Schäferhund Welpe-1000 Fragen!

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  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #1
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Nala&Paula

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Hallo liebe Forenexperten :D

Am besten stelle ich mich (uns) erstmal kurz vor:
ich heiße Rina, komme aus der Nähe von Bremen, bin 26 Jahre alt und Studentin. Mein Mann ist 30 Jahre alt und momentan leben wir noch in einer 120qm Wohnung mit Garten. Ziehen aber zum 01.07. in ein Häuschen, ebenfalls mit Garten. Im Oktober erwarten wir unser erstes Kind:clap:

Letzte Woche haben wir uns zu meinem Geburtstag die 9 Wochen alte Paula geholt, eine Schäferhündin. Mein Mann hat bereits Hundeerfahrung, Schäferhund als er klein war, dann sein eigener Collie und seit seiner Jugend Rottweiler. Die 2. Rottweilerhündin blieb aber bei seinen Eltern.
Soweit, so gut.
Ich selber bin nur mit Katzen groß geworden. Jetzt haben wir eine 4 jährige Katzendame namens Nala, zur Zeit will Paula auf sie zu und Nala rennt davon. Ich muss dazu sagen, dass wir aber genügend Platz haben, so dass die zwei sich zwar sehen, aber aus dem Weg gehen. Ist das richtig so?! (Frage 1)

Ich habe mir aufgrund meiner Schwangeschaft ein Urlaubssemester genommen und werde noch eins dran hängen, bin also rund um die Uhr für Paula da.
Frage 2: Noch schläft sie bei uns neben dem Bett, da sie winselt, wenn sie raus muss. Jedoch wird ab Oktober unser Baby mit im Schlafzimmer schlafen und da wird Paula schon um einiges größer sein. Wird sie es "vertragen" in der Nacht nicht bei uns zu sein?!
Ich denke aber, dass wir nicht die einzigen sind, deren Tiere nicht ins Schlafzimmer dürfen, oder?

Frage 3: Welpen sollen ja keine langen Spaziergänge machen (max. 15 Minuten), wie sieht es mit Toben im Garten aus? Ist das okay, wenn es dann mal länger als ne Viertelstunde ist?

Zu guter letzt fürs erste :angel::
Kann ich sie bereits dorthin mitnehmen, wo andere, ausgewachsene Hunde leben? Denn ich will weder, dass sie ihr etwas tun, noch dass sie ein riesenschisser wird. Auf der Wiese zu der wir einmal am Tag gehen versteckt sie sich nämlich auch schon bei mehr als einem Hund. Ich spreche dann nicht mit ihr, streichel sie auch nicht, aber wird sich ihr verstecken damit ich sie beschütze mit der Zeit bessern?! Ich beschütze sie ja gern, aber sie soll ja mal groß und selbstständig werden.

So, puh. Danke fürs Lesen!
Ich begebe mich während des Wartens ins Katzenforum, da kann ich wenigstens mit Rat zur Seite stehen :D:)

Eure Rina mit Fellnase Paula und Wollknäuel Nala
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #2
Hej,

also erstmal Glückwunsch zum Nachwuchs;)

also...

1. ich würde dem Hund verbieten, die Katze zu jagen, ich weiß ja, nicht wie "sie will auf sie zu" in der Realität aussieht, aber achte darauf, dass es nicht wild wird

2. unsere Hündin konnte auch lange Zeit nicht ins Schlafzimmer, weil sie die Treppe nicht hochkam, ich denke, es ist also eine Gewöhnungssache, ich würde sie nicht von heut auf morgen rausschmeissen sondernd in kleinen Schritten vorgehen.

3. ich würde sie auch beim toben nicht überfordern, bei Hunden ist es wie mit kleinen Kindern, da musst du das Ende festsetzen, ich persönlich finde 15 Minuten toben ja anstrengender als 15 Minuten Gassi-Gehen, aber man das von eurer Hündin abhängig, ich finde es schwer zu sagen nach x Minuten ist schluss, da ist jeder Hund anders.

