- Katzenhaltung - früher und heute Beitrag #1
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Mi_Ma
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Hallo zusammen 
(erst mal: es ist ein tolles Forum, nachdem ich kurz mitgelesen habe, will ich nun acuh mitmischen)
mir liegt ein Thema auf dem Herzen, und ich würd daher gerne wissen, was ihr darüber denkt:
Früher war des ja ganz anders mit Katzen haltung, vor allem da, wo ich herkomme (Ukraine). Als ich 2 Jahre alt war, kamen meine Elterna fu die Idee, dass wir ein Haustier brauchen. Sie gingen zum Tiermarkt und entdeckten schnell ein Kitten, das weggeschmissen werden sollte, weil es niemand gekauft hat und der Tag schon fast rum war. Meine Mutter schnappte ihn. Es war ein Prachtkater: schneeweis mit himmelsblauen Augen, der sich leider schnell als taub erwies. Er wurde trotzdem geliebt und blieb ca. 4 Jahre bei uns, bis er an irgendeiner krankheit starb. ich erinnere mich nicht mehr, was es war. Er lebte allein bei uns und wurde auch nur mit Essensresten vom Tisch gefüttert. Dann, als ich ca. 7 war kam eine Katze, die auch allein lebte, nicht kastriert wurde und auch nur von Essensresten lebte. Sie bekam auch Kitten die dann an Freunde und verwandte verschenkt wurden. Da es keine gesicherten Fenster gab, ist sie regelmäßig(!!!!) vom 4 Stock ausgebüchst und wir mussten sie immer wieder suchen. Eines Tages haben wir sie nie wieder gefunden.
Kastriert wrude niemand, geimpft auch. Tierärzte gab es nicht. Wurde eine Katze krank, ist sie gesorben.
Heute:
Ich habe mich sehr viel informiert und umgehört. Ich darf mich als glückliche Besitzerin von zwei(!) Kitten bezeichnen, die beide geimpft und gechipt sind und auch kastriert werden. Ich lese sehr viel und mache mich Gedanken um die Erziehung, Ernährung und artgerechte Haltung.
Aber letztens hab ich mich mit meienr Oma unterhalten und sie hat sich fast schon erschrocken, als sie hörte, wieviel Geld ich für die Impfungen ausgegeben habe
shock
und dann fragte sie auch noch, warum ich meine Miezen kastrieren will. So nach dem Motto: du hast nen kerl und ein Mädls - ist doch perfekt, brauchst kein Deckkater zu suchen, um dein Mädls werfen zu lassen. Natürlich fragte ich (wirklich sachlich) wozu meine Mieze Kitten bekommen soll. Sie antwortete (genauso sachlich) - das ist ja natur, willst du gegen die natur handeln... Katzen müssen werfen und Kater müssen decken. Und wenn einer mal krank wird, muss er sterben - denn nur der stärkste überlebt. Ah und was das Thema "zwei Katzen" angeht, hielt sie mich am Anfang ehe für gaga....
Ich hab erst mal kein Wort rausgebracht. Aber so eine ähnliche Einstellung habe ich auch schon bei mehreren menschen der früheren generation erlebt. Nur jetzt nimmt michd as ahtl sehr mit, weil ich ja nun Katzen halte und es "richtig" machen will.
Ich mein... wenn Menschen krank werden, gehen sie ja auch zum Arzt. Diese Einstellung, dass nur der stärkere überlebt hatten wir ja vor hunderten(millionen) Jahren (bzw. Steinzeit) , als Medizin in den Kinderschuhen steckte (bzw. als es noch keine Midizin gab).
Ich bin heute der Meinung, dass manTieren alles bieten soll, was geht.
Aber wie kann man mit Menschen umgehen, die in Gedanken immer noch in der Welt "von gestern" leben und die heutige Entwicklung nicht mehr mitmachen?
(erst mal: es ist ein tolles Forum, nachdem ich kurz mitgelesen habe, will ich nun acuh mitmischen)
mir liegt ein Thema auf dem Herzen, und ich würd daher gerne wissen, was ihr darüber denkt:
Früher war des ja ganz anders mit Katzen haltung, vor allem da, wo ich herkomme (Ukraine). Als ich 2 Jahre alt war, kamen meine Elterna fu die Idee, dass wir ein Haustier brauchen. Sie gingen zum Tiermarkt und entdeckten schnell ein Kitten, das weggeschmissen werden sollte, weil es niemand gekauft hat und der Tag schon fast rum war. Meine Mutter schnappte ihn. Es war ein Prachtkater: schneeweis mit himmelsblauen Augen, der sich leider schnell als taub erwies. Er wurde trotzdem geliebt und blieb ca. 4 Jahre bei uns, bis er an irgendeiner krankheit starb. ich erinnere mich nicht mehr, was es war. Er lebte allein bei uns und wurde auch nur mit Essensresten vom Tisch gefüttert. Dann, als ich ca. 7 war kam eine Katze, die auch allein lebte, nicht kastriert wurde und auch nur von Essensresten lebte. Sie bekam auch Kitten die dann an Freunde und verwandte verschenkt wurden. Da es keine gesicherten Fenster gab, ist sie regelmäßig(!!!!) vom 4 Stock ausgebüchst und wir mussten sie immer wieder suchen. Eines Tages haben wir sie nie wieder gefunden.
Kastriert wrude niemand, geimpft auch. Tierärzte gab es nicht. Wurde eine Katze krank, ist sie gesorben.
Heute:
Ich habe mich sehr viel informiert und umgehört. Ich darf mich als glückliche Besitzerin von zwei(!) Kitten bezeichnen, die beide geimpft und gechipt sind und auch kastriert werden. Ich lese sehr viel und mache mich Gedanken um die Erziehung, Ernährung und artgerechte Haltung.
Aber letztens hab ich mich mit meienr Oma unterhalten und sie hat sich fast schon erschrocken, als sie hörte, wieviel Geld ich für die Impfungen ausgegeben habe
Ich hab erst mal kein Wort rausgebracht. Aber so eine ähnliche Einstellung habe ich auch schon bei mehreren menschen der früheren generation erlebt. Nur jetzt nimmt michd as ahtl sehr mit, weil ich ja nun Katzen halte und es "richtig" machen will.
Ich mein... wenn Menschen krank werden, gehen sie ja auch zum Arzt. Diese Einstellung, dass nur der stärkere überlebt hatten wir ja vor hunderten(millionen) Jahren (bzw. Steinzeit) , als Medizin in den Kinderschuhen steckte (bzw. als es noch keine Midizin gab).
Ich bin heute der Meinung, dass manTieren alles bieten soll, was geht.
Aber wie kann man mit Menschen umgehen, die in Gedanken immer noch in der Welt "von gestern" leben und die heutige Entwicklung nicht mehr mitmachen?
