Einige Fragen zu Katzen

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BloodEX

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Hey, moin,

und zwar, es gibt ja so verschiedene Katzenrassen und als ich da mal ein bisschen durch Wikipedia gestöbert habe, dass sich die Rassen teils ziemlich unterscheiden. Nun dachte ich mir, frage ich mal hier mal ein bisschen nach.
1.: Warum ist eigentlich gerade die Europäisch Kurzhaar hierzulande so weit verbreitet?
2.: Nun scheint es einige Katzen zu geben (wie Chartreux oder Bengal), die als "Hunde unter den Katzen" gelten und ziemlich anhänglich sind. Geht das schon ins nervige Extrem oder wie darf man sich das vorstellen?
3.: Wie viel Platz bräuchten Katzen im Schnitt und wie würde sich deren Platzbedarf bei mehreren Katzen verhalten?
4.: Manche Katzen scheinen sich ja auch sehr gerne zurückzuziehen und viel zu schlafen, was zumindest bei einigen EKH von Bekannten so rüber kam. Welche Katzen bieten denn da mehr Möglichkeiten zur Interaktion, zum schmusen und sind neugierig, sind aber gleichzeitig möglichst nicht zu kompliziert und stellen bei Abwesenheit des "Herrchens" nichts an?
5.: Welche Probleme tauchen denn auf bzw. könnten auftauchen, wenn man 2, 3 oder mehr Katzen in einem Haushalt hat? Beispielsweise in puncto Raufereien, Platzmangel, Streit ums Futter, etc.
6.: Gibt es denn auch Katzen, die vor Freude ihre Halter öfters mal anspringen?
7.: Müssen (oder sollten) Katzen schon sehr früh ans Zusammenleben mit Menschen gewöhnt werden?
8.: Was muss man da denn so alles an Kosten einplanen, wenn man sich eine (oder zwei oder drei) Katze(n) holt?
9.: Wie bringt man Katzen bei, wo sie "hin machen" sollen? :uups:

Das wars erstmal. :) Hoffe, das ist nicht zu viel auf einmal. :lol:
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #2
Hallöchen BloodEx.
Ich versuche mal so gut wie möglich deine Fragen zu beantworten.

1. kann ich leider nichts zu sagen, so genau kenne ich mich da nicht aus.

2. Es gibt anhängliche Katzen. Die folgen dir auf Schritt und Tritt und möchten alles genau mitkriegen. Kann manchmal etwas nervig sein, aber man gewöhnt sich daran, dass man nicht mehr alleine auf Toilette kann. Aber die extremfälle sind die Einzelkatzen. Wieder eines der Beispiele warum man Katzen nicht alleine halten soll.

3. Man sagt so grob überschlagen 1 Zimmer pro Katze. Aber 40m² reichen auch für 2 Katzen wenn man nach oben hin ausbaut. (Catwalk - also Regale für die Katzen an den Wänden usw)

4. Der Charakter einer Katze ist immer anders. Das kann man nicht auf eine Rasse beschränken. Es gibt immer solche und solche. Katzen stellen im Grunde nur Blödsinn an, wenn sie sich langweilen. Wenn ein Katzenkumpel vorhanden ist (wieder ein Grund Katzen nicht alleine zu halten) dann hört auch der Blödsinn größten Teils auf. Wenn man sich allerdings zwei Katzenkinder im Alter von 12 Wochen zulegt, muss man damit rechnen, dass hier und da mal was zu Bruch geht. Kleine Kinder sind nun mal ungestüm. :)

5. Streit ums Futter kommt eigentlich nie vor. Ich kenn das von unseren Katzen zumindest nicht. Mehrere Katzen bringen nur einen Nachteil: Mehr Katzenklo sauber machen und ein bisschen mehr Futter. Ansonsten gibt es nur vorteile. Wenn man Katzen mit ähnlichem Charakter und Alter zusammen setzt arrangieren die beiden sich meistens. Es gibt ganz seltene Fälle wo eine Vergesellschaftung nicht klappt. Die Katzen beschäftigen sich miteinander, so hast du auch mal deine Ruhe. Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du 8 Stunden arbeiten bist usw. Deine Katze ist ja nicht allein und hat einen Kumpel oder eine Kumpeline zum spielen, toben und kuscheln.

6. Anspringen hab ich so jetzt noch nie gehört. Aber meine 3 kommen sofort angelaufen und wuseln mir um die Beine rum wenn ich nach Hause komme. Könnte aber eher daran liegen, dass die Hunger haben, als dass die sich "freuen". Eine Katze ist kein Hund, daher kann man nicht sagen: Wenn die Katze mit dem Schwanz wedelt, freut die sich. Quark. Emotionen bei Katzen sind sowieso umstritten. Begrüßt wirst du in jedem Fall, solange du gut zu den Tieren bist. Sie geben dir das mit einer Dankbarkeit zurück für die ich jetzt wirklich keine Worte hab.

7. Katzen sollten wenn möglich entweder aus einem Tierheim oder einer richtigen Zucht stammen. Ich persönlich tendiere zu TH Katzen. Ob diese an Menschen gewöhnt sind ist relativ. Generell kann man mit viel Liebe und Geduld bei jeder Katze das Eis tauen. Für Anfänger eigenen sich eher Katzen aus dem TH die schon so 2-3 Jahre alt, sozial und wirklich einfach zu händeln sind. Da kann dir dann aber ein TH Mitarbeiter eher helfen.