4. Ja, du kannst sie definitiv mit auf die Hundewiese nehmen, achte darauf, dass die Hunde, mit denen sie in Kontakt kommt selbst gut sozialisiert sind, dass sie sich noch versteckt ist normal, sie ist ja noch ein Baby (ich persönlich finde es auch besser, wenn Hunde erst mit 12 Wochen ausziehen, wenn im neuen Haus kein zweiter Hund ist)


Was ich dir ganz dringend raten würde, ist dir ganz schnell eine gute Hundeschule zu suchen.
Meiner Meinung nach habt ihr euch den Hund zu einem nicht ganz so günstigen Zeitpunkt geholt, Schäferhunde sind ja keine Schoßhunde sondern brauchen ihre tägliche Auslastung und ungefähr dann, wenn euer Baby da ist, wird sie in die Rüpelphase kommen und ihre Grenzen anfangen auszuloten, ihr habt da also einiges vor euch (es ist defitiv nicht unmöglich aber es wird evtl. ein bisschen stressig Baby und Hund unter einen Hut zu bekommen) und je besser die Grunderziehung ist, um so leichter wird es werden.;)
Zudem gibt es in den meisten Hundeschulen ja auch Welpenkurse, wo sie Kontakt zu gleichaltrigen haben kann und sich dort auch austoben kann:)
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #3
Danke für Deine Antwort :)

Also, wenn Paula auf Nala zugeht ist es wirklich eher ein "ich lauf mal hinterher, aber wenn die Katze mich sieht, hau ich ab". Sie sind beide neugierig, aber preschen nicht aufeinander los.

Hundeschule: in meiner Stadt gibt es leider keine, die mir zusagt, aber auf dem Dorf auf das wir ziehen ist eine, bei der ich mich wohl fühle. So lang dauerts ja nicht mehr, bis zum 01.07.

Bekannte von uns haben einen sehr geduldigen Hund, da waren wir vorhin. Wenn Paula sie anbellte, bellte er einmal und Paula war still und spielte nicht mehr so rabiat.
Auf die Hundewiese gehen wir nur 1x am Tag, dafür halt öfter in den Garten. Ich kann es ja auf 2-3x langsam steigern.

Beim Toben findet sie eher kein Ende draußen, aber nach 15 Minuten gehe ich dann rein.

Noch mehr Tipps? Bin für alles offen!
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #4
Ganz ehrlich?
Ich würde nicht bis zum 1.7 warten mit der Hundeschule.

Gerade, da du ja Anfängerin bist und demnächst genug um die Ohren hast, ist es furchtbar wichtig, dass ihr entsprechende Vorarbeit leistet und sich jetzt nicht schon Fehler einschleichen, viele Dinge bemerkt man ja selbst nicht unbedingt, bzw. kommt nicht auf die Idee, sie anders zu machen.


Da würde ich also entweder jetzt die Fahr in Kauf nehmen oder ne HuSchu in Bremen suchen, dass du da nix passendes findest, kann ich mir kaum vorstellen, ich kenne direkt nur einen einzigen Trainer direkt in Bremen, weiß aber, dass es da durchaus kompetente Leute gibt!
So klein ist Bremen ja nicht, da musst du dann halt mal suchen.
Zumindest für den normalen Alltagsgebrauch. (bei Problemhunden ist das ja immer schwieriger, aber dazu muss der Hund ja nicht erst werden;))
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #5
Ehm, ich wohne ja nicht direkt in Bremen, sondern 60km davon weg. Und das Dorf ist ebenfalls 20km weg. Und momentan habe ich kein Auto. Haben das alte verkauft, um bald ein Familientauglicheres zu finden. Hier gibt es einen Verein für Schäferhunde, die kontaktiere ich mal !
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #6
Hmmm... das ist blöd.
Aber ich würde euch das echt ans Herz legen.

Eure kleine befindet sich jetzt in einer sensiblen Phase, in der es sehr wichtig ist, dass sie möglichst viele und positive Eindrücke sammelt - genau JETZT ist es eben wichtig, dass man gut ansetzt, was ihr jetzt falsch macht, kann sich durch das ganze Leben der Hündin ziehen (ich habe selbst so ein vermurkstes Tier übernommen und es hat tatsächlich Jahre gedauert, das aufzuarbeiten und so perfekt, wie wenn sie es direkt gelernt hätte, wird es nie werden, ich find das einfach sehr schade...)

