Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen

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Spatzl

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Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und habe mir vor allem wegen einer konkreten Frage angemeldet. Ich habe schon einige Beiträge zur Vergesellschaftung gefunden, aber nichts, was auf meine Situation so richtig passt.
Wir hatten immer mehrere Katzen und haben vor etwa drei Jahren einen Kater bei uns aufgenommen, der dringen ein Zuhause suchte. Unsere Tiere waren immer sehr gesellig. In der Pflegestelle in der er vorher war, konnte er nicht bleiben, weil er sich ständig mit dem dort lebenden Kater gefetzt hat. WIr hatten zu dem Zeitpunkt zwei alte Katzendamen, die andere Katzen kannten und dachten es sei kein Problem diese zu vergesellschaften. Es stellte sich heraus, dass der Kater sehr dominant und nicht wirklich Gesellschaftsfähig war.
Erst sollte er wieder weg und wir haben ihn vorrübergehend als Pflegestelle behalten, da ihn keiner haben wollte und das Tierheim eh überfüllt war. Lange stand er zur Vermittlung. Inzwischen sind unsere alten Katzen verstorben und er steht nicht mehr zur Vermittlung. Wir würden unseren Schatz nicht mehr her geben.
Nächsten Monat soll ein dann 7 Monate altes Golden Retriever Mädchen bei uns einziehen. Sie ist in ihrem jetzigen zuhause Katzen gewohnt. Der Kater hat sich in seiner vorherigen Pflegestelle auch mit dem dortigen Hund verstanden. Aber der wohnte ja schon vor ihm da.
Wenn an unserem Grundstück ein Hund vorbeiläuft, dann stellt er erst die Haare auf und geht in Hab-Acht-Stellung, aber dann kann es sein, dass er auf den Hund zurennt und ihn verprügeln will. Und es ist ein seeeehr großer und kräftiger Kater. Unser Brummer hat 7 Kilo, weil er sich jeden Tag draußen midestens zwei Mäuse holt (Landgebiet). Er meint unser Grundstück gehört ihm allein und duldet niemanden in seiner Nähe, außer seiner wilden Katzenfreundin, die auf ca. 5m an ihn herankommen darf. Alles andere wird gnadenlos verprügelt.
Was meint ihr, kann man ihn wirklich mit dem Golden Retriever Mädchen vergesellschaften? Ich habe wirklich Angst vor dem was passiert. Wie sollte man es am besten anstellen? Drinnen? Draußen? Auf neutralem Grund? Wer sollte zuerst dort sein?

LG Spatzl

PS: ach ja, der Kater ist ca. 5 bis 6 Jahre alt
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #2
Hat denn keiner einen Rat für mich?
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #3
Hallo und Willkommen im Forum :D.
Hab etwas Geduld mit uns, du wirst hier sicher noch ein paar Antworten mehr bekommen - spätestens, wenn das Wochenende rum ist, dann sind meist mehr User online ;).

Eigentlich sind es schon einmal gute Voraussetzung, dass die Tiere die jeweils andere Tierart schon kennen.
Man kann auch nicht unbedingt vom derzeitigen Verhalten des Katers auf sein Verhalten gegenüber dem neuen Hund schließen. Zur Zeit verteidigt er eben sein Revier, das ist völlig normal und haben unsere Katzen auch getan, die eigenen Hunde im Haus haben sie aber immer geduldet.
Hund und Katze würde ich einfach im Haus zusammen führen. Bring den Hund ins Haus, der kann sich in Ruhe umsehen und früher oder später wird sich euer Kater dem Neuankömmling nähern.
Ich finde es nur immer wichtig, dass beide keine schlechten Erfahrungen miteinander machen, das heißt keiner den anderen verängstigt oder verletzt.
Der Kater sollte die Möglichkeit haben, sich zurück zu ziehen und der Hund sollte ihn nicht provozieren (Jagen oder in die Enge treiben).
Der Kater wiederum sollte den Hund nicht angreifen und verprügeln.
Im Prinzip solltet ihr einfach ein gutes Auge auf die beiden haben und beobachten, wie sich beide verhalten und vertragen.
Man kann schlecht Tipps geben, wenn man noch gar nicht weiß, wie die Tiere reagieren werden, du verstehst? ;)

Lasst es erst einmal auf euch zukommen und wartet ab, wie die erste - beobachtete und von euch abgesicherte - Begegnung verläuft. Vielleicht verstehen sie sich auch auf Anhieb gut und du machst dir ganz umsonst Sorgen?
Meist dauert es eben ein paar Tage, bis der Hund sich eingewöhnt hat und der Kater ihn als neues Mitglied im Haushalt akzeptiert hat. Wie diese Phase verläuft und wie lange sie dauert hängt vom Charakter beider Tiere und eurem Verhalten in evtl. brenzlichen Situationen ab. Wie gesagt - Ruhe bewahren und Stress vermeiden bzw. gleich unterbinden.