8. Kosten sind auch wieder relativ. Bei hochwertigem Futter (mind. 60% Fleischanteil, hierzu vllt mal ins Ernährungsforum gucken :) ) spart man eine ganze Menge Geld, denn eine satte Katze frisst natürlich weniger. Mit Katzenstreu und allem liegst du bei "planbaren" monatlichen Kosten.. in meinem Fall für 3 Katzen bei knapp 40-60 Euro. Kommt darauf an ob ich meine spendierhosen anhab und es dann mal wieder was besonderes gibt, oder ein neues Spielzeug usw. Nicht planbare Kosten sind die TA Kosten. Kastration und Impfen ist natürlich überschaubar, wenn auch die Preise von TA zu TA und Bundesland zu Bundesland verschieden sind, aber alles was an Krankheiten auftauchen könnte, ist nicht planbar. Eine OP bei einer Katze wenn nötig, kann auch schon mal in den 4-stelligen Bereich gehen. Hier ist es sinnvoll sich eine Katzen-Kasse (so nenn ich das :mrgreen:) zuzulegen. Ich pack da jeden Monat mal 10€, mal 50€, je nachdem was grad übrig ist rein. So schafft man sich ein Polster und kann im Notfall schneller reagieren ohne sich den Schädel darüber zu zerbrechen wie man das alles zahlen soll.

9. Eine Katze die du dir anschaffen kannst, ist mind. 12 Wochen alt. Die sind dann in der Regel schon Stubenrein. Wenn die Tiger bei dir einziehen, einfach kurz zeigen wo das Katzenklo ist, bzw die Katzen in der Nähe davon raus lassen und dann hat sich das auch schon erübrigt.


Soo.. Ich hoffe ich konnte deinen Fragen soweit gerecht werden. Wenn dir nochwas einfällt, nur her damit :)

Lg
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #3
Hi :).
Liege ich richtig damit, dass du mit dem Gedanken spielst, dir Katzen anzuschaffen? Falls ja, finde ich das toll, dass du dich vorher schon so gründlich informierst :clap:.

Vielleicht magst du dich auch mal hier durchstöbern, da kommt auch schoneiniges an Infos zusammen:



1.: Warum ist eigentlich gerade die Europäisch Kurzhaar hierzulande so weit verbreitet?
Da ist jetzt die Frage: meinst du EKH oder EHK ;)? Zur Erklärung: EKH = Europäisch Kurzhaar = Rassekatze und EHK = Europäische Hauskatze, Wald-, Feld- und Wiesenkatze. Der Begriff EKH hat sich wohl einfach eingebürgert und wird einfach ganz oft anstatt des eigentlich korrekten EHK verwendet.
Hier findest du noch was zur Rasse EKH: .

2.: Nun scheint es einige Katzen zu geben (wie Chartreux oder Bengal), die als "Hunde unter den Katzen" gelten und ziemlich anhänglich sind. Geht das schon ins nervige Extrem oder wie darf man sich das vorstellen?
Ich kenne es beispielsweise, dass auch Maine Coon als Hunde unter den Katzen gelten, dann werden sie wiederum als "Gentle Giants" bezeichnet. Ich würde das nicht von der Rasse, sondern auch eher vom Charakter abhängig machen. Eine unserer EHKs ist deutlich anhänglicher als alle drei Coonies zusammen ;).

3.: Wie viel Platz bräuchten Katzen im Schnitt und wie würde sich deren Platzbedarf bei mehreren Katzen verhalten?
Je nachdem, ob Freigänger oder nicht, ob alt oder jung, lebhaft oder ruhiger... variiert das natürlich, aber Platz an sich ist natürlich wünschenswert. Ein Zimmer pro Katze ist ein guter Richtwert, es geht aber auch um die dritte Ebene bei Katzen, also dass die klettern können - auf Schränke, Regale, Kratzbäume... 100 sterile qm, wo die Katzen nichts dürfen, sind deutlich schlechter als 30 qm, die richtig katzengerecht ausgestattet sind.

5.: Welche Probleme tauchen denn auf bzw. könnten auftauchen, wenn man 2, 3 oder mehr Katzen in einem Haushalt hat? Beispielsweise in puncto Raufereien, Platzmangel, Streit ums Futter, etc.
Hier leben 7 Katzen und es kommt zwar noch zu kleineren Streitereien zwischen den älteren Katern (die leben erst seit 2,5 Monaten zusammen), ansonsten gibt das aber keine Probleme in der Gruppe. Es wird friedlich zusammen gefressen, gespielt und geschmust.
Je nachdem, wie pingelig Katzen bzgl. des KaKlos sind, könnte es bei mehreren Katzen da zu Problemen kommen. Da würde aber eine größere Anzahl an Klos Abhilfe schaffen ;).

