mittels Röntgenuntersuchung der Hüften und Gelenke. Da spezifisches
HD-Röntgen vielfach von den Haustierärzten nicht geleistet wird, sollte ein Facharzt für Orthopädie hinzugezogen werden. Operative Hilfe ist möglich, jedoch bei Katzen nicht immer nötig.[SUP]
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Spinale Muskelathropie
Die
spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine Motorneuronenerkrankung, d. h. eine Erkrankung der Nervenzellen. Sie verursacht Lähmungserscheinungen. Durch einen Gentest kann der Status bezüglich der SMA eindeutig festgestellt werden und mit dieser Information gezielt gezüchtet und so betroffene Tiere vermieden werden.[SUP]
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Polyzystische Nierenerkrankung
Bei einer
polyzystischen Nierenerkrankung (PKD) entstehen Zysten in den Nieren, die die Funktion dieser Organe mit ihrem Wachstum mehr und mehr einschränken. Der Verlauf der Erkrankung ist medikamentös einstellbar, aber letztendlich tödlich. Ein Gentest für
Perserkatzen und Perserabkömmlinge, der auch für Maine Coons validiert ist, ist vorhanden. Mit Hilfe dieses Gentests kann zwar gezielt gezüchtet und so betroffene Tiere vermieden werden, jedoch ist eine regelmäßige Ultraschalluntersuchung immer noch das Optimum.[SUP]
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