[h=2]Warum Katzen nicht allein gehalten werden sollen[/h]
Katzen sind wider des allgemeinen Glaubens keine Einzelgänger.
Sie sind sehr soziale Tiere die auch in der freien Wildnis in lockeren Verbänden leben, jedoch einzeln jagen gehen.
Katzen brauchen Artgenossen, gerade wenn sie ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Doch auch bei Freigängern ist eine Zweitkatze empfehlenswert, denn das Leben draußen ist oft geprägt von Revierkämpfen.
Katzen brauchen Artgenossen, um sich gegenseitig zu putzen, gerade die Ohren oder andere schlecht ereichbare Stellen. Sie spielen und raufen miteinander. Kuscheln zusammen und ganz wichtig ist auch das einfache Kontaktliegen.
Ein Mensch kann eine Katze nicht ersetzten. Er kann mit einer Katze nicht über den Kratzbaum jagen, kann oder möchte ihr nicht die Ohren putzen und hat generell einfach nicht die Ausdauer und die Zeit, sich um eine Katze so zu kümmern, dass es artgerecht wäre, sie allein zu halten. Dafür müsste sich der Mensch 24 Stunden am Tag mit der Katze beschäftigen.
Bei Katzen die einzeln gehalten werden, kommt es oft zu Verhaltensauffälligkeiten.
Unsauberkeit, Kratzen an Wänden, plötzliches Attakieren der Mensche (was lediglich eine Aufforderung zum Spielen ist). Es kann aber auch passieren, das die Einzelkatze sich das Fell wegleckt, den Schwanz blutig beißt oder andere Sachen.
Natürlich gibt es viele Katzen, die leider allein gehalten werden. Doch die Katzen haben sich mit diesen Zustand meist nur abgefunden, sie sind nicht glücklich.
Es gibt nur wenige Katzen, die wirklich keine Artgenossen akzeptieren. Oft wurden sie durch falsche Haltung von dem Mensch so erzogen.
Wer nur eine Katze allein halten möchte, sollte gezielt nach eben so eine unsozialisierten Katze suche, in Tierheimen nachfragen nach speziell solchen Katzen. Nur solche Katzen können allein gehalten werden. Alle anderen Katzen brauchen Artgenossen!
Also bitte, Katzen niemals allein halten!
[h=2]Keine zu junge Katzen nehmen![/h]
Katzenbabys sind süß. Sie sind so klein, miauzen so hoch und sind einfach unheimlich niedlich.
Dennoch. Es ist wichtig, dass die Katzenwelpen mindestes 12 Wochen bei der Mutter bleiben.
Oft werden Katzen mit der 8 Woche abgegeben. Doch gerade ab der 8 Woche, lernen die Welpen erst das wichtige soziale Verhalten. Sie lernen, dass zu dolles Zubeißen und zu dolles Kratzen nicht in Ordnung ist, wie sie sich richtig putzen und auch Stubenreinig wird mitunter von der Mutter und den Geschwistern gelernt.
Nimmt man ein Katzenjunges zu jung von der Mutter weg, muss man mit erheblichen Verhaltensstörungen rechnen.
Unsauberkeit, zu starkes Beißen und Kratzen, massives Nuckeln und Lecken an Fingern und andern Sachen. Oft ist es schwer, der Katze solch ein Verhalten wieder abzugewöhnen.
Sollte ein Welpen doch zu früh von der Mutter weggenommen worden sein, sind Artgenossen im gleichen Alter sehr wichtig, damit sie das versäumte nachholen kann. Denoch kann es imme zu Verhaltensauffälligkeiten kommen.
Also bitte, die Welpen mindestens 12 Wochen, besser noch ein paar Wochen länger, bei der Mutter lassen, wenn es denn unbedingt ein Kitten sein muss.
[h=2]Warum Katzen und Kater kastriert werden sollten[/h]
Die Kastration von Katze und Kater ist sehr wichtig, egal ob sie ins Wohnungshaltung leben oder Freigänger sind.
Erst mal vorneweg:
Beim Kastrieren werden dem Kater die Hoden und der Katze die Gebährmutter entfernt, dadurch entstehen auch die geschlechtsspezifischen Hormone nicht mehr.
Beim Sterelisieren werden lediglich die Ei- bzw. Samenleiter zertrennt. Die Katze wird immer noch rollig, der Kater behält seinen Trieb ebenfalls.
Die meisten TÄ kastrieren automatisch, da es einfach viel zu stressig für das Tier ist, wenn es weiter den Hormonen ausgesetzt ist.
Nun, warum gehören Kater und Katzen kastriert?
Kater markieren, dass ist allgemein bekannt. Doch auch Freigänger gehören kastriert, denn ein unkastrierte Kater wandern kilometer weit auf der Suche nach einem willigen Weibchen. Sie werden unvorsichtig, laufen vor Autos, kämpfen mit anderen Kater um das Weibchen und stecken sich bei den Kämpfen und auch beim Akt selbst schnell mit gefährlichen Krankheiten an.
Katzen sind bei der Rolligkeit ungemeinem Stress ausgesetzt. Zudem besteht die Gefahr, dass die Katze bei nichtdecken Dauerrollig wird, aller zwei Rollen also heiß wird. Und das kann dann ganz schnell zu Gebährmutterkrebs führen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um meine Katze/meinen Kater kastrieren zu lassen?