8.: Was muss man da denn so alles an Kosten einplanen, wenn man sich eine (oder zwei oder drei) Katze(n) holt?
Hier belaufen sich die monatlichen Kosten für 7 Katzen für Futter und Streu auf ca. 150 - 200 €.
Wir hatten jetzt ein bißchen Pech mit Erkrankungen und Verletzungen, da kamen im April + Mai mit zusätzlich Erst- und Nachimpfungen mal eben an die 600 € zusammen. Das ist bestimtm nicht jeden Monat so, aber kann halt vorkommen. Wir haben ein "Katzen-Konto", auf das monatlich ein fester Betrag geht. Wenn mal mehr übrig ist, kriegt das Konto auch mal einen Bonus, so dass wir im Notfall auf jeden Fall was auf der Seite hätten.
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #4
Es gibt anhängliche Katzen. Die folgen dir auf Schritt und Tritt und möchten alles genau mitkriegen. Kann manchmal etwas nervig sein, aber man gewöhnt sich daran, dass man nicht mehr alleine auf Toilette kann. Aber die extremfälle sind die Einzelkatzen. Wieder eines der Beispiele warum man Katzen nicht alleine halten soll.

Etwas "Gesellschaft" zu haben, kann aber auch ganz gut sein, damit man sich nicht so einsam fühlt, oder? Schließlich ist der Mensch auch ein Rudeltier. Muss zwar nicht auf der Toilette sein, aber sonst...

Man sagt so grob überschlagen 1 Zimmer pro Katze. Aber 40m² reichen auch für 2 Katzen wenn man nach oben hin ausbaut. (Catwalk - also Regale für die Katzen an den Wänden usw)

Was designtechnisch auch einige Vorzüge hätte, nicht? ;)

Der Charakter einer Katze ist immer anders. Das kann man nicht auf eine Rasse beschränken. Es gibt immer solche und solche. Katzen stellen im Grunde nur Blödsinn an, wenn sie sich langweilen. Wenn ein Katzenkumpel vorhanden ist (wieder ein Grund Katzen nicht alleine zu halten) dann hört auch der Blödsinn größten Teils auf. Wenn man sich allerdings zwei Katzenkinder im Alter von 12 Wochen zulegt, muss man damit rechnen, dass hier und da mal was zu Bruch geht. Kleine Kinder sind nun mal ungestüm. :)

So, wie Kinder nunmal sind, aber so wird es wenigstens nicht zu langweilig. ^^

Anspringen hab ich so jetzt noch nie gehört. Aber meine 3 kommen sofort angelaufen und wuseln mir um die Beine rum wenn ich nach Hause komme. Könnte aber eher daran liegen, dass die Hunger haben, als dass die sich "freuen". Eine Katze ist kein Hund, daher kann man nicht sagen: Wenn die Katze mit dem Schwanz wedelt, freut die sich. Quark. Emotionen bei Katzen sind sowieso umstritten. Begrüßt wirst du in jedem Fall, solange du gut zu den Tieren bist. Sie geben dir das mit einer Dankbarkeit zurück für die ich jetzt wirklich keine Worte hab.

So ein bisschen nach dem Motto: unterhalten sich zwei Tiere, meint das eine zum anderen: "Menschen und Gefühle sind ohnehin umstritten, so wie die miteinander umgehn."
Stimmts? ;)
Gut zu Tieren bin ich, nur wollte mich mal ne Katze (die mich noch nicht kannte) in den Finger beißen. :?

Katzen sollten wenn möglich entweder aus einem Tierheim oder einer
richtigen
Zucht stammen. Ich persönlich tendiere zu TH Katzen. Ob diese an Menschen gewöhnt sind ist relativ. Generell kann man mit viel Liebe und Geduld bei jeder Katze das Eis tauen. Für Anfänger eigenen sich eher Katzen aus dem TH die schon so 2-3 Jahre alt, sozial und wirklich einfach zu händeln sind. Da kann dir dann aber ein TH Mitarbeiter eher helfen.

Im örtlichen Tierheim habe ich mal aus Neugier ein bisschen auf der Website rumgestöbert und da sind ausschließlich Europäisch Kurzhaar zur Vermittlung; in einem Heim aus einer Stadt in der Nähe gäbe es auch noch beispielsweise Main Coon, norwegischer Waldkater und sonst anscheinend überwiegend EKH. Daher auch die Frage, warum gerade EKH so weit verbreitet ist.

So schafft man sich ein Polster und kann im Notfall schneller reagieren ohne sich den Schädel darüber zu zerbrechen wie man das alles zahlen soll.

Wie hieß es noch gleich: Organisation und Timing sind das A und O.

Soo.. Ich hoffe ich konnte deinen Fragen soweit gerecht werden. Wenn dir nochwas einfällt, nur her damit

Soweit schon. Danke. :)


Hey ^^

Liege ich richtig damit, dass du mit dem Gedanken spielst, dir Katzen anzuschaffen? Falls ja, finde ich das toll, dass du dich vorher schon so gründlich informierst :clap:.

So ist es. :) Bevor ich völlig überfordert mit drei Tigern um mein eigenes Bett kämpfen muss, weil ich völlig verplant war, wäre es besser, sich vorher mal ein bisschen zu informieren. ;)

Vielleicht magst du dich auch mal hier durchstöbern, da kommt auch schoneiniges an Infos zusammen:

Werde ich machen. :)

Da ist jetzt die Frage: meinst du EKH oder EHK
;)
?

Noch mal nachgeschaut und da steht eindeutig schwarz auf weiß EKH für Europäisch Kurzhaar.
Ist das dann einfach nur deshalb, weil diese Rasse hierzulande die heimischste (blödes Wort?) Rasse ist?