Du fährst doch auch zur Uni, oder?
Eine Hundeschule ist meines Wissens nach nämlich auch direkt am Uni-See.
Und wo genau wohnt ihr denn? Vielleicht weiß ich noch was, was bei euch näher dran ist?
Bei Schäferhundvereinen muss man halt aufpassen, manchmal sind da noch etwas arg veraltete Trainer mit heutzutage fragwürdigen Ansätzen...

Oder fragt mal euren Tierarzt, die kennen ja meist auch die Hundeschulen in der Nähe...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso, wegen dem Auto, habt ihr gar keines oder hat dein freund noch eines?
Denn man fährt ja nicht jeden Tag zur Hundeschule sondern meist einmal in der Woche und es gibt sicher auch Kurse am Wochenende oder Abends, so dass ihr da zu zweit hinfahren könnt.

Ich mein das nicht böse, aber um so etwas kümmert man sich ja idealerweise bevor der Hund da ist (es sei denn, es ist eine Notfallübernahme) und DSH sind halt auch anspruchsvollere Hunde, man muss da im Hinterkopf haben, dass das kleine Sensibelchen sind die blöderweise auch noch 30-40 kg auf die Waage bringen, wenn die nicht gut sozialisiert und erzogen sind, hat man halt blöd gesagt die A-Karte!
Die Leute verzeihen einem einen unerzogenen DSH auch nicht so sehr wie einen unerzogenen Labrador, der eine hat halt seinen Ruf weg (Platz 1 auf Liste der Beissvorfälle:roll:) und der andere ist halt der liebe Familienkuschelhund, man eckt also mit einem nicht top erzogenen DSH schon schnell an... ist leider so...:?
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #7
Hallo !

Oh, das mit dem SV irritiert mich jetzt, denn die sind dort wo wir hinziehen auch und das gerade mal knapp 500m entfernt :eusa_eh:
Da wollten wir dann halt generell hin. Ich hab aber gestern auf der Homepage gelesen, dass man selbst zur Welpenstunde erst ab 12 Wochen kann.
Ich werde mir das da auf jeden Fall mal anschauen und den Trainern "auf den Zahn fühlen", ich denke mal das ein oder andere (Ex-) Mitglied wird auch bei uns im Dorf wohnen, man lernt ja durch Hunde viele andere Besitzer auch oftmals beim Gassigehen kennen.

Ja, ich fahre normalerweise zur Uni, aber mit dem Zug und dann mit der S-Bahn. Habe ein Semsterticket, denn Benzin für 120 Km/Tag kann ICH mir nicht ohne weiteres leisten.

Schönen Abend!
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #8
Hallo,
willkommen im Club der (Schäfer)-Hunde Liebhaber.

Du mußt ja mächtig Power haben, ich fasse zusammen:
Du ziehst also am 1.7 von einer Wohnung in ein Haus, wobei du (hfftl. richtig gerechnet) dann im 7ten Monat schwanger bist, eine Katze hast und dazu dann eben noch einen (wieder rechnen) knapp 4 Monate alten Welpen.
Ok ich hoffe du hast ganz viel Hilfe dabei, denn du solltest sehr auf dich und dein Baby achten - nicht zu schwer schleppen und ab und an auch mal eine Pause einlegen :)
Sehr viel Zeit wird dir da für Hundeschule und etc. erstmal nicht bleiben und dann wenn das Baby da ist - hast du also 2 Baby-Baustellen.puh.

Aber all das kannst und wirst du sicher bewerkstelligen. Ich würde mir erstmal gar nicht so einen riesen Kopf über Hundeschulen und weiß Gott was machen. Dein Mann ist Hundeerfahren und du scheinst sehr liebevoll und bedacht zu sein - das sind doch wohl schon mal die besten Voraussetzungen für ein tolles Zusammenleben - mit Mann, Hund ,Katze und zukünftigen Baby.