LG
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #4
Hallo und willkommen!
Also auch ich kann nicht viel hilfreiches beitragen, ich kann nurmal aus Erfahrung sprechen wie unsere Katze, speziell der Kater auf unseren regelmäßigen Hundebesuch reagieren. Der Labrador einer Freundin kommt regelmäßig zu uns. Er kennt Katzen, lebt auch mit einer zusammen und hat schonmal auf die Schnauze bekommen (also im wörtlichen Sinn). Der macht gar nix. Wirklich gar nix. Steht der Kater im Weg, bleibt er wie versteinert stehen. Unser Kater reagiert schon aggressiv auf ihn, jedoch greift er ihn nicht an (Pfeifenputzerschwanz und Ich-patz-dir-gleich-eine-Haltung). Ich achte immer darauf, das der Hund außer Krallen-Reichweite des Katers bleibt. Denn es ist der Kater, der auf den Hund zugeht. Unsere Kätzin hat nach dem Motto reagiert "Toll find ich's nicht, aber wenn du ihn mitbringst wird er nicht böse sein."
Ich würde sagen, probier es aus und schau wie die 2 sich verhalten. Sollte es Schwierigkeiten geben wirst du sicher hier Rat finden!
Schönen Abend noch :)
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #5
Danke schonmal für eure Antworten und vor allem Entschuldigung. :uups:Ich wollte nicht ungeduldig und fordernd rüberkommen.
Ich mache mir im Moment halt immer öfter Gedanken, ob die Entscheidung richtig war, den Hund aufzunehmen. Aber die Familie des Hundes ist in einer Notsituation und muss ihn leider dringend abgeben. Und in solchen Fällen schlägt mein Tierschützerinstinkt halt immer Alarm und mein Helfersyndrom fordert sein Recht. :? Ich habe auch noch einige Fragen, die im Hundebereich wohl besser aufgehoben sind.
Aber nochmal zurück zum Kennenlernprozess. Wäre es sinnvoll den Hund an der Leine hereinzuführen? Sollte die Tür nach draußen vielleicht zu sein, wenn der Hund herein kommt? Normalerweise kann Jules, unser Kater, immer raus durch seine Katzenklappe. In seltenen Fällen ist die Tür zu dem Zimmer in dem sich die Klappe befindet zu. Dann kann er nicht heraus. Z.B. wenn wir in einer halben Stunde zum Tierarzt los müssen und er nicht wegrennen soll. Wenn er weg ist, wer weiß, wann er dann wieder kommt, wenn er meint, da sei ein fremder Hund in seinem Zuhause, der da nicht hingehört... Um das Verhalten des Hundes mache ich mir weniger Sorgen, weil wir ihn direkt aus seiner Familie mit Kater abholen. Er ist ja noch ein Kind und das Zuhause und alles drum herum ist neu. Ich denke, er wird nicht argwöhnisch sein, sondern eher neugierig oder vielleicht auch etwas verschüchtert, weil seine alte Familie nicht dabei ist. (Es handelt sich um eine "Fernadoption", wir holen ihn und bleiben evtl. vorher 1-2 Tage dort.) Aber unseren Kater kenne ich und es wäre nicht der erste Hund, den er verprügelt. Ich kann ihn ja auch nicht an die Leine nehmen, wie den Hund, denn der ist keine Leine gewohnt. Es ist zwar ein guter Rat, dass sie keine schlechten Erfahrungen miteinander machen sollen, aber wie soll ich im Moment des Aufeinandertreffens verhindern, dass der Kater dem Hund eine langt?
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #6
Off-Topic
Danke schonmal für eure Antworten und vor allem Entschuldigung. :uups:Ich wollte nicht ungeduldig und fordernd rüberkommen.
da bist Du eh noch freundlich, hab hier schon mal in einer ähnlichen Situation wo keiner was zu einer gestellten Frage schrieb, die Frage gelesen ob denn alle zu faul wären zu lesen:roll:


leider kann ich zu Deiner Frage nix weiter beitragen:uups:
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #7
Sollte die Tür nach draußen vielleicht zu sein, wenn der Hund herein kommt? Normalerweise kann Jules, unser Kater, immer raus durch seine Katzenklappe.

Ich kann leider auch nicht viel dazu beitragen. Aber ich denke, der Kater sollte auf jeden Fall seine "Fluchtmöglichkeit" durch die Katzenklappe haben, wenn der Hund dazukommt.
Für Katzen ist ja nichts schlimmer, als wenn sie bei "Gefahr" (auch wenn der Hund wahrscheinlich gar keine ist) nicht flüchten können.

Und den Hund würde ich unter heftigstem Loben an der Leine ganz langsam reinbringen. (eventuell gibts da schon den ersten Kontakt zwischen Hund und Miez)

Ich wünsch Euch viel Erfolg bei der Zusammenführung!
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #8
...Und den Hund würde ich unter heftigstem Loben an der Leine ganz langsam reinbringen...

Meinst du jetzt den Hund loben oder den Kater loben? Ich denke, den Hund, oder? Er wird ja evtl. Angst haben. Evtl. sollte jemand den Kater beruhigen und ihn vorher in eine entspannte Situation (schmusen, streicheln) bringen... Mal sehen, ich bin jetzt schon richtig nervös wegen der Situation, dabei haben wir noch 2-3 Wochen Zeit.
 
  • Vergesellschaftung Kater und Hundemädchen Beitrag #9
Sie ist da! Seit vorgestern abend. Unser Kater mag sie überhaupt nicht. Er faucht sie an und hat ihr auch schon was auf die Nase gegeben. Die meiste Zeit ist er draußen unterwegs und geht einfach weg. Ab und zu kommt er gucken, ob sie immer noch da ist. Die Hündin scheint eher unsicher und will ihn dann verbellen. Manchmal knurrt sie auch. Am liebsten will sie hinterher und ihn wegjagen. Wir haben den Raum in dem sich die Katzenklappe befindet so zugestellt, dass der Kater jederzeit rein kann, sie aber nicht hinterher. Der Raum ist bis jetzt für sie tabu. Sie würde ihn gern aus dem zugestellten Raum "ausgraben". Wenn man sich vor sie stellt versteckt sie sich hinter dem Menschen und guckt nur vorsichtig um die Ecke und jault. ich hab schon ein bisschen Angst, dass er auszieht...
 
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