Ich kenne es beispielsweise, dass auch Maine Coon als Hunde unter den Katzen gelten, dann werden sie wiederum als "Gentle Giants" bezeichnet. Ich würde das nicht von der Rasse, sondern auch eher vom Charakter abhängig machen. Eine unserer EHKs ist deutlich anhänglicher als alle drei Coonies zusammen
;)
.

Aber kann es sein, dass Katzen einer bestimmten Rasse (mal Umweltfaktoren, Erziehung und persönliche Charakterzüge außen vor gelassen) eher zu bestimmten Verhaltensmustern neigen als andere Rassen?

Je nachdem, ob Freigänger oder nicht, ob alt oder jung, lebhaft oder ruhiger... variiert das natürlich, aber Platz an sich ist natürlich wünschenswert. Ein Zimmer pro Katze ist ein guter Richtwert, es geht aber auch um die dritte Ebene bei Katzen, also dass die klettern können - auf Schränke, Regale, Kratzbäume... 100 sterile qm, wo die Katzen nichts dürfen, sind deutlich schlechter als 30 qm, die richtig katzengerecht ausgestattet sind.

Breite und Tiefe wären die ersten zwei, die Höhe die dritte Ebene und Zeit die Vierte, stimmts? Ja, ich hab aufgepasst. :D Blöd nur, wenn man ganz oben auf den Schränken nicht regelmäßig sauber macht. Störts die Katze?

Hier leben 7 Katzen

Auf wie viel Quadratmeter?
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #5
Noch mal nachgeschaut und da steht eindeutig schwarz auf weiß EKH für Europäisch Kurzhaar.
Ist das dann einfach nur deshalb, weil diese Rasse hierzulande die heimischste (blödes Wort?) Rasse ist?
Ja, ich tippe mal, dass der Begriff einfach total inflationär benutzt wird. Bei meinen 4 TH-Katzen steht das auch überall im Impfpass drin, und die sind ganz bestimmt nicht vom Züchter, sondern alles zugelaufene Straßenkatzen oder aus schlechter Haltung. Ganz simple Feld-, Wald-, Wiesen-Mixe eben ;).

Breite und Tiefe wären die ersten zwei, die Höhe die dritte Ebene und Zeit die Vierte, stimmts? Ja, ich hab aufgepasst. :D Blöd nur, wenn man ganz oben auf den Schränken nicht regelmäßig sauber macht. Störts die Katze?
Die Katzen weniger, aber mich, wenn die den Dreck/Staub mit runter holen :lol:.

Auf wie viel Quadratmeter?
Wir haben ein Haus: Erdgeschoss + 1. Stock sind ca. 150 qm, wobei das Gäste-WC und der Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Trockner immer geschlossen sind, sozusagen Tabu-Räume ;). Dazu kommt noch der ausgebaute Dachboden, der reines Katzenzimmer ist (jede Menge Spielzeug, Kratzbäume, Kuschelecken und so), der ist grob geschätzt 30 - 40 qm groß.
Sie dürfen ansonsten überall hin und drauf, bis auf den Schrank wo das Hamstergehege steht.

Aber kann es sein, dass Katzen einer bestimmten Rasse (mal Umweltfaktoren, Erziehung und persönliche Charakterzüge außen vor gelassen) eher zu bestimmten Verhaltensmustern neigen als andere Rassen?
Klar kann das sein - Persern wird beispielsweise nachgesagt, dass sie sehr ruhig sind und oft stimmt das auch. Unsere drei Coonies sind auch alle drei recht menschenbezogen - sie kleben nicht an mir, aber halten sich schon immer in der Nähe bzw. im gleichen Raum auf, wenn wir zu Hause sind. Zumindest die beiden jüngeren. Da merkt man schon oft einen Unterschied zu unseren "Normalos", die sich auch mal zurückziehen.
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #6
Viel Beitragen kann ich eigentlich nicht mehr, Ina und Shivara haben das mal wieder super gemacht ;)


Wenn ich das richtig verstehe, spielst du mit dem Gedanken, die drei Kazten zuzulegen, richtig?

Da du Katzenanfänger bist, würd ich dir einfach vorschlagen, mal im TH nach erwachsenen KAzten zu suchen, die sich schon kennen und mögen. Katzenpärchen haben ja oft auch schlechte Vermittlungschancen, wenn sie nur zusammen vermittelt werden.

Spielen und Raufen gehört dazu, oft sieht das gerade bei Katern gern mal sehr heftig aus, aber da musst du dir eigentlich keine Sorgen machen. Raufen gehört dazu und das auch mal gröber und mit Gekreische etc. Lass dich von so was also nicht verunsichern ;)

Die Frage des Platzes ist wirklich relativ.
Ich leb z.B. mit drei Kazten auf 30 qm Dachgeschoss (gut Grundfläche ist sicher um die 40 qm), habe ihnen aber auch alles zugänglich gemacht. bei mir gibt es keine Tabuzonen. Optimal ist das sicherlich nicht, würd ich auch niemanden Raten, wenn es anders geht,. aber es kann durchaus funktionieren.

Wie viel Platz hast du denn zur Verfügung?