Mit 9 Wochen muss und kann der Forzler sowieso noch nichts - ausser an zu fangen Stubenrein zu werden, Vertrauen zu fassen, beim raufen und spielen zu lernen ab wann es zu arg wird und was gut ist und viel kuscheln.Seinen Namen lernen, Hier / Komm anfangen zu verstehen...
Die Welpenschule ist vor allem dafür da, daß dein Hund die Chance hat sich unter seines Gleichen zu sozialisieren. Wenn du ein paar Leute auftust mit netten Erwachsenen Tieren und , ganz toll wären 1 oder zwei nette Junghunde - oder gar andere Welpen, dann tut es das erstmal auch.
Desweiteren sind Hundeschulen auch dafür da, den Menschen zu erziehen, sprich doofe Gewohnheiten oder Unwissenheit aus zu räumen.
Wenn ich es mir aber in deinem Fall überlege (in Anbetracht des demnächst neu ankommenden Weltenbürgers) wären vielleicht zwei, drei private Trainerstunden gar nicht schlecht.Sobald du im neuen Haus bist - Der Trainer könnte dir ein paar Hunde und dazu passende Hunde-Baby Tips geben....

Ich persönlich habe 3 verschieden Schäferhundsportvereine aus probiert und bin aus allen drei (schreiend) davon gelaufen. 3 oder 4 Hundeschulen haben wir besucht - da war alles dabei - selbsternannte Gurus, Egomanen, Soziopathen, sogar welche die ernsthaft ANGST vor meinem Mädel hatten ......
Bis ich schließlich einen sympathischen Menschen gefunden hatte der MIR, nicht meinem Hund, mit ein paar Unterrichtsstunden beibrachte MICH richtig zu verhalten (Körpersprache bei Trainingseinheiten etc...)

Seriöse Hundetrainer/Schulen bieten immer eine probe Stunde an - die Chemie muss ja auch stimmen....

Viel Glück, und sobald dein Hundebaby alt genug ist MUSS ich ein Bild sehen (die anderen sicher auch)

LG SUNO
 
  • Schäferhund Welpe-1000 Fragen! Beitrag #9
Suna hat ja schon viel gesagt :D

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass wir mit unserem früher immer 5 Minuten Gassi gegangen sind (gut, manchmal auch etwas länger) und oft war er im Garten. Das Spielen war mal so, mal so, da hatten wir eigentlich keinen konkreten Plan :D Natürlich gings auch oft in die Stadt, einmal kam er auch mit in den Urlaub (man kann so jemanden ja auch noch gut tragen, wenns zu viel wird) oder auf ein Stadtfest. So einen jungen Hund würde ich einfach überall mithinschleppen, damit er damit Erfahrungen sammeln kann. Trotzdem muss man natürlich auch immer darauf achten, dass er zur Ruhe kommt. Jeden Tag würde ich kein so en Programm machen :)
Wir sind relativ bald in eine Welpengruppe gegangen in der eigentlich nur Hunde mit +räusper+ Gräten anwesend waren, was seinem Ego nicht besonders gut getan hat und den Herzen der Besitzer auch nicht. Er hat sich auf die Kleinchen nämlich immer draufgesetzt, heute macht er das zum Glück nicht mehr.
Was ich sagen will: Ich finde Welpenschulen gar nicht so wichtig. Klar, alle paar Wochen kann mans ja mal machen, aber viel wichtiger finde ich den Kontakt zu gut sozialisierten älteren Hunden und den Kontakt mit verschiedenen Rassen, auch den etwas seltsameren Rassen wie Mops, Bulldoggen, kleinen Hunden, großen Hunden :) Ansonsten seh ich bei euch kein Problem. Ich hab mich damals z.B. mithilfe von Büchern gebildet, es gab einige sehr gute und das Beste daran ist, dass man immer wieder nachschauen kann, wenn man was vergessen hat ^^

Solange es wie gesagt Hunde sind, die gut sozialisiert wurden, brauchst du dir da gar keine Sorgen zu machen. Unser Frechdachs hat früher auch öfters mal eine auf die Kappe bekommen und das hat ihm keinen Abriss getan. Es ist stimmt auch, dass du den Welpen dann nicht trösten sollst, wenn er Angst hat. Du kannst es aber zulassen, wenn er sich unter dir versteckt. Probier auch mal dich mit dem anderen Hund zu beschäftigen, damit dein Kleiner merkt, dass das vollkommen normal ist ;)

So, und jetzt wünsch ich euch viel Erfolg bei der Sache, das wird schon alles :D
 
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