Mit 5 bis 6 Monaten werden Katzen geschlechtsreif, es gibt auch manche Fälle, die früher schon geschlechtsreif werden.
Mit 5 bis 6 Monaten ist also der beste Zeitpunkt, die Katzen kastrieren zu lassen. Die erste Rolligkeit sollte dabei nicht abgewartet werden, weil das einfach zu viel Stress für die Katze bedeutet.
Fängt der Kater an zu markieren, wird es ebenfalls höchste Zei ihn kastrieren zu lassen, damit er sich das markieren nicht angewöhnt.
Übrigens auch Katzen können markieren!
Wichtig bei Rassekatzen: Die Kastration hat keinerlei Einfluss auf das Wachstum der Katze. Auch wenn viele befürchten, dass Kater kleine Köpfe behalten, wenn sie zu früh kastriert werden, ist das Unsinn. Die Hormone die bei der Geschlechtsreife produziert werden, haben nichts mit dem Wachstum der Katzen zu tun.
Das Argument "meine Katze soll aber Junge bringen" ist der völlig falsche Ansatz. Es gibt genug Katzen in der Welt, die Tierheime sind völlig überfüllt und eine Katze eben mal so werfen zu lassen, ist ebenfalls sehr gefährlich. Und Kostenaufwenig. Denn wenn das Muttertier mit den Welpen überfordert ist, muss der Mensch mithelfen, er muss die Katzen zufüttern mit teure Katzenaufzuchtsmilch, die es fast nur beim Tierarzt zu kaufen gibt. Dazu kommt dann noch das merhfache entwurmen der Welpen, sowie impfen.
Und zum Schluss noch, das meiner Meinung nach besste Argument:
[h=2]Wie ernähre ich meine Katzen artgerecht?[/h]
Katzen sind Carnivoren, also reine Fleischfresser.
Als ehemalige Wüstenbewohner decken sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch ihre Nahrung.
Daher ist eine Fütterung mit Trockenfutter nicht empfehlenswert.
Trockenfutter entzieht dem Körper der Katze noch zusätzlich Wasser. Allein um diesen Wasserverlust auszugleichen müsste die Katze das 4-5-Fache an Wasser zu sich nehmen, was sie an Trockenfutter zu sich nimmt. Doch das macht eine Katze naturgemäß nicht.
Die Folgen reiner Trockenfutterfütterung können Harnsteine und andere Krankheiten sein.
Ein anderer Nachteil von Trockenfutter ist der hohe Getreideanteil. Viele Trockenfuttersorten bestehen aus 90-100% Getreide. Doch Getreide kann eine Katze nicht verwerten. Sie ist eben Fleischfresser und das einzige, was sie an Getreide in der freien Natur zu sich nimmt, ist das bereits aufgespaltene Getreide, welches ihr Beutetier gefressen hat.
Eine gute Art Katzen zu ernähren ist das Nassfutter.
Bei Nassfutter wird der Wasserbedarf der Katze gedeckt und die Gefahr von Harnsteinen und ähnlichen verringert sich.
Doch Achtung! Nassfutter ist nicht gleich Nassfutter.
Gerade die gängigen Supermarkt- und Werbungsmarken sind nicht wirklich geeignet. Denn auch im Nassfutter ist oft Getreide drin und das leider auch viel zu viel.
Zucker ist ebenfalls oft Bestandteil der gängigen Marken, dabei kann Katze süß nicht einmal schmecken. Die Gefahr von Diabetes besteht dennoch.
Beim Nassfutter sollte darauf geachtet werden, dass kein Getreide und kein Zucker enthalten ist.
Getreide bis zu 5% ist jedoch noch vertretbar.Dieser sollte jedoch aus Reis oder Kartoffeln bestehen, da Mais und Weizen bei Katzen oft Allergien auslösen.
Beim Zucker muss man darauf achten, dass er verschieden bezeichnet wird. Rübenschnitzel ist nur eine der Deklarationen, bei denen man nicht auf den ersten Blick weiß, was es ist.
Außerdem muss Zucker nicht immer deklariert sein. Als natürlicher Farbstoff wird er oft nicht erwähnt.
Auf
http://www.sandras-tieroase.de/ kann man problemlos Nassfutter aller Art bestellen. Die Besitzerin hat selbst Katzen und verkauft mittelklasse bis hochwertiges Nassfutter.
Die artgerechteste Ernährung Barf (biologisch artgerechtes rohes Fleisch).
Dabei wird die Katze mit rohem Fleisch gefüttert. Bis zu 20 % kann die Ernährung der Katze problemlos aus rohem Fleisch bestehen. Alles darüber hinaus muss jedoch supplementiert werden, dh. die Nährstoffe die von der Katze benötigt werden, müssen selbst zum Fleisch hinzugefügt werden.
Bevor mal also mit barfen anfangen möchte, sollte man sich genau über die Bedürfnisse der Katze informieren. Eine gute Seite hierfür ist
http://dubarfst.eu/forum/dubarfst-die-barf-community.html
Wer anfangen möchte zu Barfen, sollte sich vorher genau mit dem Thema beschäftigen, da es sonst zu Mangelerscheinungen kommen kann, die sogar tödlich für die Katze enden können.