Ansonsten leg ich dir nun noch im Speziellen unser Ernährungsforum ans Herz, da muss man nämich einiges Beachten (Grundlage im ganz dollem Schnelldurchlauf: Trockenfutter = Bähhhh, Nassfutter = mhhhh ;) )


Ansonsten möcht auch hier noch einmal ein großes Lob an dich aussprechen, dass du dich vorher informierst.:clap: Das ist leider nur selten der Fall

lg
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #7
Off-Topic
danke für die Blumen lucian :uups:


Was ich noch erwähnen möchte und davon können wir hier alle ein Lied singen:

Katzen sind nicht nur Haustiere. Sie werden auf kurz oder lang zu Familienmitgliedern und Seelentröstern.
Katzen sind sehr treue Tiere, die einem genau das zurück geben, was der Mensch ihnen gibt.
Dazu sind sie äußerst sensibel. Sie kriegen jede Stimmungsschwankung ihres Dosenöffners mit.
Wenn ich traurig bin, wuseln alle drei um mich herum. Meine Kleinste hat mir in den schwierigsten Momenten so oft die Tränen aus dem Gesicht geschleckt und angefangen zu schnurren wie eine Weltmeisterin.
Solange, bis ich wieder halbwegs bei mir war. Erst dann war sie bereit von meinem Schoß zu weichen. Jedoch nicht aus dem Zimmer. ;)

Diese Tiere sind in meinen Augen wirklich treue Gefährten, denn sie begleiten dich ein langes Stück deines Lebens. Katzen werden im Schnitt zwischen 15-20 Jahre alt.
Daher trägt man für sie eine ganz andere Verantwortung (finde ich) als für zb einen Hamster oder ein Meerschweinchen.

Eine Katze die im TH war kann schlechte Erfahrungen gemacht haben (so wie unser Filou), aber trotzdem das treuste Tier der Welt werden.
Ich kenn keinen größeren Schmuser vor dem Herrn (bis jetzt) als meinen riesigen 8kg Kater. (Und der ist wirklich nur groß und randschlank :shock: frag mich nicht wo der sein Gewicht lässt :lol:)

Und auch von mir Hut ab, dass du dich so gründlich vorher informierst :clap:

Lg
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #8
Die Katzen weniger, aber mich, wenn die den Dreck/Staub mit runter holen :lol:.

Na, wirds da oben wenigstens auch mal sauber. :D

Wir haben ein Haus: Erdgeschoss + 1. Stock sind ca. 150 qm, wobei das Gäste-WC und der Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Trockner immer geschlossen sind, sozusagen Tabu-Räume ;). Dazu kommt noch der ausgebaute Dachboden, der reines Katzenzimmer ist (jede Menge Spielzeug, Kratzbäume, Kuschelecken und so), der ist grob geschätzt 30 - 40 qm groß.
Sie dürfen ansonsten überall hin und drauf, bis auf den Schrank wo das Hamstergehege steht.

Ist ja genug Platz für 7 Stück.

Klar kann das sein - Persern wird beispielsweise nachgesagt, dass sie sehr ruhig sind und oft stimmt das auch. Unsere drei Coonies sind auch alle drei recht menschenbezogen - sie kleben nicht an mir, aber halten sich schon immer in der Nähe bzw. im gleichen Raum auf, wenn wir zu Hause sind. Zumindest die beiden jüngeren. Da merkt man schon oft einen Unterschied zu unseren "Normalos", die sich auch mal zurückziehen.

Wie gut, dass bei den Tierheimen oft so eine kleine Beschreibung zum Tier dabei ist, sonst kann man sicher auch mal nachfragen, nech?

Fragt sich, eine eher ruhige oder eine eher aktive Katze? Bzw. zwei. So gut kenne ich mich mit Kätzchen leider noch nicht aus, bin sozusagen noch ein blutiger Anfänger. Nur genug Schmuseeinheiten wären irgendwie schön. :054:
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #9
Nicht der Mensch sucht sich die Katze aus - sondern die Katze sucht sich den Menschen aus.

Geh ins Tierheim und lass dich beraten. Du wirsts an deinem Bauchgefühl merken, welche Katzen die richtigen sind.
Was anderes kann dir dazu keiner raten.

Wenn du ein komisches Bauchgefühl bei einer vorgeschlagenen Katze hast, dann lass es. Nichts überstürzen.
Die Zeit wird zeigen welche beiden es sein sollen. ;)

Klingt total esoterisch angehaucht, ich weiß. Aber es ist wirklich so. So ging es eigentlich fast allen von uns. :)

Lg
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #10
Wie gut, dass bei den Tierheimen oft so eine kleine Beschreibung zum Tier dabei ist, sonst kann man sicher auch mal nachfragen, nech?
Verlass dich nicht zu sehr auf die Beschreibung des THs. Die Mitarbeiter können da gar nichts für, aber die Tiere verhalten sich später in einem richtigen Zuhause doch oft ganz anders als im TH auf begrenzter Fläche mit vielen anderen Katzen dabei.
Eine unserer TH-Damen hat sich dort extremst schmusig präsentiert. Sie kuschelt auch jetzt gerne mal, aber sie hat sich auch als kleiner Satansbraten entpuppt und hat nur Blödsinn im Kopf - da steckt man halt nicht drin ;).

Fragt sich, eine eher ruhige oder eine eher aktive Katze? Bzw. zwei. So gut kenne ich mich mit Kätzchen leider noch nicht aus, bin sozusagen noch ein blutiger Anfänger. Nur genug Schmuseeinheiten wären irgendwie schön. :054:
Einem Anfänger würde ich immer zu einem erwachsenen Pärchen raten, so ab 1-2 Jahre. Da sind sie aus dem gröbsten Kitten-Quatsch raus, man hat aber doch noch recht aktive Katzen. Was du dir genau wünscht bzw. was zu dir passt, musst du schon selbst wissen ;).

Nicht der Mensch sucht sich die Katze aus - sondern die Katze sucht sich den Menschen aus.
Das kann ich absolut bestätigen ;).
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #11
Nicht der Mensch sucht sich die Katze aus - sondern die Katze sucht sich den Menschen aus.

Ich dachte mir auch, wenn das Gröbste erst mal geklärt wäre und ich mir sicher bin, geh ich mal hin und schaue, bei welcher Katze es passt. Nutzt ja schließlich nichts, wenn man sich nicht leiden kann. :)

Verlass dich nicht zu sehr auf die Beschreibung des THs. Die Mitarbeiter können da gar nichts für, aber die Tiere verhalten sich später in einem richtigen Zuhause doch oft ganz anders als im TH auf begrenzter Fläche mit vielen anderen Katzen dabei.
Eine unserer TH-Damen hat sich dort extremst schmusig präsentiert. Sie kuschelt auch jetzt gerne mal, aber sie hat sich auch als kleiner Satansbraten entpuppt und hat nur Blödsinn im Kopf - da steckt man halt nicht drin ;).

Wer weiß, wenn man ihm/ihr nur tief genug in die Augen blickt, merkt man vielleicht, wie er/sie tickt. :D

Einem Anfänger würde ich immer zu einem erwachsenen Pärchen raten, so ab 1-2 Jahre. Da sind sie aus dem gröbsten Kitten-Quatsch raus, man hat aber doch noch recht aktive Katzen. Was du dir genau wünscht bzw. was zu dir passt, musst du schon selbst wissen ;).

Also was ich nicht so gern hab, ist, wenn es so totenstill ist, dass man sich selbst fast schon wie ein Untoter vorkommt. :D

Bei Katzen scheints ja auch so zu sein, dass diese aufgrund ihrer etwas geringeren Größe nicht so viel Platz brauchen wie Hunde (man demnach gut zwei oder drei nehmen kann) und diese dann auch gut mal etwas länger als nur drei oder vier Stunden allein sein können; oder habe ich da etwas falsch verstanden? Und sie sind eben etwas eigenständiger und eigensinniger als Hunde.
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #12
Bei Katzen scheints ja auch so zu sein, dass diese aufgrund ihrer etwas geringeren Größe nicht so viel Platz brauchen wie Hunde (man demnach gut zwei oder drei nehmen kann) und diese dann auch gut mal etwas länger als nur drei oder vier Stunden allein sein können; oder habe ich da etwas falsch verstanden? Und sie sind eben etwas eigenständiger und eigensinniger als Hunde.
Zwei sind ja eh Pflicht, vor allem, wenn sie nur in der Wohnung gehalten werden. Sollten sie bei dir denn raus können? Den Platz hatten wir ja geklärt. Ich würde jetzt allerdings nicht zwingend auf 3 Katzen bestehen, wenn ich nur 30 qm hätte. Möglich ist das natürlich, aber da würde ich mit Nr. 3 dann warten, bis ein bißchen mehr Grundfläche vorhanden ist, wenn ich schon so gründlich pane.

Wir können uns 7 Katzen auch nur leisten, weil wir natürlich beide Vollzeit arbeiten gehen. Montags bis donnerstags sind unsere Katzen immer 8-9 Stunden alleine, freitags nur 6-7 Stunden, weil ich da früher Feierabend habe.
Da die Tiere unser Hobby sind, gehen wir allerdings auch nicht ständig Essen, ins Kino oder sonst was, sondern verbringen die Abende (und die Wochenenden) fast immer mit unseren Miezen ;).
Ich gehe übrigens stark davon aus, dass unser Truppe nicht den lieben langen Tag pennt, sondern da wird fleißig durchs Haus getobt - irgendeiner zum Spielen findet sich da immer ;).
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #13
ich glaub nicht, dass Katzen im Großen und Ganzen weniger Platz brauchen als Hunde, kommt ganz aufs Individuum an.. die Flocke ist ne hyperaktive Raufboldin und der Anton ist n ganz ruhiger- beide wurden mir im TH ganz anders beschrieben aber beide haben mich ausgesucht und ich bin superglücklich damit,

Jetzt übers Wochenende war ich auch nicht da (immer nur mal kurz zum Füttern und Kaklo sauber machen). Gestern war alles ok, als ich heute haim gekommen bin, wars ech chaotisch weil die beiden wohl so rumgefetzt sind.. allerdings sind sie ja normalerweise Freigang gewohnt und den hatten sie jetzt zwei Tage lang nicht. Im Großen und ganzen ist es also meiner meinung nach gar kein Problem sie mal ne Zeit lang allein zu lassen. Allerdings bin ich froh jetzt wieder bei meinen Stinkern zu sein :mrgreen:

wenn dus nicht so gern ruhig magst, such doch nach ner "gesprächigen" Katze ;)
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #14
Katzen und Hunde kann man da echt nicht vergleichen - ich könnte derzeit sicher keinen Hund halten, auch wenn ich mit Hunden groß geworden bin und insofern gern einen hätte, aber geht einfach nicht. Ich bin werktags etwa 11 Stunden täglich am Stück weg, manchmal sogar länger - mit Katzen geht das. Sicher nicht optimal, aber sie sind's gewöhnt, und jetzt z.B. bin ich zwar daheim, aber beide liegen weit weg von mir... ich glaub das Gefühl daß ich da bin ist schön für sie, aber sie brauchen mich halt nicht 24 Std. täglich. Und ich fahr auch gern in den Urlaub - da sind sie mit der Sitterin, die 2x täglich vorbeikommt, auch glücklich. Also ja, Katzen sind wesentlich eigenständiger als Hunde. V.a. wenn man mind. 2 Katzen hat!
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #15
Du musst auch bedenken, mit Katzen musst du nicht drei Mal täglich bei Wind und Wetter raus zum Gassi gehen ;) Das wäre mal abgesehen von meiner Hunde-Haar-Allergie ein K.O. Punkt... mir wäre das einfach zu viel Arbeit... Katzen dagegen sind eher selbstständige Tiere, die kommen, wenn sie beschmust werden wollen oder Hunger haben dann zu dir... und man muss immer gucken, wenn man in den Urlaub geht "Kann ich den Hund mitnehmen? Wenn nicht, wer kümmert sich um den Hund?" also ich mag Hunde total, meine SChwester hat auch einen, aber es wäre mir einfach viel zu viel Arbeit und da ich sowieso mit Katzen aufgewachsen bin, war das von vorne rein klar ;)

Was das Alleine-Sein angeht, mal abgesehen davon, dass meine Freigängerin ist, bin ich auch 8 Stunden am Tag, manchmal auch 9 Stunden am Tag unter der Woche nicht zu Hause und arbeite, damit die Katze versorgt werden kann ;) Meine kommt gut klar, aber sie darf ja auch raus ;) Bei zwei die drin gehalten werden, ist das kein Ding, deswegen solltest du dir auch zwei holen...

Und wenn ich in Urlaub gehe, oder mal am Wochenende bei meinem Freund bin, schaut meine Mutter nach der Katze, wir wohnen alle in einem Haus, da ist das halt n bisschen Luxus, muss ich schon sagen... es würde ja reichen, würde meine Mutter zwei Mal am Tag nach ihr schauen, aber die guckt bestimmt vier Mal am Tag nach ihr und wenn meine Mutter im Garten bissle rumwurstelt, dann ist Juicy auch meistens in der Nähe... Katzen sind wirklich eigenständige Tiere, wenn nicht sogar die eigenständigsten Haustiere ;)
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #16
Sollten sie bei dir denn raus können?

Darüber hab ich noch nicht so nachgedacht. Nicht, dass sie abhauen und nicht mehr wieder kommen.

Wir können uns 7 Katzen auch nur leisten, weil wir natürlich beide Vollzeit arbeiten gehen. Montags bis donnerstags sind unsere Katzen immer 8-9 Stunden alleine, freitags nur 6-7 Stunden, weil ich da früher Feierabend habe.

Nicht, dass sich deine Kinder irgendwann noch selber für Katzen halten, weil sie andauernd nur von Katzen umgeben sind und nicht von den liebenden Eltern. ;)

Da die Tiere unser Hobby sind, gehen wir allerdings auch nicht ständig Essen, ins Kino oder sonst was, sondern verbringen die Abende (und die Wochenenden) fast immer mit unseren Miezen
;)
.

Im Kino läuft meistens eh nur Mist, kochen wird man wohl selber vernünftig können und wer ein wunderschönes Heim und schöne Orte in der eigenen Umgebung kennt, wird auch mal auf Urlaub verzichten können, ohne gleich zu sterben. ;)
Aber ja, ein Hobby müssen sie wohl sein bzw. man muss sich ja auch gerne mit Katzen beschäftigen, weil es sonst auch oft lästig werden kann.

Ich gehe übrigens stark davon aus, dass unser Truppe nicht den lieben langen Tag pennt, sondern da wird fleißig durchs Haus getobt - irgendeiner zum Spielen findet sich da immer
;)
.

Was dann bei 7 kleinen Tigern nicht mehr so schwer ist. ^^

Gestern war alles ok, als ich heute haim gekommen bin, wars ech chaotisch weil die beiden wohl so rumgefetzt sind..

Wie Kinder: wenn sie nicht gut beschäftigt werden, machen sie gerne was kaputt. :D

wenn dus nicht so gern ruhig magst, such doch nach ner "gesprächigen" Katze ;)

Gibts denn sowohl ruhig, als auch "gesprächig"? :D

Du musst auch bedenken, mit Katzen musst du nicht drei Mal täglich bei Wind und Wetter raus zum Gassi gehen ;) Das wäre mal abgesehen von meiner Hunde-Haar-Allergie ein K.O. Punkt... mir wäre das einfach zu viel Arbeit...

Und einem Hund kann man auch nicht mal eben 5 Euro geben und sagen "Bist alt genug, hier hast du 5 Euro und geh allein". ;)
Ein Problem heutzutage ist doch, dass alle auf die Uhr schauen und sich keiner mehr Zeit nehmen mag; Hunde kann man ja auch nicht überall hin mitnehmen, was mich gedanklich wieder zur Problematik der Überspezialisierung führt. Wenn alles zu sehr gesondert und spezialisiert wird, hat man irgendwann unterm Strich für nichts mehr Zeit.
Ich hätte ja an sich nichts gegens Gassi gehen, nur alles unter einen Hut zu kriegen ist die Kunst. ;)
Hunde mag ich ja eigentlich auch sehr, Katzen eigentlich auch, nur haben mich schon mal zwei Katzen versucht, in den Finger zu beißen. :eek:

Was das Alleine-Sein angeht, mal abgesehen davon, dass meine Freigängerin ist, bin ich auch 8 Stunden am Tag, manchmal auch 9 Stunden am Tag unter der Woche nicht zu Hause und arbeite, damit die Katze versorgt werden kann ;) Meine kommt gut klar, aber sie darf ja auch raus ;) Bei zwei die drin gehalten werden, ist das kein Ding, deswegen solltest du dir auch zwei holen...

Wenn ich 9 Stunden am Tag nicht-schlafend in einer Wohnung eingesperrt wäre und niemanden zum spielen hätte, würde ich wohl auf kurz oder lang verrückt werden. :D Gezwungene Einsamkeit wäre für mich wohl mit das Schlimmste.
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #17
Off-Topic
Nicht, dass sich deine Kinder irgendwann noch selber für Katzen halten, weil sie andauernd nur von Katzen umgeben sind und nicht von den liebenden Eltern. ;)
:eusa_shhh: Ich habe keine Kinder, und es sind auch ganz bestimmt keine in Planung :eusa_shhh:. Hab ja Katzen :lol:.

Hunde mag ich ja eigentlich auch sehr, Katzen eigentlich auch, nur haben mich schon mal zwei Katzen versucht, in den Finger zu beißen. :eek:
Das kann dir aber immer mal passieren, sei es aus Versehen beim übereifrigen Spielen oder weil du mal eine unwillige Katze in die Transportbox verfrachten musst :eusa_think:.
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #18
ich werd hier regelmäßig angeknabbert :eusa_shhh:

entweder weil mir die Flocke allzu leidenschaftlich die Hand putzt oder wenn ich mit einem von beiden raufe.. auch ein Kratzer wenn sie von meiner Schulter springen oder so ist mal drin, aber was uns nicht umbringt macht uns stärker ;) gehört halt irgendwie dazu...
 
  • Einige Fragen zu Katzen Beitrag #19
Gibts denn sowohl ruhig, als auch "gesprächig"? :D



Und einem Hund kann man auch nicht mal eben 5 Euro geben und sagen "Bist alt genug, hier hast du 5 Euro und geh allein". ;)
Ein Problem heutzutage ist doch, dass alle auf die Uhr schauen und sich keiner mehr Zeit nehmen mag; Hunde kann man ja auch nicht überall hin mitnehmen, was mich gedanklich wieder zur Problematik der Überspezialisierung führt. Wenn alles zu sehr gesondert und spezialisiert wird, hat man irgendwann unterm Strich für nichts mehr Zeit.
Ich hätte ja an sich nichts gegens Gassi gehen, nur alles unter einen Hut zu kriegen ist die Kunst. ;)
Hunde mag ich ja eigentlich auch sehr, Katzen eigentlich auch, nur haben mich schon mal zwei Katzen versucht, in den Finger zu beißen. :eek:



Wenn ich 9 Stunden am Tag nicht-schlafend in einer Wohnung eingesperrt wäre und niemanden zum spielen hätte, würde ich wohl auf kurz oder lang verrückt werden. :D Gezwungene Einsamkeit wäre für mich wohl mit das Schlimmste.

Klar gibts das... meine ist sehr gesprächig ;) Heute morgen zum Beispiel kam Madame nicht heim, bevor ich arbeiten musste, hab sie zwar gerufen, aber wer weiß wo die war ;) Als ich grad zur Tür raus bin und die Treppen runter gedappt bin, hör ich "Miauuuuuu" - da kam se grad heim, und die läuft dann echt das komplette Treppenhaus maunzend hoch ;) Oder einmal kam sie heim, hat uns beim reinkommen begrüßt (das macht sie immer), aber an dem Tag wars wirklich extrem... erst ham wir uns nix bei gedacht, n paar Minuten später ist sie wieder maunzend raus, eine Sekunde später kam sie wieder maunzend rein... da dachte ich "OK, irgendwas hat sie", hab die Wohnungstür aufgemacht und was seh ich da?? Ne tote Maus... ich denke ihr Maunzen hieß "Kommt schnell mit, ich hab was mitgebracht, los schnell!" wir Dummis reagieren natürlich nicht, sie wieder maunzend raus gegangen "Mann, jetzt kommt halt mit, das ist sooo toll!" ich übertreib jetzt, so weit denken die sicher nicht, aber kam halt so rüber... und auch so, wenn ich mit meiner rede, die antwortet immer ;) und andere Katzen machen sich so nur bemerkbar, wenn sie Hunger haben, gestreichelt werden möchten, oder wenn was anderes ist ;)

Deswegen sollte man Katzen, vorallem wenn man sie drin hält, mind. zu zweit halten... bei Freigängern finde ich das persönlich jetzt nicht soooo dramatisch, wenn man nur eine hat, aber da du dir ja nicht sicher bist, sind zwei schon besser :)
 
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